Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 30.04.18-06.05.18


GEISSRAUTE      

In Auwäldern und an Flussufern findet man die rosane Geißraute oft verwildert. In Gärten und auf Feldern wird sie heutzutage seltener angebaut als früher. Die Geißraute ist eine alte Heil- und Futterpflanze. Sie wurde früher häufig zur Steigerung der Milchproduktion bei stillenden Frauen eingesetzt. Heutzutage wird die Geißraute vorwiegend wegen ihrer blutzuckersenkenden Wirkung geschätzt, aber diese Wirkung ist bislang nicht gesichert und daher mit Vorsicht zu genießen.
Die Geißraute, auch Echte Geißraute, Bockskraut, Fleckenkraut, Geißklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute genannt, ist die einzige in Mitteleuropa heimische Pflanzenart der Gattung Galega und gehört zur  Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Fördert die Milchbildung
Heilwirkung:
antibiotisch, harntreibend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Fieber,  Blasenentzündung, Blutzucker senkend, Diabetes
wissenschaftlicher Name: Galega officinalis, Accoromba tricolor, Callotropis tricolor, Galega bicolor
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Goats Rue
volkstümliche Namen:
Bockskraut, Fleckenkraut, Geißklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Galegin, Galuteolin, Bitterstoffe, Phytosterole, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Allantoin, Kaempferol

Anwendung
Madaus nennt es eine ungelöste Streitfrage, ob antike Ärzte die Pflanze kannten, doch sei sie in Italien bis ins frühe Mittelalter, in Deutschland bis ins 15. Jahrhundert anscheinend unbekannt geblieben. H. Bock und L. Fuchs erwähnten sie noch gar nicht, Gesner und Camerarius hingegen schon, um 1600 sei sie schon in vielen deutschen Gärten zu Heilzwecken kultiviert worden. Sie wurde besonders als harn- und schweißtreibend, bei Würmer, Verdauungs- und Stoffwechselstörungen, Hautkrankheiten, Epilepsie und Vergiftungen empfohlen. Späteren Untersuchungen zufolge wirke der Inhaltsstoff Galegin ähnlich wie Guanidin bei  Diabetes mellitus, in geringerem Maße auch bei  Diabetes insipidus. So empfehle Janson bei leichtkranken Diabetikern einen Tee aus Geißraute, Bohnenschoten und Dolden-Winterlieb.  Die  Droge heißt Galegae herba, Herba Galegae oder Herba Rutae capriariae; verwendet werden die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Extrakte der Geißraute enthalten als wesentliche Inhaltsstoffe das Alkaloid Galegin, ein Guanidin-Derivat, und ferner das Glykosid Galuteolin, Gerbstoffe, Saponine und Bitterstoffe. Untersuchungen belegen die milchfördernde und blutzuckersenkende Wirkung von Galega officinalis. Verwendet wird der Wirkstoff in der Homöopathie bei ungenügendem Milchfluss bei Wöchnerinnen. Die häufigste Art, Geißraute anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Geißrautetee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Geißraute mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Geißrautetee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Geißrautewirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Milchbildungstee
Die milchfördernde Wirkung der Geißraute ist schon seit langer Zeit bekannt und wurde auch in letzter Zeit durch medizinische Studien bestätigt. Sogar der Gattungsname der Geißraute deutet auf die Förderung der Milchbildung hin. Das griechische "gala" kommt von "Milch" und "agein" von "treiben". Die Erhöhung der Milchmenge macht sich vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt bemerkbar. Die Geißraute hilft also in Fällen, in denen die Milchbildung nur schwer in Gang kommt.
Blutzucker Senkung
Die Blutzucker senkende Wirkung der Geißraute wird erst in letzter Zeit aufmerksamer wahrgenommen. Daher ist die Geißraute in manchen Tees für die begleitende Diabetikerbehandlung enthalten. Die senkende Wirkung auf den Blutzucker ist jedoch noch nicht medizinisch untersucht. Daher sollte man sich keinesfalls auf die blutzuckersenkende Wirkung der Geißraute verlassen. Bei der Diabetesbehandlung sollte man sowieso seinen Blutzuckerspiegel im Auge behalten und pflanzliche Mittel nur als Ergänzung verwenden. Zur Senkung des Insulinbedarfs oder des Bedarfs an blutzuckersenkenden Medikamente kann man Heilpflanzen jedoch einsetzen, vor allem auch in Kombination mit körperlicher Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung.
Futterpflanze
Früher wurde die Geißraute gerne als Futterpflanze für Weidetiere angebaut. Die Geißraute kann als Futter jedoch giftig wirken, im Extremfall sogar tödlich, sodass sie heutzutage nicht mehr als Futterpflanze verwendet wird.

Pflanzenbeschreibung
Die Geißraute ist in Europa und Asien heimisch. Früher wurde die Geißraute häufig als Heil-, Futter- und Zierpflanze angebaut. Aus den Gärten entkam die Geißraute oft und ist daher auch häufig verwildert zu finden. Die Geißraute wächst bevorzugt in Auwäldern, auf Wiesen und an den Ufern von Bächen und Flüssen. Sie liebt feuchten und lehmhaltigen Boden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Sie hat dicke Wurzeln, die einer Rübe ähneln. Aus dieser Wurzel treiben im Frühjahr Stängel mit Riefen aus. Die unpaarig gefiederten Blätter stehen wechselständig an den Stängeln. Die Einzelblätter sind schmal und zwei bis vier Zentimeter lang. Die rosa-weißen Blüten blühen im Sommer und stehen in kerzenartigen Trauben. Wie bei vielen Hülsenfrüchtlern sind die Blüten asymetrisch geformt. Aus den Blüten entwickeln sich schotenartige Hülsen, die bräunliche, bohnenförmige Samen enthalten.
Vegetative Merkmale
Die Geißraute ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Sie bildet rübenartigen Wurzeln. Die bis zu 1 Meter hohen Stängel sind hohl und gerieft. Die wechselständigen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die 9 bis 17 Fieder blättchen sind 3 bis 9 mm breit und streifennervig. Nebenblätter sind vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blütezeit erstreckt sich in Europa von Sommer bis Herbst. Bis zu 50 Blüten stehen in einem dichten, gestielten traubigen Blütenstand. Die rosaroten, ins bläuliche tendierenden oder weißen, 9 bis 15 mm großen,  zygomorphen Blüten sind purpurfarben geädert. Die Blütenhülle besteht aus zwei kleinen Flügeln, einer Fahne und einem aus zwei verwachsenen  Kronblättern entstandenen Schiffchen. Die Blüte besitzt neun an den  Filamenten verwachsene  Staubblätter und ein freies Staubblatt. Das  Fruchtblatt ist oberständig. Die bis zu 3 Zentimeter lange  Hülsenfrüchte enthalten flache, braune Samen.





HARONGA    

Harungana madagascariensis
, der Blutbaum des Drachen, Orangen-Milch-Baum oder Haronga, ist eine  Art von Blütenpflanzen in der Familie Hypericaceae und das einzige Mitglied der Gattung .

Steckbrief
Heilwirkung:
Bauchspeicheldrüsenschwäche, Blähungen, Leberschwäche, Verdauungsfördernd, Völlegefühl, Wunden, stärkt die Fettverdauung
wissenschaftlicher Name:
Harungana madagasariensis
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Blätter

Verwendung

H. madagasacariensis kann auf verschiedene Arten verwendet werden. Zum Beispiel ist H. madagasacariensis eine Brennholzquelle und wird bei der Herstellung von Holzkohle verwendet. Der Baum wird nicht kommerziell verwendet, da er selten zu handelsüblicher Größe wächst. Manchmal benutzen die Leute jedoch das helle Holz, um Stangen zum Bauen von Häusern zu machen.
Medizinische Anwendungen
Die Pflanze hat roten Saft. Sap wird zur Behandlung von Krätze und Anthelminthika (Bandwurm) verwendet. Es wird auch als eine Behandlung für  Ringelflechte in  Liberia verwendet. Die Blätter werden verwendet, um Blutungen und Durchfall zu kontrollieren, und als Heilmittel bei Gonorrhoe, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber. Es wird gemunkelt, dass Blütenstängel Koliken lindern und die Infektion nach der Geburt kontrollieren. Auskochen der Rinde wird verwendet, um Malaria und Gelbsucht zu behandeln. Wurzeln werden verwendet, um die Brustentwicklung bei jungen Frauen zu verbessern. Junge Blätter werden manchmal verwendet, um Asthma zu behandeln. In bestimmten Gebieten Ostafrikas glauben Menschen, dass Früchte von H. madagasacariensis Blutungen wegen seines roten Saftes abwenden, also für Abtreibung verwendet werden.

Verbreitung
H. madagascariensis kann in mittleren bis niedrigen Höhenlagen im immergrünen Wald gefunden werden, normalerweise um die Waldränder und entlang Flussufern. Es ist weit verbreitet von Südafrika bis Sudan. Es ist oft die erste Pflanzenart, die in einem gerodeten Wald existiert. H. madagascariensis "kann sowohl in Wald- als auch in Savannengebieten gefunden werden. Sie stammt aus der Zentralafrikanischen Republik, dem Kongo, der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien, Kenia, Lesotho, Madagaskar, Namibia, Sierra Leone, Südafrika, Sudan, Swasiland, Tansania und Uganda. Harungana ist eine eingeführte Art, ursprünglich aus Afrika und Madagaskar. Es ist jetzt eingebürgert und zu Harvey Creek, Babinda und Mirriwinni Gebieten von Australien gebracht. Harungana ist mittlerweile in gestörten Tieflandregenwäldern der Küstenregion weit verbreitet und kann sich weit ausbreiten.



BACHBLÜTEN
Zwischen 2 Möglichkeiten, kann man sich schlecht entscheiden  (27 Rock Water)
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Diese Menschen können sich zwischen 2 Möglichkeiten sehr, sehr schlecht entscheiden   
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich leichter entscheiden


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich blockiert (29 Star of Bethlehem)
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Diese Menschen fühlen sich blockiert, egal von wen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl abstellen


ERNÄHRUNG
Phytotherapie
Ist die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Pflanzen und Pflanzenteilen – wie Blatt, Blüten, Wurzel, Frucht oder Samen.


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