Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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03.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 26.02.18-04.03.18


ACKERHELLERKRAUT

Das Ackerhellerkraut sieht aus wie ein Bruder des Hirtentäschelkrautes ist aber botanisch gesehen wohl eher ein Vetter. Es hat rundere Täschchen als sein Verwandter, bevorzugt aber auch Äcker und Wegränder. Auch wenn das Ackerhellerkraut als Heilpflanze kaum bekannt ist, so hat es doch vielfältige Heilwirkungen. Es wirkt bei Entzündungen, sowohl äußerlich als auch innerlich und hilft auch bei mehreren Frauenbeschwerden.
Das Acker-Hellerkraut, auch als Acker-Täschelkraut, Acker-Pfennigkraut oder Ackertäschel bezeichnet, ist ein in Mitteleuropa verbreiteter und häufig vorkommender Angehöriger der Kreuzblütengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Bronchitis, Rheuma, Leberschwäche, Nierenentzündung, Scheidenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Endometriose, Augenkrankheiten, Furunkel, Karbunkel, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name: Thlaspi arvense
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Pennycress
volkstümliche Namen: Acker-Täschelkraut, Hellerkraut, Acker-Pfennigkraut, Ackertäschel
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Kraut
Inhaltsstoffe: Öl, Senföl, Vitamine, Magnesium

Anwendung
Das Ackerhellerkraut kann man als Tee oder Tinktur verwenden. Man kann es als Bestandteil von Grippetees einsetzen und auch bei verschiedenen inneren Entzündungen, z.B. Nierenentzündung.
Frauenheilkunde
Frauen hilft das Ackerhellerkraut bei Menstruationsschmerzen, Entzündungen der Gebärmutter und Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Als Sitzbad angewandt hilft das Ackerhellerkraut bei Scheidenentzündungen.
Hautheilung
Äußerlich angewendet hilft Ackerhellerkraut gegen Hautentzündungen, Furunkel und Karbunkel. Dazu kann man die Haut mit einem Ackerhellerkrauttee waschen, baden oder Umschläge auflegen.
Wildgemüse
Die jungen Blätter der Rosette kann man als Wildsalat oder Wildgemüse in Suppen verwenden. Da das Ackerhellerkraut recht bitter ist, sollte man es nur als Teil einer Mahlzeit verwenden und mit anderen Blättern mischen.
Achtung! Nicht in unmäßig großen Mengen verwenden, denn das Ackerhellerkraut kann in manchen Fällen die Anzahl der weißen Blutkörperchen senken, als Folge der entzündungshemmenden Wirkung.

Pflanzenbeschreibung
Die meist einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 40 cm. Die ganze Pflanze ist kahl, gelbgrün und riecht beim Zerreiben deutlich nach Knoblauch. Der Stängelwächst aufrecht, ist meist verzweigt und kantig. Alle Blätter mit Ausnahme der untersten sind sitzend und pfeilförmig stängelumfassend. Sie sind länglich bis schmal verkehrt-eiförmig, ganzrandig oder gezähnt. Die Traube ist reichblütig. Die Kelchblätter sind elliptisch geformt und etwa 2 bis 2,5 mm lang. Die Kronblätter sind weiß, länglich keilförmig, abgerundet bis schwach ausgerandet und etwa 3 bis 5 mm lang. Die Schötchen sitzen auf etwa 7 bis 15 mm langen und fast waagerecht abstehenden Stielen. Sie sind fast kreisrund, 12 bis 18 mm lang und ringsum breit geflügelt. Sie sind stark abgeflacht und besitzen an der Spitze einen tiefen, sehr schmalen Einschnitt. Der Griffel hat eine Länge von nur 0,3 bis 0,5 mm. Pro Samenfach enthält das Schötchen 4 bis 7 dunkelbraune, bogig geriefte, ellipsoidische Samen. Das Acker-Hellerkraut blüht vorwiegend von April bis Juni, gelegentlich auch bis September.
Das Ackerhellerkraut wächst in Europa, bevorzugt auf Äckern und an Wegrän-dern. Es ähnelt dem Hirtentäschel, hat aber rundere Samentäschchen und gehört nicht zur gleichen Pflanzengattung. Am Boden wächst zunächst eine Rosette aus gezackten Blättern. Dann treiben dünne Stängel aus, die oben kleine, weiße Blüten tragen. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Samenschoten, die an kleine Münzen (Heller) erinnern.



BACHBUNGE

Die Bachbunge ist ein Mitglied der Ehrenpreisfamilie (Gattung) und wächst bevorzugt in Wassernähe. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Oft wächst die Bachbunge halb untergetaucht und bietet so einen geschützten Platz zur Fortpflanzung mehrere Tierarten. Die Blätter der Bachbunge kann man als Wildsalat essen. So fördert sie die Verdauung und vertreibt Frühjahrsmüdigkeit.
Die Bachbunge, auch Bach-Ehrenpreis genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Wegerichgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Asthma, Husten, Lungenprobleme, Fieber, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Frühjahrsmüdigkeit, Blasensteine, Menstruationsfördernd, Zahnfleischblutungen
wissenschaftlicher Name:
Veronica beccabunga
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
Brooklime
volkstümliche Namen:
Bachbungen-Ehrenpreis, Bach-Ehrenpreis, Quell-Ehrenpreis
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Aucubin, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Ätherisches Öl
Sammelzeit:
März bis Juni

Anwendung
Als Salat gilt die frischen Stängel und Blätter als verdauungsfördernd, sie ent-halten viel  Vitamin C und können auch zu einem (bitteren) Gemüse verkocht werden. Bachbungen-Ehrenpreis enthält  Gerbstoff,  Glykosid und Flavonoide. Ihm wird eine blutreinigende, harntreibende und hautstimulierende Wirkung nachgesagt.
Die Bachbunge wird bevorzugt frisch angewendet. Als Tee wird sie kaum benutzt. Man kann sie bei Frühjahrsmüdigkeit verwenden und zur Stärkung der Verdauung. Auch bei Erkältungen und andere Krankheiten der Atmungsorgane soll die Bachbunge helfen. Früher wurde sie auch bei Blasensteine und Zahnfleischblutungen eingesetzt.
Tinktur
Aus den frischen Blättern der Bachbunge kann man eine Tinktur ansetzen. Davon nimmt man dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen.
Frischsaft
Die dickfleischigen Blätter eignen sich sehr gut zur Bereitung eines Frischsaftes. Von diesem nimmt man mehrmals täglich einen Teelöffel zum Abführen und zur Förderung der Harnausscheidung. Er eignet sich auch als Frühjahrskur bei Müdigkeit und Vitaminmangel.
Küche
Die Blätter der Bachbunge eignen sich sehr gut zur Bereitung von Wildsalaten. Man kann sie beispielsweise mit  Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn und  Gundermann mischen.

Pflanzenbeschreibung
Die Bachbunge ist in Europa heimisch. Sie kommt an Bachufern, an Seen, Teichen und feuchten Gräben vor. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Die elliptischen Blätter sind fleischig, fast wie bei einem Dickblattgewächs. Ab Mai wachsen aus den Blattachseln die Blütenstände mit den typischen vierblättrigen, blauen Blüten, die den Blüten der Bachbungen-Verwandte Ehrenpreis sehr ähnlich sehen.
Vegetative Merkmale
Die Bachbunge ist eine mehrjährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein kriechendes Rhizom. Der zylindrische, fleischige Stängel ist hohl. Von den elliptischen, etwas fleischigen, vorne stumpfen, abgerundeten Laubblättern sind besonders die unteren gestielt. Der Blattrand ist gesägt.
Generative Merkmale
Die traubigen Blütenstände entspringen den Blattachseln und enthalten 20 bis 25 Blüten. Kelch 4teilig, in Frucht mehr oder weniger zurückgeschlagen. Die himmelblauen Blütenkronen haben einen Durchmesser von 5 bis 8 Millimetern, Blütenkrone radförmig, mit sehr kurzer Röhre, die 4 Kronzipfel fast gleich groß, der oberste etwas größer. Die 2 Staubblätter mit lang herausragenden Staubfäden. Der Fruchtknoten oberständig.
Die 3 bis 4 Millimeter großen Kapselfrüchte sind in ihrer Form mit Heidelbeeren zu vergleichen. Die plankonvexen Samen sind nur 0,6 Millimeter lang und 0,06 mg schwer.

Sammeltipps
Da an der Bachbunge häufig Larven heranwachsen, vor allem an den Teilen, die unter Wasser stehen, muss man beim Ernten die Pflanze sehr genau an-sehen und anschließend gründlich waschen. Am besten sammelt man nur am Oberlauf von sehr sauberen Bächen. Die Bachbunge sollte möglichst frisch als Salat verwendet werden.


BACHBLÜTEN
Man ist scheu, Furchtsamkeit, Angst vor der Welt, Ängstlichkeiten, die man nicht benennen kann (20 Mimulus)
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ERNÄHRUNG
Blutzuckerregulation
Bei Gesunden liegt der Blutzuckerspiegel zwischen 70 und 110mg/dl nüchtern, bzw. < 140mg/dl zwei Stunden nach Nahrungsaufnahme.
Die Blutzuckerregulation ist komplex und erfolgt durch Wechselwirkung der Hormone Insulin – Glukagon. Auch das Stresshormon Adrenalin hat Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, indem es eine Freisetzung von Glucose aus dem Speichern bewirkt.


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