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03.04.2020

tägliche News > April > 30.03.20 - 05.04.20
Gekielter Lauch  
 
Der gekielte Lauch ist eine Zwiebel-Pflanze, die in Süddeutschland und Südeuropa wächst. Die rosa bis purpurnen Blüten entspringen grünen Brutzwiebeln und sitzen an kleinen Stielen. Die Heilwirkung entspricht etwa Schnittlauch und Zwiebeln. Die sehr seltene Pflanze ist geschützt und darf nicht gesammelt werden.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Verdauungsförderung
 
Heilwirkung: appetitanregend, blutfettsenkend, entzündungshemmend, harntreibend, verdauungsfördernd
 
Anwendungsbereiche: Verdauungsförderung
 
wissenschaftlicher Name: Allium carinatum
 
Pflanzenfamilie: Zwiebelgewächse = Alliaceae
 
englischer Name: Keeled Garlic
 
volkstümlicher Name: Gekielter Lauch, Kiel-Lauch
 
Verwendete Pflanzenteile: Ganze Pflanze
 
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Alliin, Cycloalliin, Flavonoide, Propenylalliin, Sterole
 
Sammelzeit: Frühling

 
 
Anwendung
 
Kann wie junge Zwiebeln und Schnittlauch eingesetzt werden.
 
Salat
 
Klein geschnitten zu Salaten fördert die Verdauung und regt den Appetit an.

 
 
Geschichtliches
 
Würde zeitweise als Ersatz für Lauch und Zwiebeln eingesetzt, hat aber nie eine besondere Bedeutung als Heilpflanze bekommen. Der Saft wurde als Mittel bei Motten eingesetzt. In Natur- und Wildgärten mittlerweile als Zierpflanze zu finden.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Der Kiel-Lauch ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 30 und 60 Zentimetern erreicht. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane, die etwa 1 Zentimeter breit werden. Die Laubblätter sind bei einer Breite von 2 bis 4 Millimetern linealisch, flach, rinnig und am Rand gerippt sowie unterseits gekielt; sie sind nicht hohl, das Gewebe aber gelegentlich lückig. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Der Blütenstand ist scheindoldig. Die Blüten sind meist unfruchtbar, Früchte sind somit selten, stattdessen entwickeln sich in diesem Blütenstand bei einer Unterart Brutzwiebeln. Die Blütenstiele sind vier bis sechsmal so lang sind wie die Blüten. Die Blüten sind dreizählig. Die Blütenhüllblätter sind lilapurpurfarben. Die Staubblätter ragen weit über die Blütenhüllblätter heraus.
 
Der Gekielte Lauch ist in Süddeutschland und Südeuropa heimisch. Er wächst bevorzugt Magerrasen und Moorwiesen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch. Die Blätter sind 3 mm breit, gekielt und linealartig. Die rosa bis violetten Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die am Fuß der Blütendolden sitzen grüne Brutzwiebeln. Aus den meist unfruchtbaren Blüten entwickeln sich in seltenen Fällen die Samen.

 
 
Anbautipps
 
Die Zwiebeln im Herbst oder Frühling ausreichend tief in den Boden stecken. Der Kiellauch verträgt keine Staunässe und sollte am besten alleine angepflanzt wer-den, da er sich mit vielen anderen Pflanzen nicht verträgt.

 
 
Sammeltipps
 
Die seltene Pflanze ist geschützt und darf nicht gesammelt werden.

Heiliges Basilikum
 
Diese Art des Basilikums kommt aus Indien und wird dort verehrt. Der Name Tulsi kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: "Die Unvergleichliche". Es ist bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen. Bei uns sind die verschiedenen Basilikumarten mehr als Gewürz in er guten südlichen Küche bekannt und dienen zur Verdauungsförderung und als Salzersatz. Die Pflanze hat nicht nur viele Heilwirkungen sondern stärkt auch das Immunsystem. Tulsi-Basilikum kann ohne weiteres als Zimmerpflanze gehalten werden.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Abwehrschwäche
 
Heilwirkung: Pflanzenheilkunde: beruhigend, entspannend, immunsystemstärkend, verdauungsfördernd, Volksheilkunde: antiseptisch, beruhigend, blähtreibend, entspannend, immunsystemstärkend, krampflösend, schlaffördernd, verdauungsfördernd, wärmend, wurmtreibend
 
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Tonikum, Immunsystem, Verdauung, Volksheilkunde: Angina, Antibiotika, Arthritis, Asthma, Bronchitis, Grippe, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Insekten, Insektenstiche, Kehlkopfentzündung, Koliken, Kopfschmerzen, Krämpfe, Migräne, Mundschleimhautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma, Schmerzen, Stress, Tonikum, Überanstrengung, Unterleibsschmerzen
 
wissenschaftlicher Name: Ocimum sanctum L., Ocimum tenuiflorum
 
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
 
englischer Name: Holy Basil
 
volkstümlicher Name: Heiliges Basilikum, Indisches Basilikum, Königsbasilikum, Tulassi, Tulsi, Tulsi-Basilikum
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Ganze Pflanze, Saft, Samen, Stängel
 
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Eugenol, Flavanoide, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Kampfer, Methylchavicol, Pinen
 
Sammelzeit: April - November
 
Kontraindikation: Schwangerschaft, Stillzeit, Kleinkinder
 
Nebenwirkungen: Müdigkeit, bei Langzeitgebrauch vermutlich krebsfördernd

 
 
Anwendung
 
Für viele der pharmakologischen Wirkungen des indischen Basilikums können das enthaltene Eugenol und andere antioxidativ wirksame Phenole und Flavonoide verantwortlich gemacht werden. Sowohl ätherisches Öl als auch Eugenol allein haben im Laborversuch anthelminthische Wirkung. In mehreren Laborstudien wurden antibakterielle Wirkungen von indischem Basilikum, insbesondere bei Staphylococcus aureus, bestätigt. Auch nachgewiesene radioprotektive Effekte sind mit Sicherheit auf antioxidative Mechanismen zurückzuführen. Zudem konnte in mehreren Versuchen (Tierversuche wie klinische Studien) gezeigt werden, dass die Pflanze eine Antistress-Wirkung hervorruft. Die Pflanze wirkt außerdem schmerzlindernd und bei stressbedingten Bluthochdruck. Eine antidiabetische Wirkung des Saatöls aus indischem Basilikum konnte dagegen nicht bestätigt werden. In einem Tierversuch mit Ratten wurden mit alkoholischem Extrakt aus der Pflanze die schädlichen neurologischen Effekte von Lärm verhindert. Zuletzt war wässriger Extrakt aus getrocknetem indischem Basilikum in der Lage, bei Mäusen gewisse Koordinationsleistungen zu verbessern, was auf möglichen Einsatz als Nootropikum deutet.
 
Tee
 
1TL getrocknetes Kraut auf 250ml Wasser. Kochendes Wasser über das Kraut gießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen. 1-2 Tassen pro Tag helfen bei Verdauungsproblemen, Stress und stärken das Immunsystem.
 
Mundspülung
 
Die Mundspülung/Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum und Heiserkeit.
 
Speisen
 
Die Blätter in Salaten und Speisen geben. Die Blätter vertragen es nicht, mitgekocht zu werden. Fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und Völlegefühl.
 
Saft
 
Der frische Saft aus den Blättern oder die zerquetschten Blätter helfen bei Insektenstichen und Hautkrankheiten.
 
Samen
 
Die Samen sind ein Stärkungsmittel oder in einem Absud gekocht gegen Hautkrankheiten einsetzbar.
 
Öl
 
Das Öl vertreibt Insekten.

 
 
Geschichtliches
 
Seit tausenden von Jahren ist Basilikum nicht nur wichtige Heilpflanze, sondern auch Ritualpflanze. Es findet sich als Grabbeigabe bei den Ägyptern und in indischen Überlieferungen. Auch im Christentum hat Basilikum eine religiöse Bedeutung, zeitweise wurden aus Tulsi Rosenkränze hergestellt. In Europa ist Basilikum den meisten eher als gut schmeckende Ergänzung von Speisen bekannt geworden.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Das Indische Basilikum wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimeter. Der gerade Stängel kann an der Basis verholzen und besitzt viele fein behaarte Zweige. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 5,5 Zentimetern und einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern länglich mit dreieckiger Spreitenbasis, stumpfem oberen Ende und leicht gezähntem Blattrand. Die Laubblätter sind überall fein behaart, besonders aber an den Blattadern. In endständigen, 6 bis 8 Zentimeter langen ährigen Blütenständen stehen je sechs Blüten in Scheinquirlen zusammen. Die Hochblätter sind bei einer Länge sowie einer Breite von etwa 1,5 Millimeter herzförmig und zugespitzt. Die Blütenstiele sind 2,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die 2,5 Millimeter langen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und der Kelch ist zweilippig. Die Kronblätter sind weiß bis rötlich. Die braunen Nüsschen sind mit 1 mal 0,7 Milli-meter leicht eiförmig und leicht buckelig.
 
Das Tulsi-Basilikum ist in den Tropen und Subtropen von Asien und Australien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen und lockeren Böden. Die mehrjährige Staude wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die spitzen elliptischen Blätter sind gegenständig angeordnet und haben einen aromatischen Duft. Die weißen bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juni und September an kerzenförmigen Blütenständen. Aus den Tulsi-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

 
 
Anbautipps
 
Da die Pflanze keinen Frost verträgt: In Töpfen anpflanzen. Der Boden sollte nähr-stoffreich, humos und locker sein. Die Aussaat im Frühling auf die Erde und nur leicht andrücken (Lichtkeimer). Warm und feucht halten. Die Vermehrung über Stecklinge ist auch möglich. Die Pflanze kann im hellen Zimmer gehalten oder überwintert werden. Wird die Pflanze älter: ab und zu in geringen Mengen düngen. Bei der Ernte die Pflanze in Form schneiden. So kann man auch keinen kleinen Baum gestalten.

 
 
Sammeltipps
 
Das Kraut kann man ab April ernten. Man kann es frisch verwenden oder trocknen. Aus dem Kraut vor der Blüte wird das Öl durch Wasserdampf-Destillation gewonnen. Im Herbst kann man die Samen ernten (diese bleiben einige Jahre nutzbar und keimfähig).

Bachblüte
 
Ich fühle mich kraftlos (28 Scleranthus)
 
-        Diesen Menschen fühlen sich sehr oft kraftlos und können sich für nichts aufraffen
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Kraftlosigkeit umwandeln    
Bachblüte
 
Man kann in einer Tröstungsbedürftigen Situation keinen Trost annehmen (29 Star of Bethlehem)
 
-        Diese Menschen können in manchen Situationen wo sie Trost bräuchten, keinen Trost annehmen        
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie den Trost auch annehmen, den sie brauchen    
Osteoporose
 
Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, die durch eine Verringerung der Knochendichte gekennzeichnet ist. Die Folgen sind schwäche und bruchanfällige Knochen, in Begleitung ständiger Knochenschmerzen. Osteoporose wird unweigerlich immer mit den Schlagwörtern: Frauen, Alter und Kalium in Verbindung gebracht.
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