Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 30.07.18-05.08.18


KAROTTE

Die Karotte, auch bezeichnet als Möhre, Mohrrübe, Gelbrübe, Gelbe Rübe, Rüebli, Riebli oder Wurzel ist eine nur in Kultur bekannte Form der  Möhre innerhalb der Familie der Doldenblütler. Von dieser  Gemüsepflanze wird fast ausschließlich die  Pfahlwurzel genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Darmentzündung, Gicht, Haarausfall, Hautunreinheiten, Nachtblindheit, Rheuma, Sodbren-nen, schlecht heilende Wunden, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Daucus carota
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Samen
Sammelzeit:
August bis Oktober

Anwendung
Die Rübe der Karottenpflanze wird roh, gekocht, als  Saft oder konserviert verzehrt, die Konservierung erfolgt dabei als  Nass-, Gefrier- oder Sauerkonserve oder als Trockenprodukt. Das Laub der Karotte kann auch gegessen werden, oder als Futtermittel für Tiere verwertet werden, insbesondere Kaninchen fressen es sehr gerne.
Ernährungsphysiologie
Ernährungsphysiologisch hervorzuheben ist der hohe Gehalt von Carotin, Vitamin C, Kalium und Eisen. Bedeutung hat die Karotte besonders in der Ernährung von Kleinst- und Kleinkindern sowie in der Diätküche. Karotten sind förderlich für die Blut- und Zahnbildung sowie für die natürliche Widerstandskraft gegen Krankheiten. Karottensaft wirkt regulierend auf die Magensaftabsonderung. Ihr Kaliumgehalt wirkt  harntreibend. Karotten werden auch bei Verdauungsstörungen von Kleinkindern eingesetzt, die leicht stopfende Wirkung beruht auf dem hohen  Pektin-Gehalt und den leicht bakteriostatisch wirkenden ätherischen Ölen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Die Karotte ist eine zweijährige krautige Pflanze, wird aber - außer zur Samengewinnung - nur einjährig kulti-viert. Im ersten Jahr bildet sie eine grundständige Blattrosette aus doppelt bis dreifach gefiederten  Laubblättern und eine Pfahlwurzel aus. Diese verdickt sich im Laufe des Wachstums und wird so zum Speicherorgan. Im zweiten Jahr verlängert sich die Sprossachse, die Blattrosette wird aufgelöst und es entsteht ein verzweigter, beblätterter blütentragender Stängel. In der Pfahlwurzel werden Reservestoffe gespeichert. Die Pfahlwurzel besteht aus der Krone (Kopf), der Rinde (Bast), der  Korkschicht, dem im Innern gelegenen Mark (dem „Holzteil") und von ihr gehen  Adventivwurzeln aus.
Inhaltsstoffe
Die meisten Inhaltsstoffe befinden sich in der Rinde der Pfahlwurzel. In der Züchtung wird daher seit jeher auf einen hohen Rindenanteil und einen kleinen, zarten „Holzteil" hingearbeitet. Im Mark, dem Zentralzylinder, befindet sich weniger Carotin, weshalb es heller als die Rinde ist, der Saccharose-Gehalt ist niedriger, der  Nitrat-Gehalt höher. Die Rübe kann je nach Sorte lang, halblang, kurz, zylindrisch, kreisel- oder kegelförmig mit je spitzen oder stumpfen Enden sein. Farbvarianten sind hell- oder dunkelrot, orangefarben, weiß und violett. Die Färbung hängt von der Sorte, den Kulturbedingungen und der Witterung ab. Die Färbung geht auf Carotinoide,  Anthocyane und  Chlorophyll zurück.
Generative Merkmale
Im zweiten Jahr entwickelt sich der reich verzweigte Stängel, der die Blütenstände trägt und Wuchshöhen von bis zu 150cm erreicht. Die Blütezeit beginnt im Juni. Im doppeldoldigen Blütenstand befinden sich viele Blüten. Die  Blüten sind meist zwittrig und können auch steril oder teilsteril sein. Sie sind cremefarben. Es überwiegt  Fremdbestäubung, die durch  Insekten erfolgt. Die Bildung der Blütenstände kann auch bereits im ersten Jahr durch einen Kältereiz (Vernalisation) von 1 bis 10 °C nach der Jugendphase ausgelöst werden.
Die Teilfrüchte sind länglich oval. Außen sind sie mit feinen Härchen besetzt. In Mitteleuropa reifen sie zwischen August und September.




LINSEN

Die Linsen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist die als Nahrungspflanze genutzte Linse. Sie ist eine der ältesten  Kulturpflanzen der Menschheit.

Steckbrief
Heilwirkung:
Ekzeme, Geschwüre,  Gicht, Rheuma, Verstopfung, Würmer bei Kindern
wissenschaftlicher Name:
Lens esculenta
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Sammelzeit:
August bis Oktober

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
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Die Lens-Arten sind vorwiegend  einjährige, seltener auch  ausdauernde, krautige Pflanzen. Der Stängel ist aufrecht bis niederliegend. Die wechselständigen Laubblätter sind meist paarig gefiedert mit zwei bis acht Paaren von Fiederblättchen. Die  Rhachis endet in einer  grannenartigen Spitze, oder auch in einer einfachen  Ranke; in seltenen Fällen ist eine Endfieder vorhanden. Die verkehrt-eiförmige bis verkehrt-eiförmig-lanzettlichen Fieder blättchen besitzen einen glatten Rand. Die Nebenblätter sind halbpfeilförmig bis lanzettlich.
Generative Merkmale
In seitenständigen, lang gestielten, traubigen Blütenständen stehen nur eine bis mehrere Blüten. Die Tragblätter sind klein und hinfällig und Deckblätter fehlen. Die für die Familie relativ kleinen Blüten sind zwittrig, zygomorph, fünfzählig mit doppelten  Perianth. Die fünf gleichen  Kelchzähne sind mehrfach länger als die Kelchröhre. Die fünf Kronblätter sind weiß, blass lila bis bläulich. Die genagelte Fahne ist verkehrt-eiförmig. Die zwei genagelten und geöhrten Flügel sind mit dem Schiffchen verwachsen. Das Schiffchen ist gerade, spitz und besitzt häufig einen leichten Schnabel. Es sind zehn Staubblätter vorhanden, wobei das oberste Staubblatt frei ist und die Staubblattröhre schief abgeschnitten ist. Der fast sitzende  Fruchtknoten beeinhaltet nur zwei  Samenanlagen. Der  Griffel ist dorsiventral leicht abgeflacht und trägt oben an der Innenseite einen leichten Bart. Die Narbe ist klein und eiförmig. Die kurz gestielte Hülsenfrucht ist stark abgeflacht und beinhaltet ein bis zwei Samen. Die braunen Samen sind abgeflacht und rundlich. Der Funiculus (Stiel) ist in einen  Arillus erweitert.



BACHBLÜTEN
In schwierigen Situationen gebe ich nicht auf (22 Oak)
- Diese Menschen geben in schwierigen Situationen nicht auf
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sie auch einmal, dass sie aufgeben lassen


BACHBLÜTEN
Ich bin gleichgültig, weil ich erschöpft bin (23 Olive)
- Diese Menschen sind gleichgültig, da sie erschöpft sind
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das gleichgültige ablegen, weil Sie nicht mehr erschöpft sind


ERNÄHRUNG
Wasserausscheidung
-  
Mit dem Harn über die Nieren
  Mindestharnmenge ½ l/Tag. Harnmenge ist abhängig von der Flüssigkeitszufuhr
- Mit dem Kot durch den Darm
- Mit dem Schweiß über die haut
- Mit der Atemluft als Wasserdampf über die Lunge


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