Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 28.08.17-03.09.17


HAGEBUTTE

Die Hagebutte entsteht aus den zarten weißen Blüten der Wildrose. Die Schalen dieser Hagebutte werden getrocknet als Tee verwendet und haben nicht nur Heilwirkung, sondern werden auch gerne als gesundes Getränk getrunken. Außer als Tee kann die Hagebutten auch als leckere Marmelade oder Mus genießen. Die Hauptwirkung der Hagebutte beruht auf ihrem Vitamin C-Gehalt.
Merke: 100 g frische Hagebutten enthalten 400-5.000 mg Vitamin C
Als Hagebutten (auch Hägen, Hiefe, Hiffen, Hiften, Rosenäpfel, Hetschhiven, Hetscherl, Hiven, Hetschepetsche, Mehlbeere, Wiepeldorn) bezeichnet man die ungiftigen  Sammelnussfrüchte verschiedener  Rosenarten, besonders der  Hunds-Rose. Der Namensteil Hag (von Hecke umgebenes Gelände) weist auf das Vorkommen der Pflanze an Hecken hin, während der zweite Teil des Namens Butte dem alten Lautstand des süddeutschen Butz, Butzen(Verdickung) entspricht. Als Hagebutten werden landläufig auch die Wildrosen selbst bezeichnet, an denen die Scheinfrüchte wachsen (vor allem die Hunds-Rose).

Steckbrief
Heilwirkung:
Erkältungen,  erhöhter Vitamin C-Bedarf,  Frühjahrsmüdigkeit, Stärkung des Immunsystems, leicht harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Rosa canina
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
 Rosehip
volkstümliche Namen:
Heckenrose, Wildrose, Zaunrose, Weinrose, Apfelrose
Verwendete Pflanzenteile:
Schalen der Hagebutte
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Flavone, Fruchtsäuren, Vitamin B-Komplex
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Aus getrockneten Hagebuttenschalen kann man hervorragenden Kräutertee kochen, der nicht nur angenehm frisch säuerlich schmeckt, sondern auch reichlich Vitamin C enthält. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und aufgebaut. Hagebutten sind in vielen Früchtetees enthalten. Frisches Hagebuttenmus ist noch sehr viel wirksamer und empfehlenswert, wenn man einen deutlichen Vitamin C-Mangel hat. Ein Esslöffel Hagebuttenmus deckt den Vitamin C-Bedarf eines Erwachsenen. Hagebuttenmarmelade auf dem Brot ist zwar nicht ganz so gehaltvoll, aber eine gesunde und wohlschmeckende Abwechslung auf dem Frühstückstisch. Als Bachblüte "Wild Rose" steht die Heckenrose für die Hoffnung und Lebensfreude.
Einfaches Hagebuttenmus
Ein einfaches Hagebuttenmuss kann man relativ einfach herstellen. Es eignet sich vor allem für den Einsatz als Heilmittel und Nahrungsergänzungsmittel, um die Gesundheit zu fördern. Für das Hagebuttenmus braucht man in erster Linie ganze Hagebutten, möglichst reif. Ergänzend kann etwas frischer Zitronensaft nützlich sein, um die Haltbarkeit zu verbessern. Zur Herstellung braucht man etwas Wasser, einen Topf, eine Herdplatte, am besten eine "flotte Lotte", ein Sieb und ein Gefäß zur Aufbewahrung im Kühlschrank. Der Vorteil dieses Rezeptes ist, dass man nicht von Hand die Kerne aus den Hagebutten entfernen muss. Die Kerne und Schalen werden nach dem Kochen mithilfe der "flotten Lotte" und eines Siebes entfernt.
Zutaten: Hagebutten (so viel, wie man verarbeiten will); etwas Wasser; evtl. Zitronensaft (eine halbe Zitrone je Kilogramm Hagebutten)
Anleitung: Geben Sie die Hagebutten in einen Topf. Geben Sie ein wenig Wasser hinzu, so dass der Boden des Topfes bedeckt ist. Schließen Sie den Topf mit einem Deckel. Bringen Sie die Hagebutten zum Kochen. Lassen Sie die Hagebutten etwa 20 Minuten leicht köcheln. Geben Sie die gekochten Hagebutten in die flotte Lotte, sofern Sie eine haben und passieren Sie die Hagebutten durch (durchdrehen). Falls Sie keine flotte Lotte haben, reicht auch ein einfaches Sieb zum Passieren, aber der Passiervorgang ist dann mühsamer und dauert länger. Nach dem Passieren durch die flotte Lotte sollte das entstandene Mus zusätzlich durch ein Sieb passiert werden, um es feiner zu machen. Mithilfe von Zitronensaft kann man das Hagebuttenmus etwas saurer machen. Außerdem wird die Haltbarkeit verbessert, was nützlich ist, wenn man das Mus einfach im Kühlschrank aufbewahren will. Im Kühlschrank hält sich das Hagebuttenmus einige Tage. Die Haltbarkeit hängt davon ab, wie sauber man gearbeitet hat und ob die Früchte mit Schimmelsporen in Kontakt gekommen sind.
Übrigens: das Vitamin C in den Hagebutten wird durch das leichte Kochen nur in geringem Maße zerstört. Hitze ist weniger schädlich für Vitamin C als beispielsweise lange Lagerung an der Luft.
Hagebuttenmus haltbar machen
Wenn man eine größere Menge Hagebuttenmus hergestellt hat, oder es nicht sofort verwenden will, muss man es haltbar machen. Dazu kann man es beispielsweise einfrieren. Oder man kocht das Hagebuttenmus ein. Dazu füllt man es in hitzefeste Schraubdeckel-Gläser, die man dicht verschließt. Dann gibt man die Gläser in einen großen Topf. Geben Sie so viel Wasser in den Topf, bis die Gläser gut bedeckt sind. Erhitzen Sie das Wasser langsam. Lassen Sie das Wasser etwa 45 Minuten kochen. Wenn das Wasser abgekühlt ist, nimmt man die Gläser aus dem Wasser und lässt sie trocknen. Wenn alles optimal gelaufen ist, kann das Hagebuttenmus ein Jahr und länger haltbar sein. Aber wenn man Pech hat, hält es bei weitem nicht so lang. Es gibt übrigens auch andere Methoden einzukochen. Aber diese Methode ist besonders einfach.
Hagebuttenmus als Brotaufstrich
Aus dem Hagebuttenmus vom obigen Rezept kann man einen leckeren Brotaufstrich machen. Dieser Brotaufstrich ist süßer als das reine Hagebuttenmark und relativ haltbar wegen des Gelierzuckers.
Zutaten: 500g Hagebuttenmus; auf Wunsch: Saft einer halben Zitrone, 250g Gelierzucker 2:1; für 500g Hagebuttenmark braucht man etwa ein Kilo frische Früchte.
Anleitung: Geben Sie die Zutaten in einen Topf. Lassen Sie alles unter ständigem Rühren aufkochen. Kochen Sie die Mischung für mindestens 4 Minuten. Füllen Sie das Hagebuttenmus anschließend in ein Marmeladenglas.
Rezept für Hagebuttenmarmelade
Für das folgende Marmeladenrezept muss man die Hagebutten vor dem Kochen entkernen. Diese Arbeit kann zeitraubend und fummelig sein. Mit den Kernen sollte man vorsichtig sein, weil sie zu Juckreiz führen können, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Die Hagebutten sind nämlich auch als Juckpulver bekannt.
Zutaten: 500g Hagebutten ohne Kerne, 100ml Apfelsaft, 300g Gelierzucker 2:1; für 500g entkernte Hagebutten braucht man etwa ein Kilo frische Früchte.
Anleitung: Entkernen Sie die Hagebutten mit einem Messer. Geben Sie die Zutaten in einen Topf. Lassen Sie alles unter ständigem Rühren aufkochen. Kochen Sie die Mischung für mindestens 4 Minuten. Füllen Sie die Hagebuttenmarmelade anschließend in ein Marmeladenglas. Diese Hagebuttenmarmelade enthält noch Fruchtstücke, anders als das Hagebuttenmus.
Verwendung als Lebensmittel
Hagebutten können roh gegessen werden, nachdem die Nüsschen entfernt wurden. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie. Die Früchte bleiben oft den ganzen Winter am Strauch und sind meist auch noch im Frühling nach Durchfrieren problemlos genießbar. Die Früchte können zu Mus oder Konfitüre (Hagebuttenmark, Hiffenmark) verarbeitet werden. Traditionell werden damit die fränkischen  Krapfen gefüllt. Aber auch zum Würzen von Wildgerichten eignen sich Hagebutten. In Schweden wird  Hagebuttensuppe als süße Suppe genossen. Hagebutten lassen sich auch zu  Fruchtwein, Likör und Aufgussgetränken verarbeiten; die meisten der im Lebensmittelhandel erhältlichen Früchteteemischungen bestehen hauptsächlich aus Hagebutten. Da reiner Hagebuttentee nicht stark gefärbt ist, enthält die „Teemischung Hagebutte" meist einen Anteil  Malve, besonders Hibiskus, als stark rotfärbende Komponente.
Verwendung als Heilpflanze
Die getrockneten roten Beeren (die Sammelfrucht) kommen als Fructus cynosbati in den Handel, die eigentliche Frucht (die Kerne) als Semen cynosbati. Aus der getrockneten Schale der Hagebutte kann man einen vitaminreichen  Aufguss machen, der wegen seines hohen Gehaltes an Pflanzensäuren und Pektiden leicht harntreibend und abführend ist. Er eignet sich daher für die unterstützende Therapie bei Blasen- und Nierenleiden und bei Erkältungskrankheiten. Das Mus eignet sich besonders wegen seiner austreibenden Wirkung und wird wie der Aufguss gegen  Gicht und  Rheuma verwendet. Die Marmelade fördert den  Appetit und ist, wie der Aufguss, reich an Vitamin C und  Lycopin. Aus den Kernen kann ein  Hagebuttenöl gewonnen werden, welches zur Hautpflege verwendet wird. Rosa Mosqueta wird etwa aus den Kernen der chilenischen Wildheckenrose gewonnen. Das Pulver der Hagebutte kann bei  Arthrose-Erkrankungen eingesetzt werden. Eine dänische Forschergruppe um Larsen identifizierte im Jahr 2003 den in der wilden Hagebutte vorkommenden aktiven Inhaltsstoff  Galaktolipid, das bei Temperaturen über 40 Grad Celsius zerstört wird. Diese Forscher führten zwei Studien durch, in denen nach Einnahme von 5g Hagebuttenpulver eine Senkung des C-reaktiven Proteins festgestellt wurde, sowie eine erhöhte Beweglichkeit des Hüftgelenks und eine Reduktion des Schmerzmittelverbrauchs um 44%. Auffallend war der weit über das Studienende hinausgehende Langzeiteffekt. Eine Forschergruppe um Arsalan Kharazmi an der Universität Kopenhagen bestätigte 2004 die positiven Effekte einer Ernährungstherapie mit Hagebuttenpulver.

Pflanzenbeschreibung
Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine Nüsse enthält. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A,  B1 und  B2. Die Nüsschen der Hagebutte sind mit feinen, widerhakenbestückten Härchen bedeckt, die bei Hautkontakt Juckreiz hervorrufen. Daher sollten die Nüsschen nicht mitgegessen oder -verarbeitet werden. Vor allem Kinder nutzen sie gelegentlich zum Herstellen von Juckpulver, das bei Berührung schmerzt, juckt und eine Allergie hervorrufen kann. Wildwachsende Rosen sind wertvolle Nähr- und Schutzgehölze für viele Tierarten. So bieten Hagebutten ebenso wie die Früchte von Eiben, Sanddorn und Vogelbeere eine leicht zu findende, vitaminreiche Nahrung für viele  Standvögel.
Die Hagebutte, auch Wildrose oder Heckenrose genannt, wächst in Europa und Asien in Hecken, Gebüschen und Böschungen. Teilweise tritt sie dort wild auf und teilweise wird sie angebaut, weil sie sehr pflegeleicht ist. Im Hochsommer entfaltet sie zahlreiche weiße oder zartrosa Blüten, die es zwar an Pracht und Fülle nicht mit Zuchtrosen aufnehmen können, aber dennoch ihren ganz eigenen zarten urwüchsigen Reiz haben. Bis zum Herbst reift die Heckenrose zur leuchtend roten Hagebutte heran. Diese Hagebutten kann man ernten, von den Kernen befreien und kleingeschnitten trocknen. Da Hagebutten ziemlich wasserhaltig sind, sollte man sie an einem warmen trockenen Platz oder bei minimaler Hitze im Backofen trocknen.




ALPENAMPFER


Der Alpenampfer wächst in den Alpen und in hohen Mittelgebirgen. Besonders gerne wächst er in der Nähe von Viehtränken, weil er nährstoffreiche Böden liebt. Seine Blätter werden bis zu 50cm lang werden und der Stängel wird bis zu einen Meter hoch. Die zahlreichen, rötlichen Blüten wachsen in Rispen. Die Pflanze schmeckt sauer und enthält wie der Sauerampfer viel Oxalsäure. Man kann ihn gegen Verstopfung verwenden.
Der Alpen-Ampfer ist eine Pflanzenart aus der Gattung Ampfer innerhalb der Familie der  Knöterichgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Rumex alpinus
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:
Alpine dock
volkstümliche Namen:
Alpen-Mönchsrhabarber, Bergrhabarber, Sauplotschen, Scheissplätschen
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Oxalsäure
Sammelzeit:
Herbst

Verwendung
Früher wurden die Blätter des Alpen-Ampfer gekocht und wie Sauerkraut eingemacht. So lieferten sie ein wertvolles und eiweißreiches Schweinefutter, aber auch Notkost für Hungerjahre, da er in Gruben viele Jahre haltbar war.
In der  Volksmedizin wurde der „Wurzelstock", ähnlich wie  Rhabarber, als Abführmittel genutzt.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Alpen-Ampfer wächst als sommergrüne,  ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimeter. Das dicke Rhizom wächst horizontal und verzweigt sich dabei. Dadurch kann diese Pflanze mit ihren ziemlich großen Blättern sich auch vegetativ, also klonal ausbreiten und auf Bergweiden allmählich großflächig die Grasflur unterwandern und überwuchern. Der aufrechte und kräftige Stängel ist erst im oberen Teil ein wenig verzweigt. Bereits kurz nach der Schneeschmelze erscheinen die dann gelblich-grünen bis kupferroten Blatttriebe aus den im Boden überdauernden Rhizomen. Die  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang. Die Grundblätter sind bei einer Länge von bis zu 50 Zentimetern an der Spreitenbasis herzförmig und haben einen welligen Rand. Die Stängelblätter sind lanzettlich.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der lange, verzweigte rispige Blütenstand enthält dicht quirlig die Blüten. Die sechs Hüllblätter sind grünlich. Zur Fruchtzeit sind die inneren Hüllblätter (ohne Schwielen) zu rotbraunen, ganz-randigen Fruchtklappen vergrößert.



BACHBLÜTEN
Ich neige zu Unzuverlässigkeit (28 Scleranthus)
-
Diese Menschen neigen sehr stark dazu Unzuverlässig zu sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Unzuverlässigkeit in den Griff bekommen


BACHBLÜTEN
Man erkennt nicht, welchen Zwängen man sich täglich aussetzt (27 Rock Water)
-
Diese Menschen erkennen leider nicht, welche Zwängen sie tag täglich sich aussetzen

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Zwänge allmählich erkennen

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