Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 30.07.18-05.08.18


GOJI      

Die Goji-Beere ist eine rote Frucht, die am Gemeinen Bocksdorn, einer chinesischen Nachtschattenpflanze wächst. Goji-Beeren gelten dem Einen als Wundermittel und Anderen nur als leckere Ergänzung des täglichen Müslis. In ihrer Heimat China werden Goji-Beeren schon lange als Nahrungsmittel und Naturheilmittel genutzt. In den letzten Jahren haben sie es auch in Mitteleuropa zu einiger Bekanntheit gebracht.
Der Gemeine Bocksdorn ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Bocksdorne innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse. In Mitteleuropa ist sie ein  Neophyt und wird auch Gewöhnlicher Bocksdorn, Gemeiner Teufelszwirn, nur Teufelszwirn oder Hexenzwirn oder Chinesische Wolfsbeere genannt. In China heißt sie Níngxià gǒuqǐ. Im Chinesischen ist diese Bezeichnung auch synonym für Bocksdorn von hoher Qualität, da in der Region  Ningxias Chinas qualitativ besten Bocksdorn gedeihen, deren Beeren sowohl in der TCM als auch in der  Küche Chinas Verwendung finden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abwehrschwäche, Bluthochdruck, Grüner Star
Heilwirkung:
antioxidativ, blutzuckersenkend, immunstimulierend, stärkend
Anwendungsbereiche:
Allergie, Anämie, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Burn Out, Diabetes, Erkältung, Erschöpfung, Glaukom, Infektneigung, Krebs (unterstützend), Makuladegeneration, Müdigkeit, Nachtschweiß, Rekonvaleszenz, Rheuma, Rückenprobleme, Schwindel, Sehschwäche, Stress, Tinnitus, Übergewicht, Vorzeitiges Altern
wissenschaftlicher Name:
Lycium barbarum
Pflanzenfamilie:
Nachtschattengewächse - Solanaceae
englischer Name:
Wolfberry
volkstümlicher Name:
Gemeiner Bocksdorn, Bocksdornfrucht, Chinesische Wolfsbeere, Gemeiner Teufelszwirn, Níngxià gouqi (chinesisch)
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren (Früchte)
Inhaltsstoffe:
Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Vitamine aus der B-Gruppe, Eisen, Spurenelemente, Lutein, Zeaxanthin, Polysaccharide, Sesquiterpene
Sammelzeit:
August bis Oktober

Anwendung
Wie so oft bei modernen, exotischen Heilpflanzen werden der Gojibeere wahre Wunderfähigkeiten nachgesagt. Vermutlich ist die Gojibeere in Wirklichkeit nur halb so heilkräftig, wie ihre eifrigsten Anhänger behaupten. Aber selbst dann haben Gojibeeren ein beachtliches Heilpotential. Immerhin wird die Gojibeere schon seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verwendet. Außerdem schmecken getrocknete Gojibeeren sehr lecker und sind deshalb eine lohnende Beigabe zu Müslis, im Joghurt und zum Knabbern. Die getrockneten Gojibeeren sind daher auch die häufigste Anwendungsmöglichkeit der Gojis. Man kann getrocknete Gojibeeren im Handel kaufen, beispielsweise im Versandhandel, in Kräuterläden oder Bioläden. Im Prinzip kann man sie verwenden wie Rosinen oder andere Trockenfrüchte. Die Anwendung ist also denkbar einfach. Manche Gojisorten sind auch im frischen Zustand wohlschmeckend, sodass man sie auch als frische Früchte essen kann. Außerdem gibt es manche Anbieter, die die Gojifrucht als Fruchtsaft anbieten. Beim Kauf solcher Frischsäfte muss man jedoch darauf achten, wie viel der Gojibeere im Saft enthalten ist. Häufig gibt es Mischungen mit anderen Früchten, bei denen nur sehr wenig Goji enthalten ist. Frische und unversehrte Blätter kann man als Blattgemüse essen.
Goji gegen Augenkrankheiten
Eine Besonderheit der Gojiheilwirkungen ist ihr förderlicher Einfluss auf die Augen. Vor allem ihre Wirkstoffe Zeaxanthin und Lutein haben eine starke Wirkung auf die Augen. Traditionell wird die Gojibeere zu Behandlung von Grünem Star (Glaukom) verwendet, denn der erhöhte Augeninnendruck soll mithilfe der Gojifrucht verringert werden. Auch bei Makuladegeneration wird der Genuss der Gojibeere empfohlen. Man kann Gojibeeren aber auch bei anderen Arten von Augenproblemen regelmäßig, um die Gesundheit der Augen zu verbessern.
Stärkung der Abwehrkräfte
Ein weiteres beliebtes Einsatzgebiet der Gojibeere ist die Stärkung des Immunsystems. Gojibeeren enthalten zahlreiche Vitamine und Spurenelemente, sodass sie Abwehrschwäche mildern können, die aufgrund von Vitamin- oder Mineralstoffmangel bestehen.Die in der Gojibeere enthaltenen Polysaccharide sollen auch eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem haben.
Regulierung des Immunsystems
So wie Gojibeeren auf der einen Seite das Immunsystem stärken können, können sie auf der anderen Seite auch ein überschießendes Immunsystem beruhigen. Daher eignet sich der Genuss von Gojibeeren auch zur Linderung von Asthma, Allergien aller Art und Autoimmunkrankheiten wie Rheuma.
Herz und Kreislauf
Gojibeeren sollen sich in mehrfacher Hinsicht positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Ein zu hoher Blutdruck soll gesenkt werden und die allgemeine Durchblutung gefördert. Infolgedessen sollen Gojibeeren auch vorbeugend gegen Schlaganfall und Herzinfarkt wirken.
Weitere Einsatzgebiete
Da die Gojibeere eine leichte blutzuckersenkende Wirkung hat, kann man sie unterstützend bei Diabetes einsetzen. Gojibeeren sollen zudem stärkend wirken, was ihren Einsatz gegen Alterserscheinungen, Schwäche und Burnout erklärt. Wegen ihrer muskelaufbauenden Wirkung werden Gojibeeren auch gerne von Sportlern gegessen. Auch die Fettverbrennung soll durch Gojibeeren angekurbelt werden, weshalb sie auch gerne zum Abnehmen gegessen werden. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass Gojibeeren auch Kalorien enthalten, vergleichbar etwa mit Rosinen und anderen Trockenfrüchten. Sogar gegen Krebs sollen Gojibeeren vorbeugen. Außerdem soll eine Chemotherapie bei einer bestehenden Krebserkrankung mithilfe von Gojibeeren leichter erträglich werden.
Küche
Bocksdorn wird in China zum Kochen und in der Naturheilkunde verwendet. Im Sommer und Herbst werden die Früchte geerntet und in der Sonne getrocknet. Die Früchte werden gekocht oder, wenn es süße sind, auch roh gegessen; einige Varianten sind sehr sauer. Blätter von Jungpflanzen werden auch als Blattgemüse verwendet. Da in Europa andere Teile der Pflanze nicht als Lebensmittel zugelassen sind, wird hier in der  Lebensmittelindustrieausschließlich die Beere verarbeitet. So wurde zunächst der Fruchtsaft von einigen Herstellern angeboten. Später wurde die Bocksdornbeere, der ein besonders hoher Anteil sogenannter  vitaler Inhaltsstoffe zugeschrieben wurde, unter der Bezeichnung Goji als  Superfood vermarktet. In der Folge wurde sie zum Trendlebensmittel und es werden vermehrt getrocknete Beeren importiert, die allerdings oftmals starke  Pestizidrückstände aufweisen. So waren z. B. sämtliche Stichproben des Jahres 2009 hoch belastet mit dem Insektizid  Acetamiprid, wobei mehr als zehn weitere Wirkstoffe nachgewiesen wurden. Seit 2013 werden auch frische Früchte aus europäischem Kulturanbau angeboten, die eingefroren oder in getrocknetem Zustand aufbewahrt werden können. Der Saft oder die Früchte werden für Müslis, Joghurt oder Smoothies verwendet.
Zierpflanze
Der Bocksdorn wird auch als Zierpflanze verwendet.

Nebenwirkungen - Wechselwirkungen
Die Gojibeere ist im allgemeinen sehr gut verträglich, wenn man sie in normalen Mengen einnimmt. Anders als früher manchmal behauptet, enthält die Gojibeere kein giftiges Hyoscyamin. Sie ist also nicht giftig.
Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern
Allerdings können Gojibeeren die Wirkung von manchen Gerinnungshemmern verstärken. Es besteht also eine Wechselwirkung. Genauer gesagt handelt es sich bei den von dieser Wechselwirkung betroffenen Medikamenten um sogenannte Vitamin-K-Antagonisten, beispielsweise Marcumar mit dem Wirkstoff Phenprocoumon und Coumadin mit dem Wirkstoff Warfarin. Auch andere Gerinnungshemmer könnten von dieser Wechselwirkung betroffen sein. Daher sollte man bei Einnahme von Gerinnungshemmern aufmerksam den Beipackzettel lesen, um festzustellen, ob Wechselwirkungen mit der Goji-Beere bestehen können. Falls man diese Wechselwirkung nicht beachtet und Gojibeeren zusammen mit Gerinnungshemmern einnimmt, kann es zu möglicherweise lebensbedrohlichen Blutungen kommen. Da die Gojibeeren zur Behandlung von hohem Blutdruck empfohlen werden, bei Blutdruckpatienten aber auch häufig Gerinnungshemmer eingesetzt werden, ist es durchaus wichtig, über diese Wechselwirkung Bescheid zu wissen.
Achtung! Keine Gojibeeren bei Behandlung mit Gerinnungshemmern!
Allergiepotential
Manche Menschen reagieren allergisch auf Gojibeeren. Diese Menschen sollten die Gojibeere logischerweise nicht zu sich nehmen.

Pflanzenbescheibung
Der Gojistrauch, auch als Gemeiner Bocksdorn bezeichnet, ist ursprünglich vor allem in China heimisch. Aber auch in Südosteuropa bis über ganz Asien hinweg kommt er wildwachsend vor. Da er in gemäßigtem Klima gut gedeiht, wird er heutzutage in vielen Ländern als Zierpflanze kultiviert. Man findet ihn in Europa, Nordamerika und sogar in Australien und in einigen Ländern Nordafrikas. Besonders verbreitet ist er im Mittelmeerraum. Der mehrjährige Bocksdorn-Strauch kann bis zu vier Meter hoch werden. Seine Äste sind meistens stachelig, woher auch der Namensteil "dorn" im Namen "Bocksdorn" stammt. Direkt an den Ästen sitzen graugrüne, längliche Blätter. Diese Blätter werden bis zu 10 cm lang und sind bis zu 3 cm breit. Zwischen Juni und August ist die Blütezeit des Gemeinen Bocksdorns. Die violetten Blüten sitzen in den Blattachseln an kurzen Stängeln, die direkt von den Ästen ausgehen. Die Blüten haben meist 5 Blütenblätter, wie die meisten Nachtschattengewächse. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen August und Oktober die roten oder orange-gelben Früchte. Die Gojifrüchte sind langgestreckt eiförmig und werden bis zu 1,2 cm lang. Ihre Breite beträgt maximal 5 mm. Sie sind also recht klein. In ihrem Innern findet man maximal 20 rundliche Samen. Wenn man sich die frischen Früchte genau anschaut, erkennt man deutlich die Verwandtschaft zu Tomaten, Auberginen oder Pepperonis.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Bocksdorn ist ein sommergrüner  Strauch, der Wuchshöhen von 2 bis 4 Metern erreicht. Seine rutenförmigen, meist stachligen Äste hängen bogenartig herab. Es sind wenige schlanke Dornen vorhanden.  Die  Laubblätter sitzen einzeln oder gegenständig am Ast. Die einfache, graugrüne Blattspreite ist bei einer Breite von 2 bis 3 Zentimetern sowie einer Länge von 3 bis 10 Zentimetern länglich, lanzettförmig und ganzrandig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit des Gemeinen Bocksdorns reicht von Juni bis August und teils bis September. Der  Blütenstand enthält eine oder mehrere Blüten. Der Blütenstiel ist 1 bis 2 Zentimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenkelch ist bei einem Durchmesser von 4 bis 5 Millimetern glockenförmig und zweilappig. Die Blütenkrone ist violett und trichterförmig. Die Kronröhre ist 8 bis 10 Millimeter lang. Die sich spreizenden Kronlappen sind 5 bis 6 Millimeter lang und am Rand fast kahl. Die  Staubblätter und  Griffel überragen die Blütenkrone leicht. Die bei Reife leuchtend roten oder orange-gelben  Beeren sind bei einer Länge von 0,4 bis 2 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 5 bis 12 Millimetern länglich bis eiförmig. Die Früchte reifen von August bis Oktober. Jede Frucht enthält 4 bis 20 Samen. Die braun-gelbe Samen sind bei einem Durchmesser von etwa 2 Millimetern rund.

Anbautipps
Weil der Gemeine Bocksdorn in gemäßigtem Klima gut gedeiht, kann man ihn in Mitteleuropa problemlos als Gartenpflanze anbauen. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass sich der Strauch mithilfe von Rhizomen unterirdisch verbreitet, zumindest wenn er sich an einem Standort wohl fühlt. Wenn man nicht den ganzen Garten voller Bocksdorn-Sträucher haben will, muss man vor dem Einpflanzen eine Rhizomsperre in seine Gartenerde bauen. Das heißt, man muss die Erde im Umkreis von etwa einem Meter mindestens einen Meter tief ausheben und eine Sperre einbauen. Das ist ziemlich aufwendig. Der Gemeine Bocksdorn braucht einen sonnigen Standort, damit er gut gedeihen kann. Weil er bis zu 4 Meter hoch werden kann, sollte man ihm ein großzügiges Stück Garten geben, damit er sich entfalten kann.

Sammeltipps
Die reifen Früchte werden zwischen August und Oktober geerntet. Dann kann man sie im Backofen oder in der Sonne liegend schonend trocknen. Alternativ kann man die Früchte auch einfrieren. Übrigens sind auch die Blätter des Gemeinen Bocksdorns essbar. Diese sollte man ernten, wenn sie noch frisch und unversehrt aussehen, also etwa im Frühsommer.




HAFER

Hafer ist eine Pflanzengattung in der  Familie der Süßgräser. Eine  Art, der Saat-Hafer, wird als Getreide angebaut und umgangssprachlich ebenfalls „Hafer" genannt. Die etwa 25 Arten sind von  Makaronesien über  Nordwestafrika und Spanien durch den Mittelmeerraum bis Vorderasien und im nordöstlichen Afrika verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Ekzeme, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Neuralgien, Rheuma, Schlafstörungen
wissenschaftlicher Name:
Avena sativa
Pflanzenfamilie:
Süßgräser = Poaceae
englischer Name:
 Oats
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Haferkraut
Sammelzeit:
August bis September

Anwendung
Saat-Hafer wird vor allem als Tierfutter sowie als Nahrungsmittel in Form von  Haferflocken verwendet. Für die Verwendung in der Medizin werden verschiedene Extrakte aus Hafer gewonnen. Wilde Hafersorten wurden schon vor 32.000 Jahren zu Mehl verarbeitet.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Die Hafer-Arten sind einjährige  krautige Pflanzen. Der  Halm ist hohl und rundlich. Im Gegensatz zu anderen Nutzgetreidearten fehlen dem Hafer die Blattröhrchen. Die  Blatthäutchen sind schmal bis mittelgroß, fransig und gezähnt.
Generative Merkmale
Die Hafer-Arten sind Rispengräser. Hafer unterscheidet sich von anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes, der als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet ist, was zeigt, dass er in der Systematik weit entfernt von anderen Getreidearten steht. Das  Tausendkorngewicht liegt bei 27-48 Gramm.


BACHBLÜTEN
Ich habe einen Mangel an Gelassenheit (20 Mimulus)
- Diese Menschen haben oftmals einen Mangel an Gelassenheit
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diesen Mangel beheben


BACHBLÜTEN
Ich habe einen Mangel an Lebensfreude (21 Mustard)
- Diese Menschen haben den Mangel an Lebensfreude
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie den Mangel bewältigen


ERNÄHRUNG
Aufgaben des Wassers im menschlichen Körper
Wasser dient als Baustoff.
Ein erwachsener Mensch besteht zu 60-70% aus Wasser, bei Säuglingen liegt dieser Prozentsatz noch höher
Muskeln, Haut, Herz und Organe weisen einen hohen Wassergehalt auf.
Wasser dient als Lösungs- und Transportmittel
Als Folge der Verdauung liegen die verwertbaren Bestandteile gelöst vor. Nur so können sie durch die Darmwand ins Blut aufgenommen werden.


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