Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.09.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > September > 03.09.18-09.09.18



ALPENAMPFER  

Der Alpenampfer wächst in den Alpen und in hohen Mittelgebirgen. Besonders gerne wächst er in der Nähe von Viehtränken, weil er nährstoffreiche Böden liebt. Seine Blätter werden bis zu 50 cm lang werden und der Stängel wird bis zu einen Meter hoch. Die zahlreichen, rötlichen Blüten wachsen in Rispen. Die Pflanze schmeckt sauer und enthält wie der Sauerampfer viel Oxalsäure. Man kann ihn gegen Verstopfung verwenden.
Der Alpen-Ampfer ist eine Pflanzenart aus der Gattung Ampfer innerhalb der Familie der  Knöterichgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Rumex alpinus
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:
Alpine dock
volkstümliche Namen:
Alpen-Mönchsrhabarber, Bergrhabarber, Sauplotschen, Scheissplätschen
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Oxalsäure
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Früher wurden die Blätter des Alpen-Ampfer gekocht und wie Sauerkraut eingemacht. So lieferten sie ein wertvolles und eiweißreiches Schweinefutter, aber auch Notkost für Hungerjahre, da er in Gruben viele Jahre haltbar war. Hieronymus Bock schrieb 1539 in seinem Kräuterbuch, dass ein Kraut, das bei den Mönchen Rhabarbara genannt wurde, erstmals im Symons Wald im Schwarzwald entdeckt (erfunden) und anschließend in den Klöstern der Barfüßer und der Kartäuser heimlich gezogen wurde. Dieser Mönch-Rhabarber wurde als einheimischer Ersatz für die Rhabarberwurzel des Handels, also als Mittel zur Behandlung von Krankheiten verwendet, die aus „verdorbener Cholera und verdorbenem Phlegma" entstanden waren. Bereits 1537 hatte  Otto Brunfels in seinem Kräuterbuch die Abbildung einer Pflanze abdrucken lassen, die nach seinen Angaben in den Gärten gezogen und in der Volksheilkunde wie die ausländische Rhabarberwurzel verwendet wurde. Schließlich ließ  Leonhart Fuchs 1543 in seinem New Kreuterbuch den Alpen-Ampfer naturgetreu abbilden. Nach dem Vorbild von Fuchs fügte auch Bock 1546 der zweiten Ausgabe seines Kräuterbuchs eine naturgetreue Abbildung des Alpen-Ampfers an.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
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Der Alpen-Ampfer wächst aus einem oberflächennahen daumenendglieddicken Rhizom, das bald mehrköpfig wird, als sommergrüne  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimeter. Durch die horizontalen Verzweigungen ihres nicht verholzenden  Rhizoms kann diese Pflanze mit ihren großen Blättern sich ziemlich rasch auch vegetativ, also klonal ausbreiten und auf Bergweiden allmählich großflächig die Grasflur unterwandern und überwuchern. Der aufrechte und kräftige Stängel ist erst im oberen Teil ein wenig verzweigt; seine sehr zahlreichen unscheinbaren Blüten stäuben im Mittsommer. Aus Samen gekeimte Jungpflanzen werden nur selten entdeckt. Bereits kurz nach der Schneeschmelze erscheinen die dann gelblich-grünen bis kupferroten Blatttriebe aus den im Boden überdauernden Rhizomen. Die  Laub-blätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang. Die Grundblätter sind bei einer Länge von bis zu 50 Zentimeter an der Spreitenbasis herzförmig und haben einen leicht welligen Rand. Die Stängelblätter sind lanzettlich.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der lange, verzweigte  rispige  Blütenstand enthält dicht quirlig die Blüten. Die sechs Hüllblätter sind grünlich. Zur Fruchtzeit sind die inneren Hüllblätter (ohne Schwielen) zu rotbraunen, ganzrandigen Fruchtklappen vergrößert.




BIBERNELLE

Die Bibernelle ist ein Doldenblütler mit den typischen weißen Blüten in Doldenform. Ihre Blätter sind klein und gefiedert, sie ähneln stark den Blättern des Wiesenknopfes, was auch häufig zu Verwechslungen führt. Selbst die Namen werden teilweise doppelt benutzt, so heißt der  kleine Wiesenknopf Pimpinelle, aber auch die Bibernelle wird häufig so genannt. Die Wurzel der Bibernelle wird als Tinktur gegen Husten und Asthma eingesetzt, sogar heutzutage von der Schulmedizin. Die Volksheilkunde benutzt Bibernell-Tee auch gegen Halsentzündungen, Grippe, Kinderkrankheiten. Auch zur Stärkung der Verdauung und der Harnorgane kann man Bibernelle versuchen.
Die Bibernellen, auch Pimpernellen oder Pimpinellen genannt, sind eine  Pflanzen- Gattung aus der Familie der  Doldenblütler mit rund 150  Arten. Die wirtschaftlich wichtigste Art der Gattung ist der  Anis. Der  Kleine Wiesenknopf wird zwar auch häufig Bibernelle genannt, ist jedoch eine Art aus der Familie der  Rosengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Bronchitis, Husten, Asthma, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündung, Halsschmerzen, Heiserkeit, Erkältung, Grippe, Fieber, Herzbeschwerden, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Sodbrennen, Darmentzündung, Durchfall, Hämorrhoiden, Gicht, Rheuma, Nierensteine, Müdigkeit, Menstruationsfördernd, Ekzeme, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name:
Pimpinella saxifraga und Pimpinella major
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
 Burnet Saxifrage
volkstümliche Namen:
Bockwurz, Pfefferwurz, Pimpernell, Steinpeterlein
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Gerbstoffe, Saponine, Polyacetylene, Cumarine, Furocumarin, Pimpinellin
Sammelzeit:
September bis November

Pflanzenbeschreibung
Die Bibernellen sind  ausdauernde, seltener  einjährige  krautige Pflanzen. Die Grundblätter sind ungeteilt oder einfach gefiedert. Die Fiederblättchen sind gezähnt und zuweilen tief eingeschnitten. Die Blüten der Bibernellen weisen einen undeutlichen Kelchrand, ausgerandete, verkehrt eirunde  Kronblätter und einen Griffel mit nahezu kopfiger Narbe auf. Die Blüten sind weiß, rot und seltener gelb. Die Frucht ist eine eirunde, an der Seite zusammengezogene Spaltfrucht. Die auf der Berührungsfläche ziemlich flache Kernmasse ist höckerartig gewölbt, der freie Fruchthalter (Karpophor) ist zweispaltig.



BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
Schlachtfette
Schlachtfette sind grundsätzlich tierische Fette, die beim schlachten der Haustiere wie Schwein, Rind und Gans anfallen und weiterverarbeitet werden. Man teilt sie ein in Schmalz (weicheres Fett) und Talg (härteres Fett) und benennt sie nach der Tierart, von der das Fett stammt.
Sorten
Es gibt Rindertalg, Rindernierenfett, Schweineschmalz, Flomen- und Griebenschmalz und Gänseschmalz.
Weitere tierische Fette sind z.B. Seetier-Öle (Tran), z.B. aus dem Depotfett von Robben, Fischleberöle (Lebertran) aus den Lebern von Dorsch, Heilbutt oder Schellfisch.


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