Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 28.05.18-03.06.18


FETTKRAUT

Das Gemeine Fettkraut, auch Gewöhnliches Fettkraut, Blaues Fettkraut oder Kiwitzfettkraut genannt, ist eine  fleischfressende Pflanze aus der Gattung der  Fettkräuter, in der Sektion Pinguicula.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Erkältung, Keuchhusten, Reizhusten
wissenschaftlicher Name:
Pinguicula vulgaris
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung
Das Gewöhnliche Fettkraut fand früher Verwendung als Heilpflanze. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, berichtet vom Gebrauch gegen aufgesprungene Haut, zur Schmerzstillung, bei Tuberkulose und bei Knochenbrüche, merkt aber auch eine abführende Wirkung an. Die Volksmedizin unterschied die verschiedenen Arten der Fettkräuter nicht weiter, setzte sie aber bei Wunden, Geschwülste, Ischias, Leberleiden und Magen-, Brust- und Lungenerkrankungen ein. Ihr Nutzen gegen die genannten Krankheiten wird auf die in der Pflanze enthaltene Zimtsäure zurückgeführt. Heute ist der Gebrauch unüblich. Wie bereits  Carl von Linné in seiner Flora Lapponica berichtete, wird in Nordskandinavien Fettkraut für die Produktion bestimmter Sauermilchprodukte wie Schwedenmilch eingesetzt. Dabei werden die Gefäße, in denen die Schwedenmilch zubereitet wird, mit Fettkraut ausgerieben.

Pflanzenbeschreibung
Das Gemeine Fettkraut ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Der karnivoren Lebensweise entsprechend ist das Wurzelwerk sehr schwach ausgebildet, es besteht aus zahlreichen, weißen und kurzen, feinen Haarwurzeln. Sie sind nur 1–3 cm lang, sterben bei der Bildung von Winterknospen ab und werden alljährlich durch neue ersetzt. Fünf bis elf fleischige, gelbliche bis hellgrüne, länglich-elliptische Blätter bilden eine flach am Boden liegende Rosette mit bis zu 16cm Durchmesser. An der Oberfläche sind die Blätter klebrig vom Fang-sekret bedeckt, mit dem sie kleine Insekten (z. B. Trauermücken, Ameisen), aber auch Pollen fangen und, sobald Beute erzielt wird, durch  Enzyme verdauen. Ab Mai bis August blüht das Gemeine Fettkraut an ein bis sechs bis zu 15cm hohen, aus der Mitte der Rosette wachsenden Blütenstielen rosa-violett mit weißem Schlundfleck in einzelner, zygomorpher, 10 bis 13mm langer, gespornter Blüte. Die sich ausbildenden eiförmigen  Fruchtkapseln tragen reichlich feine, schwarze Samen.




LUNGENKRAUT

Das Lungenkraut wächst in Laubwäldern und Gebüschen, wo es uns im Frühjahr mit seinen rotvioletten bis blauen Blüten erfreuen kann. Die Blüten erinnern an die gelbe Schlüsselblume, aber die Pflanze gehört zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Doch auch das Wirkungsspektrum ist ähnlich. Durch die darin enthaltene Kieselsäure und den Schleim wirkt das Lungenkraut lindernd auf Reizhusten und Entzündungen der oberen Luftwege, was der Pflanze auch ihren Namen gegeben hat. Obwohl das Lungenkraut ihrem wissenschaftlichen Namen zufolge "officinal" sein sollte, das heißt immer in Apotheken vorrätig, wird es von der offiziellen Phytotherapie kaum benutzt. Die Volksheilkunde schätzt es jedoch sehr.
Das Gefleckte Lungenkraut, auch als Echtes Lungenkraut bezeichnet, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der  Raublattgewächse. Sie ist in  Europa verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, erweichend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Katarrh der oberen Luftwege, Erkältung, Halsschmerzen, Heiserkeit, Halsentzündung, Durchfall, Darmentzündung, Hämorrhoiden,  Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Augenentzündung, Wunden, Pickel
wissenschaftlicher Name:
Pulmonaria officinalis, Pulmonaria maculosa
Pflanzenfamilie:
Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name:
Lungwort
volkstümliche Namen:
Bachkraut, Blaue Schlüsselblume, Bockkraut, Brunneschüsseli, Fleckenkraut, Güggelhose, Händschechrut, Hänsel und Gretel, Himmelschlüssel, Hirschkohl, Hirschkoze, Hirschmangold, Hosenschiffern, Königsstiefel, Lungentee, Lungenwurz, Schlotterhose, Schwesternkraut, Ungleiche Schwestern, Unser lieben Frauen Milchkraut, Waldochsenzunge
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide, Allantoin, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine
Sammelzeit:
Mai und Juni

Anwendung
Heutzutage wird Lungenkraut nur noch relativ selten als Heilpflanze verwendet.
Früher galt es jedoch als wichtige Heilpflanze bei Lungenerkrankungen aller Art und auch die Volksheilkunde setzt das Lungenkraut gerne ein. Der traditionelle Einsatzbereich des Lungenkrauts reicht vom einfachen Husten bis hin zu Lungentuberkulose, die früher auch in Mitteleuropa eine verbreitete Plage war. Vor allem der hohe Gehalt an Kieselsäure im Lungenkraut rechtfertig den Einsatz als Hustenheilpflanze. Außerdem enthält das Lungenkraut auch Schleimstoffe und Saponine, die für den Einsatz als Heilkraut der Atemwege sprechen. Außerdem wirkt das Lungenkraut lindert auf Darmentzündungen und Durchfall. Äußerlich angewandt hat es gewisse wundheilende Fähigkeiten, die sich unter anderem durch den Allantoingehalt und die enthaltenen Gerbstoffe erklären. Das Allantoin ist auch der Hauptwirkstoff des  Beinwells, sodass man das Lungenkraut ähnlich anwenden kann wie den Beinwell.
Tee
Die Hauptanwendungsart für das Lungenkraut ist der Tee. Man kann das Lungenkraut entweder allein als Tee aufbrühen oder zusammen mit anderen Kräutern als Mischtee. Für einen Lungenkrauttee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Lungenkraut mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Lungenkrauttee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Lungenkrautwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Den Lungenkrauttee kann man zur Wundheilung auch äußerlich für Umschläge, Bäder und Waschungen verwenden.
Pulver
Getrocknetes Lungenkraut kann man zu Pulver zerreiben. Ein Esslöffel von diesem Pulver wird mit einer Tasse lauwarmer Milch vermischt. Dann trinkt man es in kleinen Schlucken. Man kann diese Anwendung auch mit warmer Milch und etwas Honig einsetzen.

Pflanzenbeschreibung
Das Lungenkraut ist in Mitteleuropa heimisch. Es wächst bevorzugt in lichten Laubwäldern und an Waldrändern. Dort kommt es häufig in größeren Gruppen vor. Der Boden sollte für das Lungenkraut möglichst feucht und kalkhaltig sein. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 20cm hoch. An einem leicht behaarten Stängel wachsen rauhe Blätter. Die Blätter haben meistens weißliche Flecken. Zwischen März und Mai blüht das Lungenkraut in Blütenbüscheln an der Spitze der Pflanzen. Die Blüten ähneln in der Form stark der Schlüsselblume, obwohl beide Pflanzen verschiedenen Pflanzenfamilien angehören. Die Farbe der Lungenkrautblüten wechselt von rötlich bei jungen Blüten über violett bis hin zu blau bei älteren Blüten. Dieser Farbwechsel verbindet das Lungenkraut sichtbar mit einigen anderen Pflanzen aus der Familie der Rauhblattgewächse, wie beispielsweise  Natternkopf oder  blauroter Steinsame.
Vegetative Merkmale
Das Gefleckte Lungenkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die herz-eiförmigen Grundblätter sind meist derb, voll entwickelt und ungeteilt. Sie sind gelbgrün und besitzen stets rundliche, oft scharf begrenzte, weiße Flecken. Die Oberseite der Laubblätter ist mit winzigen Stachelhöckern und nur wenigen Borstenhaaren versehen. Die nicht blühenden Sprosse haben eine eiförmige Spreite, die länger als ihr 15 Zentimeter langer Blattstiel ist und plötzlich in den Stiel übergehen kann.
Generative Merkmale
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der fünf Kelchblätter sind bis mindestens zur Hälfte ihrer Länge verwachsen und der bei der frisch geöffneten Blüten ist der Kelch V-förmig und etwa doppelt so lang wie breit. Die  Blütenkrone ist anfangs rot, färbt sich später während der  Anthese durch Änderung des ph-Wertes innerhalb der Blütenblätter nach Blau um. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknotenverwachsen, der durch eine falsche Scheidewand in vier Fächer (Klausen) geteilt wird. Die Klausenfrucht zerfällt zur Reife in vier Teilfrüchte.



BACHBLÜTEN
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- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Schwierigkeiten ohne Entmutigungen überwinden


BACHBLÜTEN
Alles ist hoffnungslos (13 Gorse)
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- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Hoffnungslosigkeit überwinden


ERNÄHRUNG
Unerwünschte Inhaltsstoffe

Durch Futter, Wasser und Luft können unerwünschte Substanzen in tierischen Lebensmittel (Milch, Fleisch) gelangen. Tierische Nahrungsmitteln gehören ganz allgemein zu der am stärksten belasteten Nahrung, da sich die Schadstoffe innerhalb der Nahrungskette anreichern.

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