Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 01.10.18-07.10.18


MISPEL

Die Mispel ist ein mittelkleiner Baum, der schon von den Römern nach Mitteleuropa und in die Klostergärten gebracht wurde. Die Früchte sind unbehandelt nicht gerade wohlschmeckend, aber wenn man bis nach dem Frost mit der Ernte wartet, die Früchte einige Wochen lagern lässt und sie dann zu Marmelade verkocht oder Getränke damit zubereitet, entfaltet die Mispel ihre wahren Fähigkeiten. Der Genuss der Mispel fördert die Verdauung und lindert Entzündungen des Darms. Auch Arteriosklerose kann mit Mispelfrüchten behandelt werden.
Die Mispel oder Echte Mispel ist eine Pflanzenart der  Kernobstgewächse in der Familie der  Rosengewächse. Es handelt sich um einen sommergrünen Baum mit krummem Stamm und breiter Krone, der essbare Früchte trägt. Weitere deutsche Namen sind: Deutsche Mispel, Mispelche; Asperl, Aschperln, Hespelein; Dürgen, Dörrlitzen, Dürrlitzen; Hundsärsch.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Darmentzündungen
Heilwirkung:
entzündungshemmend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Verdauungsschwäche, Gastritis, Morbus Crohn, Arteriosklerose
wissenschaftlicher Name:
Mespilus germanica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse
englischer Name:
Medlar
volkstümlicher Name:
Nispel, Nespoli, Asperl, Aschperln, Dörrlitzen, Dürgen, Dürrlitzen, Hespelein, Hundsärsch, Mispelche
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe:
Pektin, Gerbsäure, Vitamine
Sammelzeit:
Oktober, November

Anwendung
Die Früchte der Mispel sind nach Frosteinwirkung oder längerer Lagerung essbar und haben einen typischen säuerlich-aromatischen Geschmack. Sie können dann auch zu  Marmelade oder Gelee verarbeitet werden, die Art war daher früher als Obstbaum weit verbreitet. Durch das Lagern werden Tannine und Fruchtsäuren abgebaut, der Zuckergehalt steigt und die Früchte werden mürbe, sonst sind sie hart und  adstringierend. Heute ist die Mispel nur noch selten in Kultur.  Das in  Frankfurt am Main verbreitete Getränk Mispelchen setzt sich aus Calvados und einer eingelegten Mispelfrucht, manchmal gemischt mit Mispelsaft, zusammen. Dabei kommt jedoch die Frucht der  japanischen Wollmispel zum Einsatz. Der Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen ändert sich mit zunehmender Fruchtreife. In den Jahren 1984 und 1985 wurden folgende Werte für homogenisierte Früchte angegeben: Aufgrund ihrer harntreibenden und adstringierenden Wirkung wurden die Früchte volksmedizinisch eingesetzt. Unreife Früchte haben einen Tannin-Gehalt von etwa 2,6 % und wurden mit Blättern und Borke zum Gerben genutzt. Auch können sie zum Verringern der Trübung von Wein, Apfel- und Birnenmost verwendet werden, da das Tannin das Ausflocken von Proteinen bewirkt. Das Mispelholz eignet sich für die Kunsttischlerei, zum  Drechseln und für  Intarsien. Es wird als Feuerholz und zur Herstellung von Holzkohle genutzt. Vor allem die  panaschierten Formen haben eine gärtnerische Bedeutung als Ziergehölz.
Von Mispeln werden in erster Linie die Früchte verwendet. Diese werden zu Marmeladen verkocht oder zu Säften und Getränken verarbeitet. Die Mispelfrüchte können zur Förderung der Verdauung genossen werden. Außerdem verlangsamen sie Verkalkungsprozesse und können deshalb gegen Arterienverkalkung verwendet werden. In Russland werden Mispelfrüchte sogar gegen Morbus Crohn eingesetzt. Die Mispelfrüchte sind bis zum ersten Frost nahezu ungenießbar. Erst nach Frosteinwirkung und einer mehrwöchigen Lagerung werden die Früchte wohlschmeckend. Im Rahmen einer Ito-Thermie (Japanische Kräuterwärme) werden die Blätter des Mispelbaums verglüht und in einer Metallhülse am Körper entlang geführt. Diese Behandlungsart kann man gegen Schmerzen und zur Stärkung der Selbstheilungskräfte anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Mispel ist in Südeuropa und Kleinasien heimisch. In Mitteleuropa wurde sie schon von den Römern eingebürgert. Später wurde sie häufig in Klostergärten angebaut, aus denen sie entkam und verwilderte. Der strauchartige Baum wird über vier Meter hoch. Die dunkelgrünen Blätter sind filzig und länglich geformt. Die Unterseite ist heller als die Oberseite. Die dekorativen, weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Aus den Mispel-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die Früchte, die etwa fünf Zentimeter groß werden. Die Früchte ähneln rauhschaligen Äpfeln, aber sie haben am unteren Ende eine Öffnung und mindestens vier abstehende Fasern. Dieses Ende ist charakteristisch für die Mispel und man kann sie daran gut erkennen. Wegen dieses Auges wird die Mispel im Saarland auch "Hundsärsch" genannt. Die Mispel ist ein kleinwüchsiger, bis 5 Meter hoher, laubabwerfender  Baum mit unregelmäßig geformtem Stamm, der einen Durchmesser von 20 bis 25 Zentimeter (BHD), selten bis 50 Zentimeter erreicht. Die  Krone ist ausladend und annähernd rund. Meist sind die Bäume breiter als hoch. Mispeln haben eine stark verzweigte, weitreichende und eher flache Bewurzelung. Das  Holz ist sehr hart, zerstreutporig und von feiner Textur. Das  Splintholz ist weiß mit leicht rosa Tönung, das Kernholz ist bräunlich. Die Jahresringe sind gut zu erkennen. Das Verzweigungssystem ist in Lang- und Kurztriebe unterteilt, wobei nur letztere Früchte hervorbringen. Die schwach filzig behaarten Jungtriebe der Wildform tragen  Dornen, die bei Kulturformen fehlen.
Knospen und Blätter
Die Winterknospen sind spitz eiförmig, werden 3 bis 5 Millimeter lang und haben gekerbte, rötlichbraune, am Rand fast schwarze, aber hell bewimperte Knospenschuppen (Tegmente). Die wechselständigen, einfachen  Laubblätter sind länglich oval und etwas zugespitzt. Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite etwas heller und filzig behaart. Die  Blattspreite ist 6 bis 12 Zentimeter lang und 2 bis 4 Zentimeter breit. Die  Blattstiele sind kurz. Die zwei ovalen, bleibenden Nebenblätter (Stipeln) besitzen eine aufgesetzte Stachelspitze und einen drüsig bewimperten Rand.
Blüten und Früchte
Die Blüten sind die normalen zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten mit doppelter Blütenhülle der Rosengewächse. Sie stehen einzeln an den Kurztrieben und sind auffallend groß, mit einem Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter. Die fünf  Kelchblätter sind schmal, lanzettlich und auf der Außen- und Innenseite behaart. Sie stehen zwischen den deutlich kürzeren  Kronblättern. Die fünf freien, rundlichen Kronblätter sind weiß oder etwas rosafarben. Die 30 bis 40  Staubblätter besitzen rote  Staubbeutel. Es sind üblicherweise fünf  Griffel vorhanden. Der  Fruchtknoten ist unterständig. Selbstbestäubung ist die Regel. Die deutsche Mispel blüht im Mai und Anfang Juni. Die  Apfelfrüchte werden gegen Ende Oktober, Anfang November reif. Die Früchte sind dann bräunlich und haben die Form einer abgeflachten Kugel mit den deutlich erkennbaren Kelchblättern an der Spitze. Die Frucht ist stark von Stützgewebe durchsetzt, was ihr den Namen Steinapfel einbrachte. Die Früchte der Wildform haben einen Durchmesser von 1,5 bis 3 Zentimeter und eine Länge von 1,6 bis 2,4 Zentimeter, bei Kulturformen beträgt der Durchmesser 3 bis 6,5 Zentimeter, selten 7 bis 8 Zentimeter. Als Samen werden 2–5 Kerne gebildet, die vom fleischigen Gewebe umschlossen bleiben.




SCHWERTLILIE

Die Schwertlilien bilden eine  Pflanzengattung in der Unterfamilie Iridoideae in der Familie der  Schwertliliengewächse innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen. Die an Arten umfangreiche Gattung mit gelben, blauen oder mehrfarbigen Blütenblättern wurde wie die griechische Göttin des Regenbogens nach dem Regenbogen (griechisch iris) benannt. Der wissenschaftliche Name ist auch im deutschen Sprachgebrauch geläufig. Die Iris-Arten werden wegen ihrer schönen und auffälligen Blüten als Zierpflanzen geschätzt. Schwertlilien sind trotz ihres Namens nur entfernt mit  Lilien verwandt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bauchspeicheldrüsen-Schwäche, Brandwunden, Darmentzündung, Erbrechen, Gallenstörungen, Geschwüre, Leberschwäche, Magenentzündung, Magenstörungen, Migräne, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen, Sodbrennen, Stirnhöhlenkatarrh, Wassersucht, menstruationsfördernd, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Iris versicolor
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock, Blätter (nur frisch)
Sammelzeit:
Oktober

Anwendung
Veilchenwurz(el)
Aus der Wurzel der Veilcheniris oder „Florentinischen Schwertlilie", auch Veilchenwurz(el) oder Violwurtz genannt, wurden die im  19. Jahrhundert beliebten Veilchen parfüms gewonnen und in alten Zeiten daraus auch ein  Brechmittel hergestellt. Der Name kommt von den Wurzelsprossen, die ätherisches Öl enthalten, das mit zunehmendem Alter einen feinen Veilchenduft verströmt und in der Antike zur Würze des Weins oder zur Beseitigung von Mund- beziehungsweise Schweißgeruch diente. Als  Fixativ wird die Wurzel in der Kosmetik und bei Herstellung von Potpourris benutzt. Außerdem wird sie auch als Zusatz zu Likören (Benediktiner,  Danziger Goldwasser, Cordial Medoc) und zum Aromatisieren von  Weinen und Tabaken verwendet. In seinem Ratgeber für Landwirtschaft, Gewerbe und privates Leben, " Georgica Curiosa", von 1682 rät  Wolf Helmhardt von Hohberg die Schwertlilie schal gewordenem Bier beizumischen. Noch bis in unsere Zeit wird sie zahnenden Kindern zum Beißen gegeben, da sie in Verbindung mit Speichel eine weiche, gummiartige Konsistenz entwickelt. Da der Veilchenduftstoff, das Jonon vom Körper nicht verdaut wird, also unverdaut wieder ausgeschieden wird, dienten Erzeugnisse mit Veilchenwurz, ebenso wie das beliebte kanndierte Veilchen konfekt, dazu, um am  Klosett besseren schicklichen Duft zu hinterlassen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Schwertlilie-Arten sind  ausdauernde  krautige Pflanzen. Diese  Geophytenbilden  Rhizome oder  Knollen, die oft unzutreffend „Zwiebeln" genannt werden, als Überdauerungsorgane. Neuerdings werden auch die Arten der Gattung Belamcanda zu Iris gerechnet. Die hier folgende Beschreibung gilt für alle Iris-Arten, die nicht zur Gattung Belamcanda gehört haben.
Generative Merkmale
Die zwittrigen  Blüten der Schwertlilien sind dreizählig. Es sind sechs  Blütenhüllblätter vorhanden, die trompetenförmig verwachsen sind; drei äußere als sogenannte „Hängeblätter", die bei einigen Arten auffällige Kämme oder Bärte tragen, sowie drei innere, häufig aufrecht stehende „Domblätter". Über jedem „Hänge-blatt" steht ein ebenfalls wie ein Blütenhüllblatt geformter und gefärbter Narbenast. Es sind nur drei  Staub-blätter vorhanden. Der Griffel „dreiästig", wobei jeder „Griffelast" über der Narbe zweilappig ist. Bestäubungsbiologisch bildet jedes „Hängeblatt" mit einem Narbenast und dem dazwischenliegenden Staubblatt eine Blume, d. h. jedes Drittel der Blüte kann unabhängig voneinander von Insekten (insbesondere Hummeln) angeflogen werden. Die  lokuliziden  Kapselfrüchte reißen bei Reife an den Rückennähten jedes  Fruchblattes auf. Außer bei Schwertlilien treten solche Kapselfrüchte auch bei Narzissen sowie Nachtkerzen und vielen Liliengewächsen auf. Es befinden sich 4 bis 20 Samen in ein bis zwei Reihen je Kapselfach. Die Samen sind mit oder ohne  Arillus.


 

BACHBLÜTEN
Die Unverfrorenheit mancher Mitmenschen, verschlägt einem die Sprache (29 Star of Bethlehem)
- Diesen Menschen verschlägt es die Sprache, durch die Unverfrorenheit ihrer Mitmenschen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie es überwinden


ERNÄHRUNG
Signale des Körpers und Tricks gegen die Müdigkeit
- mach mal Pause
Diese wissenschaftliche Erkenntnis ist besonders für Berufstätige mit wenig Zeit für Pausen interessant.
- Signale des Körpers
. Wer stundenlang auf das Mittagessen wartet, erliegt häufig Heißhungerattacken
- häufiger kleinere Mahlzeiten
. Tipp: Als Faustregel gilt: statt drei großer, besser fünf kleinere Mahlzeiten pro Tag
- gesunde Snacks
. Wer oft unter Strom steht, sollte sich zwischendurch einen Snack genehmigen.
- bewusst genießen
. Entgegen der eingefahrenen Gewohnheiten sollten Berufstätige sich gerade für die Zeit nehmen und be
wusst - auf keinen Fall während der Arbeit! - ihr essen genießen.

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