Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

03.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 30.10.17-05.11.17

PODOPHYLLUM tt  

Der Podophyllum ist eine ausdauernde Staude, die in Laubwäldern Nordamerikas heimisch ist. Die auch "Maiapfel" genannte Pflanze hat handförmig gelappte Blätter, die an langen Stielen wachsen. Dazwischen wächst ein Stiel mit weißen Blüten. Das Harz, das aus den Wurzeln gewonnen wird, wirkt stark abführend, selbst in kleinen Dosen. Auch Würmer wurden früher damit ausgetrieben. Aufgrund der drastischen Wirkung wird der Maiapfel kaum noch angewendet.
Das Schildförmige Fußblatt, auch Maiapfel, Entenfuß, Amerikanischer Maiapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Podophyllum in der Familie der Berberitzengewächse. Es ist im östlichen Nordamerika beheimatet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Abführmittel verwendet, Galle fördernd, Warzen
wissenschaftlicher Name: Podophyllum peltatum
Pflanzenfamilie: Berberitzengewächse = Berberidaceae
englischer Name: Mayapple, American Mandrake
volkstümliche Namen: Maiapfel, Fussblatt
Verwendete Pflanzenteile: Harz
Inhaltsstoffe: Berberin, Gallussäure, Harz, Kaempferol, Podophyllotoxin, Quercetin

Anwendung
Achtung! Giftig. Podophyllum nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In der Medizin
Der Wirkstoff Podophyllum weist eine sichere, aber langsame, abführende Wirkung auf. Im Unterschied zu anderen Abführmitteln sind die Wirkungen anhaltend und hinterlassen bei richtiger Dosierung den Darm in einem gebesserten Zustand. Aber schon in einer Dosierung von etwa 1,5 Gramm bis 3 Gramm (etwa 30 bis 60 Gran) ist die frisch getrocknete Wurzel ein drastisches Abführ- und Brechmittel. Kleine und wiederholte Dosen können einen vermehrten Speichelfluss auslösen. Erwähnenswert sind auch die Beziehung zum Leber-Gallen-System und die gallentreibende Kraft dieser Substanz. Seine wichtigste Bedeutung hat das Podophyllotoxin als Rohstoff in der Chemotherapie von Krebs, zu seinen Glycosiden gehört das hochwirksame Etoposid.
In der Kulturgeschichte
Von den nordamerikanischen Indianern wurde die Maiapfelwurzel als Abführ-, Brech- und als Wurmmittel häufig verwendet. Neben der Wurzel des Schierlings war die Maiapfelwurzel bei der indigenen Bevölkerung ein Mittel, um den Freitod herbeizuführen. Eine gefährliche Wirkverstärkung kann durch Alkoholkonsum erreicht werden.

Beschreibung
Das Schildförmige Fußblatt wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Es bildet ein reich verzweigtes, kriechendes, dunkelbraunes, genarbtes Rhizom als Über-dauerungsorgan. Sie können Wuchshöhen von bis zu 2 Meter erreichen; es erhebt sich ein etwa 30cm langer – steriler (er ist nur einblättrig) und ferti-ler (mehrblättrig) – Stängel in die Höhe. Der blütenlose Stängel trägt in der Regel nur ein zentrales, schildförmiges Laubblatt mit sieben bis neun Lappen. Der (fertile) blütentragende Stängel ist am Ende mit zwei gegenständigen Laubblättern versehen. Die großen, gestielten, blaugrünen, glänzenden, schildförmigen Laubblätter weisen sechs oder sieben Lappen auf. Der Blattrand ist grob-gezähnt. In der Blattgabel steht einzeln die große, weiße, nickende Blüte, die einen Durchmesser von etwa 5cm aufweist. Das Schildförmige Fuß-blatt blüht im zeitigen Frühjahr (Mai). Im August und September ist eine pflaumengroße, zitronengelbe, genießbare Beere mit süßsäuerlichem Geschmack und leicht abführenden Wirkungen gereift, die sogenannte „Wilde Limone“. Alle vegetativen Pflanzenteile – Stängel, Blätter und Rhizom – sind giftig.



ROSMARIN


Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch, er wird aber gerne in Deutschland angebaut. Mit seiner anregenden Wirkung ist er unter den Heilpflanzen relativ selten, daher spielt er bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck eine wichtige Rolle. Morgendliche Armbäder in Wasser mit ätherischem Rosmarinöl können kleine Wunder wirken. Aber auch sonst hat er ein breites Wirkungsspektrum. Gartenbesitzer sollten auf ihn nicht verzichten, denn er ist nicht nur eine Zierde des Stein- oder Kräutergartens sondern auch eine ganze Naturheilapotheke in einer Pflanze vereint.
Der Rosmarin ist eine von zwei Arten der Gattung Rosmarinus und ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, antibakteriell, entspannend, entzündungshemmend, krampflösend,  pilztötend, schmerzstillend, tonisierend, Atembeschwerden, Blähungen, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen,  Magenschwäche, Durchfall, Rheuma,  Gicht, Niedriger Blutdruck,  Herzschwäche, nervöse Herzbeschwerden,  nervöse Kreislaufbeschwerden,  Schwäche, Erschöpfungszustände, Nervöse Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien, Ischias, Nervenentzündung, schwache Menstruation,   Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsfördernd, Haarausfall, hartnäckige Hautausschläge, Hämorrhoiden, Ekzem
wissenschaftlicher Name:
Rosmarinus officinalis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Rosemary
volkstümliche Namen:
Antonkraut, Brautkleid, Brautkraut, Hochzeitsbleaml, Kid, Kranzenkraut, Meertau, Reslmarie, Rosmarein, Rosmarie, Weihrauchkraut
Falsche Schreibweisen:
Rosmarien
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Terpene, Thymol, Verbanol, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampfer, Bitterstoff, Beta-Sitosterol, Flavone, Salicylate, Saponine
Sammelzeit:
April / Mai (vor der Blüte)

Anwendung
Am bekanntesten ist der Rosmarin für seine Anwendung in der mediterranen Küche. Aber er ist auch eine wichtige Heilpflanze mit vielfältigen und starken Heilwirkungen. Normalerweise werden die Blätter des Rosmarins verwendet, aber auch die Blüten enthalten viele Wirkstoffe und können verwendet werden.
Man kann ihn innerlich als Tee, in Teemischungen und als Tinktur anwenden. Das ätherische Öl sollte man nur äußerlich verwenden, weil es sehr stark ist und innerlich eingenommen den Magen reizen könnte.
Kreislaufmittel
Der Rosmarin ist eines der wenigen Kräuter, die niedrigen Blutdruck stärken können. Diese Wirkung gegen niedrigen Blutdruck erfolgt aufgrund der Stärkung von Herz und Kreislauf, hoher Blutdruck wird also nicht noch höher. Auch nervöse Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen kann man mit Rosmarin behandeln.
Verdauungssystem
Zur Stärkung des Verdauungssystems und zur Beseitigung von Blähungen kann man Rosmarintee trinken oder Mahlzeiten damit würzen.
Nervensystem
Zur Stärkung der Nerven ist Rosmarin besonders gut geeignet. Man kann auch Kopfschmerzen und Migräne damit lindern. Dazu kann man Rosmarin innerlich einnehmen oder äußerlich anwenden und beispielsweise das verdünnte ätherische Öl auf die Stirn reiben.
Frauenbeschwerden
Rosmarin kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen und Menstruationskrämpfe lindern. Auch gegen Wechseljahresbeschwerden kann Rosmarin helfen.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte man Rosmarin nicht verwenden.
Rosmarinwein
Mit Rosmarinwein kann man eine stärkende Rosmarinkur durchführen. Dazu setzt man 10g Rosmarinblätter mit einer Flasche leichtem Weißwein an und lässt den Wein eine Woche ziehen. Danach Abseihen und zweimal täglich ein kleines Glas davon trinken.
Rosmarintinktur
Rosmarintinktur kann man zur äußerlichen Einreibung verwenden oder verdünnt als Teilbad. Sie wirkt belebend und kann außerdem Gelenkschmerzen und Neuralgien lindern.
Rosmarinspiritus
Rosmarin-Spiritus kann man genauso anwenden wie Rosmarintinktur. Für Rosmarinspiritus vermischt man 3 ml ätherisches Rosmarinöl mit einem Liter 70%igen Weingeist.
Ätherisches Öl
Das ätherische Rosmarinöl ist besonders wirksam. Es ist so stark, dass man es nur äußerlich anwenden sollte, damit es nicht den Magen reizt. Das ätherische Öl des Rosmarins kann man zur Belebung in der Duftlampe verdampfen. Man kann es auch in Wasser tropfen und darin baden. Beispielsweise zum Baden der Unterarme, um sich zu beleben und den Kreislauf anzuregen.
In der Küche
Rosmarin ist auch ein wichtiges Gewürz der mediterranen Küche. Es gibt vielen Gerichten erst das richtige Aroma. Er macht sich sehr gut mit Fleisch, Käse und Gemüse. Doch darf man den Rosmarin nur sehr sparsam dosieren, denn seine Würzkraft ist enorm. Wenn man zu viel davon nimmt, überdeckt er alle anderen Geschmäcker.
Verwendung als Duftpflanze
Rosmarin hat einen sehr intensiven, aromatischen Geruch und einen harzigen, leicht bitteren Geschmack, der etwas an  Kampfer und Eukalyptus erinnert. Er wurde aufgrund seines ähnlichen Geruches auch als Ersatz für  Weihrauch verwandt. Rosmarin war Bestandteil eines der ersten destillierten Parfüme, bei dem ätherisches Öl mit Alkohol kombiniert wird. Die Mischung wurde 1370 registriert und hieß nach der Königin Elisabeth von Ungarn (1305–1380) „Ungarisches Wasser". Nach einer Legende versicherte ein Einsiedler, der das Duftwasser der Königin überreichte, es werde ihre Schönheit bis zu ihrem Tode bewahren.  Kölnisch Wasser enthält nach wie vor Rosmarinöl.
Verwendung in der Küche
Rosmarin fand seine Verwendung zuerst in religiösen Kulten und in Mitteln der  Apotheker, bevor er in der Küche Einzug hielt. Rosmarin ist in der mediterranen Küche (vor allem in Italien und der Provence) ein wichtiges  Gewürz und ist Bestandteil der Provencekräutermischung. Er gilt zudem als klassisches Grillgewürz und harmoniert unter anderem mit Fleisch, Geflügel, Lammfleisch, Zucchini, Kartoffeln und Teigwaren.Auch für Süßspeisen findet das Blatt oder der Rosmarinhonig Anwendung. Apfelgelee lässt sich beispielsweise mit Rosmarin aromatisieren. In Kräuterbutter wird Rosmarin häufig verwendet. Rosmarin wird oder wurde zeitweilig auch als  Bitterstoff im  Bier verwendet.
Verwendung in der Heilkunde
In der Naturheilkunde wird Rosmarin innerlich als Tee zur Kreislaufanregung und bei  Blähungen verwendet, vor allem wirkt er anregend bei der Blutzufuhr zu den Unterleibsorganen und der Bildung von Magen- und Darmsaft. Auch wirkt die Droge galle- und harntreibend und findet als Tee Anwendung als Appetitanreger. Zu hohe Dosen können Rauschzustände und Krämpfe auslösen. Tagesdosen von 6g Blätter für Teeaufgüsse, 20 Tropfen ätherisches Öl und 50g für Bäder sollten nicht überschritten werden; Schwangeren wird generell von der Einnahme abgeraten.
Äußerlich wirkt Rosmarin durchblutungssteigernd und wird daher zu Bädern sowohl bei Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen als auch bei Gicht und Rheuma (beispielsweise als Rosmarinspiritus) gebraucht. Neben Rosmarinspiritus kann auch die Salbe bei Rheuma und Migräne eingesetzt werden. Als Bademittel wirkt der Aufguss desinfizierend und fördert den Heilungsprozess von infizierten, schlecht heilenden Wunden. Rosmarinöl hat eine stark  antiseptische Wirkung, die das 5,4-fache von Karbolsäure (Phenol) beträgt. Rosmarin als Tee hat eine antimykotische Wirkung auf verschiedene Schadpilze und kann somit als hauseigenes Pflanzenschutz- bzw. -stärkungsmittel eingesetzt werden.
Ätherisches Rosmarinöl
Das ätherische Rosmarinöl bildet je nach Standort, Höhenlage, Klima und Boden unterschiedliche Chemotypen aus, die sich in komplett verschiedenen Inhaltsstoffen und Wirkweisen unterscheiden. Man gewinnt es mittels Wasserdampfdestillation des Krautes. Rosmarinöl gehört zu den hautreizenden ätherischen Ölen. Hauptanbauregionen sind Spanien,  Frankreich, Nordafrika und der Balkan.
Anwendung des Öls
Nach dem Europäischen Arzneibuch zeigt Rosmarinöl antimikrobielle Aktivität bei zahlreiche Bakterien,  Hefen und Schimmelpilze und wirkt auf der Haut durchblutungsfördernd. Bei Kreislaufbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen, Zerrungen wird eine 6- bis 10-prozentige Zubereitung in Form von Badezusätzen oder in 6- bis 10-prozentigen Salben angegeben. Innerlich nimmt man 3–4 Tropfen auf Zucker oder in warmem Tee zu sich. Weitere Anwendungsgebiete sind die Parfümindustrie und die Aromatherapie. Rosmarin war Heilpflanze des Jahres 2000 und 2011 in Deutschland.
Rosmarinhonig
Sortenreiner, von den Blüten des Rosmarins stammender Honig ist in frischem Zustand von hellgelber Farbe und flüssiger Konsistenz, er kandiert zu einem weißlichen, salbenartigen Honig aus. Das kräftige Aroma des Rosmarinhonigs entspricht dem Aroma der Pflanze selbst, zur Milderung des intensiven Aromas wird er vielfach mit anderen Honigsorten verschnitten.

Geschichtliches
Schon im Altertum wurde der Rosmarin im Mittelmeerraum hoch geschätzt. Er war der Göttin Aphrodite geweiht und symbolisierte die Liebe und die Schönheit. Der Name "Rosmarin" ist lateinisch und bedeutet "Tau des Meeres". Zweige des Rosmarins wurden kleinen Kindern in die Wiege gelegt, um sie zu schützen. Bräute wurden mit dem Rosmarin geschmückt und auch Gräbern diente er zum Schmuck. So stand der ganze Lebenslauf im Zeichen des Rosmarins. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert wurde der Rosmarin von Mönchen in Mitteleuropa eingeführt. In den damaligen Klöstern galt er als wichtige Heilpflanze. In mittelalterlichen Kräuterbüchern spielte er eine wichtige Rolle. Er wurde nicht nur gegen allerlei Beschwerden empfohlen, sondern auch zur Stärkung der Potenz. In Ziegenmilch gekocht, sollte der Rosmarin gegen Tuberkulose helfen und äußerlich wurde die Milch bei Hautkrebs verwendet. Als "Ungarischer Königinnengeist" oder "Ungarisches Wasser" wurde ätherisches Rosmarinöl in Weingeist gelöst zu einem der ersten Parfums. Angeblich verhalf es der gelähmten 72-jährigen Königin von Ungarn zu so großer Jugend und Schönheit, dass der König von Polen um ihre Hand anhielt. In manchen Gegenden wird der Rosmarin heutzutage immer noch als Brautstrauß verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Der immergrüne, buschig verzweigte Strauch duftet intensiv aromatisch und erreicht eine Größe von 0,5 bis 2 Meter. Die Äste sind braun und meist aufrecht. Ältere Äste haben abblätternde Rinde. Die 10 bis 40 mm langen und 1,5 bis 3 mm breiten Blätter sind gegenständig, sitzend und schmal lineal. Oberseits sind sie tiefgrün und runzlig und mit einer dicken Epidermis überzogen, an der Blattunterseite weiß- bis graufilzig behaart. Die Ränder sind nach unten umgerollt. Hierdurch wird das Blatt vor Austrocknung geschützt. Die  Blüten können das ganze Jahr über entstehen. Sie stehen an zwei- bis zehnblütigen, sternhaarig-filzigen Scheinquirlen. Der Kelch ist glockig, zweilippig und zur Fruchtzeit deutlich größer. Die Oberlippe ist zweiteilig, die Unterlippe dreilappig mit großen Mittellappen. Die Krone ist hellblau, selten rosa oder weiß, 10 bis 12 mm lang, zweilippig mit zurückgebogener Oberlippe. Der Mittellappen der Unterlippe ist löffelförmig ausgehöhlt und nach unten gebogen. Die zwei  Staubblätter ragen weit aus der Blüte heraus. Die  Klausen sind braun, verkehrteiförmig. Rosmarin ist nicht mit der Pflanzenart Rosmarinheide aus der Familie der  Heidekrautgewächse zu verwechseln.
Der Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch und wurde schon im ersten Jahrhundert nach Christus in Mitteleuropa eingeführt. Die mehrjährige Pflanze ist nicht ganz winterhart, außer spezielle Sorten, sodass sie in Mitteleuropa meistens im Kübel gezogen wird. An günstigen Standorten werden Rosmarinpflanzen bis zu zwei Meter hoch, normalerweise sind sie aber eher 50cm groß. Die schmalen, linearischen Blätter sind immergrün, sie fallen also auch im Winter nicht ab. Diese Blätter wachsen direkt an den Zweigen, sind ziemlich hart und duften stark balsamisch, ähnlich wie Kampfer. Wegen dieses Duftes wurde der Rosmarin manchmal auch als Weihrauchersatz benutzt, was ihm den Namen "Weihrauchkraut" eingebracht hat. Zwischen März und Mai und manchmal auch im September blüht der Rosmarin mit hellblauen Lippenblüten. Die Blüten sitzen quirlförmig angeordnet in den Blattachseln.

Sammeltipps
Die Blätter sammelt man am besten kurz vor der Blüte, denn dann sind sie am gehaltvollsten. Man kann jedoch auch das blühende Kraut oder nur die Blüten sammeln. Die gesammelten Blätter oder Blüten sollten schnell aber schonend getrocknet werden. Die schonende Trocknung ist wichtig, damit die ätherischen Öle nicht verduften. Für den Einsatz in der Küche kann man ganzjährig die frischen Triebspitzen von Rosmarin abschneiden. Im Winter sollte man dabei jedoch bescheiden sein, weil die Pflanze erst im Frühling wieder nachwächst.

Anbautipps
Den Rosmarin erhält man als vorgezogene Pflanze oder als Samen. Die Kultur einer fertige Pflanze ist einfacher als die Aussaat, die nicht immer gelingt. Wenn man keine winterharte Rosmarinsorte hat, sollte man den Rosmarin in Töpfen oder Kübeln anpflanzen. Er liebt warme, sonnige Standorte. Im Winter sollte man die Rosmarinpflanze an einem kühlen, sonnigen und frostfreien Platz überwintern. Ein helles Treppenhaus oder ein Wintergarten sind dafür geeignet.



BACHBLÜTEN
Du willst tolerant sein, bist aber eher kritisch (3 Beech)
-
Diese Menschen wollen toleranter sein, sind jedoch eher kritisch ohne es manchmal zu sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen toleranter sein und sind kaum kritisch
 eingestellt


BACHBLÜTEN
Man bringt fast jedes Opfer, um seinen inneren und äußeren Seelenfrieden aufrechtzuerhalten und Konfrontationen zu vermeiden (1 Agrimony)
-
Diese Menschen bringen fast jedes erdenkliches Opfer, nur um deren inneren und äußeren Seelenfrieden
 aufrechtzuerhalten und um Konfrontationen aus dem Weg zu gehen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte brauchen diese Menschen kein Opfer bringen, um deren
 Seelenfrieden aufrechtzuerhalten und stellen sich der Konfrontationen


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü