Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 03.07.17-09.07.2017


WASSERDOST

Der Wasserdost ist eine meiner Lieblings-Heilpflanzen. Denn er stärkt das Immunsystem, was bei allen Erkältungen und Grippe sehr hilfreich ist. Und Erkältungen sind ja nun wirklich sehr verbreitet. Wenn in meiner Familie jemand anfängt zu schniefen, bekommt er immer gleich eine ordentliche Portion Wasserdosttinktur. Meistens hilft das ganz gut.
Der Gewöhnliche Wasserdost oder das Kunigundenkraut ist eine Pflanzenart aus der  Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Abwehrschwäche,  Schnupfen, Heuschnupfen,  Erkältungen, Grippe, Rekonvaleszenz,  Leber,  Galle,  Milz,  Eierstockentzündung, Ödeme, Geschwollene Füße, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name:
Eupatorium cannabinum
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Hemp Agrimony
volkstümliche Namen:
Kunigundenkraut, Wasserhanf
Verwendete Pflanzenteile:
das ganze Kraut
Inhaltsstoffe:
Eupatorin, Bitterstoffglykosid, Harz, Gerbstoffe, ätherisches Öl,  Pyrrolizidinalkaloide
Sammelzeit: Juli bis September

Anwendung
Wasserdost wird seit langem als Heilpflanze verwendet. Er ist auch heute noch Bestandteil vieler pflanzlicher Arzneimittel. Der Wasserdost enthält:  Eupatorin (ein  zytotoxisches  Flavon),  Bitterstoff glykosid, Harz,  Gerbstoffe, ätherisches Öl, Saponine, Polysaccharide, Pyrrolizidinalkaloide. Gerade aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide wird eine Anwendung neuerdings kritisch gesehen. Traditionell wird Eupatorium cannabinum bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, bei Fieber und bei grippalen Infekten eingesetzt. Die immunstimulierende Wirkung ist in erster Linie auf den Gehalt von immunstimulierenden Polysacchariden zurückzuführen.
Bei allen Erkältungen und Infektionen kann der Wasserdost zur Steigerung des Immunsystems eingesetzt werden. Zu diesem Zweck nimmt man ihn entweder als Tee, der als Kaltauszug bereitet werden sollte oder als Tinktur. Die beste Wirkung wird entfaltet, wenn man gleich zu Beginn der Erkältung mit der Wasserdostbehandlung anfängt. Außerdem habe ich gute Erfahrungen zur Linderung von Heuschnupfen gemacht. Da er auch die Leber reinigt und Milz und Galle anregt, wird er auch zur Blutreinigung eingesetzt. Dadurch wirkt er auch innerlich und äußerlich hilfreich bei Hautausschlägen. Bei Ödemen kann er helfen, weil er Niere und Blase anregt, das überflüssige Wasser auszuscheiden. In seiner Hauptwirkung (Immunsystem) erinnert er stark an den Sonnenhut (Echinacea) mit dem Vorteil, dass er auch wild wächst und das ganze üppige Kraut verwendet werden kann.
Hinweis! Weil der Wasserdost Pyrrolizidinalkaloide enthält, steht er im Verdacht bei lang andauernder hoch dosierter Anwendung die Leber zu schä-digen und eventuell Leberkrebs auszulösen.

Pflanzenbeschreibung
Der Gewöhnliche Wasserdost ist eine sommergrüne, mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 50 und 175 Zentimetern erreicht. Dieser Hemikryptophyt bildet einen einfachen, reich beblätterten  Stängel, welcher oft rötlich überlaufen ist. Seine gegenständig angeordneten Laubblätter sind handförmig gefiedert mit drei bis sieben Fiedern. Die Blattränder sind lappig gezähnt. Der Gewöhnliche Wasserdost blüht zwischen Juli und September. Der dichte, leicht gewölbte, schirmrispige Blütenstand besteht aus zahlreich-en  körbchenförmigen Teilblütenständen. Die vier- bis sechsblütigen Blütenkörbchen bestehen ausschließlich aus  Röhrenblüten, die aus fünf verwachsenen rosafarbenen, seltener weißen  Kronblättern gebildet werden. Aus der Blütenröhre ragen die Narben weit heraus. Die stumpfen  Hüllblätter sind dachziegelartig angeordnet. Der Kopfboden besitzt keine Spreublätter. Der Pappus besteht aus vielen Haaren und ist 3 bis 5 Millimeter lang. Die  Achänen sind 2 bis 3 Millimeter lang.
Der Wasserdost wird ca. 150 bis 300cm groß und ist am leichtesten an seinen rauhen länglich-spitzen Blättern zu erkennen, die schräg nach oben stehen. Ab Juli blüht er zartrosa in büscheligen Trugdolden. Dies ist die beste Zeit zum Sammeln. Da die Blätter an Hanf erinnern, wird er auch Wasserhanf genannt. Er hat aber mit dem echten Hanf, botanisch gesehen, nichts zu tun. Ein anderer Name ist: Kunigundenkraut. Seine normale Heimat sind Auwälder, Fluß-ufer und andere feuchte Stellen.

Anbau
Im Garten wächst er gut und unkompliziert, wenn man eine Pflanze aus der Natur in seinen Garten umsiedelt. Auffällig ist jedoch, daß die ersten zarten Blättchen erst Mitte April zu sehen sind, wenn die meisten anderen Pflanzen schon zwei Wochen lang zu sehen sind. Dann wächst er jedoch mit rasender Geschwindigkeit. Wenn er sich an einem Platz erstmal richtig eingelebt hat, wird er bis zu 3m hoch und richtig wuchtig. Eigentlich braucht er viel Wasser und einen eher halbschattigen Platz. Bei uns lässt er sich aber auch von seinem trockenen Sonnenplatz nicht vom jährlichen Wuchern abhalten. Wenn es ganz trocken ist, gieße ich ihn aber ein bisschen. In größeren Töpfen (ab 30cm) müsste der Anbau auch auf dem Balkon möglich sein, wenn man keinen Garten hat.




FRAUENHAAR/FRAUENHAARFARN


Der Frauenhaarfarn gehört zur Familie der Frauenhaarfarngewächse, deren Vertreter vorwiegend in den Tropen vorkommt. Einzig der Frauenhaarfarn ist in Mitteleuropa heimisch. Die Blätter des Frauenhaarfarns sind mehrfach gefiedert. Man kann den Frauenhaarfarn vorwiegend gegen Husten und Erkältungen anwenden. Äußerlich angewandt hilft er auch gegen Stiche von Insek-ten und auf der Kopfhaut gegen Haarschuppen.
Der Frauenhaarfarn, auch Venushaar genannt, ist eine der weltweit häufigsten und verbreitetsten  Farnarten. Er gehört zur  Gattung der  Frauenhaarfarne. Er ist die einzige Frauenhaarfarnart, die in  Europa vorkommt. Es sind oder waren, zum Teil auch nur regional, auch folgende Bezeichnungen gebräuchlich: Frähenhor (Siebenbürgen), Frauenhaar, Frauenzopf, Güldenwiderthon (Rendsburg), Jungfrawenhaar (mittelhochdeutsch), Minnenhaar (mittelhochdeutsch) und Vrowenhaar (mittelniederdeutsch).

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, blutreinigend, schleimlösend, tonisierend, Husten, Keuchhusten, Erkältung, Muttermilch fördernd, Insektenstiche, Schuppen
wissenschaftlicher Name:
Adiantum capillus-veneris
englischer Name:
Maidenhair Fern
volkstümliche Namen:
Venushaar
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Gerbsäure, Schleim
Sammelzeit:
Frühling und Sommer

Nutzung
Medizin
Bei Husten, Erkältung, Heiserkeit oder Bronchialkatarrh kann ein Aufguss oder eine Alkoholtinktur aus den Wedeln der Pflanze eingenommen werden.

Beschreibung
Es handelt sich um grazile Farne, deren Wedel von einem kurzen, kriechenden Stämmchen entspringen, das mit goldbraunen bis mittelbraunen häutigen Schuppen bedeckt ist. Die Wedel sind hängend bis aufrecht und überhängend. Meist wachsen sie relativ dicht. Sie sind 15–75cm (meist 20–35cm) lang und im Umriss dreieckig bis lanzettlich. Sie sind unregelmäßig zwei- bis dreifach gefiedert, wobei die einzelnen Fiederabschnitt in ihrer Form zwischen rhombisch, fächerförmig oder keilförmig schwanken, insgesamt aber ungefähr so lang wie breit sind. Der vordere Rand der Fiederchen ist nur sehr wenig gelappt. An ihrer Basis sind die sehr zarten Fiederchen schmal oder breit keilförmig verschmälert. Die Achsen der Wedel sind dünn, glänzend, und zumindest nahe der Basis, meist aber weit hinauf, dunkel gefärbt.



BACHBLÜTEN
Ich bin empfindlich gegenüber äußeren Lärm (19 Larch)
- Diese Menschen sind sehr empfindlich gegenüber den Lärm der von außen kommt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen den Lärm hinnehmen und sind nicht mehr so
 empfindlich darauf


BACHBLÜTEN
Man ekelt sich vor sich selbst bei Hautausschlägen, Schweißfüßen, Pickeln, Warzen u.a. (10 Crab Apple)
-
Diese Menschen ekeln vor sich selbst, schon bei Hautausschlägen, bei Schweißfüßen, Pickeln und sogar bei
 Warzen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sich ihren Körper zu lieben und ekeln sich nicht mehr oder
 kaum mehr


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