Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 02.10.17-08.10.17


INGWER

Ingwer wird als Gewürz immer beliebter in Mitteleuropa, wahrscheinlich auch, weil die exotische Küche sich immer mehr verbreitet. In vielen Lebensmittelläden erhält man inzwischen schon frische Ingwerwurzeln. Aber nicht nur als exotisches Gewürz ist Ingwer geeignet, sondern auch als wertvolles Heilmittel. Seine besondere Fähigkeit ist die Beseitigung von Übelkeit.
Der Ingwer, auch Ingber, Imber, Immerwurzel, Ingwerwurzel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Ingwer innerhalb der Familie der  Ingwergewächse. Der unterirdische Hauptspross des Ingwers, das Ingwer rhizom (auch Ingwerwurzelstock genannt), wird als Küchengewürz oder Arzneidroge verwendet; die pharmazeutische Bezeichnung für das Ingwerrhizom lautet Zingiberis rhizoma.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magen stärkend, Magengeschwür, Übelkeit, Reisekrankheit, Seekrankheit, Reizmagen, Blähungen, Husten, schleimlösend, Kopfschmerzen, Periodenkrämpfe
wissenschaftlicher Name:
Zingiber officinale
Pflanzenfamilie:
Ingwergewächse = Zingiberaceae
englischer Name:
Ginger
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Zingiberen, Zingiberol, Gingerol, Shogaol
Sammelzeit:
Spätherbst

Anwendung
Die Ingwerwurzel hilft als Tee oder Tinktur bei Appetitlosigkeit und Magenprobleme. Die Bildung der Verdauungssäfte wird angeregt. Obwohl Ingwer eine gewisse Schärfe besitzt, hilft er trotzdem bei Magengeschwüren. Besonders nützlich ist die Wirkung des Ingwers bei Übelkeit. Er hilft vor allem auch gegen Reiseübelkeit und Seekrankheit. Nur bei Schwangerschaftserbrechen sollte man den Ingwer nicht einsetzen. Bei akuter Übelkeit hilft es besonders gut, eine dünne Scheibe frischen Ingwers zu kauen. Auch gegen Krankheiten der Atmungsorgane hilft der Ingwer und außerdem gegen Menstruationsbeschwerden und Krämpfe, die auf Kälte zurückzuführen sind.
Als Heilpflanze
Der „Ingwer-Wurzelstock" enthält einen zähflüssigen Balsam, der aus ätherischen Ölen und einem Scharfstoffanteil, den Gingerolen und Shogaolen, besteht. Zubereitungen aus dem „Ingwer-Wurzelstock" werden  antioxidative, antiemetische, entzündungshemmende sowie anregende Effekte auf die  Magensaft-,  Speichel- und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen und daher insbesondere in der traditionellen asiatischen Medizin auch zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungenverordnet. Die  Kommission E und die  European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) befürworten die Anwendung von Ingwerwurzeln bei Magen-Darm-Beschwerden und gegen Übelkeit.
Der Ingwer wurde vom NHV Theophrastus zur  Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt.
Gegen Übelkeit und Erbrechen
Die  antiemetische Wirkung scheint durch eine direkte Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt vermittelt zu werden. Diskutiert wird auch ein Antagonismsu von Serotonin-Typ-3-Rezeptoren. Eine Meta-Analyse ergab einen moderaten Effekt von Ingwer auf das Auftreten postoperativen Erbrechens im Vergleich zu einer Behandlung mit  Placebo.  Auch wenn viele Segler auf die Wirkung von Ingwer gegen die Seekrankheit schwören, liegt für die Wirksamkeit von Ingwer zur Behandlung der Seekrankheit bisher nur wenig  Evidenz vor: In einer kleinen Doppelblindstudie, die an 80 dänischen Seekadetten auf hoher See durchgeführt wurde, reduzierte Ingwer jedoch im Vergleich zu Placebo signifikant das Auftreten von Erbrechen. Bei einer Studie an der Brigham Young Universität in den USA bekamen zwölf Studenten ein Placebo, zwölf ein bekanntes Medikament gegen Seekrankheit und zwölf getrockneten Ingwer. Anschließend sollten die Studenten sechs Minuten in einem Stuhl Platz nehmen, der sich gleichzeitig drehte, hob und senkte. Während die Gruppe mit dem Placebo die volle Zeit nicht aushalten konnte und die stärkste Übelkeit spürte, konnte die Ingwer-Gruppe die vollen sechs Minuten im Stuhl bleiben. Die Gruppe, die das Medikament Dimenhydrinat bekam, hielt es zwar länger als die Placebo-Gruppe aus, doch im Schnitt auch nur vier Minuten und mit einer stärkeren Übelkeit als die Ingwer-Gruppe. Für die Wirksamkeit bei der Behandlung des Schwangerschaftserbrechens gibt es keine überzeugenden Hinweise.
Auswirkungen auf die Blutgerinnung
Ingwer hat möglicherweise einen hemmenden Effekt auf die Blutgerinnung, wie in einigen Fallberichten beschrieben wird. Das wurde sowohl bei der alleinigen Einnahme als auch als verstärkende Wirkung auf eine  Cumarin-Therapie beobachtet. Aufgrund fehlender Daten ist die Art des Zusammenhanges jedoch unklar.
Entzündungen
Der Inhaltsstoff [6]-Gingerol hemmt die Expression des Enzyms Cyclooxygenase-2, welches Entzündungsreaktionen z. B. bei Arthrose und Rheumavermittelt.
Bei der Behandlung von Arthrose-Patienten konnte mit Ingwer-Auszügen die gleiche Schmerzlinderung wie mit  Ibuprofen erzielt werden.
Tiermedizin
Seit 2002 wird Ingwer in Deutschland auch in der Pferdefütterung als Heilmittel bei Entzündungen und  Arthrosen eingesetzt, insbesondere die Bitterstoffe Shogaole und  Gingerole wirken stoffwechselfördernd und entzündungshemmend.

Pflanzenbeschreibung
Ingwer wächst von Indien bis Malaysia, und auch in China wird er angebaut. Da der Ingwer in großer Menge als Gewürz gebraucht wird, wird er in Europa ausschließlich aus Anbaukulturen angeboten und nicht als Wildpflanze. Der vom Ingwer verwendete Pflanzenteil, der Wurzelstock, verbreitet sich waagrecht im Boden und verzweigt sich geweihartig. Aus dem Wurzelstock wächst ein Scheinstängel, der etwa einen Meter lang wird. Am Ende wächst auf dem Stängel eine zapfenartige Blütenähre, die grüne Deckblätter mit gelbem Rand hat. Darauf entfaltet sich eine orchideenähnliche Blüte in gelb, violett und braun. Im Herbst erntet man den Wurzelstock des Ingwers.
Vegetative Merkmale
Ingwer ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis über 150 Zentimetern erreicht. Der dicke Stängel und die langen Laubblätter geben der Pflanze ein schilfartiges Aussehen. Es wird ein verzweigtes  Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet, das in der Erde horizontal wächst und innen gelblich und sehr aromatisch ist. Die Wurzeln werden entlang des Rhizoms als  Adventivwurzeln angelegt. Die mehr oder weniger zweizeilig angeordneten Laubblätter sind ungestielt. Die einfachen, parallelnervigen Blattspreiten sind 15 bis 30 Zentimeter lang und 2 bis 2,5 Zentimeter breit.
Generative Merkmale
Direkt aus dem Rhizom wird der Blütenstand gebildet; er besteht aus einer bis zu 25 Zentimeter langen Blütenstandsschaft, aus hellgrünen  Hochblättern, die manchmal einen gelblichen Rand aufweisen, und vielen Blüten. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig. Die Blütenhülle ist in Kelch und Krone gegliedert. Die drei  Kelchblätter sind etwa 1 Zentimeter lang. Die drei Kronblätter sind röhrig verwachsen; die gelblich grüne Kronröhre ist 2 bis 2,5 Zentimeter lang; die Kronlappen sind etwa 1,8 Zentimeter lang, wobei der mittlere rötlich gefärbt und die seitlichen Kronlappen etwa 6 Millimeter lang sind. Die Staubblätter sind dunkelviolett mit kurzen Staubfäden und etwa 9 Millimeter langen Staubbeuteln. Drei  Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen. Es werden Kapselfrüchte gebildet. Die schwarzen Samen sind von einem weißen  Arillus umhüllt.




GINSENG


In seiner asiatischen Heimat gilt der Ginseng als Allheilmittel. In der Tat hilft die Ginsengwurzel bei vielerlei gesundheitlichen Problemen, wie beispielsweise Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten, zur allgemeinen Stärkung und gegen Impotenz oder Frigidität.
Ginseng, auch Asiatischer Ginseng oder Koreanischer Ginseng genannt und  trivial unter anderem als Gilgen, Samwurzel oder Kraftwurz bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Familie der  Araliengewächse. Sie kommt hauptsächlich in Gebirgs- und Waldregionen im nördlichen Korea, im nordöstlichen China und im südöstlichen  Sibirien vor. Zur Gewinnung der  Wurzeln als Basis für die Erzeugung von medizinisch-pharmazeutischen Produkten wird sie weltweit kultiviert. Neben dieser ostasiatischen Art werden weitere Arten der Gattung Panax und einige gattungsfremde Pflanzenarten trivial ebenfalls als Ginseng bezeichnet.

Steckbrief
Heilwirkung:
tonisierend, stimulierend, herzstärkend, immunstimulierend, Rekonvaleszenz, Anämie, Arteriosklerose, Gedächtnisschwäche, Steigerung der Leistungsfähigkeit, Stärkung der Libido, Regulierung des Blutzuckerspiegels Förderung der Wundheilung, Beschleunigung der Regenerationsfähigkeit des Gewebes, Nach Vergiftungen,  Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Panax Ginseng
Pflanzenfamilie:
Araliengewächse = Araliaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Panaxsäure, Panacen (ähterisches Öl), Vitamin B1 und B2, östrogene Stoffe, Panaquilon (Glykosid), Ginsenin (Glykosid), Schwefel
Sammelzeit:
Oktober

Anwendung
Meistens erhält man die Ginseng-Wurzel als Fertigpräparat. Dieses nimmt man nach Anweisung auf dem Beipackzettel ein. Wenn man die Ginseng-Wurzel erhalten kann, kann man sie als Tee oder Pulver verwenden. Auch eine Tinktur oder einen Kräuterwein kann man aus der Wurzel herstellen.
Medizin
Als Medizin verwendet werden die Wurzeln der vier bis sieben Jahre alten Pflanzen. Je nach Verarbeitung unterscheidet man zwei Sorten: Der weiße Ginseng: die Wurzel wird nach der Ernte geschält, gebleicht und getrocknet. Heutzutage gibt es aber auch weißen Ginseng, der nicht geschält und gebleicht wird, dadurch behält er mehr Inhaltsstoffe. Der rote Ginseng: die frische Wurzel wird nach der Ernte mit Wasserdampf behandelt und dann getrocknet.  Roter Ginseng wird öfter für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente verwendet. Entgegen der weit verbreiteten Meinung enthält das Konzentrat aus weißem Ginseng etwa doppelt so viel Ginsenoide wie jenes aus rotem Ginseng.
Die Bezeichnung der  Droge ist Ginseng Radix.  Die dem Ginseng zugeschriebene gesundheitliche Bedeutung beruht unter anderem auf den enthaltenen Saponinen. Es handelt sich vorwiegend um Triterpene vom Dammaren-Typus mit Ginsenosiden als Hauptkomponente. Das  Europäische Arzneibuch gibt einen Mindestgehalt von 0,4 % Ginsenosid Rg1 und Rb1, bezogen auf die getrocknete Droge, vor. Ginseng findet auch in der  traditionellen chinesischen Medizin seine Bedeutung.
Wirkung
Ginseng gilt als Adaptogen, als Stärkungsmittel. Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass Ginseng die körpereigene Abwehr gegen Stress und Krankheit steigert: Aus Experimenten mit Tieren liegen Hinweise vor, dass Ginseng gegen Abgeschlagenheit und Stress wirkt sowie das Lernvermögen und die Gedächtnisleistung steigert. Klinisch zeigen standardisierte Ginsengextrakte Wirkung zur Verbesserung des körperlichen Leistungsvermögens bei Müdigkeit, Schwäche- und Erschöpfungszuständen. Dabei wird das Immunsystem gestärkt und die geistige Leistungsfähigkeit unterstützt. Die Schutzwirkung von Ginseng zeigt sich hauptsächlich in zwei Weisen: Die immunmodulatorischen Wirkungen von Ginseng helfen bei der Verminderung und/oder Verhinderung stressbedingter Infektionserkrankungen, darunter grippale Infekte (Erkältungskrankheiten) und die echte Grippe. Zudem besitzt Ginseng positive Wirkungen auf Stimmungslage und auf die kognitiven Funktionen.
Darüber hinaus ist Ginseng auch als natürliches Potenzmittel bekannt. Ginsengpräparate sind als Tonikum und Geriatrikum im Handel. Ginseng wird angewendet als Stärkungs- und Kräftigungsmittel bei Müdigkeits- und Schwächegefühlen sowie bei nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Ginseng-Präparate sind gering an Nebenwirkungen. Bei Symptomen wie dauerhafter Müdigkeit und Schwäche sollten ernsthafte Krankheiten durch einen Arzt ausgeschlossen werden. Ginsengpräparate beeinflussen die Blutgerinnung und können zu einer verlängerten  Blutungszeit führen. Deshalb ist vor operativen Eingriffen die Einnahme dem Chirurgen mitzuteilen.

Pflanzenbeschreibung
Die Ginseng-Pflanze kommt ursprünglich aus dem Urwald von Nordkorea. Seit langer Zeit wird sie aber auch in China, Japan und Zentralasien angebaut. Seit Ginseng so beliebt ist, wird sie sogar ein den USA, Russland und der Ukraine angebaut. Die wilde Ginsengwurzel aus Nordkorea wächst 150 bis 200 Jahre bis sie geerntet wird. Dann enthält sie die volle Palette der Wirkstoffe und ist fast unebzahlbar. Die kultivierte Ginsengwurzel wird schon nach sieben Jahren geerntet und ist nicht ganz so wirkstoffreich. Die Pflanze wird bis zu 40 cm hoch und hat eine Blüte, die Rosen ähnelt. Die Früchte sind leuchtend rot. Die Wurzel, der Pflanzenteil, der in der Kräuterheilkunde eingesetzt wird, ist pfahlförmig und verzweigt. Botanisch gesehen ist der Ginseng ein Verwandter des Efeus. Sie gehören beide zur Familie der Araliazeen.
Vegetative Merkmale
Ginseng wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 cm. Der „Wurzelstock" besteht meist aus ein bis zwei Bündeln spindelförmiger oder zylindrischer Wurzeln. Drei bis sechs langgestielte Laubblätter stehen in nur einem  Wirtel zusammen an der Spitze des Stängels. Die häutige Blattspreite ist drei- bis fünffingrig geteilt. Die Blattoberseite ist kahl und auf der Blattunterseite sitzen spärlich etwa 1 mm lange Haare. Die Blattränder sind stark gesägt. Das zentrale Teilblatt ist mit einer Länge von 8 bis 12 cm und einer Breite von 3 bis 5 cm elliptisch bis länglich-elliptisch. Die seitlichen Teilblätter sind mit einer Länge von 2 bis 4 cm und einer Breite von 1,5 bis 3 cm eiförmig bis rhombisch-eiförmig.
Generative Merkmale
Jede Pflanze bildet einen endständig auf einem 15 bis 30 cm langen (meist länger als die Blattstiele) Blütenstandsschaft einen  doldigen Blütenstand mit 30 bis 50 Blüten. Die Blütenstiele sind 0,8 bis 1,5 cm lang. Die kleinen, weißlich-grünen Blüten sind fünfzählig. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Zwei  Fruchtblätter sind zu einem unterständigen  Fruchtknoten verwachsen. Es sind zwei freie Griffel vorhanden. Die bei Reife scharlachrote Steinfrucht ist mit 4 bis 5 mm × 6 bis 7 mm zusammengedrückt-kugelig. Die nierenförmigen Samen sind weiß.


BACHBLÜTEN
Ich bin anderen gegenüber sehr kritisch (8 Chicory)
-
Diese Menschen sind ihren Mitmenschen gegenüber sehr kritisch, manchmal schon überkritisch
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Kritische gegenüber ihren Mitmenschen ablegen


BACHBLÜTEN
Die eigene Gutwilligkeit wird leicht ausgenutzt (4 Centaury)
-
Diese Menschen haben eine eigene Gutwilligkeit und es wird von ihrem Umfeld sehr leicht ausgenutzt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen dies Gutwilligkeit besiegen


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