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04.01.2020

tägliche News > Januar > 30.12.19 - 05.01.20
Papaya
Papayas erinnern an die Tropen und ferne Reisen, wenn man sie im Angebot europäischer Supermärkte entdeckt. Hierzulande erhält man meistens nur die kleinen Papayaarten, die bis zu einem Pfund schwer werden und sie reichen meistens auch nicht an das Aroma frisch geernteter Früchte heran. Aber sie ent-halten fast ebenso reichlich Samen, wie ihre größeren Geschwister. Und obwohl die meisten Genießer die Samen wegwerfen, sind diese in gesundheitlicher Hinsicht jedoch fast noch wertvoller als die Früchte. Die Samen fördern nicht nur die Verdauung, was auch die Früchte können, sondern helfen auch gegen Menstru-ationsbeschwerden und stärken das Immunsystem.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Wurzel: Hauterkrankungen, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Blätter: Entgiftung, Husten (Rauchen der Blätter), Pilzinfektionen, Frucht: Entgiftung, Fettsucht, Verdauungsschwäche, Samen: Verdauungsschwäche, Durchfall, Darmparasiten, Pilzinfektionen, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Empfängnisverhütend, Immunsystem stärkend, Krebs vorbeugend
wissenschaftlicher Name: Carica papaya
englischer Name: Papaw, Papaya
volkstümlicher Name: Melonenbaum
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen, Wurzel, Blätter
Inhaltsstoffe: Papain, Campesterol, Cryptoxanthin, Phenylalanin, Stigmaste-rol, Vitamin C, Myrosin, Violaxanthin
Sammelzeit: ganzjährig
 
Anwendung
Die „Kerne“ der Papaya enthalten große Mengen an Papain, einem eiweißspaltenden Enzym. Sie wurden früher in der Volksmedizin als Entwurmungsmittel verwendet und heute in Pulverform als Zartmacher für Fleisch. Eine ähnliche Wirkung wird erreicht, wenn man rohes Fleisch in die Blätter des Papayabaums einwickelt oder in frischen Papayasaft einlegt. Die häufigste Anwendung der Papaya ist der Genuss der Frucht. Man kann sie einfach wie eine Melone essen oder in Fruchtsalaten anmachen. Unreife Früchte werden häufig zu Chutneys verkocht. Man kann sie verwenden wie Zucchinis bzw. Sommerkürbisse. Die Frucht entgif-tet den Körper und hilft beim Abnehmen. Für medizinische Zwecke kann man auch die Wurzel des Papayabaums einsetzen. Sie hilft gegen Hautkrankheiten und Probleme des Harnapparates. Die Blätter der Papayapflanze kann man zur Entgiftung als Tee trinken. Gegen Husten kann man die getrockneten Blätter rauchen. Besonders vielfältig ist die Wirkung der Samen. Gegen Durchfall und Darmparsiten kann man sie kauen. Dieser Einsatzzweck ist vor allem bei Tropenreisen sehr nützlich, denn man kann einfach einige der Papayasamen aufheben und trocknen, damit man sie im Falle eines Reisedurchfalls zur Hand hat. Meist helfen sie prompt. Außerdem regen die Papayasamen die Verdauungsorgane an und unterstützen so die problemlose Verdauung der tropischen Speisen. Sie helfen auch gegen Prämenstruelles Syndrom und Wechseljahresbeschwerden. Sogar eine empfängnisverhütende Wirkung wird ihnen bei regelmäßiger Einnah-me nachgesagt. Diese Wirkungen hängen mit einem eventuellen Gehalt an pro-gesteronähnlichen Stoffen zusammen. Auch das Immunsystem sollen die Papa-yasamen stärken und sogar bei Krebs vorbeugen. Mit einer Pfeffermühle gema-hlen kann man die Papayasamen auch als Pfefferersatz benutzen. Der in Samen, Früchten und Blättern enthaltene Stoff Papain unterstützt nicht nur die Verdau-ung, sondern macht damit eingeriebenes Fleisch zarter.
Verwendung in der Küche
Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden unter anderem für Chutneys, Currys, und Salsas verwendet. Im Nordosten Thailands, dem Isan, und in Laos ist Som Tam, ein (sehr) scharfer Salat aus unreifen Früchten mit in Fischsauce eingelegten Krebsen und Klebreis das Nationalgericht. Das reife Fruchtfleisch hingegen schmeckt süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt. Auch die Kerne der Papaya sind essbar; sie haben einen scharfen Geschmack, der an Kapuziner-kresse erinnert. Die Frucht muss beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken aufweisen, dann reift sie noch vollständig nach. Den Grad der Reife kann man vor allem an der Festigkeit erkennen: Je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer ist sie. Sie zeichnet sich dann durch einen be-sonders intensiven und süßen Geschmack aus; lediglich der Einsatz als Dekor kann durch die mangelnde Festigkeit problematisch werden.
Anwendung
Papain ist ein Eiweiß spaltendes Enzym, das in seiner Wirkung dem Pepsin der Hauptzellen des Magenfundus entspricht. Im Gegensatz zum Pepsin wirkt es im sauren und alkalischen Bereich. Man nutzt es in Fertigpräparaten erfolgreich bei Verdauungsbeschwerden, die vor allem auf eine Minderung der Eiweißverdauung zurückzuführen sind, die z. B. auf einem Pepsinmangel beruhen. Da auch die Bauchspeicheldrüse eiweißverdauende Enzyme bildet (Trypsin, Chymotrypsin, Elastase), können auch bauchspeicheldrüsenbedingte Verdauungsbeschwerden durch Papaingabe gelindert werden. Weiterhin sind Kombinationspräparate im Handel, die bei verschiedenen Entzündungen, Ödemen und Schwellungen nach Verletzung und Operationen Linderung versprechen. Die Enzyme sollen entzündliche Stoffwechselprodukte beschleunigt abbauen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern. Ihr Einsatz erfolgt insbesondere zur begleitenden Langzeitbehandlung bei Tumoren und während einer Strahlen-therapie. Dies wird aber kritisch gesehen. Gegenanzeigen sind insbesondere Blutungsneigung und Schwangerschaft. Durch die Anwendung von Papain lassen sich Antikörper in drei Fraktionen spalten. In der Lebensmittelbranche verwendet man Papain zum Zartmachen von Fleisch. Isoliertes Chymopapain wird zur Injektionsbehandlung von Bandscheiben­schäden eingesetzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich heimisch in Mittelamerika, wird der Papayabaum inzwischen in tropischen Ländern rund um den Globus angebaut. Es gibt viele Arten von Papayas, bei denen vor allem zwei grundsätzliche Sorten unterschieden werden. Papayas aus Hawaii und Brasilien sind etwa doppelt so groß wie Birnen und wiegen maximal 500g. In Mexiko und anderen Gegenden wachsen hingegen große Papayas, die 3 bis 5 kg schwer werden. In europäischen Supermärkten erhält man vorwiegend die kleineren Papayas aus Hawaii und Brasilien. Die Papayapflanze ist ein palmenähnlicher Baum, deren kleine Sorten zwischen zwei und drei Meter hoch werden. Die großen Sorten werden bis zu acht Meter hoch. Sie haben einen geraden Stamm ohne verzweigende Äste oder Zweige. Am oberen Ende des Stammes wachsen die großen, gelappten Blätter, die an Feigenblätter erinnern, aber noch großer werden, nämlich bis zu 70 Zentimeter im Durchmesser. In den Blattachseln sprießen die weißen Blüten. Es gibt weibliche, männliche und zweigeschlechtliche Blüten. An machen Bäumen wachsen nur männliche, an anderen nur weibliche und an wieder anderen Pflanzen beide Arten von Blüten. Die Papayapflanzen können ihr Geschlecht sogar wechseln. Aus den befruchteten weiblichen Blüten entwickeln sich die Papaya-Früchte. Sie haben birnenartige Form und haben eine gelbe oder gelbgrün gescheckte Farbe. Ihr Frucht-fleisch ist gelblich bis dunkelorange und erinnert geschmacklich an Melonen, aber mit einen speziellen Papaya-Aroma. In der Mitte der Früchte befinden sich hunderte von schwarzgrauen, runzligen Samen, die meist von einer Galertschicht umgeben sind. Diese Kerne kann man aus der Frucht löffeln, mit einem Küchen-tuch abrubbeln und trocknen lassen. Papayabäume tragen schon im ersten Jahr die ersten Früchte und werden im Normalfall bis zu fünf Jahre alt.

Rippenfarn
Der Rippenfarn ist ein Farn der Höhenlagen und liebt Nadelwälder, am liebsten Fichtenwälder mit sauren und feuchten Böden. Er hat zwei verschieden Wedel-Arten, einen mit und eine ohne Sporen, die Sporen reifen Juli und August. Der Rippenfarn wurde als Gemüse und als Mittel gegen Durchfall eingesetzt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Durchfall
Heilwirkung: adstringierend, hautpflegend, magenstärkend
Anwendungsbereiche: Durchfall, Hautpflege, Krebs, Magen
wissenschaftlicher Name: Blechnum spicant
Pflanzenfamilie: Rippenfarngewächse = Blechnaceae
englischer Name: Hard fern
volkstümlicher Name: Gewöhnlicher Rippenfarn, Rippenfarn
Verwendete Pflanzenteile: ganze Pflanze
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Stärke, Thiaminase
Sammelzeit: frische Triebe: März-Juli, Wurzeln: Herbst-Winter
 
Anwendung
Der Rippenfarn dient als Zierpflanze der Moorbeete und Teichränder. Rippenfarne sollten nicht roh verzehrt werden, da diese roh leicht giftig und Vitamin-B-Räuber sind.
Frühjahrsgemüse
Die jungen frischen Triebe kann man als Gemüse kochen. Stärkt Magen und Darm und hilft gegen Durchfall.
 
Geschichtliches
Der Rippenfarn diente als Frühjahrsgemüse, bei dem die jungen Triebe gekocht wurden. Die Wurzeln wurden geröstet und anschließend gemahlen um einen Kaffeeersatz herzustellen. Die ungerösteten Wurzeln wurden getrocknet, um daraus ein Stärkemehl herzustellen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Rippenfarn zeichnet sich durch zwei unterschiedliche Wedelformen aus. Die sporenlosen Wedel werden 15 bis 50 cm lang und sind einfach gefiedert. Sie besitzen glattrandige Fiederblättchen und überdauern den Winter oft als am Boden liegende Rosette. Die sporentragenden Wedel entstehen meist im Zentrum der Rosette und besitzen sehr schmale, rippenähnliche Fiederblätter. Die Spo-renträger werden bei der Sporenreife dunkelbraun und sterben im Winter ab. Die Sori sind länglich und verschmelzen zu zwei Reihen. Unter den lebenden Farnblättern sind oft noch die abgestorbenen Blätter des Vorjahres sichtbar. Der Rippenfarn ist über die ganze Nordhalbkugel verbreitet. Er wächst bevorzugt in Nadelwäldern (Fichten) an schattigen Orten, meist in Höhenlagen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch. Die Wedel sind tiefgrün und 20 bis 50 cm lang. Die Sporen reifen im Sommer. Im Winter liegen die win-tergrünen Wedel auf dem Boden.
 
Anbautipps
Der Rippenfarn ist pflegeleicht. Der Rippenfarn mag sauren Boden unter Nadel-bäumen, am besten Fichten. Der Platz sollte schattig und feucht sein.
 
Sammeltipps
Braune Haare von den Farntrieben und Wedeln abrubbeln.

Bachblüten
Ich bin leicht beleidigt, weil ich  mich zurückgesetzt fühle (38 Willow)
-        Diese Menschen sind sehr leicht beleidigt, da sie sich zurückgesetzt fühlen
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das zurückgesetzt sein ablegen und sind nicht mehr so schnell mehr beleidigt
Bachblüten
Ich habe Angst vor Konflikten (1 Agrimony)
-        Diese Menschen haben sehr große Angst vor Konflikten
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Angst überwin-den und können sich den Konflikten stellen
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe kommen, wie der Name schon sagt, in pflanzlichen Lebensmitteln vor: im Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüssen, Voll-kornprodukte, sowie in fermentierten Lebensmittel (z.B. Sauerkraut).
Die Gruppe der sekundäre Pflanzenstoffe ist sehr homogen. Man kennt rund 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, wobei 5.000 bis 10.000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Anhand ihrer chemischen Struktur und ihrer funktionellen Eigenschaften werden sie in verschiedenen Gruppen eingeteilt.
-        Carotinoide
-        Phytoöstrogene
-        Polyphenole
-        Saponine
-        Terpene
-        Glucosinolate
-        Phytosterine
-        Protease-Inhibitionen
-        Sulfine
-        Flavonoide
 -        uvm.
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