Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 01.05.17-07.05.17


Maiglöckchen tt      

Das Maiglöckchen ist eine Pflanzenart aus der artenarmen Gattung Convallaria in der Familie der Spargelgewächse. In der Deutschschweiz wird auch der Trivialname Maieriesli verwendet. Es wurde 2014 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.
Mit dem duftenden Maiglöckchen wird so mancher Maifeiertag begangen. In vielen Gegenden sind an diesem Tag junge Menschen unterwegs, die kleine Maiglöckchensträuße verkaufen. Da kann man immer nur hoffen, dass diese Sträuße aus Gärtnereien stammen, denn das wildwachsende Maiglöckchen steht unter Naturschutz. Heutzutage denkt kaum jemand an eine medizinische Anwendung beim Anblick der hübschen weißen Blütentrauben. Doch das Maiglöckchen ist ein wertvolles Heilmittel, das schwache Herzen stärkt und unregelmäßigen Herzen wieder zu einem Rhythmus verhilft. Es wirkt deutlich milder und ungefährlicher als der viel verwendete Fingerhut. Früher wurde das Maiglöckchen sogar als Allheilmittel betrachtet, doch seine Giftigkeit hat den Einsatz des Maiglöckchens für Alltagsbeschwerden nahezu vollständig zum Erliegen gebracht.

Steckbrief

Heilwirkung: Achtung! Giftig
. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Homöopathisch ab D1! Asthma, Verstopfung, Herzschwäche, Herzwassersucht, Herzrhythmusstörungen, Niedriger Blutdruck,
Schlaganfall (vorbeugend), Nervenschwäche, Epilepsie
wissenschaftlicher Name:
Convallaria majalis
Pflanzenfamilie:
Maiglöckchengewächse = Convallariaceae
englischer Name:
Lily of the Valley
volkstümliche Namen:
Augenkraut, Chaldron, Faldron, Galleieli, Glasblümli, Herrenblümli, Maiblume, Maiblümchen, Maienlilie, Maizauken, Marienglöckchen, Marienriesli, Niesekraut, Schillerlilie, Schneetropfen, Springauf, Tallilie, Zaucken
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Convallatoxin, Convallarin, Convallatoxol, Digitalis-Glykoside, Asparagin, Flavonoide, Saponine
Sammelzeit:
Mai

Anwendung

Zierpflanzenbau

Das Maiglöckchen eignet sich als Zierpflanze im Garten besonders für Gehölzgruppen und schattige Rabatten. Es bevorzugt halbschattige Standorte. Eine Kompostauflage im Herbst wird empfohlen. Das Maiglöckchen wird auch als Schnittblume und Topfpflanze angebaut. Bei der vegetativen Vermehrung durch Teilung der Rhizome ist zu beachten, dass im ersten Jahr, wenn das „Auge“ austreibt, nur Blätter gebildet werden; erst im zweiten Jahr entwickeln sich dann die Blüten. Ein geübter Blick erkennt vegetative und blühfähige Rhizomteile, sie müssen entsprechend sortiert werden, damit nur blühfähige Rhizomteile in die „Treiberei“ kommen. Maiglöckchen findet man auch in vielen Parks und Gärten. Die Stadt Drossen (heute Ośno Lubuskie, PL) war bis 1945 wegen der dortigen Maiglöckchenzucht als die „Maiblumenstadt“ bekannt. Ein heutiges Anbaugebiet ist die Samtgemeinde Elbmarsch in der Nähe von Hamburg. Das Blütenöl des Maiglöckchens wird häufig Parfüms zugesetzt.
Achtung! Giftig.
Maiglöckchen nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Das Ausmaß der Giftigkeit des Maiglöckchens ist jedoch umstritten. Berichte über ein totes Kind, das Maiglöckchen-Blumenwasser getrunken hatte, ließen sich nicht belegen, andere Todesfälle sind nicht bekannt. Allerdings kann es vor allem bei kleinen Kindern, die die Beeren gegessen haben, zu Durchfall und Erbrechen kommen, manchmal gepaart mit Herzrhythmusstörungen. Zum Essen ist das Maiglöckchen also keinesfalls geeignet.
Früher galt das Maiglöckchen als Allheilmittel, doch dann wurde seine Giftigkeit festgestellt und seine Anwendung geriet nahezu in Vergessenheit.
Maiglöckchen als Herzmittel

Später wurde jedoch herausgefunden, dass die Glykoside, die im Maiglöckchen enthalten sind, ähnlich wirken wie das Herzmittel Strophanthin, aber weniger giftig sind. Maiglöckchen sind auch weniger giftig als der vielfach benut-zte Fingerhut, und sie sammeln sich zudem nicht schädlich im Körper an. Daher werden Präparate mit Maiglöckchen-Wirkstoffen heutzutage gerne gegen eine Vielzahl von Herzbeschwerden eingesetzt. Sie helfen gegen Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Altersherz. Auch bei herzbedingtes Asthma kann das Maiglöckchen in ärztlich verschriebenen Fertigpräparaten helfen.
Maiglöckchen für das Nervensystem

In der Volksheilkunde wurde das Maiglöckchen früher gegen alle Arten von Krankheiten eingesetzt. Davon ist vor allem die Anwendung bei Problemen des Nervensystems übrig geblieben. Manchmal wird es zur Vorbeugung gegen und zu Nachbehandlung von Schlaganfall benutzt. Auch gegen Epilepsie wird es traditionell angewandt, jedoch ist der Nutzen dieser Anwendung nicht belegt. In homöopathischer Verdünnung ab D1 kann man das Maiglöckchen vorsichtig anwenden.

Giftigkeit

Das Maiglöckchen wird insgesamt als sehr stark giftig eingestuft. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders aber Blüten und Früchte. Es wurden 38 Glykoside in der Pflanze gefunden, die sich von 9 Aglyka ableiten lassen. Hauptwirkstoffe: Convallatoxin, Convallatoxol, Convallosid und Desglucocheirotoxin. Vergiftungserscheinungen: Bei äußerlichem Kontakt mit der Pflanze treten Haut- und Augenreizungen auf. Bei Aufnahme durch den Mund treten Übelkeit, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Schwindel und Brustbeklemmung auf. Zunächst tritt hoher Blutdruck und rascher Puls, später verminderter Blutdruck, sehr langsame und tiefe Atmung und schließlich Herzstillstand ein. Nach dem Genuss von einer bis fünf Beeren sind höchstens kurzzeitige Sinusarrhythmien beobachtet worden, meist keine Symptome. Bei größeren Men-gen muss wie bei einer Herzglykosid-Vergiftung behandelt werden. Durch Beeren, Blüten und Blätter sind besonders Kinder gefährdet. Bei Aufnahme von Teilen der Pflanze sollten der Giftnotruf oder ein Arzt konsultiert werden. Mit dem Maiglöckchen wird z. B. Bärlauch beim Sammeln immer wieder verwechselt. Der typische Knoblauchgeruch von Bärlauch unterscheidet beide. Schwere Vergiftungen von Tieren können bei der Waldmast auftreten. Auch Geflügel ist gefährdet.

Pflanzenbeschreibung

Erscheinungsbild

Das Maiglöckchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10-30cm erreicht. Es besitzt ein bis zu 50 cm tief wurzelndes Rhizom als Speicher- und Überdauerungsorgan und wird daher zu den Rhizomgeophyten gezählt. Das relativ dünne, kriechende und ausläuferartige Rhizom verzweigt sich monopodial. Die oberirdischen Sprosse bilden sich daher jeweils hinter der Rhizomspitze. Mit Hilfe ihrer anfangs kegeligen Form durchbrechen die jungen Sprosse im Frühjahr den Erdboden. Der ansonsten unbeblätterte, aufrecht wachsende und kantige Stängel besitzt an seiner Basis meist zwei Laubblätter in gerollter Knospenlage, die ihn scheidig einhüllen.
Blatt

Das Maiglöckchen zeigt zwei bis drei Laubblätter, die direkt dem Rhizom entspringen. Sie gliedern sich in eine stielähnliche, einen Scheinstängel bildende Blattscheide und die Blattspreite. Die Länge der Scheide beträgt etwa 4 bis 30 Zentimeter. Die ganzrandige Blattspreite ist unbehaart. Ihre Länge variiert zwischen 12 und 20 Zentimeter, die Breite umfasst zwischen 2,5 und 5 Zentim
eter. Sie ist breitlanzettlich geformt und läuft in einer kurz zugespitzten Blattspitze aus. Blattober- und Blattunterseite zeigen eine dunkelgrüne Färbung, die Blattoberseite ist deutlich glänzend. Zum Blattgrund hin verschmälert sich das Blatt in den Scheinstängel, wobei die stielähnliche Scheide des niedriger stehenden Blattes die des höher stehenden Blattes scheidenförmig umschließt. Zusätzlich umhüllen mehrere sich umfassende häutige Niederblätter scheidig die Basis der Scheinstängel.
Blütenstand und Blüte

Zwischen März und Juni entwickeln sich in einem mehr oder weniger einseitswendigen traubigen Blütenstand fünf bis zehn nickende, breitglockige Blüten. Jede Blüte steht über einem häutigen, 4 bis 20 mm langen, lanzettförmigen Tragblatt, das in etwa halb so lang wie das 5 bis 11 mm lange Blütenstielchen ist und dieses an der Basis umhüllt. Kennzeichnend für die Blüten des Maiglöckchens ist der charakteristische, intensiv süßliche Duft, über den potenzielle Bestäuber angelockt werden. Bestimmend für die Duftnote gilt das aromatische AldehydBourgeonal. Die reinweiße Blütenhülle des Maiglöckchens ist einheitlich gestaltet und, wie bei der Unterfamilie Nolinoideae weit verbreitet, erfolgt keine Unterteilung in Kelch und Krone. Die sechs 5-9mm langen Perigonblätter sind bis auf ihre sechs kurzen, 1 bis 3 Millimeter langen, zurückgebogenen Zipfel fast vollständig glockenförmig miteinander verwachsen. Die Perigonblätter sind mit mikroskopisch kleinen Drüsen besetzt. Das Perigon ist meist rein weiß, selten haben Exemplare innen, wo die Staubblätter eingefügt sind, sechs purpurviolette Flecken. Die Blüte des Maiglöckchens ist zwittrig, d. h., sie enthält Staub- und Fruchtblätter in einer Blüte. Es sind zwei Kreise mit je drei untereinander freier, fertiler Staubblättern vorhanden. Die kurzen, meist schwach rötlich gefärbten Staubfäden sind mit der Basis der Blütenhüllblätter verwachsen und überragen diese nicht. Die gelben, länglichen bis lanzettlichen Staubbeutel besitzen zwei Theken. Sie öffnen sich auf beiden Seiten von oben nach unten mit einer Längsspalte um den Pollen zu entlassen. Drei Fruchtblätter sind zu einem rundlichen, oberständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer beinhaltet vier bis acht Samenanlagen. Den kurzen, dicken, gerade stehenden Griffel schließt eine kleine, schwach dreilappige bis kopfige Narbe ab. Der Griffel überragt die Blütenhülle nicht.
Frucht und Samen

Die mit einem Durchmesser von sechs bis zwölf Millimeter kugeligen, dreifächerigen Beeren färben sich bei Reife leuchtend rot. Sie enthalten Pulpe und ein bis fünf Samen. Die gelben bis hell-braunen Samen sind etwa drei bis vier Millimeter lang und fast kugelig bis kantig geformt. Sie benötigen Kälte zum Keimen und gelten als kurzlebig.
Das Maiglöckchen ist in Europa und Nordamerika heimisch. Es wächst in Laubwäldern, bevorzugt Buchenwäldern, und kommt selten vor. Dort wo es wächst, steht es aber meistens in größeren Beständen. Aus dem ausdauernden Wurzelstock treiben im Frühjahr lange, ovale Blätter mit Spitze aus, die paarweise zusammengewachsen sind. Zwischen den beiden Blättern wächst ein Blütenstängel, der eine einseitig hängende Traube von kleinen, weißen Blüten trägt. Die Blüten sehen aus wie kleine Glöckchen. Sie duften sehr stark und wohlriechend. Aus den Blüten entwickeln sich später leuchtend rote Beeren.
Achtung!
Die Pflanze darf nicht gesammelt werden, denn sie steht unter Naturschutz!


Kotobaum   

Steckbrief

Heilwirkung:
Durchfall, Magenkrämpfe, Reizdarm, Reizmagen
wissenschaftlicher Name:
Nectandra coto
Verwendete Pflanzenteile:  
Rinde

BACHBLÜTEN
Man gibt innerlich auf und wartet, dass irgend etwas von außen geschieht (13 Gorse)

- Diese Menschen haben geben auf (innerlich) und warten, dass etwas in ihrer Umgebung geschieht
- Mit der dementsprechenden Bachblüte bekommen diese Menschen wieder auftrieb und geben nicht mehr so leicht auf
 u
nd warten auch nicht mehr dass etwas von außen geschieht

BACHBLÜTEN
Man kann mit seiner Lebensenergie nicht richtig umgehen (23 Olive)

- Diese Menschen können mit ihrer eigenen Lebensenergie nicht richtig umgehen und führen Raubbau an ihrem Körper
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen mit ihrer Lebensenergie wieder umgehen und haben
 
mehr Energie

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