Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 03.07.17-09.07.2017


VOGELKNÖTERICH

Der Vogelknöterich ist eine  Pflanzenart aus der Familie der Knöterichgewächse. Er ist eine Sammelart mit mehreren Kleinarten.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutungen, zu starke Menstruation, Darmentzündungen, Husten, Lungenleiden,  blutreinigend,  Mundschleimhautentzündung, Hautunreinheiten, Heiserkeit, Rheuma, Gicht, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Hämorrhoiden, offene Beine, schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Polygonum aviculare
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juli bis September

Nutzung
Der Vogelknöterich ist eine alte Vogelfutterpflanze. Junge Stängel und Blätter werden seit langem als  Gemüse verwendet.
Pharmakologie
Als  Droge dienen die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile.
Wirkstoffe sind:  Kieselsäure (zum Teil auch wasserlöslich), Gerbstoffe (Gallotannine und  Catechingerbstoffe)  Flavonoide, insbesondere Avicularin, Phenolcarbonsäuren und Schleimstoffe. Heute wird die Heilpflanze noch gelegentlich als Tee bei Katarrhen der oberen Atemwege wegen ihrer (allerdings nur geringen) Auswurf fördernden Wirkung verwendet und ist in Teemischungen oder als Extrakt in entsprechenden Fertigpräparaten enthalten. Die auf den Gerbstoffgehalt zurückzuführenden adstringierenden Eigenschaften werden zum Spülen und Gurgeln bei leichteren Entzündungen im Mund- und Rachenraum, auch als äußerliche Anwendungen gegen Hautunreinheiten und zur Wundbehandlung genutzt. Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur bestätigt in seiner Monographie Polygonum aviculare die traditionelle Anwendung bei den Indikationen Erkältung (Teeaufguss), leichte Entzündungen in Mund und Rachen (Tee zum Gurgeln) und zur Durchspülungsbehandlung bei leichten Harnblasen-Beschwerden (Abkochung).

Beschreibung
Der Vogelknöterich ist eine  einjährige,  krautige Pflanze. Die Wurzeln reichen in 25 bis 80 Zentimeter Tiefe. Die meist niederliegenden, seltener aufrechten  Stängel sind 5 bis 60 Zentimeter lang. Die  Laubblätter sind elliptisch-lanzettlich und gras- bis blaugrün. Die zerschlitzte Ochrea ist kürzer als die Internodien, silbrig-durchscheinend, gegen den Grund oft bräunlich und besitzt höchstens sechs unverzweigte  Blattadern. Die Blütezeit reicht meist von Mai bis Oktober (April bis November). Die Blütenäste sind bis zur Spitze beblättert. Die  Blüten sitzen einzeln oder zu zwei bis sechs in kleinen, blattachselständigen Gruppen. Die  Blütenhülle aus meist fünf Blütenhüllblättern ist grünlich mit weißem, rosafarbenem oder rötlichem Rand. Die drei Griffel sind sehr kurz. Die Blüten sind geruchlos, bilden keinen Nektar und werden daher kaum von Insekten besucht. Der Vogelknöterich ist hauptsächlich autogam. Die matt oder glänzenden, gerieften oder glatten  Nussfrüchte sind meist 2 bis 3 Millimeter lang und meist kaum länger als die Blütenhülle.




FLOHSAMEN


Der Flohsamen ist eine alte Heilpflanze, die heute wegen ihrer Wirkung gegen Übergewicht an Bedeutung gewinnt. Die kleinen Samen der Flohsamenpflanze haben eine enorme Quellkraft, was sie als Mittel zur Füllung des Magens geeignet macht. Dank ihrer großen Schleimmenge können Flohsamen auch die Verdauung regulieren. Ihre sanfte Förderung des Stoffwechsels rundet das Wirkungsspektrum ab. Flohsamen sind eigentlich mehrere Pflanzenarten der Wegerichfamilie, darunter eine europäische Art, die schon im Altertum bekannt war. Heutzutage wird jedoch vorwiegend indischer Flohsamen verwendet, der unserem heimischen Spitzwegerich sehr ähnlich sieht.
Plantago ovata ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Wegeriche (Plantago). Sie ist in den Wüstengebieten Nordafrikas und Südwestasiens heimisch. Die Samen der Pflanzen werden unter dem Namen Indische Flohsamen oder Flohsamenschalen als Lebensmittel und zu Heilzwecken vertrieben und zu diesem Zweck hauptsächlich in  Indien und  Pakistan angebaut.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
 Verstopfung
Heilwirkung:
blutzuckersenkend, entzündungshemmend, lindernd, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Analfissur, Angina, Colitis ulcerosa, Darmträgheit, Diabetes mellitus, Diarrhoe, Divertikulose, Durchfall, Erhöhte Blutfettwerte, Furunkel,  Geschwüre,  Gicht,  Hämorrhoiden, Hyperlipidämie, Morbus Crohn, Obstipation,  Ödeme, Reizdarm,  Übergewicht, Verrenkungen, Verstauchungen
wissenschaftlicher Name:
Plantago ovata, Plantago afra, Plantago psyllium, Plantago arenaria, Plantago indica
englischer Name:
Desert Indianwheat
volkstümliche Namen:
Flohkraut, Indischer Flohsamen, Heusamen, Indischer Wegerich, Sandwegerich
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Schleim, Öl, Zellulose, Iridoidglykoside, Aucubin
Sammelzeit:
Juli - September

Anwendung
In der Pflanzenheilkunde wird heutzutage vorwiegend der indische Flohsamen medizinisch eingesetzt. Der indische Flohsamen hat eine deutlich stärkere Quellfähigkeit als der europäische Flohsamen. Man verwendet entweder die gesamten Samen oder nur die Flohsamenschalen. Normalerweise werden Flohsamen sehr gut vertragen. Sie gelten als mild und lindernd. Nur in seltenen Fällen kann es zu Allergien kommen. Diese treten vor allem bei pulverisierten Flohsamen auf.
Einnahme der Flohsamen
Die übliche Anwendungsweise der Flohsamen ist die Einnahme mit Flüssigkeit. Die übliche Tagesdosis für ganze Flohsamen liegt zwischen 10 und 40g. Die Dosierung für Flohsamen-Schalen liegt bei 4 - 20g. Die Flohsamen werden zusammen mit reichlich Flüssigkeit eingenommen (mindestens 1:10). Als Flüssigkeit sollte nicht Milch verwendet werden, weil zusammen mit Milch die Quellung der Flohsamen nicht funktioniert.
Fertigpräparate
Flohsamen werden häufig auch als Fertigpräparat angeboten, beispielsweise als Kapseln. Solche Fertigpräparate wendet man nach den Anweisungen in der Verpackung an. Man kann den Flohsamen in Apotheken, Kräuterläden, gut sortierten Drogerien und manchmal auch Supermärkten kaufen. Wenn die Präparate Flohsamen in pulverisierter Form enthalten, lösen sie bei manchen Menschen Allergien aus, die bei der Verwendung der nicht pulverisierten Flohsamen nicht auftreten. Ansonsten haben die Fertigpräparate jedoch den Vorteil, dass sie bequem in der Anwendung sind.
Lebensmittel
Die Samenschalen werden als ballaststoffreiches Nahrungsmittel eingesetzt, etwa in Fruchtsäften als Schleim und in Getreideriegeln als Sättigungsmittel. Sie werden auch als Bindemittel verwendet, um glutenfreie Backwaren wie Pizza oder Muffins zu produzieren.
Medikament
Im Handel gibt es verschiedene als  Arzneimittel zugelassene, rezeptfreie Produkte, die aufgrund des guten Quellvermögens zur Behandlung von Verstopfung eingesetzt werden. Sie wirken laxierend (durch die Quellung mit Volumenzunahme und Druck auf den Plexus myentericus des Colons), wirken aber auch dem  Durchfall entgegen, da die Bindung von Wasser zur Eindickung des Stuhls führt.
Innerliche Anwendungsgebiete
Verstopfung
Ein Hauptanwendungsbereich der Flohsamen ist die Verstopfung. Die Flohsamen quellen sehr stark auf, vor allem die Flohsamenschalen, und bewirken dadurch eine Volumenzunahme des Stuhls im Darm. Dadurch kommt es zu einem erhöhten Füllungsdruck, der einen zügigen Weitertransport des Darminhaltes bewirkt. Außerdem fördert der Schleim im Flohsamen die Gleitfähigkeit des Darminhaltes. Verstopfung und Darmträgheit können dadurch erfolgreich gelindert werden. Zur Behandlung von Verstopfung mit Flohsamen nimmt man die Flohsamen oder die Flohsamenschalen ein und trinkt reichlich Wasser dazu. Die Flohsamen sollten nicht vorquellen, sondern erst im Darm aufquellen und ihr Volumen vervielfachen. Durch die beschleunigte Darm-Passage der Nahrung mithilfe der Flohsamen findet eine Art Darmreinigung statt.
Durchfall
Auch wenn es paradox klingt, können Flohsamen auch gegen Durchfall helfen. Bei Durchfall können die Flohsamen die überreichliche Flüssigkeit im Darm aufsaugen. Bei dieser Gelegenheit saugen sie auch die Toxine der Bakterien auf und machen sie dadurch unwirksam. Flohsamen wirken bei Durchfall ähnlich wie Kohltabletten. Sogar bei schweren chronischen Durchfallerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kann man Flohsamen zur unterstützenden Behandlung anwenden. Die Flohsamen wirken so sanft und werden von den meisten Menschen so gut vertragen, dass sie lindernd auf den hochgradig gereizten und entzündeten Darm der Patienten mit diesen chronischen Darmerkrankungen wirken.
Übergewicht
Gegen Übergewicht können Flohsamen in mehrfacher Hinsicht helfen. In erster Linie wirken sie als Quellmittel zur Förderung der Sättigung. Zusammen mit Flüssigkeit eingenommen quellen die Flohsamen im Magen stark auf und sorgen so für eine gewisse Vorab-Füllung des Magens. Dadurch passt weniger kalorienreiches Essen in den Magen und die Betroffenen sind schneller gesättigt. Anders als andere Ballast- und Quellstoffe, wie beispielsweise Weizenkleie, werden die Flohsamen nicht in kalorienreiche Kohlenhydrate umgewandelt, sondern bleiben nahezu ohne Kalorien. Außerdem fördern Flohsamen die Verdauung, was auch ein begünstigender Faktor zur Gewichtsreduktion sein kann. Hinzu kommt eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und die Fettwerte im Blut. Flohsamen können daher erfolgreich beim Abnehmen helfen, wenn der Betroffene vor allem ein Problem damit hat, von kleinen Mahlzeiten nicht satt zu werden.
Andere innerliche Anwendungsgebiete
Obwohl die Flohsamen heutzutage hauptsächlich gegen Übergewicht und Verstopfung eingesetzt werden, handelt es sich dennoch um eine sehr vielseitige Heilpflanze.
Hämorrhoiden, Analfissur
Der Stuhl wird durch Flohsamen weicher und gleitfähiger. Daher hilft die Flohsamenbehandlung auch gegen Schmerzen durch Hämorrhoiden und sogar bei Schmerzen durch Verletzungen im Analbereich, z.B. Analfissuren, Afterrisse.
Diabetes mellitus
Bei regelmäßiger Flohsamen-Einnahme wird der Blutzuckerspiegel ein wenig gesenkt. Diese Senkung des Blutzuckerspiegels ist zwar nicht sehr stark, kann aber in Einzelfällen durchaus ausreichen, um die Menge von anderen Diabetes-Medikamenten in Absprache mit dem Arzt etwas senken zu können. In sehr leichten Diabetes-Fällen kann regelmäßige Flohsamen-Einnahme zusammen mit Sport und einer Ernährungsumstellung in manchen Fällen sogar als Behandlung ausreichen. Die Diabetes-Behandlung sollte natürlich immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Erhöhter Cholesterin-Spiegel
Flohsamen können dabei helfen, die Blutfettwerte zu senken, insbesondere wenn das Cholesterin vermehrt im Blut vorkommt (vor allem LDL-Cholesterin). Auch erhöhte Triglyceride werden abgebaut.
Gicht
Regelmäßig angewendet können Flohsamen die Harnsäurewerte im Blut verringern. Daher können Flohsamen als begleitende Behandlung bei Gicht eingesetzt werden.
Blasenentzündung (Volksheilkunde)
Die Volksheilkunde verwendet Flohsamen auch bei Blasenentzündung.
Antikarzinogen Schutzwirkung
Dem Flohsamen wird auch ein Krebsschutz nachgesagt. Der hohe Schleimgehalt des Flohsamens zieht eine Art Schutzfilm über die empfindlichen Darmschleimhäute. So können aggressive Substanzen die Darmschleimhaut nicht mehr so stark reizen. Dadurch lässt die Krebsgefahr etwas nach. Das gilt natürlich nur bei regelmäßiger Einnahme des Flohsamens.
Äußerliche Anwendung
Die starke Wasserbindungsfähigkeit des Flohsamens zusammen mit seinem hohen Schleimgehalt macht ihn auch geeignet zur äußerlichen Anwendung. Man kann einen Breiumschlag aus Flohsamen zubereiten. Dazu weicht man Flohsamen in warmem oder kaltem Wasser ein, sodass ein streichfähiger Brei entsteht. Diesen Brei trägt man auf die zu behandelnde Stelle auf und bedeckt sie mit einem Tuch. Den Breiumschlag lässt man eine bis mehrere Stunden an Ort und Stelle. Dann entfernt man den Umschlag und wäscht die behandelte Stelle mit klarem Wasser ab.
Breiumschlag gegen Furunkel
Zur Behandlung von Furunkeln und oberflächlichen Abszessen macht man einen möglichst warmen Breiumschlag mit Flohsamen. Die Wärme wirkt er-weichend auf die entzündete Stelle. Die Quellfähigkeit des Flohsamens saugt die entzündliche Gewebsflüssigkeit aus dem Gewebe und fördert so das Abheilen des Furunkels.
Verrenkungen und Verstauchungen
Gegen Verrenkungen und andere stumpfe Verletzungen des Bewegungsapparates kann man einen kalten Flohsamen-Umschlag anwenden. Die kühle Breimasse leitet die Hitze aus dem verletzten Körperteil. Außerdem nimmt der Flohsamenbrei Gewebsflüssigkeit auf, sodass die Schwellung geringer wird.

Nebenwirkungen / Gegenanzeigen
Achtung!
Bei insulinpflichtigen Diabetikern kann bei der Einnahme der Flohsamen eine Verringerung der Insulindosis nötig werden. Bei einem schlecht einstellbaren Diabetes sollte man auf Flohsamen verzichten. Bei Verengungen der Speiseröhre oder der Verdauungswege sollten Flohsamen nicht eingesetzt werden. Andere Medikamente sollten nicht gleichzeitig mit Flohsamen eingenommen werden, sondern mindestens eine halbe Stunde später, weil der starke Schleim der Flohsamen die Aufnahme der Medikamente verhindert. Vor allem bei Flohsamen-Pulver und Flüssig-Zubereitungen kann es in seltenen Fällen zu Allergien kommen. Diese Allergien treten nicht auf, wenn man gereinigte Flohsamenschalen verwendet, bei denen Eiweißstoffe entfernt wurden.

Geschichtliches
Schon Dioskurides erwähnte im Altertum den medizinischen Nutzen der Flohsamen (europäische Art). Er empfahl sie für warme Umschläge gegen Ödeme, Verrenkungen, Geschwüre, Gicht und andere Gesundheitsprobleme. Auch in der 1741 erschienenen Pharmakopoe Württemberg wird der Flohsamen erwähnt. Er wird dort gegen Gallenleiden und Halsschmerzen empfohlen. Der indische Flohsamen wird schon seit langer Zeit gegen Schleimhautentzündungen und -reizungen aller Art verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Plantago ovata ist eine einjährige (manchmal ausdauernde),  krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 2 bis 10 Zentimetern. Die linealen (selten lineal-lanzettlichen) Blätter stehen in einer Grundrosette und werden 2 bis 10 Zentimeter lang und 1 bis 5, bei guter Wasserversorgung bis 10 Millimeter breit. Sie sind spitz, am Rand entfernt gezähnelt oder meist ganzrandig, einnervig und dicht mit anliegenden, wolligen, bis 5 Millimeter langen Haaren bedeckt.
Die aufsteigenden  Schäfte sind kaum länger als die Blätter, nicht gefurcht und dicht steifhaarig-wollig mit 1 (bis 2) Millimeter langen Haaren. Die Blüten stehen in dichten, eiförmigen, 0,5 bis 2 (selten 3,5) Zentimeter langen Ähren. Die Tragblätter sind um 3 Millimeter lang, eiförmig bis kreisrund, mit an der Spitze austretender Mittelrippe und breiten Hauträndern. Die  Kelchblättersind 2 bis 2,5 Millimeter lang, fast gleich groß, nur am Grund verwachsen, rundlich und fast flach. Sie haben einen austretenden Mittelnerv und breite, symme-trische Hautränder. Die Kronröhre ist (1,5 bis) 2,5 bis 3,5 Millimeter lang und kahl. Die Kronzipfel sind etwa 2,5 Millimeter lang, breit eiförmig bis rundlich und an der Spitze stumpflich bis sehr kurz zugespitzt. Die  Kapselfrüchte sind elliptisch, 2,5 bis 3 Millimeter lang und unbehaart. Sie enthalten jeweils zwei 2 bis 2,5 Millimeter große, eiförmige bis länglich-runde, bootförmige, gelbe bis braune Samen. Plantago ovata blüht nach Niederschlägen, meist von Januar bis April. Abhängig vom Wasserangebot ist dieser Wegerich in Größe, Blattform und Behaarung sehr variabel.
Die Flohsamen-Pflanzen gehören zur Familie der Wegerichgewächse. Es gibt mehrere Pflanzenarten in der Gattung Plantago, die alle die sogenannten Flohsamen produzieren. Besonders häufig werden die Samen der Art Plantago ovata (Indischer Wegerich) als Flohsamen angeboten. Der Indische Wegerich sieht dem heimischen Spitzwegerich sehr ähnlich. Er ist in südlichen Ländern heimisch, vom Mittelmeerraum bis nach Asien. In Indien und Pakistan werden Flohsamen als Heilpflanze angebaut. Die Indische Flohsamenpflanze wird etwa 20 Zentimeter hoch. Sie hat lange, schmale Blätter, die in einer Rosette aus dem Boden wachsen. An einem Blütenstängel wächst eine kleine, längliche Blütenähre, der sehr unscheinbar ist. Aus den Blüten entwickeln sich die Samen, die als Flohsamen verwendet werden. Die Samen sind länglich-oval und rötlich. Die europäische Art der Flohsamen wird größer und wächst sparrig verzweigt. An den Verzweigungsstellen wachsen die schmalen Blätter. Die Blütenähren der europäischen Flohsamen sind rundlich und ebenso unauffällig wie beim indischen Flohsamen.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich überarbeitet (18 Impatiens)
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Diese Menschen haben das Gefühl überarbeitet zu sein und wissen wie sie hier wieder rauskommen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen das Gefühl des überarbeitet sein allmählich
 ablegen


BACHBLÜTEN
Neigung zu Seh- und Hörstörungen, da Augen und Ohren mehr nach innen als nach außen gewendet sind (9 Clematis)
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Diese Menschen neigen sehr zu Seh- und Hörstörungen, da sie ihre Augen und ihre Ohren nach innen
 gerichtet haben und eindrücke von außen dadurch kaum mehr wahrnehmen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wenden diese Menschen ihre Augen und Ohren wieder zur
 Außenwelt und sehen und hören wieder normal


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