Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 01.10.18-07.10.18


ALPEN-WEGERICH  

Der Alpenwegerich ist dank seiner typischen Blütenstände deutlich als Verwandter von Spitzwegerich und Breitwegerich zu erkennen. Seine Blätter sind noch viel schmaler als die vom Spitzwegerich. Sie sehen aus wie feine Lanzen. Die Blüten erinnern am ehesten an den Breitwegerich, denn sie sind ausgesprochen lang.
Wie der Name schon sagt, ist der Alpenwegerich in den Alpen heimisch. Man findet ihn aber auch in anderen hohen Gebirgen, wie beispielsweise in den Pyrenäen. In der Heilkunde wird der Alpenwegerich ähnlich eingesetzt wie der Spitzwegerich, also vor allem gegen Husten und bei Hautproblemen.
Die Wegeriche sind eine  Pflanzengattung in der  Familie der  Wegerichgewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Afterjucken, Appetitlosigkeit, Asthma, Augenentzündungen, Blasenschwäche, Bronchitis, Darmschleimhautentzündung,  Durchfall, Ekzeme, Erkältung, Fettsucht, Furunkel, Hämorrhoiden,
Halsentzündung, Halsschmerzen, Hautabschürfungen, Insektenstiche,  Katarrhe der oberen Luftwege,
Keuchhusten, Leberschwäche, Magenschleimhautentzündung, Ödeme (Wassersucht), Quetschungen,  
Soor (Candida), Verstopfung, blutende Wunden, leichte Verbrennungen
wissenschaftlicher Name: Plantago alpina L
Pflanzenfamilie:
Wegerichgewächse (Plantaginaceae)
englischer Name:
Alpine Plantain
volkstümlicher Name:
Alpen-Wegerich, Alpengras, Adelgras, Piantaggine delle Alpi, Ritzen
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzeln, Samen
Inhaltsstoffe:
Schleimstoffe, Saponine, Glykoside (Aucubin), Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C, antibioti-sche Stoffe, ätherisches Öl, Lab-Enzym
Sammelzeit:
Blätter: Mai - August, Wurzeln: Ende August bis Oktober

Anwendung
Der Alpen-Wegerich hat, wie viele andere Heilpflanzen, ein breites Spektrum von Heilwirkungen. Seine Haupteinsatzgebiete sind die Atemwege, Haut und Verdauung.
Tee für die Atmung
Gegen Husten, Asthma und andere Erkrankungen der Atmungsorgane kann man Alpen-Wegerich-Tee trinken. Entweder als reinen Alpen-Wegerich-Tee oder in Teemischungen. Die Alpen-Wegerich-Blätter lösen den Schleim, wirken gegen Krankheitserreger und lindern Entzündungen. Der Alpen-Wegerich ist aber nicht nur für die Atmungsorgane hilfreich, sondern fördert auch die Verdauung, regt den Stoffwechsel an und hilft beim Abnehmen. Er kann im Tee wie Spitzwegerich eingesetzt werden:
Blätter gegen kleine Verletzungen unterwegs
Der Alpen-Wegerich ist eine gute Medizin für unterwegs, die gleich am Wegrand wächst, wenn man sich beim Berg-Wandern verletzt hat. Einfach ein Alpen-Wegerich-Blatt zwischen den Fingern verreiben oder zerkauen, auf die Wunde legen und mit einem zweiten Alpen-Wegerich-Blatt fixieren. Blut wird gestoppt und die Wunde desinfiziert, der Heilungsprozess gefördert.
Pflanzensaft gegen Wunden
Wenn man nicht unterwegs ist, kann man aus den Blättern einen Pflanzensaft herstellen, den man auf Wunden träufeln kann. Der Pflanzensaft hilft gegen Abschürfungen, leichte Verbrennungen, kleine offene Wunden, Insektenstiche, Quetschungen, Furunkel und Hämorrhoiden.
Pflanzensaft für Verdauung und Stoffwechsel
Den frisch gepressten Pflanzensaft kann man gegen Verdauungsstörungen einnehmen. Er hilft bei Darmentzündungen, Magenschmerzen und reguliert die Verdauungstätigkeit. Auch bei Hauterkrankungen kann man den Spitzwegerichsaft innerlich einnehmen. Er wirkt blutreinigend und hilft der Haut beim Abheilen.
Samen gegen Soor
Die Samen des Alpen-Wegerich kann man in Wasser einweichen und dann aufkochen lassen. Man kann sie Säuglingen gegen Soor (Candidamykosen) geben.


Geschichtliches
In den Bergregionen wurde der Alpen-Wegerich wie der Spitzwegerich eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Alpen-Wegerich ist in Europa heimisch. Er wächst auf Magerwiesen und Weiden bevorzugt in den Alpen, französisches Jura und Pyrenäen zwischen 1.200 und 2.400m Höhe. Die Pflanze wird zwischen 5 und 15 Zentimeter hoch. Die ausdauernde Wurzel des Alpen-Wegerich treibt im Frühling lineal-lanzenförmige Blätter aus. Diese Blätter wachsen vom Boden aus direkt nach oben, sie sind schmal und vorne spitz. Etwas später, ab Mai, treibt der kantige Stängel aus. Er wächst senkrecht und ohne Verzweigungen nach oben und trägt an der Spitze eine bräunliche Blüte in Ährenform (1-3 cm). Diese Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Aus dieser Blütenähre entwickeln sich später Früchte mit Kapseln, die jeweils zwei Samen enthalten.
Erscheinungsbild und Blätter
Die Wegerich-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Zwergsträucher. Die  Laubblätter stehen in einer grundstehenden  Rosette oder  gegen- oder wechselständig am Stängel verteilt. Die Blätter sind sogenannte „Rhachis-Blätter": Die Blattspreite besteht nur aus der  Rhachis, daher sind auch die Blattadern parallel oder bogenförmig.
Blütenstände, Blüten und Früchte
Auf mehr oder weniger langen stielrunden oder gefurchten Blütenstandschäften stehen vielblütige, köp-fchenförmige oder ährige  Blütenstände. Die  Blüten sind vierzählig. Die Kronzipfel stehen meist ab oder sind zurückgebogen. Die Staubfäden setzen in der Blütenkronröhre an. Der Fruchtknoten ist zwei- bis vierkammerig. Die  Kapselfrüchte enthalten mehrere Samen.

Anbautipps
Da der Alpen-Wegerich eine subalpine/alpine Pflanze ist, ist ein Anbau in tieferen Lagen wenig erfolgversprechend.

Sammeltipps
Die Alpenwegerichblätter sammelt man bei sehr trockener Witterung. Natürlich sollte man, wie bei allen anderen Pflanzen, nur soviel sammeln, dass der Pflanzenbestand nicht darunter leidet. Wichtig ist, dass man die Blätter sehr sorgsam und zügig trocknet. Am besten fädelt man die Blätter auf eine dünne Schnur und lässt sie an luftiger Stelle möglichst schnell trocknen. Wenn die Blätter zu lange zum Trocknen brauchen, neigen sie dazu, schwarze Flecken zu bekommen und sind dann unbrauchbar.




GINSENG

In seiner asiatischen Heimat gilt der Ginseng als Allheilmittel. In der Tat hilft die Ginsengwurzel bei vielerlei gesundheitlichen Problemen, wie beispielsweise Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten, zur allgemeinen Stärkung und gegen Impotenz oder Frigidität.
Ginseng, auch Asiatischer Ginseng oder Koreanischer Ginseng genannt und  trivial unter anderem als Gilgen, Samwurzel oder Kraftwurz bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Araliengewächse. Sie kommt hauptsächlich in Gebirgs- und Waldregionen im nördlichen  Korea, im nordöstlichen  China und im südöstlichen  Sibirien vor. Zur Gewinnung der Wurzeln als Basis für die Erzeugung von medizinisch-pharmazeutischen Produkten wird sie weltweit kultiviert. Neben dieser ostasiatischen Art werden weitere Arten der Gattung Panax und einige gattungsfremde Pflanzenarten trivial ebenfalls als Ginseng bezeichnet.

Steckbrief
Heilwirkung:
tonisierend, stimulierend, herzstärkend, immunstimulierend, Rekonvaleszenz, Anämie, Arter-iosklerose, Gedächtnisschwäche, Steigerung der Leistungsfähigkeit, Stärkung der Libido, Regulierung des Blutzuckerspiegels, Förderung der Wundheilung, Beschleunigung der Regenerationsfähigkeit des Gewebes, Nach Vergiftungen,  Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Panax Ginseng
Pflanzenfamilie:
Araliengewächse = Araliaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Panaxsäure, Panacen (ähterisches Öl), Vitamin B1 und B2, östrogene Stoffe, Panaquilon (Glykosid), Ginsenin (Glykosid), Schwefel
Sammelzeit: Oktober

Anwendung
Meistens erhält man die Ginseng-Wurzel als Fertigpräparat. Dieses nimmt man nach Anweisung auf dem Beipackzettel ein. Wenn man die Ginseng-Wurzel erhalten kann, kann man sie als Tee oder Pulver verwenden. Auch eine Tinktur oder einen Kräuterwein kann man aus der Wurzel herstellen.
Medizin
Als Medizin verwendet werden die Wurzeln der vier bis sieben Jahre alten Pflanzen. Je nach Verarbeitung unterscheidet man zwei Sorten: Der weiße Ginseng: die Wurzel wird nach der Ernte geschält, gebleicht und getrocknet. Heutzutage gibt es aber auch weißen Ginseng, der nicht geschält und gebleicht wird, dadurch behält er mehr Inhaltsstoffe. Der rote Ginseng: die frische Wurzel wird nach der Ernte mit Wasserdampf behandelt und dann getrocknet. Roter Ginseng wird öfter für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente verwendet. Entgegen der weit verbreiteten Meinung enthält das Konzentrat aus weißem Ginseng etwa doppelt so viel Ginsenoide wie jenes aus rotem Ginseng. Die Bezeichnung der Droge ist Ginseng Radix. Die dem Ginseng zugeschriebene gesundheitliche Bedeutung beruht unter anderem auf den enthaltenen Saponinen. Es handelt sich vorwiegend um Triterpene vom Dammaren-Typus mit Ginsenosiden als Hauptkomponente. Das  Europäische Arzneibuch gibt einen Mindestgehalt von 0,4% Ginsenosid Rg1 und Rb1, bezogen auf die getrocknete Droge, vor. Ginseng findet auch in der  traditionellen chinesischen Medizin seine Bedeutung.

Pflanzenbeschreibung
Die Ginseng-Pflanze kommt ursprünglich aus dem Urwald von Nord-Korea. Seit langer Zeit wird sie aber auch in China, Japan und Zentralasien angebaut. Seit Ginseng so beliebt ist, wird sie sogar ein den USA, Russland und der Ukraine angebaut. Die wilde Ginsengwurzel aus Nordkorea wächst 150 bis 200 Jahre bis sie geerntet wird. Dann enthält sie die volle Palette der Wirkstoffe und ist fast unbezahlbar. Die kultivierte Ginsengwurzel wird schon nach sieben Jahren geerntet und ist nicht ganz so wirkstoffreich. Die Pflanze wird bis zu 40cm hoch und hat eine Blüte, die Rosen ähnelt. Die Früchte sind leuchtend rot. Die Wurzel, der Pflan-zenteil, der in der Kräuterheilkunde eingesetzt wird, ist pfahlförmig und verzweigt. Botanisch gesehen ist der Ginseng ein Verwandter des Efeus. Sie gehören beide zur Familie der Araliazeen.
Vegetative Merkmale
Ginseng wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 cm. Der „Wurzelstock" besteht meist aus ein bis zwei Bündeln spindelförmiger oder zylindrischer Wurzeln. Drei bis sechs langgestielte Laubblätter stehen in nur einem  Wirtel zusammen an der Spitze des Stängels. Die häutige Blattspreite ist drei- bis fünffingrig geteilt. Die Blattoberseite ist kahl und auf der Blattunterseite sitzen spärlich etwa 1 mm lange Haare ( Trichome). Die Blattränder sind stark gesägt. Das zentrale Teilblatt ist mit einer Länge von 8 bis 12 cm und einer Breite von 3 bis 5 cm elliptisch bis länglich-elliptisch. Die seitlichen Teilblätter sind mit einer Länge von 2 bis 4 cm und einer Breite von 1,5 bis 3 cm eiförmig bis rhombisch-eiförmig.
Generative Merkmale
Jede Pflanze bildet einen endständig auf einem 15 bis 30 cm langen (meist länger als die Blattstiele) Blütenstandsschaft einen doldigen Blütenstand mit 30 bis 50 Blüten. Die Blütenstiele sind 0,8 bis 1,5 cm lang. Die kleinen, weißlich-grünen Blüten sind fünfzählig. Es ist nur ein Kreis mit fünf  Staubblättern vorhanden. Zwei  Fruchtblätter sind zu einem unterständigen  Fruchtknotenverwachsen. Es sind zwei freie Griffel vorhanden. Die bei Reife scharlachrote Steinfrucht ist mit 4 bis 5mm × 6 bis 7mm zusammengedrückt-kugelig. Die nierenförmigen Samen sind weiß.
Identifizierung
Panax ginseng ähnelt den anderen Arten der Gattung, besonders dem Amerikanischen Ginseng Panax quinquefolius und einigen Varietäten des Japanischen Ginseng Panax japonicus, mit denen er eine Artengruppe bildet. Er kann von Panax japonicus durch den Wurzelstock unterschieden werden (bei diesem horizontal wachsend), von Panax quinquefolius am längeren Blattstiel und der feineren Zähnung des Blattrands. Die anderen Arten der Gattung kommen in den Gebirgen Südchinas und Nordvietnams bzw.in Nordamerika, weitab vom Verbreitungsgebiet des echten Ginsengs, vor. Die angebauten Pflanzen des Ginseng sind Kultivare, die sich von der Wildform unterscheiden. Es sind eine Reihe von Zuchtlinien entwickelt worden, die z. T. als Sortenregistriert worden sind. Vor allem zur Identifizierung verarbeiteter Pflanzen wurden molekulare Methoden zur Sortenbestimmung entwickelt.  



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ERNÄHRUNG
Sportmedizinische Aspekte der Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist für die Leistungsfähigkeit des Sportlers von entscheidender Bedeutung. Im Spitzensport gehört die Ernährung neben dem Training und der Motivation und genetischen Voraussetzungen zu den zentralen leistungsbeeinflussenden Faktoren.
Der Energiebedarf eines Sportlers ist abhängig von der durchgeführten Sportart, der Intensität, Dauer und Häufigkeit des Trainings und der Wettkämpfe.


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