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Lapacho
Die Innenrinde des Lapachobaums war ein Allroundheilmittel der Inkas. Auch die heutigen Einheimischen Südamerikas verwenden Lapacho gegen allerlei Krankheiten. Erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Lapacho auch von den Forschern und Medizinern des Abendlandes entdeckt. In Europa ist Lapacho weitgehend unbekannt, aber in Nordamerika ist er ein Modeheilmittel. Manche preisen Lapacho als eine Art Wundermittel, das sogar Krebs bekämpfen kann, andere vermuten beim Lapachotee eine reine Placebowirkung. Die Wirkung gegen Krebs ist sehr umstritten, denn die Innenrinde des Lapachobaums enthält zwar Wirkstoffe, die gegen Krebs helfen können, aber wenn man Lapachotee ausreichend stark dosieren würde, damit diese Stoffe wirken könnten, würde man unter sehr starken Nebenwirkungen leiden. Seine Förderung des Immunsystems und die antibakterielle Wirkung sind weniger umstritten. Daher ergibt sich auch ohne die Hoffnung auf Hilfe bei Krebs ein reiches Einsatzspektrum für den Lapacho.
Handroanthus impetiginosus, rosa ipê, rosa Lapacho oder rosa Trompetenbaum ist ein einheimischer Baum der Familie Bignoniaceae der Amerikas , der von Nordmexiko Süd bis Nordargentinien verbreitet ist . Lapacho ist der Nationalbaum von Paraguay, und es ist auch ein gewöhnlicher Baum in der argentinischen nordöstlichen Region sowie im südöstlichen Bolivien . Nach Angaben der Ureinwohner von Trinidad und Tobago ist dieser Baum nicht in Trinidad heimisch, sondern wird eingeführt. Es ist eine auffällige und bekannte Spezies mit einer langen Geschichte der menschlichen Nutzung. Folglich hat es eine Reihe von lokalen Namen: ipê-cavatã, ipê-comum, ipê-reto, ipê-rosa, ipê-roxo-damata, lapacho negro, pau d'arco-roxo, peúva oder piúva . Das Holz wird manchmal als " Brasilwood" gehandelt , was sich auf den nicht verwandten Pernambuco-Baum (Caesalpinia echinata ) bezieht .
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Immunsystem steigernd
Heilwirkung: fungizid, antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, tonisierend, schweißtreibend, schmerzstillend, beruhigend, blutdrucksenkend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Erkältungen, Grippe, Malaria, Verdauungsschwäche, Insektenstiche, Wunden, Herpes, Schuppenflechte, Psoriasis, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Tabebuia avellanedeae
Pflanzenfamilie: Trompetenbaumgewächse = Bignoniaceae
englischer Name: Lapacho
volkstümlicher Name: Iperoxo, Pau d'arco, Taheebo
Verwendete Pflanzenteile: Innenrinde
Inhaltsstoffe: Lapachol, Kalium, Calcium, Eisen, Barium, Strontium, Jod, Bor
 
Anwendung
Handroanthus impetiginosus, sowie andere Arten dieser Gattung, sind Bäume, die natürlicherweise in der Wildnis von zentralen bis südamerikanischen Wäldern vorkommen. Es wird auch als verwendete Honigpflanze und weit gepflanzt als Zierbaum in Landschaftsgärten, öffentlichen Plätzen und Boulevards aufgrund seiner eindrucksvollen und bunten Aussehen wie Blumen. Bekannt und beliebt ist es der Nationalbaum von Paraguay. Es ist auch als Straßenbaum in Städten Indiens, wie in Bangalore gepflanzt. Die innere Rinde von Handroanthus impetiginosus wird in der traditionellen Medizin verwendet. Es wird getrocknet, geschreddert und dann gekocht, wodurch ein bitter bräunlich gefärbter Tee entsteht, der als Lapacho oder Taheebo bekannt ist. Der unangenehme Geschmack des Extraktes wird vermindert, wenn er in Pillenform oder als Tinkturen genommen wird . Lapachorinde wird typischerweise während der Grippe und kalten Jahreszeit und zur Erleichterung des Raucherhustens verwendet. Es funktioniert offenbar durch die Förderung der Lunge zu expectorate und frei tief eingebetteten Schleim und Verunreinigungen während der ersten drei vor zehn Tagen der Behandlung. In der Ethnomedizin spielt Lapacho eine wichtige Rolle für mehrere südamerikanische indigene Völker. In den vergangenen Jahrzehnten durch verwendet wurde herbalists als allgemeines Tonikum, Immunstimulans, und adaptogen. Es wird in der Kräutermedizin für Darm- Candidiasis verwendet.  Der Hauptwirkstoff Lapachol erwies sich jedoch als toxisch genug, um Föten bei trächtigen Ratten abzutöten und das Gewicht der Samenbläschen bei männlichen Ratten in Dosen von 100mg/kg Körpergewicht zu reduzieren. Dennoch hat Lapachol starke antibiotische und desinfizierende Eigenschaften und ist möglicherweise besser für tropische Anwendungen geeignet. Lapachol induziert bei Ratten genetische Schäden, insbesondere klastogene Wirkungen.  Beta-Lapachon hat eine direkte zytotoxische Wirkung und den Verlust von Telomerase - Aktivität in Leukämiezellen in vitro. Die ethnomedizinische Anwendung von Lapacho und anderen Handroanthustees ist in der Regel kurzfristig, um akute Beschwerden loszuwerden, und nicht als allgemeines Stärkungsmittel. Nützlichkeit als ein kurzzeitig antimikrobielles und desinfizierendes Expektorans, zB gegen PCP bei AIDS-Patienten, ist noch wissenschaftlich zu erforschen. Handroanthus impetiginosus innere Rinde scheint anti- Helicobacter pylori- Aktivität zu haben und hat einige Auswirkungen auf andere menschliche Darmbakterien.  
Bei der innerlichen Anwendung der Lapachoinnenrinde sollte man vorsichtig sein. Man sollte Lapachotee nicht überdosieren und nicht länger als sechs Wochen am Stück trinken. Schwangere sollten auf Lapachotee verzichten und ihn nur äußerlich anwenden. Für den Tee kocht man 2 TL Rinde auf 1 Liter Wasser für fünf Minuten. Anschließend lässt man den Tee noch eine Viertelstunde ziehen. Von diesem Tee trinkt man 1 Liter pro Tag (maximal 6 Wochen, dann 4 Wochen Pause). Die äußer-liche Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Man kann Lapachotee für Waschungen und Bäder nehmen oder saubere Tücher als Kompressen in den Lapachotee einweichen. Lapacho eignet sich auch für die Anwendung als Tinktur. Die Lapachotinktur kann man innerlich und äußerlich anwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Lapachobaum wächst in den Regenwäldern von Argentinien, Paraguay, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern. Er ist ein immergrüner Baum mit roten oder violetten Blüten. In manchen Gegenden kann er bis zu 700 Jahre alt werden. Geerntet wird der innere Teil der Rinde. Der Rest der Rinde sollte nicht verwendet werden, da er nicht so wertvolle Wirkstoffe enthält. Nach der Ernte wächst die Rinde des Lapachobaums relativ schnell wieder nach. Der Baum erleidet also keinen dauerhaften Schaden. Der rosa Lapacho ist ein ziemlich großer Laubbaum, dessen Stämme manchmal 8 dm breit und 30 m hoch sind. Normalerweise ist ein Drittel dieser Höhe Stamm, und zwei Drittel sind die längeren Zweige. Es hat einen großen, globous, aber oft spärlich Baldachin. Der Baum hat eine langsame Wachstumsrate. Blätter sind gegenüberliegend und gestielt, 2 bis 3 Zoll lang, elliptisch und lanzettlich, mit leicht gezackten Rändern und gefiederten Venen . Die Blätter sind handförmig mit gewöhnlich 5 Blättchen verbunden. Seine Rinde ist bräunlich grau, zäh und schwer zu schälen. Das Holz ist von angenehmer gelblicher Farbe, kaum verknotet und sehr zäh und schwer (0,935 kg / dm³). Es ist reich an Tanninen und daher sehr resistent gegen Wetter und Sonne. Es ist nicht sehr nützlich für Möbel, da es so schwer ist, mit der Hand zu arbeiten. Es kann als Balken gefunden werden oder andere strukturelle Anwendungen wo erforderlich im Freien erfüllen. In der südlichen Hemisphäre blüht zwischen Juli und September rosa Lapacho, bevor die neuen Blätter erscheinen. In der nördli-chen Hemisphäre wie Indien ist die Blütezeit Dezember bis Januar, nachdem die Blätter vergossen sind. Die Blume ist groß, röhrenförmig, ihre Krone ist oft rosa oder magenta, obwohl außergewöhnlich gesehen weiß, etwa 2 cm lang. Es gibt vier Staubblätter und eine Staminode. Die Frucht besteht aus einer schmalen, dehiszenten Kapsel, die mehrere geflügelte Samen enthält. Die Blüten sind für Bestäuber leicht zugänglich. Einige Kolibris - z. B. schwar-ze Jakobsmuschel und schwarzköpfige Mangoscheinen sie den Blüten anderer Handroanthus-Arten vorzuziehen, während sie für andere wie den Streifenstarter sogar eine Art sind Hauptnahrungsquelle.

Mahonie t
In Europa wächst die Mahonie meist in Parkanlagen oder Gärten, kommt aber auch verwildert vor. Dass man die Mahonie auch nutzen kann, ist den meisten Menschen unbekannt. In Nordamerika, der Heimat der Mahonie, wird sie von den Indianern schon lange als Heilpflanze eingesetzt. Vor allem ihre Wirkung zur Stärkung und für das Verdauungssystem ist verbreitet. Aber sogar gegen Schuppenflechte soll die Mahonie wirken, wenn man sie als Salbe anwendet.
Die Gewöhnliche Mahonie oder Stechdornblättrige Mahonie ist eine Pflanzenart us der Gattung der Mahonien innerhalb der Familie der Berberitzengewächsen. Sie kommt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika und ist in Europa verwildert anzutreffen. Sie wird als Ziergehölz in Parks und Gärten verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, kräftigend, Appetitlosigkeit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Verdauungsschwäche, Verstopfung, Darmentzündung, Galle treibend, Nierenschwäche, Augenkrankheiten, Rachenentzündung (zum Gurgeln), Schuppenflechte
wissenschaftlicher Name: Mahonia aquifolium
englischer Name: Blue Barberry
Pflanzenfamilie: Berberitzengewächse = Berberidaceae
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Wurzelrinde, Früchte
Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Harz, Berberin, Palmatin, Vitamin C (Früchte)
Sammelzeit: Wurzeln: Frühjahr und Spätherbst, Früchte: Herbst
 
Anwendung
Die Gewöhnliche Mahonie in den gemäßigten Gebieten fast weltweit als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet. Sie wächst sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Standorten. Mit verschiedenen Berberitzen-Arten bildet die Gewöhn-liche Mahonie verschiedene Arten der Hybridgattung BerberitzenmahonieMaho-berberis). Die Gewöhnliche Mahonie ist nicht ohne Weiteres zu verwerten, da die meisten Pflanzenteile giftig sind. Die Wurzeln enthalten bis zu 1,5 % Berberin sowie diverse weitere Alkaloide. Der Alkaloid-Gehalt der Beeren liegt bei etwa 0,05 %; sie sind essbar und werden z. B. für die Herstellung von Marmeladen und Frucht-weinen, sowie in der Mischung mit anderen säurearmen Fruchtarten als Farbkom-ponente verwendet. Die Beere hat einen Zuckeranteil von 9,8 g/100 g und Fruchtsäure von 4,87 g/100 ml. Des Weiteren enthält sie verschiedene Vitamine, u. a. Vitamin C und Mineralstoffe. In der Literatur finden sich Hinweise auf die medizini-sche Verwendung von Pflanzenextrakten, insbesondere des darin enthaltenen Berberins zur Bekämpfung von Haarschuppen und Schuppenflechte, möglicher-weise auch Akne. Der Extrakt aus Rinde und Wurzel wird in der traditionellen Literatur und in der Homöopathie bei Hautausschlag empfohlen. Die Gewöhnliche Mahonie blüht schon zeitig im Frühjahr (ab März) und stellt damit eine frühe Nektar und Pollentracht für Bienen und Hummeln dar. Die Gewöhnliche Mahonie kann zum Färben von Wolle, Seide und Baumwolle verwendet werden. Die Beeren färben blau-violett, die innere Rinde und gelben Wurzeln gelb.
Die Mahonie wird traditionell bei den Ureinwohnern Nordamerikas als Heilpflanze eingesetzt. Die sauren Früchte sind ein sanftes aber wirksames Abführmittel. Sie sollten nicht im Übermaß genossen werden, weil sie in großen Mengen Brechduchfall verursachen können. In kleinen Mengen kann man die Früchte aber essen, wahlweise roh oder gekocht. Auch als Marmelade kann man sie zubereitet. Getrocknet kann man sie für die ganzjährige Nutzung aufheben. Die Früchte sind sehr reich an Vitamin C. Die Wurzel und die Wurzelrinde kann man als Tee gegen Verdauungsbeschwerden trinken. Solch ein Tee wirkt zudem kräftigend und stärkt die Nierenfunktion. Bei Halsschmerzen kann man Mahonientee zum Gurgeln nehmen. Auch bei Schuppenflechte wurden positive Wirkungen beobachtet, wenn man aus der Wurzelrinde der Mahonie eine Salbe zubereitet. Das Berberin der Mahonie soll sogar eine tumorbekämpfende Wirkung haben.
Achtung! In größeren Mengen kann man die Wurzel als giftig betrachten, weil sie Durchfälle auslösen kann.
Hinweis: Die Mahonie sollte nicht zusammen mit Süßholz angewandt werden, weil sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.
 
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Mahonie aus dem Westen Nordamerikas. In Europa wächst sie in Gärten und verwildert. Die Mahonie ist ein Strauch, der bis zu einen Meter hoch wird. Ihre glänzenden Blätter sind immergrün und haben kleine Stacheln an den Rändern. Die Form der Blätter erinnert an die Stechpalme. Im Frühling blühen dichtstehende gelbe Blüten, die in Trauben stehen. Daraus reifen runde Beeren, die bläulich sind und bereift wie Pflaumen. Die Beeren schmecken sauer. In großen Mengen verursachen die Beeren Brechdurchfall.
Die Gewöhnliche Mahonie wächst als selbstständig aufrechter, vielstämmiger, unbewehrter, immergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von bis etwa 1,8 Metern. Die lederharten, bis 30 Zentimeter langen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die Blättchen sind bis 8 Zentimeter lang und sitzen zu 5 bis 13 auf der Blattspindel. Sie sind oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits heller gefärbt, ihr Rand ist zum Teil stark gewellt und jederseits mit 10 bis 20 Stachelzähnen besetzt. Die Laubblätter sind im Winter manchmal tief bronzerot gefärbt.
Die Blütezeit reicht von März bis Juni. Die aufrechten, dichten, bis zu 8 Zentimeter hohen, traubigen Blütenstände stehen zu dritt bis viert zusammen. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind dreizählig, gelb und manchmal rot überlaufen. Die drei Kronblätter sind goldgelb. Wie auch bei anderen Berberitzengewächsen kann man bei der Gewöhnlichen Mahonie den seltenen Mechanismus von reizbaren Staubblättern studieren, die etwa bei Berührung durch ein Insekt explosionsartig in Richtung Narbe schnellen und somit ihren Blütenstaub am Besucher festheften. Die Früchte reifen ab August. Die bei Reife purpur-schwarzen, bläulich bereiften Beeren sind gut erbsengroß, kugelig und enthalten zwei bis fünf Samen. Die Samen sind rotbraun. Die Beeren sind essbar und schmecken stark sauer; sie haben einen dunkelroten Saft.

Bachblüten
Ich fühle mich unruhig (Scleranthus)
- Diese Menschen fühlen sich sehr unruhig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sich nicht mehr so unruhig
Bachblüten
Andere Menschen werden von deiner Energie überrollt (Vervain)
- Diese Menschen überrollen ihre Mitmenschen mit deren Energie
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Energie herunterschrauben
Reichlich Flüssigkeit (Regel 7)
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken sie rund 1,5l jeden Tag. Bevorzugen sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und andere energiearme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.
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