Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 31.07.17-06.08.17


FRAUENMINZE

Die Frauenminze ist gar keine Minze, sondern eng verwandt mit Rainfarn und Mutterkraut, sie ist also ein Korbblütler. Den Namensteil "Minze" erhielt die Frauenminze wohl, weil sie minzähnlich duftet, denn sie enthält ähnliche ätherische Öle wie die Minzenarten. Die Heilwirkung der Frauenminze ist auch recht ähnlich wie bei den Minzen, sie stärkt also die Verdauungsorgane. Die Wirkung bei Frauenbeschwerden gab der Frauenminze wahrscheinlich den vorderen Teil ihres Namens. Sie fördert die Menstruation und löst krampfartige Beschwerden während der Periodenblutung. Im Mittelalter war die Frauenminze eine hochgeschätzte Heilpflanze, die in jedem Kräutergarten angebaut wurde. Heutzutage ist sie weitgehend in Vergessenheit geraten.
Die Frauenminze, auch Balsamkraut oder Marienblatt genannt, ist eine Heilpflanze aus der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Verdauungsschwäche
Heilwirkung:
adstringierend, antiseptisch, harntreibend, krampflösend
Anwendungsbereiche:
Fieber, Blähungen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Würmer, Leberschwäche, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Ödeme, Geschwollene Füße, Ohnmachtsneigung, Menstruationsbeschwerden, Menstruationsfördernd, Periodenkrämpfe, Insektenabwehr, Läuse, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Tanacetum balsamita, Chrysanthemum bal-samita, Pyrethrum balsamita, Balsamita vulgaris
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Costmary
volkstümliche Namen:
Balsamkraut, Marienbalsam, Marienblatt, Riechblättchen, Schmeckablaadl
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Borneol, Pinene, Kampfer, Camphene, Thujon, Gerbsäure
Sammelzeit:
Spätsommer

Anwendung
Die erste Erwähnung dieser Art unter dem Namen costum findet sich in der wohl im letzten Jahrzehnt des 8. Jahrhunderts von  Karl dem Großenerlassenen Landgüterverordnung Capitulare de villis vel curtis imperii. Die Deutung des costum als Frauenminze geht auf Johann Friedrich August Kinderlings Anmerkungen zum Capitulare de villis aus dem Jahr 1799 zurück und wurde nachfolgend von Kurt Sprengel, Anton Kerner, Rudolf von Fischer-Benzon, Hermann Fischer und Heinrich Marzellübernommen und bestätigt. Unter anderem die von spätmittelalterlichen Botanikern als costus (hortorum) bezeichnete Frauenminze diente als Ersatz für die „einst in der Heilkunde hochgeschätzte Kostwurzel", die  Indische Kostuswurzel (Saussurea costus), die in Europa nicht im Freiland gezogen werden kann. Gestützt wird die Vermutung, dass mit costum beziehungsweise costus die Frauenminze gemeint ist, durch die noch heute im Italienischen übliche Bezeichnung der Pflanze als erba costa, erba costina; in Griechenland wird sie costus genannt. In dem im frü-hen 9. Jahrhundert entstandenen St. Galler Klosterplan ist ein Beet für die Pflanze costo vorgesehen, eine weitere Erwähnung findet sich in dem im Jahr 827 abgefassten Lehrgedicht Liber de cultura hortorum (Hortulus) des Walahfrid Sabo innerhalb der Beschreibung der Pflanze Sclarea (Salvia Sclarea). Nach Stoffler geht zwar aus dem Hortulus „eindeutig hervor, daß Costus im Klostergarten gezogen wurde", unklar sei jedoch, ob damit Tanacetum balsamita L. oder Tanacetum balsamitoides Schultz. Bip. gemeint sei.
Das erste neuzeitliche Kräuterbuch, das die Frauenminze erwähnt, ist das erstmals im Jahr 1539 erschienene Das Kreütter Buch, Darinn Underscheidt, Namen vnnd Würckung der Kreutter, Stauden, Hecken vnnd Beumen … von  Hieronymus Bock, der nicht nur eine ausführliche Beschreibung der Pflanze liefert, sondern auch ihre Anwendung als innerliches und äußerliches Heilmittel beschreibt: In „wein gesotten vnnd getruncken" helfe sie gegen verschiedene tierische Gifte, „stillet auch den bauchfluss/vnd das Grimmen im leib", äußerlich angewendet als „Fomenta [Umschläge] und schweissbäder auss dem kraut" sei die Frauenminze menstruationsfördernd und schmerzstillend; „Das kraut zerstossen vnd pflasters weiss auffgelegt/zertheilt die harten knollen/vnd andere geschwulst".
Conrad Gesner erwähnt im Jahr 1561 die Frauenminze in seinem Werk Horti Germaniae unter dem Namen ovaria (Eierkraut), wohl weil – wie Marzell annimmt – „die Blätter als Gewürz zu Eierspeisen in der Küche verwendet wurden". Die Pflanze wurde ab dieser Zeit bis in das 19. Jahrhundert hinein regelmäßig in Arzneimittellisten erwähnt, geriet dann aber in Vergessenheit. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts beschrieb der Arzt M. Stirnadel die wohltuende Wirkung der Frauenminze bei Gallenleiden.
Die Frauenminze wird kaum noch als Heilpflanze angewendet. Früher galt sie jedoch als wichtiges Heilmittel und wuchs in jedem Klostergarten. Die häufigste Art, Frauenminze anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Frauenminze-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Frauenminze mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Frauenminzetee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Frauenminzewirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Innerlich
Frauenminze kann man innerlich gegen Verdauungsbeschwerden einsetzen. Besonders gut soll sie gegen Verstopfung helfen. Außerdem hilft Frauenminze gegen Beschwerden bei der Menstruation. Früher wurde die Frauenminze auch eine stärkende Wirkung auf die Harnorgane nachgesagt. Sie regt den Harnfluss an und soll so auch gegen Wasseransammlungen im Gewebe helfen können. Im Mittelalter wurde die Frauenminze auch gegen Fieber und die Neigung zu Ohnmachtsanfällen verwendet.
Äußerlich
Äußerlich kann man Frauenminzetee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man die Wundheilung fördern. Frauenminze wurde früher auch gegen Läuse eingesetzt, ähnlich wie ihr Verwandter der Rainfarn.

Pflanzenbeschreibung
Die Frauenminze ist eine  mehrjährige,  krautige Pflanze mit kräftigem Wurzelwerk. Über ihr  Rhizom bildet sie Ausläufer, die große Horste bilden. Die verzweigten und flaumig behaarten Stängelerreichen eine Wuchshöhe zwischen 80 und 150 Zentimetern. Die lederigen, ungeteilten, länglich bis eiförmigen, am Rand  gesägten, bläulich-grünen Laubblätter werden bis zu 20 Zentimeter lang, sind lang gestielt und auf der Unterseite fein behaart. Die erst spät im Sommer erscheinenden doldigen  Rispen enthalten viele gelb-grüne  Röhrenblüten, die einen Durchmesser von 4 bis 8 Millimetern haben und stark ätherisch riechen. Zungenblüten fehlen meist.
Die Frauenminze ist in Südeuropa und Asien heimisch. Im Mittelalter wurde sie durch Mönche nach Mitteleuropa gebracht. Hier war sie lange Zeit eine wichtige Heilpflanze und wurde durch die Verordnung "Capitulare" von Karl dem Großen in allen Klöstern und staatlichen Gärten angebaut. Die Frauenminze ist keine Minze-Art, sondern gehört in die Korbblütler-Familie. Sie ist eng verwandt mit dem  Rainfarn und Mutterkraut. Die mehrjährige Staude bevorzugt nahrhaften und lockeren Boden. Sie wird bis zu 1,50m hoch, bleibt meistens aber etwa einen Meter groß. Aus dem Rhizom treiben im Frühjahr neue Stängel aus. Die lederartigen Blätter sind länglich, eiförmig und werden bis zu 20cm lang. Die Blütezeit ist erst spät im Sommer. Die Blüten stehen in doldigen Rispen und erinnern stark an die Blüten des Rainfarns. Sie sind jedoch etwas unscheinbarer und eher gelbgrün als leuchtend gelb. Die Blätter der Frauenminze duften sehr intensiv. Der Duft erinnert an Minze, was der Pflanze wohl ihren Namen gab.




MARIENDISTEL


Die Mariendistel kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Hier kommt sie manchmal an warmen Standorten verwildert vor. Die samenartigen Früchte werden hauptsächlich als Tinktur eingesetzt, weil sie für die Teebereitung etwas zu hart sind. Ihr Haupteinsatzgebiet sind Leber und Gallenprobleme. Sie hat aber auch eine ausgeprägte entkrampfende Wirkung auf das vegetative Nervensystem.
Die Mariendistel – regional auch Christi Krone, Donnerdistel, Fieberdistel, Fechdistel, Frauendistel, Heilandsdistel, mit den Namen der Früchte Marienkörner oder Stechkörner – ist eine Pflanzenart, die zur  lt Unterfamilieder Carduoideae gehört. Der Name der Mariendistel entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Flecken auf ihren Blättern von der Milch der  Jungfrau Maria stammen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Leberprobleme
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, entgiftend, harntreibend, krampflösend, leberstärkend, schweißtreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Allergien, Darmbeschwerden, Gallenbeschwerden, Gallenstauung, Hepatitis, Krampfadern, Magenbeschwerden, Migräne, Pfortaderstauung, Reisekrankheit, Seekrankheit, Schwindel, Trigeminusneuralgie, Unterschenkelgeschwüre, Vergiftungen
wissenschaftlicher Name:
Carduus Marianus, Silybum marianum
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Milk Thistle
andere Namen:
Christi Krone, Fieberdistel, Frauendistel, Heilandsdistel, Marienkörner, Stechkörner, Stechkraut, Venusdistel, Weißdistel
falsche Schreibweisen:
Mariendiestel
Verwendete Pflanzenteile:
Samen mit Schale
Inhaltsstoffe:
Flavon, Flavonoide, Bitterstoff, biogene Amine, Gerbstoff, Farbstoff, unbekannte scharfe Substanz, Silybin, Silymarin, Ätherische Öle
Sammelzeit:
August / September

Anwendung
Die leberschützende Wirkung der Mariendistel ist durch mehrere wissenschaftliche Studien belegt. Normalerweise werden die Früchte (Samen) der Mariendistel verwendet. Mariendistelkraut wird üblicherweise nicht eingesetzt. Mariendistel kann man als Tee oder in Fertigpräparaten anwenden. Die häufigste Art, Mariendistel anzuwenden sind Fertigpräparate aus der Apotheke, in Einzel-Tees und auch Mischtees wirkt sie jedoch auch sehr gut.
Tee
Für einen Mariendistel-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Mariendistel-Früchte mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn bis zwanzig Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich, jeweils vor den Mahlzeiten.
Innerlich
Mariendistel kann man innerlich, als Tee gegen Leberprobleme und Hepatitis einsetzen. Eine Mariendistelkur ist sehr sinnvoll, um sich von einer langwierigen Leberentzündung zu erholen. Außerdem hilft Mariendistel bei Verdauungsbeschwerden und Migräne. Bei Allergien kann man eine Teekur mit Mariendistelsamen durchführen, um den Stoffwechsel anzuregen.
Äußerlich
Die Volksheilkunde verwendet pulverisierte Mariendistelsamen, um damit Unterschenkelgeschwüre zu bestreuen. Zur Behandlung dieser Geschwüre kann man auch Umschläge mit Mariendistel-Tee machen.
Homöopathie
Auch in der Homöopathie wird die Mariendistel angewendet und zwar unter dem Namen "Carduus Marianus". Man verwendet sie hauptsächlich in niedrigen Potenzen, also zwischen D1 und D6. Das homöopathische Mittel wird bei Gelbsucht, diverse Leberprobleme, Blutungen und Hämorrhoiden verwendet, also ähnlich wie in der Pflanzenheilkunde.
Medizinische Anwendung
Der Wirkstoffkomplex  Silymarin soll  leberschützend, leberstärkend, entgiftend sein und den Gallenfluss sowie die Zirkulation anregend wirken. Lebervergiftungen (beispielsweise durch den Verzehr von  Knollenblätterpilzen hervorgerufen) sowie  Hirnödeme können mit  Silybin, das aus den Früchten der Distel gewonnen wird, behandelt werden. Silymarin soll die Struktur der äußeren Zellmembran der  Hepatozytenderart verändern, dass Lebergifte nicht in das Zellinnere eindringen können. Sie wirken als Radikalfänger stabilisierend und schützen die Hepatozyten durch das Verhindern der Membranlipid-Oxidation. Weiterhin hemmt Silychristin die Peroxidase und Lipogenase. Silymarin soll die Aktivität der  nukleolären  Polymerase A stimulieren, so dass es zur gesteigerten  ribosomalen  Proteinsynthese kommt. Dadurch soll die Regeneration der Leber erhöht werden. Weitere Wirkstoffe der Pflanze sind: Bitterstoffe, biogene Amine,  Gerbstoff,  Farbstoffe, in geringem Anteil auch  ätherische Öle, unbekannte scharfe Substanzen und  Harze.
Weitere Anwendungen: Gallenbeschwerden, dyspeptische Beschwerden, Migräne, Reisekrankheit, evtl.  Trigeminusneuralgie, Krampfadern, Pfortaderstauung. Mariendistelfrüchte werden auch im Bereich der Nutztierfütterung eingesetzt, wobei hier vor allem die lebertherapeutische Wirkung im Vordergrund steht.

Wirkung
Die wichtigste Wirkung der Mariendistel ist die Leberschutz-Wirkung. Der Wirkstoff Silibinin (auch Silymarin) schützt die Leberzellen vor dem Eindringen von Giftstoffen. So wird die Leber vor Giften nahezu aller Art geschützt. Beispielsweise schützt die Mariendistel sogar vor Vergiftungen mit dem Knollenblätterpilz und ist damit eine der ganz wenigen Möglichkeiten solch eine Vergiftung sinnvoll zu behandeln. Die Mariendistel schützt die Leber auch vor den schädlichen Wirkungen des dauerhaften Alkoholmissbrauchs.
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen sind bei der Anwendung der Mariendistel kaum zu erwarten, denn sie ist praktisch ungiftig.

Geschichtliches
Die Mariendistel war ursprünglich in den Steppen Nordafrikas beheimatet. Auch in Südeuropa war sie wild zu finden. Erst im Mittelalter gelangte die Mariendistel nach Mitteleuropa. Die weißen Flecken auf den Blättern der Marien-distel sollen laut einer Legende daher kommen, dass die Muttermilch Marias beim Stillen des Jesuskindes auf die Blätter der Pflanze tropfe. Hildegard von Bingen empfiehlt die Mariendistel damals schon gegen Vergiftungen und Gelbsucht. 2011 wurde vom Krebszentrum der Colorado State Universitiy eine Studie über die Mariendistel eine Studie veröffentlicht. Sie besagt, dass die Mariendistel das Wachstum von Lungenkrebs verlangsamt, zumindest bei Mäusen. Die Mariendistel kann also noch eine erfolgreiche Zukunft bei der Krebsbekämpfung haben.

Pflanzenbeschreibung
Die Mariendistel ist eine  ein- bis  zweijährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 20 bis 150 cm
erreicht. Der kahle oder leicht spinnwebig-flaumige, grüne Stängel ist meist verzweigt und ungeflügelt. Die grundständigen  Laubblätter sind 25 bis 50 cm lang und 12 bis 25 cm breit, länglich bis elliptisch, buchtig fiederspaltig, gestielt, kahl oder verkahlend, weiß gefleckt, glänzend, am Rand mit gelblich-weißen, bis 8mm langen  Dornen. Die Stängelblätter sind kleiner, weniger tief geteilt, am Grund geöhrt-stängelumfassend und sitzend.
Die Körbe sind 4 bis 5cm lang und stehen einzeln auf langen, aufrechten, manchmal mit wenigen kleinen Hochblättern besetzten Stielen. Die Hüllblätter besitzen ein 8 bis 15 mm langes und 6 bis 10 mm breites, dornig gezähntes Anhängsel, das in einen 2 bis 5 Zentimeter langen, kräftigen, zurückgebogenen, rinnigen  Dorn ausläuft. Die purpurfarbene Krone ist tief fünfspaltig. Die 6 bis 8 × 2,5 bis 4 cm großen  Achänenfrüchte sind glänzend schwarz mit grauen Flecken und tragen an der Spitze einen 15 bis 20 mm langen  Pappus. Sie wiegen im Durchschnitt 32,4 mg.
Die Mariendistel ist in Südeuropa, Kleinasien und Nordafrika heimisch. In Mitteleuropa wird sie in Gärten und Kulturen angebaut. Sie wächst bevorzugt in warmen Gegenden an trockenen Plätzen. Die einjährige oder zweijährige Pflanze wird bis zu 150 Zentimeter hoch. Die Blätter der Mariendistel sind stachelig und in den Blattadern weiß marmoriert. Diese Marmorierung ist das typische Kennzeichen für die Mariendistel. Die violetten, kugelförmigen Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Aus den Mariendistel-Blüten entwickeln sich bis August oder September die Früchte mit den Samen. An den Früchten hängt zunächst noch ein seidiger Pappus, also eine Haarkrone, ähnlich wie bei Pusteblumen. Dieser Pappus wird bald von den Früchten abgeworfen, er wird auch nicht im Mariendisteltee verwendet, sondern nur die Samen mit ihrer glänzenden, harten Schale.



BACHBLÜTEN
Man ist unermüdlich und beharrlich in seinen Bemühungen, gibt nie auf (22 Oak)
-
Diese Menschen sind unermüdlich und sehr beharrlich in ihren Bemühungen und geben dadurch nie auf
- Mit der dementsprechenden Bachblüte legen sie allmählich ihre unermüdliches und beharrliches Bemühen
 und dass es ein aufgeben auch einmal drinnen ist


BACHBLÜTEN
Starkes Unabhängigkeitsbedürfnis (18 Impatiens)
-
Diese Menschen haben ein zu stark ausgeprägtes Unabhängigkeistbedürfnis  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses starke Unabhängigkeitsbedürfnis so weit
 reduzieren, dass es kaum mehr vorhanden ist


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