Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 27.11.17-03.12.17


KREUZKRAUT t

Besonders hübsch sieht das Kreuzkraut nicht aus, wie es in Gärten und auf Feldern steht und das ganze Sommerhalbjahr über blüht. Nicht mal seine Blüten kann man wirklich als hübsch bezeichnen. Hinzu kommt, dass es heutzutage als giftig gilt und nicht mehr als Heilpflanze verwendet wird. Früher galt das Kreuzkraut als wertvolle Heilpflanze, lange Zeit gehörte sie als offizinelle Pflanze in jede Apotheke. Daran kann man deutlich sehen, wie sehr die Wertschätzung von Heilpflanzen den jeweils vorherrschenden Moden unterliegen.
Das Gewöhnliche Greiskraut, auch Gemeines Greiskraut oder Gemeines Kreuzkraut genannt, ist eine der häufigsten Arten aus der Gattung der Greiskräuter innerhalb der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutstillend, harntreibend, schweißtreibend, Verstopfung, Durchfall, Leberschwäche, Skorbut, Nierenschwäche, Blasenentzündung, Men-struationsfördernd, Menstruationsbeschwerden, Wunden, Furunkel, Geschwüre, Hämorrhoiden
wissenschaftlicher Name:
Senecio vulgaris
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Groundsel
volkstümliche Namen:
Gemeines Kreuzkraut, Greiskraut, Greisskraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Senecionin, Senecine
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Das Gewöhnliche Greiskraut wurde lange Zeit als blutstillendes Mittel zum Beispiel bei Nasenbluten gebraucht, doch wegen ihrer Giftigkeit durch Pyrrolizidinalkaloide ist davon abzuraten. Im Mittelalter stand das Kreuzkraut als Heilpflanze in hohem Ansehen. Doch heutzutage gilt es als giftig und wird nicht mehr verwendet. Seine menstruationsfördernde Wirkung ist zwar unbestritten, aber es gibt viele Pflanze, die zur Regulierung der Menstruation verwendet werden können und ansonsten ungiftig sind. Das Alkaloid Senecionin des Kreuzkrautes wirkt potentiell schädigend auf die Leber, vor allem, wenn man es überdosiert oder über einen langen Zeitraum hinweg einnimmt. Weidetiere, die mit ihrem Trockenfutter einen hohen Anteil Kreuzkräuter fressen, auch von anderen Kreuzkrautarten, leiden häufig unter Leberschäden. In besonders hoher Dosis kann es bei Weidetieren sogar zur Nervenschädigungen mit Todesfolge kommen. Aus diesen Gründen kann die Anwendung des Kreuzkrautes nach aktuellen Erkenntnissen nicht empfohlen werden. Höchstens niedrig dosiert in einem Mischtee zur Förderung der Menstruation wäre das Kreuzkraut zu vertreten, aber auch dann nur bei kurzzeitiger Einnahme.

Pflanzenbeschreibung
Das gemeine Kreuzkraut ist eine einjährige Pflanze, die in Europa heimisch ist und inzwischen fast weltweit anzutreffen ist. Sie ist ein typisches Garten- und Ackerunkraut, denn sie liebt umgegrabene, nährstoffreiche Flächen. Das Kreuzkraut wird nur etwa 30cm hoch und sieht sehr unscheinbar aus, sogar ein wenig unfreundlich. Es hat gefiederte, schmale Blätter, die gezähnt sind. Sie erinnern etwas an Disteln, sind aber nicht so stachelig wie Disteln. Die kleinen, gelben Blüten blühen vom Frühjahr bis zum Herbst. Sie haben ein Körbchen, wie es sich für einen Korbblütler gehört, aber keine Zungenblüten. Daher sehen die Blüten nicht besonders hübsch aus.
Vegetative Merkmale
Beim Gewöhnlichen Greiskraut handelt es sich um eine einjährige oder einjährig überwinternde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Die mehr oder weniger kahlen Blätter sind fiederspaltig oder unregelmäßig bis eiförmig gefiedert. Die Fiederlappen sind gezähnt oder gespalten.
Generative Merkmale
Das Gewöhnliche Greiskraut ist unter den Greiskräutern sehr leicht an seiner geringen Größe und den fehlenden Zungenblüten zu erkennen. Die Körbchen besitzen eine doppelte Hülle. Die Außenhülle besteht aus meist zehn schmal lanzettlichen oder pfriemlichen kleinen Hüllblättern, deren oberer Teil fast bis zur Hälfte schwarz oder dunkelbraun gefärbt ist. Die zylinderförmigen oder nach oben verengten Blütenkörbchen sind ziemlich klein: etwa 4mm breit und 8mm lang und enthalten 60 bis 80 zwittrige Röhrenblüten. Zungenblüten fehlen hier vollständig, während die anderen Greiskraut-Arten oft gut ausgebildete, mindestens aber kurze und zurückgerollte Zungenblüten besitzen.




SCHLANGENKNÖTERICH


Der mehrjährige Schlangenknöterich reckt auf Feuchtwiesen seine zarten hell-rosanen Blütenkolben in die Höhe. Wenn man ihn sieht, weiß man, dass es an der Stelle feucht ist. Man kann die Blätter als Wildspinat verwenden und aus den stärkereichen Wurzeln kann man Frikadellen zubereiten. Als Heilpflanze stärkt der Schlangenknöterich die Verdauung und hilft bei Entzündungen im Mund.
Der Schlangen-Knöterich, auch Wiesen-Knöterich genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Knöterichgewächse gehört.
Diese Art mit schlangenartig gewundener roter Grundachse wird auch Schlangenwurz und (Rote) Natterwurz genannt, obwohl unter diesem Namen auch  Drachenwurz und andere  Aronstabgewächse geführt wurden oder werden. Im Volksmund wird diese Pflanzenart wegen der Form des Blütenstandes auch „Zahnbürste" genannt. Wegen der Ähnlichkeit zu einer Schnittlauchblüte trägt die Pflanze auch den Namen „Lauchelchen". In Sachsen, aber auch im Harz ist die Pflanze unter dem Namen „Otterzunge" bekannt und wurde in Kriegszeiten als Spinatersatz oder in Suppen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blähungen, Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Polygonum bistorta
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
volkstümliche Namen:
Schlangenwurz, Wiesen-Knöterich
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Oxalsäure
Sammelzeit:
Mai, aber auch den Rest des Jahres über

Verwendung
Frisch ist der Schlangen-Knöterich ein wertvolles  Viehfutter; er wird jedoch im  Heu wertlos, weil die Blätter zerbröseln. Der Schlangen-Knöterich wird auch als Wildgemüse verwendet. Die stärkereichen Wurzeln, die auch  Vitamin C enthalten, kann man von September in den Winter in feine Scheiben geschnitten über Nacht in Wasser einlegen und dann mit Blattgemüse oder als Bratling verarbeitet essen. Von April bis August kann man die Blätter als Grundlage für Blattsalat, Spinat oder Blattgemüsegerichte verwenden. Da alle Teile aber auch viel Oxalsäure und Gerbstoffe enthalten, sollten davon nur kleinere Mengen verzehrt werden. Das verdickte, schlangenförmige Rhizom galt früher als Heilmittel und wurde im Sinne der Signaturenlehre bei Schlangenbissen eingesetzt. Auf diesen Zusammenhang verweist auch der Name.

Beschreibung
Der Schlangen-Knöterich ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 cm erreicht, mit aufrechten, unverzweigten Stängeln. Das kräftige Rhizom ist s-förmig schlangenartig gewunden, davon leitet sich auch der deutsche Trivialname ab. Die  Blattspreite der  Grundblätter ist oval bis länglich und wird bis 15cm lang. Die Oberseite der Laubblätter ist dunkelgrün, die Unterseite bläulichgrün. Die rosafarbenen  Blüten sind 4 bis 5 mm lang und stehen in dichten zylindrischen Scheinähren, die etwa 2 bis 7 cm lang werden. Die Blüte besitzt acht Staubblätter und drei Griffel. Die Nussfrüchte sind dreikantig. Der Schlangenknöterich blüht von Mai bis Juli. Fruchtreife ist von August bis September.



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