Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

03.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 01.07.19-07.07.19


GERSTE

Die Gerste ist eine Pflanzenart aus der  Gattung der Gersten innerhalb der Familie der Süßgräser. Sie ist eine der wichtigsten Getreide-Arten. Sie wurde vor ca. 10.000 Jahren im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes von der Wildgerste gewonnen und  domestiziert.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Geschwüre, Gliederschmerzen, Insektenstiche, Magenprobleme
wissenschaftlicher Name:
Hordeum vulgare
Pflanzenfamilie:
Süßgräser = Poaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Sammelzeit:
Juli und August

Beschreibung
Gerste ist ein einjähriges Gras, das Wuchshöhen von 0,7 bis 1,2 m erreicht. Die Pflanze ist glatt und unbehaart. Der Halm ist aufrecht. Die wechselständig und zweizeilig angeordneten Laubblätter sind einfach und parallelnervig. Die flache  Blattspreite weist eine Länge von 9 bis 25 cm und eine Breite von 0,6 bis 2 cm auf. Die wichtigsten morphologischen Erkennungsmerkmale sind die zwei langen, unbewimperten Blattöhrchender  Blattscheide, die den Halm vollständig umschließt. Das schmale und leicht gezähnte  Blatthäutchen ist 1 bis 2 mm lang. Das  Tausendkorngewicht liegt bei 35–50 Gramm. Der  ährige Blütenstand besitzt eine flexible, also nicht zerbrechliche Rhachis, darin unterscheidet sie sich von den anderen Hordeum-Arten. Die in Reihen stehenden, ungestielten  Ährchen sind alle gleich und  fertil. Die Ährchen enthalten meist nur eine  Blüte, selten zwei. Die Hüllspelze ist  lineal-lanzettlich. Die  Grannen sind 8 bis 15 cm lang. Der ährige Fruchtstand mit langen Grannen ist im reifen Zustand geneigt bis hängend. Botanisch betrachtet sind die Körner Karyopsen, also einsamige Schließfrüchte. Gerste wird anhand der unterschiedlichen Ähren in zwei- und mehrzeilige Formen unterschieden. Die zweizeiligen Formen entwickeln pro Ansatzstelle nur ein Korn, das voll und kräftig ausgeprägt ist. Bei den mehrzeiligen Formen treten drei Körner pro Ansatzstelle auf, die sich schwächer entwickeln. Zweizeilige Gerstensorten (überwiegend Sommergerste) enthalten besonders viel Stärke und wenig Protein. Sie finden vorwiegend bei der  Bierherstellung als  Braugerste Verwendung (Malz) und werden zu Gerstengraupen verarbeitet. Vier- und sechszeilige Gerstensorten sind überwiegend Wintergerstensorten, die (im Gegensatz zu dem im Frühjahr ausgesäten Sommergetreide) im Herbst gesät werden und eine Vernalisation zum Schossen benötigen. Durch die längere Vegetationsphase und die effektive Nutzung der Winterfeuchtigkeit sind die Erträge höher und die Nährstoffe günstig für die Verwendung als Futtergerste. Neuere Wintergerstensorten mit hohen Gehalten an Protein und Ballaststoffen werden nur für die menschliche Ernährung angebaut.




HASEN-KLEE

Der Hasen-Klee ist schon von weitem an seinen weidekätzchenartigen rötlichen Blütenköpfen auf Wiesen und Wegrändern zu erkennen. Die haarigen Blütenköpfchen haben auch eine Ähnlichkeit mit Hasenpfoten. Da die Pflanze hart und bitter ist, wird sie vom Weidevieh verschont. Als sanfte Heilpflanze eignet sie sich gut gegen Durchfall und Husten, gerade bei kleinen Kindern.
Der Hasenklee ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Klee innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, entzündungshemmend, stopfend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Blutauswurf, Durchfall, Gicht, Heiserkeit, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, Mundschleimhautentzündung, Rachenschleimhautentzündung, Ruhr, Schmerzhafter Harnabgang, Schweißfüße, Unterschenkelgeschwüre, Wunden, Homöopathie: Durchfall, Gastritis, Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Trifolium arvense L.
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Hare's foot, Rabbit Foot Clover
volkstümlicher Name:
Acker-Klee, Hasen-Klee, Hasenfuß, Hasenpfötlein, Katzen-Klee, Mäuse-Klee, Stopfarsch
Verwendete Pflanzenteile:
oberirdisches Kraut
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Gerbsäuren, Gerbstoffe, Harze, Schleimstoffe
Sammelzeit:
Juli-August

Anwendung
Tee
2 Teelöffel frisches oder getrocknetes Kraut mit 250 ml Wasser übergießen, etwa 8 Stunden (z.B. über Nacht) stehen lassen, kurz aufkochen, noch ein paar Minuten ziehen lassen, abseihen. Ungesüßt über den Tag verteilt trinken, hilft gegen Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Gicht und Husten.
Mundspülung
Mit dem Tee (doppelte Menge Kraut) mehrmals täglich Gurgeln, hilft gegen Heiserkeit und Schleimhaut-Entzündungen im Mund-Rachen-Raum.
Fußbäder
Fußbäder im starken Tee helfen gegen Schweißfüße.
Umschläge
Umschläge mit dem starken Tee helfen gegen Unterschenkelgeschwüre und anderen Wunden.
Homöopathie
Das im Juli geerntete blühende Kraut wird zubereitet. Gegen Durchfall, Gastritis und Rheuma.

Geschichtliches
In der Volksheilkunde eine beliebte Pflanze gegen Durchfälle. Der Hasen-Klee wird von Weidevieh nicht gefressen, da zu bitter und zu hart. Die Blütenköpfe mit Samen eignen sich als Vogelfutter.

Pflanzenbeschreibung
Der Hasen-Klee ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Der  Stängel ist aufrecht und oft ausladend verzweigt. Die Pflanzenteile sind meist stark behaart. Der Hasen-Klee besitzt oft eine ziemlich lange Pfahlwurzel. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die gefiederte Blattspreite ist dreiteilig gefingert. Die drei graugrünen Fiederblättchen sind relativ schmal. Die Nebenblätter sind aus einem lanzettlichen Grund lang pfriemenförmig zugespitzt. Der Blattstiel ist oft zwischen den Nebenblättern verborgen. Man kann den Hasen-Klee von den anderen Klee-Arten gut durch die rosaroten, behaarten köpfchenförmigen Blütenstände unterscheiden. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli. Die lang gestielten, köpfchenförmigen Blütenstände des Hasen-Klees sind etwa 1 cm breit und 1 bis 2 cm hoch. Die Blüten sind ungestielt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind zu einem 5 bis 7 mm langen, lang zottig behaarten und rötlichen Kelch verwachsen. Die fünf  Kronblätter sind nicht alle verwachsen, sie sind zunächst weiß, später blassrosa. Die Blütenkrone besitzt die typische Form der  Schmetterlingsblüte und ist kürzer oder höchstens gleich lang wie der Kelch. Hierdurch entsteht das charakteristische rosarote und zottige Aussehen der Blütenköpfchen. Von den zehn Staubblättern sind neun miteinander verwachsen. Die 1 bis 1,5 mm lange und 0,5 bis 1 mm breite  Hülsenfrucht springt wenig auf und enthält nur ein bis zwei Samen.
Der Hasen-Klee ist in Süd-Europa heimisch, ist aber über fast ganz Europa verbreitet. Er wächst bevorzugt auf Halbtrockenrasen, Magerrase und Wegrändern. Die einjährige oder selten zweijährige Pflanze wird zwischen 5 und 60 Zentimeter hoch. Die ganze Pflanze ist behaart, auch die Blüten. Die dreizähligen Blätter sind klein und schmal. Die Blätter sind graugrün und können einen roten Farbton haben. Die zunächst weißen und späten blassrosa Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die 3-6 mm Blüten befinden sich an ovalen und zylindrischen Blütenköpfen, die 1 - 2 cm lang sind. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Der Hasen-Klee ist anspruchslos. Von Herbst bis Frühling direkt ins Freiland aussäen. Der sandige Boden sollte sauer und kalkfrei sein. Der Standort sollte warm und trocken, halbschattig oder sonnig sein.

Sammeltipps
Das blühende Kraut im Juli etwa 2-3 cm über dem Boden abschneiden, bündeln und an einem luftigen Ort aufgehängt trocknen. Nach dem Trocknen die Pflanze zerreiben und in Papiertüten trocken lagern.



BACHBLÜTEN
Eltern fürchten, dass ihnen die Hand ausrutscht, Kindermißhandlung droht (6 Cherry Plum)
- Diese Eltern fürchten, dass sie gegenüber ihren Kindern die Hand ausrutscht
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihre Befürchtungen lösen


BACHBLÜTEN
Ich kann andere gut unterdrücken (8 Chicory)
- Diese Menschen können ihr Umfeld in diversen Dingen sehr gut unterdrücken
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Art allmählich ablegen


ERNÄHRUNG
Eigenschaften der Fette
- Fett ist in Wasser unlöslich, jedoch löslich in Alkohol, Benzin und Äther
- Fett ist leichter als Wasser, es schwimmt
- Brennendes Fett kann nicht mit Wasser gelöscht werden, da es auf dem Wasser schwimmend weiterbrennt
- Fett haben einen höheren Siedepunkt als Wasser (200-300°)
- Die Art der Fettsäuren bestimmt den Schmelzpunkt (Konsistenz) und die Verdaulichkeit. Weiche und flüssige Fette sind leichter verdaulich
- Flüssige Fette bestehen überwiegend aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren
- Feste Fette bestehen überwiegend aus langkettige, gesättigte Fettsäuren
- Feste Fette haben einen höheren  Schmelzpunkt und sind schwer verdaulich


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü