Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 01.01.18-07.01.18


MAUERRAUTE     

Die Mauerraute ist ein immergrüner Farn, der gerne in den Fugen alter Mauern wächst. Dieser Farn ist kein naher Verwandter der Weinraute, lediglich die rautenförmige Blattform ähnelt, daher auch der Name. Die Mauerraute wurde als Zauberpflanze und als Heilpflanze genutzt.
Die Mauerraute oder der Mauer-Streifenfarn ist eine Pflanze aus der  Familieder  Streifenfarngewächse, die als Kulturfolger häufig in den Ritzen und Mörtelfugen alter Mauern wächst.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Adstringenz, Schleimlöser
Heilwirkung:
adstringierend, augenwirksam, harntreibend, menstruationsfördernd, schleimlösend, steinlösend
Anwendungsbereiche:
Augenkrankheiten, Husten, Menstruationsbeschwerden, Rachitis, Schwellungen
wissenschaftlicher Name:
Asplenium ruta-muraria
Pflanzenfamilie:
Streifenfarngewächse = Aspleniaceae
englischer Name:
Wall rue
volkstümlicher Name:
Mauer-Streifenfarn, Mauerraute, Stoanneidkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Farnwedel
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Tannine
Sammelzeit:
Das ganze Jahr
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit

Anwendung
Es gibt einige Anwendungen in der Volksheilkunde in der modernen Pflanzenheilkunde spielt die Mauerraute keine Rolle.
Tee
1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Löst den Schleim und hilft gegen Husten, Menstruationsprobleme und Rachitis.
Mundspülung
Den Tee zum Gurgeln und Mundspülen hilft bei Entzündungen und kleine Verletzungen im Mundraum.
Haarmittel
Farn in Wein gekocht soll als Haarspülung den Haarwuchs anregen.
Augentropfen
Eine Zubereitung mit Wasser (Rezept noch nicht bekannt) hilft gegen Augenkrankheiten. Auf selbstgemachte Augentropfen sollte man wegen Infektionsgefahr verzichten.
Öl
Zerkleinerte Farnblätter in Kamillenöl eingelegt, ergibt ein Einreibeöl bei  Schwellungen.

Geschichtliches
Wurde in einigen Gegenden von Österreich als magisches Kraut in Form einer täglichen Maulgabe dem Vieh ins Futter gegeben, um das Vieh vor dem Vermeiden (Böser Blick) zu schützen, daher auch der Name Stoanneidkraut.

Pflanzenbeschreibung
Es handelt sich um kleine immergrüne  Farne mit 3–10(–15) cm langen Blättern. Die Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert und im Umriss unregelmäßig dreieckig bis oval. Die namensgebenden Fiedern sind dabei rautenförmig, am Grund keilig verschmälert und vorne gekerbt bis eingeschnitten und etwa 2 bis 3mm lang. Die Blattstiele sind ebenso wie die Oberseite der Blattspreite grün. Sind die  Sori reif, so bedecken sie die ganze Unterseite der Fiederchen, diese ist dann braun. Sporenreife ist von Juli bis Oktober.
Die Mauerraute ist auf der Nordhalbkugel heimisch. Sie wächst bevorzugt in Fels- und Mauerritzen. Die mehrjährige Pflanze wächst sehr langsam und wird bis zu 15cm hoch. Die gefiederten Blätter mit rautenförmigen Fiedern werden 4-15 lang. An den Blättern bilden sich die Sporen, die zwischen August und Oktober reifen.

Anbautipps
Die Mauerraute ist recht schwierig in der Anzucht. Ein Stück des Blattes mit den reifen Sporen in einen Topf mit sterilisierter Erde geben. Den Topf immer feucht halten. Die Sporen brauchen etwa 2-3 Monate bei 15°C um zu "keimen". Sobald die Pflanzen ein paar cm groß sind an die gewünschte Stelle pflanzen, am besten in eine Mauerspalte mit genug altem feuchten Mörtel.

Sammeltipps
Die Farnwedel können jederzeit geerntet werden. An einem luftigen Ort trocknen.




PAPAYA

Papayas erinnern an die Tropen und ferne Reisen, wenn man sie im Angebot europäischer Supermärkte entdeckt. Hierzulande erhält man meistens nur die kleinen Papayaarten, die bis zu einem Pfund schwer werden und sie reichen meistens auch nicht an das Aroma frisch geernteter Früchte heran. Aber sie enthalten fast ebenso reichlich Samen, wie ihre größeren Geschwister. Und obwohl die meisten Genießer die Samen wegwerfen, sind diese in gesundheitlicher Hinsicht jedoch fast noch wertvoller als die Früchte. Die Samen fördern nicht nur die Verdauung, was auch die Früchte können, sondern helfen auch gegen Menstruationsbeschwerden und stärken das Immunsystem.
Papaya, auch Melonenbaum oder Papayabaum genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Carica innerhalb der  Familie der  Melonenbaumgewächse. Die Wildform kommt vom südlichen  Mexiko bis Costa Rica vor. Die Kulturform ist eine wichtige  tropische Nutzpflanze. Die Papaya war 2008 die fünfte Pflanzenart, deren  Genom komplett  sequenziert wurde.

Steckbrief
Heilwirkung:
Wurzel: Hauterkrankungen, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Blätter: Entgiftung, Husten (Rauchen der Blätter), Pilzinfektionen, Frucht: Ent-giftung, Fettsucht, Verdauungsschwäche, Samen: Verdauungsschwäche, Durchfall, Darmparasiten, Pilzinfektionen, Menstruationsbeschwerden, Wech-seljahresbeschwerden, Empfängnisverhütend, Immunsystem stärkend, Krebs vorbeugend
wissenschaftlicher Name:
Carica papaya
englischer Name:
Papaw, Papaya
volkstümlicher Name:
Melonenbaum
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen, Wurzel, Blätter
Inhaltsstoffe:
Papain, Campesterol, Cryptoxanthin, Phenylalanin, Stigmasterol, Vitamin C, Myrosin, Violaxanthin
Sammelzeit:
ganzjährig

Anwendung
Die „Kerne" der Papaya enthalten große Mengen an Papain, einem eiweißspaltenden Enzym. Sie wurden früher in der Volksmedizin als Entwurmungsmittel verwendet und heute in Pulverform als Zartmacher für Fleisch. Eine ähnliche Wirkung wird erreicht, wenn man rohes Fleisch in die Blätter des Papayabaums einwickelt oder in frischen Papayasaft einlegt.
Die häufigste Anwendung der Papaya ist der Genuss der Frucht. Man kann sie einfach wie eine Melone essen oder in Fruchtsalaten anmachen. Unreife Früchte werden häufig zu Chutneys verkocht. Man kann sie verwenden wie Zucchinis bzw. Sommerkürbisse. Die Frucht entgiftet den Körper und hilft beim Abnehmen. Für medizinische Zwecke kann man auch die Wurzel des Papayabaums einsetzen. Sie hilft gegen Hautkrankheiten und Probleme des Harnapparates. Die Blätter der Papayapflanze kann man zur Entgiftung als Tee trinken. Gegen Husten kann man die getrockneten Blätter rauchen. Besonders vielfältig ist die Wirkung der Samen. Gegen Durchfall und Darmparsiten kann man sie kauen. Dieser Einsatzzweck ist vor allem bei Tropenreisen sehr nützlich, denn man kann einfach einige der Papayasamen aufheben und trocknen, damit man sie im Falle eines Reisedurchfalls zur Hand hat. Meist helfen sie prompt. Außerdem regen die Papayasamen die Verdauungsorgane an und unterstützen so die problemlose Verdauung der tropischen Speisen. Sie helfen auch gegen Prämenstruelles Syndrom und Wechseljahresbeschwerden. Sogar eine empfängnisverhütende Wirkung wird ihnen bei regelmäßiger Einnahme nachgesagt. Diese Wirkungen hängen mit einem eventuellen Gehalt an progesteronähnlichen Stoffen zusammen. Auch das Immunsystem sollen die Papayasamen stärken und sogar bei Krebs vorbeugen. Mit einer Pfeffermühle gemahlen kann man die Papayasamen auch als Pfefferersatz benutzen. Der in Samen, Früchten und Blättern enthaltene Stoff Papain unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern macht damit eingeriebenes Fleisch zarter.
Verwendung in der Küche
Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden unter anderem für  Chutneys,  Currys, und  Salsas verwendet. Im Nordosten Thailands, dem  Isan, und in  Laos ist  Som Tam, ein (sehr) scharfer  Salat aus unreifen Früchten mit in  Fischsauce eingelegten Krebsen und  Klebreis das Nationalgericht. Das reife Fruchtfleisch hingegen schmeckt süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt. Auch die Kerne der Papaya sind essbar; sie haben einen scharfen Geschmack, der an  Kapuzinerkresse erinnert. Die Frucht muss beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken aufweisen, dann reift sie noch vollständig nach. Den Grad der Reife kann man vor allem an der Festigkeit erkennen: Je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer ist sie. Sie zeichnet sich dann durch einen besonders intensiven und süßen Geschmack aus; lediglich der Einsatz als Dekor kann durch die mangelnde Festigkeit problematisch werden.
Verwendung in der Medizin
Als Droge dienen: Rohpapain, Caricae papayae succus, der eingetrocknete Milchsaft der unreifen Früchte. Melonenbaumblätter, Caricae papayae folium.
Aktive Wirkstoffe
Im Rohpapain sind verschiedene proteolytische  Enzyme, u. a. Papain und  Chymopapain A und B enthalten. In den Blättern vor allem Polyketid-Alkaloide wie Carpain, Glucosinolate wie Glucotropaeolin, Saponine, Papain nur in geringen Mengen.
Anwendung
Papain ist ein Eiweiß spaltendes Enzym, das in seiner Wirkung dem  Pepsin der Hauptzellen des Magenfundus entspricht. Im Gegensatz zum Pepsin wirkt es im sauren und alkalischen Bereich. Man nutzt es in Fertigpräparaten erfolgreich bei Verdauungsbeschwerden, die vor allem auf eine Minderung der Eiweißverdauung zurückzuführen sind, die z. B. auf einem Pepsinmangel beruhen. Da auch die  Bauchspeicheldrüseeiweißverdauende Enzyme bildet (Trypsin, Chymotrypsin, Elastase), können auch bauchspeicheldrüsenbedingte Verdauungsbeschwerden durch Papaingabe gelindert werden. Weiterhin sind Kombinationspräparate im Handel, die bei verschiedenen Entzündungen, Ödemen und Schwellungen nach Verletzung und Operationen Linderung versprechen. Die Enzyme sollen entzündliche Stoffwechselprodukte beschleunigt abbauen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern. Ihr Einsatz erfolgt insbesondere zur begleitenden Langzeitbehandlung bei Tumoren und während einer Strahlentherapie. Dies wird aber kritisch gesehen. Gegenanzeigen sind insbesondere Blutungsneigung und Schwangerschaft. Durch die Anwendung von Papain lassen sich Antikörper in drei Fraktionen spalten. In der Lebensmittelbranche verwendet man Papain zum Zartmachen von Fleisch. Isoliertes Chymopapain wird zur Injektionsbehandlung von Bandscheibenäden eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich heimisch in Mittelamerika, wird der Papayabaum inzwischen in tropischen Ländern rund um den Globus angebaut. Es gibt viele Arten von Papayas, bei denen vor allem zwei grundsätzliche Sorten unterschieden werden. Papayas aus Hawaii und Brasilien sind etwa doppelt so gross wie Birnen und wiegen maximal 500g. In Mexiko und anderen Gegenden wachsen hingegen große Papayas, die 3 bis 5 kg schwer werden. In europäischen Supermärkten erhält man vorwiegend die kleineren Papayas aus Hawaii und Brasilien. Die Papayapflanze ist ein palmenähnlicher Baum, deren kleine Sorten zwischen zwei und drei Meter hoch werden. Die großen Sorten werden bis zu acht Meter hoch. Sie haben einen geraden Stamm ohne verzweigende Äste oder Zweige. Am oberen Ende des Stammes wachsen die großen, gelappten Blätter, die an Feigenblätter erinnern, aber noch großer werden, nämlich bis zu 70 Zentimeter im Durchmesser. In den Blattachseln sprießen die weißen Blüten. Es gibt weibliche, männliche und zweigeschlechtliche Blüten. An machen Bäumen wachsen nur männliche, an anderen nur weibliche und an wieder anderen Pflanzen beide Arten von Blüten. Die Papayapflanzen können ihr Geschlecht sogar wechseln. Aus den befruchteten weiblichen Blüten entwickeln sich die Papayafrüchte. Sie haben birnenartige Form und haben eine gelbe oder gelbgrün gescheckte Farbe. Ihr Fruchtfleisch ist gelblich bis dunkelorange und erinnert geschmacklich an Melonen, aber mit einen speziellen Papayaaroma. In der Mitte der Früchte befinden sich hunderte von schwarzgrauen, runzligen Samen, die meist von einer Galertschicht umgeben sind. Diese Kerne kann man aus der Frucht löffeln, mit einem Küchentuch abrubbeln und trocknen lassen. Papayabäume tragen schon im ersten Jahr die ersten Früchte und werden im Normalfall bis zu fünf Jahre alt.
Vegetative Merkmale
Diese Pflanze wird oft als Baum bezeichnet, weil sie einen baumartigen Habitus besitzt. Die Papaya ist eine mächtige, meist unverzweigte, aufrechte, baumartige Pflanze. Der einzelne „Stamm", der – bis auf die  Tracheen – nicht verholzt, erreicht Wuchshöhen von 5 bis 10 Metern. Aufgrund der fehlenden Verholzung, der Wuchsform und der Langlebigkeit kann die Papaya weder als  Baum, noch als Strauch oder Staude bezeichnet werden. Manche sprechen von einem „baumförmigen Kraut".
Die Laubblätter sind spiralig um den Stamm angeordnet und werden kontinuierlich nach einer gewissen Zeit (also nicht in bestimmten Jahreszeiten) abgeworfen, so dass der Stamm unten kahl ist und oben einen „Schopf" von Blättern trägt. Am Stamm bleiben  Blattnarben erhalten. Die großen Blätter sind gestielt und die Blattspreite besitzt einen Durchmesser von 50 bis 70 cm, sie sind tief handförmig gelappt; meist in sieben Lappen.
Generative Merkmale
Die Blüten entspringen den Blattachseln und stehen somit direkt am Stamm. Die Blüten sind  diözisch verteilt. Die Frucht wird länglich-oval etwa 15 bis 45cm im Längsschnitt und 10 bis 30 cm im Durchmesser groß und kann ein Gewicht von 3 bis 6 kg erreichen. In Europa kommt fast ausschließlich die hawaiische oder  brasilianische Papaya in den Handel, deren Exemplare lediglich 0,5 kg erreichen. Die Schale der vollständig ausgereiften Beere ist gelblich-grün, das Fruchtfleisch ist hellorange bis rosa und enthält in der Fruchtmitte schwarze Samen, die von einem Häutchen umgeben sind.



BACHBLÜTEN
Ich nehme alles zu schwer (19 Larch)
- Diese Menschen nehmen alles und ihr Leben einfach zu schwer
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen Ihr Leben und alles drum herum etwas
 leichter nehmen


BACHBLÜTEN
Man sagt anderen im Übereifer, wie sie es machen sollen, handelt für sie mit, versucht sie zu ihrem Glück zu zwingen  (31 Vervain)
-
Diese Menschen sagen in ihrem Übereifer ihren Mitmenschen, wie sie es machen sollen, handelt für sie mit
 und versucht sie dadurch zu deren Glück zu zwingen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihren Übereifer herunterschrauben, und sagt
 ihren Mitmenschen nicht mehr, wie sie etwas machen sollen und wollen sie auch nicht mehr zu ihrem Glück
 zwingen


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