Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 27.11.17-03.12.17


AMPFER

Der Sauerampfer liebt feuchte Wiesen und Gebüsche. Dort wächst er mit großen lanzettartigen Blättern. Später treibt er einen Stängel aus mit kleineren Blättern und rötlich-grünen Blüten. Die Blätter schmecken säuerlich. Sauerampfer ist ein beliebtes Wildkraut, das als Salatgewürz gern verwendet wird. Da er viel Vitamin C enthält, erfrischt er und hilft bei Frühjahrsmüdigkeit. Auch als Tee kann man getrockneten Sauerampfer zubereiten und zur Stärkung der Verdauung trinken. Wichtig ist jedoch, dass man nicht zu viel Sauerampfer verwendet, denn die darin reichlich vorhandene Oxalsäure und im Sauerampfer vorhandene Alkalisalze wirken in großen Dosen giftig.
Ampfer ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Knöterichgewächse. Die Gattung kommt mit etwa 130 Arten meist in den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel vor. Die Arten sind zum Teil nur schwer zu unterscheiden, da zu einer genauen Bestimmung sowohl Blüten als auch Früchte und grundständige Laubblätter nötig sind. So unterscheidet sich der Wasser-Ampfer vom Teich-Ampfer nur durch das Fehlen der Schwielen an den  Perigonblättern und im Verbreitungsgebiet, das auch in die Bergregionen hinaufreicht.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, Fieber, Leberschwäche, Magenbeschwerden, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Durchfall, Würmer, Skorbut, Blutarmut, Frauenbeschwerden, Wunden, Hautausschläge, Pickel, Furunkel, Geschwüre, Schwellungen
wissenschaftlicher Name:
Rumex acetosa
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:
Sorrel
volkstümliche Namen:
Großer Ampfer, Salatampfer, Sauergras, Sauerknöterich, Wiesen-Sauerampfer
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Oxalsäure, Kaliumbioxalat, Eisen, Flavonglykoside, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperosid
Sammelzeit:
April bis Mai

Verwendung

Viele Ampfer-Arten dienen als Zutat für aromatische Salate, Kräuterquark und Kräutersuppen. Sie enthalten im Allgemeinen eine nennenswerte Menge von Vitamin A und C. Aufgrund des Oxalsäuregehalts sollte Ampfer nur in Maßen oder gemeinsam mit Milchprodukten konsumiert werden. Ampfer kann auch in Butter angedünstet werden. Wird Ampfer wie Spinat oder Mangold gekocht, sollte ein emaillierter Topf verwendet werden, da blanke Stahl- und Aluminiumtöpfe mit der Oxalsäure reagieren und einen metallischen Beigeschmack verursachen können.

Beschreibung
Ampfer sind meist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener sind es einjährige Arten oder Sträucher. Die Stängel sind aufrecht, selten aufsteigend oder niederliegend; sie sind verzweigt. Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig; sie sind ganzrandig oder am Rand wellig. Die  Ochrea ist zylindrisch und häutig. Der Blütenstand ist gewöhnlich endständig, manchmal auch endständig und achselständig; er ist eine  Traube oder eine  Rispe. Der Blütenstiel ist gegliedert. Die Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Die Blütenhülle besteht aus 6  Perigonblättern, die zur Fruchtzeit noch vorhanden sind und dann vergrößert sein können. Es sind sechs Staubblätter und drei Griffel vorhanden; die Narbe ist federig. Die Früchte sind dreikantig und eiförmig oder ellipsoidisch.



BUCHSBAUM tt


In Form von Kugeln oder gar Tieren ist der Buchsbaum den meisten Europäern bekannt, denn er lässt sich besonders gut in Form schneiden, was ihm eine glänzende Karriere in Gärten und Parks beschert hat. Doch vor allem früher, vor der Zeit der Pharmaindustrie, galt der Buchsbaum als wichtiges Heilmittel, das sogar bei Malaria und Syphilis eingesetzt wurde. Doch seine starke Wirksamkeit hat den Nachteil, dass der Buchsbaum giftig ist und seine innerliche Anwendung daher nicht mehr empfohlen wird.
Der Gewöhnliche Buchsbaum, auch nur Buchsbaum oder Buchs genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Buchsbäume. Er ist in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien heimisch.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig!
Äußerliche Anwendung: chronische Hautleiden, schweißtreibend, Rheuma,  Gicht, Innerlich (geschichtliche Nutzung): Fieber, Rheuma, Gicht, Malaria, Syphilis, wurmtreibend, beruhigend
Homöopathische Anwendung:
D3 gegen Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Buxus sempervirens
englischer Name:
Box
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Rinde
Inhaltsstoffe:
Buxin (giftig!), Parabuxin, Buxinidin, Gerbsäure
Sammelzeit:
März bis April
Vergiftungserscheinungen: Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Lähmungen
Erste Hilfe bei Vergiftungen:
Erbrechen auslösen, Aktivkohle, Krankenhaus

Anwendung
Da der Buchsbaum giftig ist, kann man ihn nicht einfach so innerlich einnehmen, wie das bei anderen Heilpflanzen möglich ist. Äußerlich kann man ihn jedoch für Fuß- und Handbäder einsetzen. Auch für Kompressen und Waschungen kann man den Buchsbaum als Absud verwenden. Er kann in manchen Fällen bei hartnäckige Hauterkrankungen helfen. Auch bei Rheuma kann man ihn als Umschlag versuchen. Homöopathisch zubereitet kann man ihn in D3 auf innerlich bei Rheuma einnehmen. Früher, als man beim Einsatz von Kräutermedizin noch heroischer war, weil starke chemische Medikamente fehlten, hat man zwei TL Blätter auf einen Liter Wasser als Teeaufguss genommen und zur Fiebersenkung je eine Tasse pro Tag getrunken. Weil die Blätter des Buchsbaums auch im Winter grün glänzen, ist er auch als Weihnachtsschmuck beliebt. Auch zur Feier der Wintersonnenwende werden Kränze aus Buchsbaum gewunden und auf den Kopf gesetzt. Diese Kränze sollen Glück bringen.

Pflanzenbeschreibung
In Nordafrika und Südeuropa wächst der Buchsbaum an kalkhaltigen Stellen wild. In Mitteleuropa bevorzugt er milde Ecken und wird vorwiegend als Zierpflanze in Gärten und Parks kultiviert. Dort ist er sehr beliebt, weil er so langsam wächst, kleine Blätter hat und sich daher sehr gut für den Formschnitt eignet. Der Buchsbaum wird bis zu 600 Jahre alt und kann acht Meter hoch werden. Bei besonders großen Exemplaren wird der Stamm bis zu 90 Zentimeter dick. Im Normalfall ist der Buchsbaum jedoch ein eher zierlicher Strauch. Das Holz des Buchsbaums ist hart und so schwer, dass im Wasser untergeht. Das macht das Buchsbaumholz sehr gut zum Drechseln geeignet. Die kleinen ovalen Blätter des Buchsbaums sind das ganze Jahr über grün. Sie glänzen wie lackiert, außer wenn sie ganz jung und noch zart sind. Ab Ende März blüht der Buchsbaum mit gelblichen Blüten, die eher unscheinbar, aber filigran sind. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich kapselartige Früchte, die durch ihre drei kleinen Hörner unverwechelbar sind.
Vegetative Merkmale
Der Buchsbaum wächst sehr langsam als immergrüner Strauch oder selten kleiner Baum. Er erreicht meist Wuchshöhen von bis zu 8 Metern; im subtropischen Verbreitungsgebiet erreicht er auch Wuchshöhen von bis zu 20 Metern. Er bildet kurze, schräg nach oben stehende kantige Zweige aus. Die Rinde der Zweige ist zunächst olivgrün und kurz behaart, verkahlt aber später.
Die gegenständig an den Zweigen angeordneten  Laubblätter stehen dicht. Die einfachen Blattspreiten sind bei einer Länge von 1 bis 2,5 Zentimetern etwa halb so breit und eiförmig bis länglich-elliptisch. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün und die -unterseite ist deutlich heller sowie matt. Der Blattrand ist nach unten umgebogen.
Generative Merkmale
Der Buchsbaum ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Von März bis Mai erscheinen in den Blattachseln unscheinbare, gelbliche, wohlriechende Blütenknäuel. Jeder Knäuel besteht in der Regel aus einer endständigen weiblichen Blüte und mehreren seitenständigen männlichen Blüten. Eine Blütenkrone fehlt, vorhanden sind lediglich mehrere sehr kleine Hüll- und Kelchblätter. Die weiblichen Blüten haben drei  Griffel, jeweils mit einer zweigeteilten Narbe, die männlichen Blüten jeweils vier Staubblätter.
Im September spalten sich die etwa 8 Millimeter langen, dreiklappigen Kapselfrüchte und streuen je zwei schwarze, glänzende Samen.



BACHBLÜTEN
Kollektiv-Ängste wie: Angst vor körperlicher Gewalt, Überfällen, Vergewaltigungen, Misshandlungen, Angst vor Schlangen, Geistern u.ä. (2 Aspen)
-
Diese Menschen haben eine Vielzahl an Ängsten wie z.B. vor körperliche Gewalt, Überfällen,
 Vergewaltigungen, auch Ängste vor Schlangen, aber auch vor Geistern
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen die Vielzahl ihrer Ängste bekämpfen  


BACHBLÜTEN
Ich bin die meiste Zeit angespannt (3 Beech)
-
Diese Menschen sind die meiste Zeit angespannt und kommen davon nicht weg

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Angespanntheit ablegen

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