Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 26.11.18-02.12.18


NEEM

Der Neembaum ist ein großer Baum, der in Indien überall an den Straßen wächst. Er beinhaltet eine einzigartige Kombination von Inhaltstoffen, die gegen Insekten und Krankheitserreger wirken. So schützt sich der Baum selbst und stellt den Menschen ein Mittel zur Verfügung, sich auch zu schützen. Die Neem-Pflanze, in Deutschland auch "Niem" genannt, ist hierzulande vor allem als Bestandteil von Kosmetika bekannt. Auch in der Schädlingsbekämpfung im Garten wird Neem immer beliebter, weil es eine natürliche Möglichkeit ist, die Pflanzen von Schädlingen frei zu halten. Dass Neem aber auch als Heilpflanze verwendet werden kann, ist weniger bekannt. Dabei kann man ihn als nützlichen Allrounder für vielerlei Gesundheitsprobleme einsetzen.
Der Niembaum, auch Niem, Neem, Margosa, genannt, ist eine der zwei Arten der Gattung Azadirachta. Die andere Art heißt Azadirachta excelsa. Die wirkstoffreichen Pflanzenteile finden Verwendung in Medizin und Landwirtschaft.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautpilze
Heilwirkung:
antibakteriell, antiviral, virostatisch, pilzhemmend, fungizid, insektizid, spermizid, empfängnisverhütend (möglicherweise)
Anwendungsbereiche:
Hautentzündungen, Wunden, Furunkel, Ekzeme, Geschwüre, Hämorrhoiden, Fußpilz, Juckreiz, Nesselsucht, Kopfschuppen, Kopfläuse, Krätze, Warzen, Scheidenentzündung, Husten, Bronchitis,  Blasenentzündung, Bluthochdruck, Durchfall, Darmentzündungen,  Kopfschmerzen, Zahnschmerzen,
Neuralgien, Leberschwäche, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Azadirachta indica
Pflanzenfamilie:
Mahagonigewächse = Meliaceae
englischer Name:
Neem
volkstümlicher Name:
Niem, Niembaum, Neembaum
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen, Rinde
Inhaltsstoffe:
Azadirachtin, Meliantriol, Salanin, Nimbin, Nimbidin, Gerbsäure, Phosphor, Harz, Hyperosid, Linolsäure, Quercetin, Myristizinsäure, Rutin, Schwefel, ätherische Öle

Anwendung
Vom Niembaum sind verschiedene Teile erhältlich: Blätter, Samen, Öl (aus den Samen)
Das Niembaumöl und die Samen sollte man nur äußerlich anwenden. Für die innerliche Anwendung sind sie zu stark. Die Blätter kann man auch innerlich einnehmen. Pflanzenteile des Niembaums und daraus hergestellte Produkte wirken antibakteriell und antiviral und können als Insektizid, Fungizid, Spermizid, Dünger und  Futtermittel eingesetzt werden. Sie werden daher sowohl in der Medizin als auch in Landwirtschaft und Gartenbau genutzt.
Nutzung in der Medizin
Von indischen Ärzten werden Niem-Produkte seit 2000 Jahren gegen Anämie, Bluthochdruck, Hepatitis, Geschwüre, Lepra, Nesselsucht, Schilddrüsenerkrankungen und Verdauungsstörungen und in der Medizin des  Ayurveda eingesetzt. Niem wird als Mittel gegen Kopfläuse und in der Zahn- und  Mundhygiene genutzt und soll bei Diabetes mellitus und Krebs helfen sowie den Cholesterinspiegel reduzieren. Ebenso werden Niemprodukte in Indien seit Jahrhunderten als Spermizid und zur Abtreibung genutzt. Indische Forscher haben diese Wirkung bestätigt. Das Öl des Niembaums wird zudem bei der Bekämpfung von Hausstaubmilben eingesetzt. Der Niembaumsamenöl-Extrakt macht die Nahrungsgrundlage der Milben (Hautschuppen) ungenießbar und stoppt gleichzeitig das Wachstum der Larven.
Niembaumöl
Das Niembaumöl wird für vielerlei kosmetische Produkte verwendet, z.B. Neem-Shampoo, Cremes, Körperlotionen. Diese Produkte kann man bei Hautproblemen, leichten Pilzerkrankungen und Juckreiz verwenden. Auch bei rheumatischen oder neuralgischen Schmerzen kann eine Einreibung mit Neem helfen. Bei Husten und anderen entzündlichen Erkrankungen des Atemapparates kann man einige Tropfen Niembaum-Öl in heißes Wasser tropfen und inhalieren. Auch eine Abkochung aus den Samen kann man zum Inhalieren verwenden. Kleinere Hautbereiche kann man direkt mit dem Niembaumöl einreiben. Für größere Bereiche verdünnt man das Niembaumöl besser mit einem guten Pflanzenöl, z.B. Mandelöl oder Olivenöl.
Samen
Einen Kaltauszug aus den Samen kann man als Pflanzenschutzmittel verwenden. Dazu setzt man die geschroteten Samen über Nacht mit reichlich Wasser an. Von Schädlingen befallene Pflanzen kann man damit einsprühen. Tinkturen aus den Samen kann man zur Abwehr von Insekten einsetzen. Wenn man kein Niembaumöl zur Verfügung hat, kann man auch eine Samentinktur für die äußerliche Anwendung auf der Haut einsetzen. Hierbei sollte man jedoch beachten, dass Tinkturen die Haut austrocknen.
Blätter
Die Blätter kann man sowohl äußerlich als auch innerlich einnehmen. Zur inneren Anwendung kann man einen Tee aus den Blättern kochen. Man kann die Blätter jedoch auch kauen, selbst getrocknete Blätter sind dazu geeignet. Wenn man frische Neemblätter zur Verfügung hat, kann man diese auspressen und als Saft einnehmen. Dieser Saft hilft beispielsweise bei Bluthochdruck, Darmerkrankungen, Blasenentzündungen und Leberschwäche. Selbst eine empfängnisverhütende Wirkung wird den Blättern des Neems nachgesagt. Dazu muss man als Frau täglich einige Neemblätter kauen. Die Neemblätter bewirken, dass sich befruchtete Eier nicht einnisten können. Alternativ kann man auch 1ml Niemöl mit einer Creme vermischen und vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide einführen. Das Niemöl tötet die Spermien ab. Über die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit als Empfängnisverhütungs-Mittel liegen mir jedoch keine Zahlen vor. Man sollte sich also nicht auf die Wirkung zur Empfängnisverhütung verlassen.

Pflanzenbeschreibung
Der Niembaum wächst in Indien und anderen warmen Ländern an Straßen, wird aber teilweise auch extra kultiviert. Trockenheit und Hitze sind dem Neembaum lieber als Kälte und Feuchtigkeit. Der Baum wird bis zu 30 Meter hoch. Seine länglichen Blätter haben vorne eine dünne Spitze. Wenn der Baum drei Jahre alt ist, fängt er an, Blüten zu tragen. Die Blüten sind weiß, klein und duften jasmin-ähnlich. Aus den Blüten entstehen essbare Früchte. Die Früchte sind gelblich und eiförmig. Der Niem ist ein schnellwachsender, (meist)  immergrüner  Baum, der durchschnittlich Wuchshöhen von 15 bis 20 Metern – unter günstigen Bedingungen bis zu 40 Meter – erreicht. Er kann bis zu 200 Jahre alt werden. Unter ungünstigen Bedingungen verliert der Baum seine Blätter, um sich vor Austrocknung zu schützen. Die Äste sind weitverzweigt, die  Baumkrone ist rund bis oval mit dichtem Blattwuchs. Bei freistehenden Bäumen kann der Durchmesser der Krone durchaus seiner Höhe entsprechen. Der Stamm ist im Allgemeinen relativ kurz und selten höher als dreieinhalb Meter. An der ersten Verzweigung ist die Rinde hart und zwischen weißlich-grau bis rötlich-braun gefärbt. Die äußeren Holzschichten sind hell, die inneren rötlich. Wenn die inneren Holzschichten mit Luft in Berührung kommen, färben sie sich rötlichbraun. Das Wurzelsystem besteht aus einer starken Hauptwurzel, die doppelt so tief in das Erdreich reichen kann wie der Baum hoch ist, sowie einem verzweigten Wurzelsystem. Die unpaarig gefiederten Laubblätter sind insgesamt 20 bis 40 Zentimeter lang und bestehen aus 19 bis 31 mittel- bis dunkelgrünen Teilblättern, die jeweils drei bis acht Zentimeter lang sind. Der Blattstiel ist relativ kurz, junge Blätter haben oft eine rötliche bis purpurne Färbung. Der Niembaum ist  einhäusig, jeder Baum entwickelt also sowohl männliche als auch weibliche Blüten. 150 bis 250 Blüten befinden sich an einer, bis zu 25 Zentimeter langen, Rispe, die bis zu dreimal verästelt ist. Die weißen und wohlriechenden Blüten sind fünf bis sechs Millimeter lang und haben einen Durchmesser von acht bis elf Millimeter.
Früchte
Bereits nach vier Jahren trägt ein Niembaum erstmals Früchte. Nach zehn Jahren liefert er 40 bis 50 Kilogramm Früchte und erreicht damit seinen vollen Fruchtertrag. Die unbehaarte Frucht ist eine olivenähnliche  Steinfrucht, die oval bis kugelförmig sein kann. Wenn sie reif ist, ist sie 1,4 bis 2,8 Zentimeter lang und 1 bis 1,5 Zentimeter im Durchmesser. Die Fruchthaut ist dünn, das Fruchtfleisch gelblichweiß und bitter-süß im Geschmack. Die Frucht enthält einen, in seltenen Fällen auch mehrere  Samen. Werden die Früchte von Tieren gefressen, scheiden sie die unverdaulichen Kerne meist wieder aus. Die Samen überstehen den Verdauungstrakt der Tiere problemlos und keimen nach dem Ausscheiden.



PFEFFER

Pfeffer ist das bekannteste und beliebteste exotische Gewürz. Früher wurde Pfeffer sogar in Gold aufgewogen, so wertvoll war er. Der Pfeffer schmeckt nicht nur scharf würzig, sondern er regt auch die Verdauung an, was ihn zu einer Heilpflanze macht.
Der Pfefferstrauch, auch Schwarzer Pfeffer oder kurz Pfeffer genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Familie der  Pfeffergewächse. Die Früchte werden wegen des darin enthaltenen Alkaloids Piperin als scharf schmeckendes  Gewürz verwendet. Zur Unterscheidung von ähnlichen Gewürzen spricht man auch vom echten Pfeffer. Die Früchte des Schwarzen Pfeffers sind nicht immer schwarz. Je nach Erntezeitpunkt und weiterer Behandlung haben die Pfefferkörner verschiedene Färbungen: grüner Pfeffer, schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer.

Steckbrief
Heilwirkung:
Fieber, Halsentzündung, Magenschwäche, verdauungsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Piper nigrum
Pflanzenfamilie:
Pfeffergewächse = Piperaceae
englischer Name:
Pepper
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Verwendung als Heilpflanze
Schwarzer Pfeffer als Heilpflanze
Als Heildroge dienen die ausgewachsenen, aber noch grünen, ungeschälten und getrockneten Früchte. Nach einer Behandlung mit kochendem Wasser werden sie in der Wärme getrocknet und werden dabei dunkel. Wirkstoffe sind: Scharf schmeckende Säureamide, vor allem  Piperin;  ätherisches Öl mit  Limonen,  Sabinen, Caryophyllen und auch  Safrol. Anwendung: Der scharf brennende Geschmack des Pfeffers kommt über die Erregung von Wärme- und Schmerzrezeptoren zustande. Reflektorisch werden Speichel- und Magensaftsekretion angeregt, ebenso die Ausschüttung der Verdauungsenzyme. Pfeffer hat daher eine deutlich appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung, die aber in Arzneimitteln außer in Tonika in Europa kaum noch eingesetzt wird.

Beschreibung
Beschreibung
Die Pfefferpflanze ist eine ausdauernde, verholzende  Kletterpflanze, die an Bäumen emporwächst und rund zehn Meter hoch werden kann. In der Kultur hält man die Pflanze üblicherweise auf einer Höhe von 3 bis 4 Metern. Die kleinen, unauffälligen Blüten stehen in ca. 10 cm langen Ähren mit 50 bis 150 Einzelblüten, die bei kultiviertem Pfeffer, anders als bei Wildsorten, zum größten Teil (bis zu 90 Prozent)  zwittrig sind. Nach der  Befruchtung entwickeln sich in typischerweise 8 bis 9 Monaten reife Früchte (Steinfrucht). Von einer Pfefferpflanze kann zweimal jährlich Pfeffer geerntet werden; die Pflanzen bleiben bis zu 30 Jahre ertragreich.
Verbreitung
Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanze ist  Indien, speziell die  Malabarküste. Im Zuge der Ausbreitung der indischen Kultur nach  Südostasien gelangte der Pfefferanbau vor ca. 1000 Jahren in das heutige  Indonesien und Malaysia. Die größten Anbauländer von Pfeffer sind Vietnam,  Indonesien,  Indien,  Brasilien und  Malaysia. Weltweit werden nach unterschiedlichen Quellen zwischen 200.000 und 360.000  Tonnen Pfeffer jährlich produziert, wobei jedoch starke jährliche Schwankungen auftreten. Der Wert einer gesamten Jahresweltproduktion von Pfeffer wird auf 300 bis 600 Millionen US-Dollar geschätzt.



BACHBLÜTEN
Ich bin sehr traurig (37 Wild Rose)
- Diese Menschen sind sehr traurig
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen Sie sich kaum mehr traurig


BACHBLÜTEN
Ich bin gegen andere negativ eingestellt
- Diese Menschen sind gegen ihre Mitmenschen negativ eingestellt
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie nicht mehr so negativ eingestellt


ERNÄHRUNG
Was ist in Nahrungsmittel enthalten?
Hauptbestandteile unserer Nahrung werden auch als NÄHRSTOFFE bezeichnet und können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten eingeteilt werden:
MAKRONÄHRSTOFFE - - > energieliefernde Nahrungsbestandteile: Kohlenhydrate, Fette/Lipide, Eiweiß/ Protein und Alkohol
WASSER - - > liefert zwar keine Energie, ist aber essentiell für den Körper und muss in ausreichender Menge aufgenommen werden
MIKRONÄHRSTOFFE - - > nicht energieliefernde Nahrungsbestandteile: Vitamine und Mineralstoffe (Mengenelemente und Spurenelemente)


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