Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 29.01.18-04.02.18


IMMERGRÜN t

Im Frühling leuchten die hübschen, violetten Blüten des Immergrüns wie kleine Windmühlen aus den schattigen Plätzen, wo das Immergrün am liebsten wächst. Das ganze Jahr über bedecken die ledrigen, glänzenden Blätter den Boden und bringen selbst im Winter grüne Farbe in Gärten oder Wälder. Als Heilpflanze wird das Immergrün nur selten eingesetzt, weil es in großen Mengen etwas giftig ist. Die Schulmedizin hat aus den Wirkstoffen des Immergrüns jedoch ein Krebsmittel hergestellt. Früher wurde das Immergrün von der Volksheilkunde für verschiedene Krankheiten verwendet.
Immergrün ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Der botanische Gattungsname ist abgeleitet von lateinisch vinca pervinca, von pervincire für umwinden, Kränze binden; in Bezug auf die langen biegsamen Stängel (Zu früheren Zeiten haben sich Mädchen zum Tanz Kränze aus Immergrün gewunden.).

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! leicht giftig! adstringierend, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Husten, Keuchhusten, Mandelentzündung, Verdauungsschwäche, Magenentzündung, Magenschwäche, Durchfall, Rheuma, Kreislaufprobleme, Herzschwäche, Bluthochdruck, Leukämie, Menstruationsfördernd, Zahnschmerzen, Nasenbluten, Wunden, Furunkel
wissenschaftlicher Name: Vinca minor
Pflanzenfamilie: Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
englischer  Name: Periwinkle
volkstümlicher Name: Bärwinkel, Jungfernkraut, Singrün, Totengrün, Totenveilchen, Totentanz, Wintergrün
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Bitterstoffe, Beta-Sitosterol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, Vincamin, Vincin
Sammelzeit: Ganzjährig, vor allem im Frühling.
Blütezeit: April bis Mai

Anwendung
Zwei Arten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten genutzt und verwildern leicht. Bekannt ist vor allem das Kleine Immergrün, welches eine alte Volksarzneipflanze ist und noch heute in der Homöopathie verwendet wird. Vincaalkaloide aus Catharanthus roseus werden als Zytostatika verwendet.
Achtung! Leicht giftig. Immergrün nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Krebsmittel Immergrün
Da das Immergrün leicht giftig ist, wird es von der Schulmedizin nicht als Heilpflanze für normale Beschwerden eingesetzt. Die Wirkung des Alkaloids Vincamins bremst jedoch das Wachstum weißer Blutkörperchen und eignet sich daher zur Behandlung von Leukämie. Die Pharamindustrie hat deshalb aus den Alkaloiden des Immergrüns das Medikament "Vincristin" entwickelt, das im Rahmen einer Chemotherapie gegen Leukämie eingesetzt wird. Dieses Anwendung hat jedoch nichts mit Pflanzenheilkunde zu tun und hat zudem schwere Nebenwirkungen.
Volksheilkundliche Anwendung
Früher wurde das Immergrün gerne in der Volksheilkunde eingesetzt. Es sollte bei Husten, Halsentzündungen und Verdauungsprobleme helfen. Auch bei Herzschwäche und hohen Blutdruck wurde das Immergrün verwendet.
Äußerliche Anwendung
Äußerlich angewandt wurde das Immergrün früher zur Behandlung von Wunden und Abszessen benutzt.

Giftwirkung
Die Alkaloide des Immergrüns, vor allem das Vincamin, senken die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und unterdrücken andere Bestandteile des Immunsystems. Daher wird das Immunsystem unterdrückt, was fast immer unerwünscht ist und zu verstärkter Infektanfälligkeit führen kann. Da der natürliche Vincamingehalt im Immergrün gering ist, ist die immunsupressive Wirkung normalerweise nur sehr gering.

Geschichtliches
Früher wurde das Immergrün gerne für das Winden von Kränzen verwendet, was sich ganz von selber anbietet, weil die elastischen Stängel des Immergrüns lang genug für Kränze sind und die Blätter weich und angenehm. Diese Kränze schmückten häufig junge Frauen beim Tanz. Auch als Brautschmuck wurden Immergrünkränze eingesetzt. Früher war das Immergrün auch als Liebespflanze und für magische Zwecke beliebt.

Pflanzenbeschreibung
Die Vinca-Arten sind mehrjährige krautige Pflanzen bis Halbsträucher. Entgegen dem Gattungsnamen sind nicht alle Vinca-Arten immergrün: das Krautige Immergrün verliert im Winter seine Laubblätter und ist daher sommergrün. Sie besitzen Stolonen und einen wässerigen, klaren Milchsaft. Die gegenständig angeordneten, kurzgestielten Laubblättersind einfach und ganzrandig. Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln, oder selten zu zweit in zymösen Blütenständen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig. Der Kelch ist klein. Die fünf blauen, violetten oder weißen Kronblätter sind röhrig verwachsen. Die Innenfläche der Kronröhre ist behaart oder es sind Schüppchen vorhanden. Die Kronlappen sind kürzer als die Kronröhre und überlappen sich. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden; sie sind mit der Kronröhre verwachsen, aber untereinander frei. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Die Griffel sind fadenförmig. Aus jeder befruchteten Blüte entwickeln sich zwei Balgfrüchte; sie sind 35 bis 40mm lang und enthalten vier bis acht Samen. Die Samen sind glänzend.
Das kleine und große Immergrün ist in Mitteleuropa heimisch. Aus seiner Familie, die der Hundsgiftgewächse, die sonst in den Tropen vorkommt, ist es die einzige mitteleuropäische Gattung. Das Immergrün wächst in lichten Wäldern und Gebüschen. In vielen Gärten wird es als Bodendecker für schattige und halbschattige Ecken angebaut. Die Stängel des Immergrüns werden bis zu 60cm lang. Sobald sie etwas länger sind, stehen sie nicht mehr aufrecht, sondern wachsen am Boden entlang. Die immergrünen, ovalen Blätter wachsen gegenständig direkt an den Stängeln. Sie sind lederartig, was es ihnen erleichtert, den Winter zu überstehen. Im April und Mai erscheinen die violetten Blüten des Immergrüns, deren fünf Blütenblätter wie Windmühlenflügel angeordnet sind.

Anbautipps
Das Immergrün kann man in Garten- und Baumärkten häufig als kleine Pflanzen kaufen. Man pflanzt sie an einem schattigen oder halbschattigen Platz im Garten. Im Laufe der Zeit breitet sich das Immergrün immer weiter aus, wenn es sich wohlfühlt.

Sammeltipps
Man kann die Blätter des Immergrüns ganzjährig ernten, aber im Frühjahr, wenn das Immergrün blüht, sind sie am heilkräftigsten. Die Blätter werden geerntet und an einem trockenen, luftigen Platz getrocknet.



KANADISCHE GELBWURZ

Die Kanadische Orangenwurzel, auch Goldsiegelwurzel oder Kanadische Gelbwurz genannt, ist die einzige Pflanzenart der Gattung Hydrastis und der Unterfamilie Hydrastidoideae in der Familie der Hahnenfußgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Magenprobleme, Darmprobleme, Leberprobleme, Hautleiden, Blutungen, zu starke Menstruation, Blutdruck steigernd bei niedrigem Blutdruck, Schleimhautgeschwüre, Augenleiden, Hämorrhoiden, stärkend
wissenschaftlicher Name:
Hydrastis canadensis
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstöcke
Sammelzeit:
Frühjahr und Herbst

Nutzung

Die Kanadische Orangenwurzel wird selten als  Zierpflanze für Gehölzgruppen und Moorbeete genutzt. Sie ist seit spätestens 1759 in Kultur. In Nordamerika gilt sie als Heilpflanze. Die Droge heißt Hydrastiswurzel - Hydrastis rhizoma. Sie wird aus den unterirdischen Pflanzenteilen Rhizom und Wurzel gewonnen. Die Droge ist im Europäischen Arzneibuch monografiert. Ihre Hauptalkaloide sind Hydrastin und  Berberin. Der Hydrastiswurzel werden blutstillende Eigenschaften zugeschrieben. Für Berberin sind unter anderem antiarrhythmische und antibiotische Wirkungen nachgewiesen.

Merkmale
Die Kanadische Orangenwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimeter erreicht. Es wird ein dickes, gelbes, kriechendes  Rhizom als Überdauerungsorgan ausgebildet. Jeder aufrechte, unverzweigte  Stängel besitzt ein hinfälliges einfaches Grundblatt, zwei Stängelblätter und eine endständige  Blüte. Die  Blattspreite der zwei Stängelblätter ist handförmig drei (selten bis neun) -lappig bis -teilig und hat zur Fruchtzeit eine Breite bis 25 Zentimeter. Der Blattrand ist gesägt. Die zwittrige,  radiärsymmetrisch Blüte weist einen Durchmesser von 8 bis 18 mm auf. Die  Blütenhülleist einfach. Die drei hinfälligen Blütenhüllblätter sind grünlich-weiß oder rosa und 3,5 bis 7mm groß. Es sind zahlreiche (50 bis 75)  Staubblätter weisen eine Länge von 4 bis 8 mm auf mit weißen Staubfädenvorhanden, sie sind der auffälligste Teil der Blüte. Die fünf bis fünfzehn Fruchtblätter sind frei und enthalten jeweils zwei  Samenanlagen. Die Narbe ist zweilappig. Die roten, meist zweisamigen, 10 bis 15 × meist 8 bis 15 (selten bis 20) mm großen  Beeren sind zu sitzenden, kopfigen Sammelfrüchten zusammengefasst, die eine Größe von etwa 0,6 bis 1 mm aufweisen. Die glatten, schwarzen Samen sind 2,5 bis 4,5 mm groß. Die Blütezeit liegt im Mai.



BACHBLÜTEN
Ich bin schnell aufgeregt (3 Beech)
-
Diese Menschen sind oft zu schnell aufgeregt und können nicht herunterkommen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte sind sie zwar schnell aufgeregt, jedoch kommen sie sehr schnell
 wieder herunter


BACHBLÜTEN
Ich gehe Konflikten aus dem Wege (4 Centaury)
- Diese Menschen gehen den Konflikten prinzipiell immer wieder aus dem Weg  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie den Konflikten zu gehen und gehen sie nicht mehr aus
 dem Weg


ERNÄHRUNG
3. Gemüse und Obst – Nimm 5 Am Tag …
Genießen Sie so gut wie möglich, 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst, frisch, nur kurz gegart oder auch 1 Portion als Saft – idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit. Damit werden sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen, sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.


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