Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.11.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 08.10.19-03.11.19


SCHLAFMOHN
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Der Schlafmohn war früher eine der wichtigsten Heilpflanzen, weil er eine starke schmerzstillende Wirkung hat. Inzwischen ist diese hübsch anzusehende Heilpflanze jedoch in Verruf geraten, weil seine Heilwirkung mit starker Suchtgefahr verbunden ist und die Linderung der Schmerzen daher einen hohen Preis hat. Auch die Gefahr des Missbrauchs ist leider hoch und verbreitet. Wenn die Schmerzen jedoch unerträglich werden, z.B. im Endstadium von Krebserkrankungen, sind Präparate auf der Basis des Schlafmohns immer noch häufig im Einsatz, jedoch nur, wenn sie vom Arzt besonders sorgfältig verschrieben wurden.
Schlafmohn ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mohnin der Familie der Mohngewächse. Sie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum. Der Samen kann als Nahrungsmittel sowie zur Ölgewinnungverwendet werden. Alle Teile des Schlafmohns enthalten Alkaloide, in hoher Konzentration vor allem der Milchsaft, der in einem dichten Netz von Milchröhren die ganze Pflanze und insbesondere das Perikarpder Kapselfrucht durchzieht. Dieser Saft kann geerntet werden und bildet in getrockneter Form das Betäubungsmittel Opium. Der Name Opium stammt aus der griechischen Spracheund bedeutet so viel wie „Säftchen". Das Artepitheton somniferum leitet sich aus dem Lateinischenab und bedeutet Schlaf bringend. Er verweist auf die Verwendung als Schlafmittel für Kinder in der griechischen Antike. Es existieren zahlreiche Zuchtsorten, die sich unter anderem durch Gehalt und Zusammensetzung der Alkaloideunterscheiden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Achtung! Giftig! Schmerzen
Heilwirkung: beruhigend, hustenreizstillend, krampflösend, schlaffördernd, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Krebs-Schmerzen, Früher: Depressionen, Durchfall, Schlaflosigkeit, Unruhe
wissenschaftlicher Name:
Papaver somniferum
Pflanzenfamilie:
Mohngewächse / Papaveraceae
englischer Name: Garden-poppy
andere Namen: echter Mohn, Gartenmohn, Lichtschuppen
Verwendete Pflanzenteile: Saft der Samenkapsel
Inhaltsstoffe: Opiumalkaloide, z.B. Morphin, Codein, Noscapin, Papaverin

Anwendung
Schlafmohn wird heutzutage gar nicht mehr in der Pflanzenheilkunde eingesetzt, weil die Suchtgefahr sehr groß ist, und weil das Betäubungsmittelgesetz es verbietet. Bei extrem starken Schmerzen werden jedoch sogenannte Opiate, das sind Präparate auf der Basis der Schlafmohn-Wirkstoffe, auch heute noch vielfach eingesetzt. Das geschieht jedoch nur mit speziellen Rezepten und einer genauen Überprüfung der Krankheitssituation. Der Schlafmohn gehört somit zu einer ganzen Gruppe von Heilpflanzen, die wegen ihrer Giftigkeit zwar nicht mehr als Heilpflanze angewendet werden, aber chemisch isoliert einen wichtigen Platz in der Schulmedizin haben. Ein anderes Beispiel dieser Art ist der Fingerhut, dessen Wirkstoff Digitalis ein wichtiges Herzmedikament ist.

Wirkung
Die Alkaloide im Schlafmohn wirken stark schmerzstillend und beruhigend. Außerdem wirken sie krampflösend und stillen den Hustenreiz, vor allem bei starkem Reizhusten ohne Auswurf.
Allergische Reaktionen
Manche Menschen reagieren allergisch auf Hautkontakt mit Schlafmohn-Pflanzen.

Geschichtliches
Der Schlafmohn wurde schon in der Jungsteinzeit als Heilpflanze angebaut und als Medikament genutzt. Somit gehört er zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Schon um 4.000 wurde die Nutzung der Schlafmohns in Keilschriften beschrieben. Im Mittelmeerraum und Kleinasien war die Nutzung des Opiums, das aus dem Schlafmohn gewonnen wurde, offenbar sehr beliebt, und es gab spezielle Behältnisse zu seiner Aufbewahrung. Spätestens im alten Rom wurde Opium nicht nur als Heilmittel sondern von den Wohlhabenden auch als Droge verwendet. Im Rahmen der Christianisierung wurde Opium vielerorts verboten, denn Schmerzen galten als Strafe Gottes, die man nicht lindern sondern durchleiden sollte. Auch im 9. Jahrhundert unter Karl dem Großen war der Mohn und seine Produkte verboten. Doch als sich die Medizin Arabiens nach Mitteleuropa ausbreitete gewann der Mohn wieder an Bedeutung.
Laudanum
Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim) machte Opium-Tinktur im 15. Jahrhundert unter dem Namen "Laudanum" bekannt. Laudanum wurde in den folgenden Jahrhunderten zu einer besonders beliebten Medizin in allen Bevölkerungsschichten. Es war preiswert und leicht erhältlich. Daher wurde es damals ähnlich verwendet wie heutzutage beispielsweise Aspirin. Sogar unruhigen Kindern wurde Laudanum zur Verbesserung des Schlafes gegeben. Manche Künstler nahmen Laudanum auch zur Steigerung ihrer Kreativität ein, was jedoch nur für eine Weile funktionierte, bis die Sucht sich eher negativ auf das künstlerische Schaffen auswirkte. Im 19. Jahrhundert begann man zu erkennen, dass Laudanum süchtig macht. Nach und nach wurde sein Gebrauch in den meisten Ländern verboten, in Deutschland beispielsweise im Jahr 1929.

Pflanzenbeschreibung
Schlafmohn ist in Zentralasien, Kleinasien und im Mittelmeergebiet heimisch. Die einjährige Pflanze wird zwischen 30 und 120 Zentimeter hoch. Der Stängel ist rund, meistens unverzweigt und hat häufig einige feine Haare. Die länglichen Blätter sind graugrün, gezähnt und buchtig. Ab Juni bis August erscheinen die auffallend großen Blüten. Sie sind weiß bis violett und haben einen violetten Fleck an ihrem Grunde, der in der Draufsicht wie ein rundliches Kreuz aussieht. Der Schlafmohn hat nur vier Blütenblätter, die wie zerknittert aussehen. Manche Zierformen des Schlafmohns haben auch rote Blütenblätter. Aus den Schlafmohn-Blüten entwickeln sich bis Juli oder September die runden Fruchtkapseln. In den Kapsel befinden sich zahlreiche blau-schwarze, ungiftige Samen, die man zu Gebäck verarbeiten kann. Diese Samen sind der einzige Teil der Mohnpflanze, der ungiftig ist. Alle anderen Teile enthalten mehr oder weniger viel giftige Alkaloide. Besonders giftig ist der Milchsaft in der Samenkapsel, der einen hohen Gehalt an Opiumalkaloiden hat und zur Gewinnung von Opium verwendet wird. Zur Gewinnung des Milchsaftes wird die Kapsel an mehreren Stellen angeritzt. Der austretende Saft wird abgekratzt und weiter verarbeitet.
Vegetative Merkmale  
Der Schlafmohn ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 cm bis 1,5 m erreicht. Der  runde, überlaufende Stängel ist selten verzweigt. Die Laubblättersind 5 bis 15 cm lang.
Generative Merkmale  
Die Blütezeit ist von Juni bis August. Der Blütenstiel ist schlank und behaart. Die relativ große Blütenknospe ist meist 15 bis 25 (10 bis 30) mm lang und steht auf. Beim Öffnen der Blütenknospe fallen die zwei Kelch- blätterab. Die geöffneten, zwittrigen Blütensind bei einem Durchmesser von 5 bis 10 cm radiärsymmetrisch. Die vier weißen bis violetten (selten roten) Blütenkronblättersind etwa doppelt so groß wie die Kelchblätter und weisen am Grund einen dunklen Fleck auf. Die Staubblätterhaben gelbe Staubfädenund 2 bis 4 mm lange Staubbeutel. Die Blüte ist meist schon nach wenigen Tagen komplett bestäubt und wirft dann auch ihre Blütenkronblätter ab. Die Blüten von Ziermohnrassen können andersfarbig sein und mehr als vier Blütenkronblätter besitzen. Die kugeligen Kapselfrüchteenthalten hunderte Samen. Die relativ kleinen Samen sind nierenförmig, hart, erhaben netzartig geadert und grubig vertieft. Stahlblaue Samen sind der Wildform am ähnlichsten, weißliche Samen enthalten weniger Öl und werden zur Mehlherstellung verwendet. Eine Sorte mit grauen Samen (WaldviertlerGraumohn) ist in Österreich populär und dessen Herkunftsbezeichnung geschützt. Die Tausendkornmassebeträgt nur ca. 0,3 bis 0,7 Gramm.
Verwechslungsmöglichkeit: Borstiger Mohn
Dem Schlafmohn sehr ähnlich ist der borstige Mohn. Er ist in den Mittelmeerländern, auf Madeira, den Azoren und auf den kanarischen Inseln heimisch und wächst dort wild. Meistens sind die Blüten des borstigen Mohns etwas dunkler als die des echten Schlafmohns, und die Blätter sind grüner. Der Milchsaft des borstigen Mohns enthält auch Opiumalkaloide, jedoch deutlich weniger als der des echten Schlafmohns. Wegen der großen Ähnlichkeit zwischen Schlafmohn und borstigem Mohn wurde zeitweise überlegt, ob der bosrtige Mohn eine Unterart des Schlafmohns ist. Das ist jedoch nicht der Fall, wie genetische Untersuchungen bewiesen haben. Auch ist der borstige Mohn keine wilde Urform des Schlafmohn, wie manchmal vermutet wurde. Der Gegensatz des borstigen Mohns ist nämlich tetraploid (4 Chromosomensätze) und der des Schlafmohns ist diploid (2 Chromosomensätze). Wahrscheinlich haben borstiger Mohn und Schlafmohn aber gemeinsame Vorfahren.

Keine Anbautipps und Sammeltipps
Wegen der Giftigkeit des Schlafmohns, und weil seine Endprodukte dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, gibt es an dieser Stelle weder Anbau- noch Sammeltipps. Um den Schlafmohn im eigenen Garten anbauen zu dürfen, braucht man eine Ausnahmegenehmigung und selbst dann darf man maximal 10 qm anpflanzen.




SCHWARZTEE

Schwarzer Tee oder Schwarztee, in Ostasien als roter Tee bezeichnet, ist eine Variante, Teeherzustellen. Die Teeblätter der Teepflanzewerden dafür im Unterschied zum grünen Tee fermentiert.

Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, anregend (kurz gezogen), beruhigend (lang gezogen)
wissenschaftlicher Name:
Camellia sinensis
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

Anwendung
Auswirkungen auf die Gesundheit  
Dem schwarzen Tee werden viele positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper nachgesagt. Angeblich soll er das Risiko senken, an Prostatakrebszu erkranken. Dies konnte allerdings nicht einwandfrei bestätigt werden. Genauso wurde vermutet, das Schlaganfallrisikowürde durch Konsum des Tees gesenkt, was in Metaanalysen auch keinen Bestand hatte. Allerdings soll schwarzer Tee tatsächlich Einfluss auf den Blutdruckhaben und den zerebralen Blutflusserhöhen können. Inwieweit die Ziehzeit in heißem Wasser Einfluss darauf hat, ob der Tee stärker oder weniger stark anregend wirkt, ist umstritten. Bei längeren Ziehzeiten gelangen mehr Gerbstoffe in den Tee, die zumindest beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt wirken. Ob durch die Gerbstoffe die Absorption des Coffeins im Darm verringert oder verlangsamt wird, ist jedoch nicht gesichert.  



BACHBLÜTEN
Man ist unschlüssig, sprunghaft, innerlich, unausstehlich (28 Scleranthus)
- Diese Menschen sind sehr unschlüssig, aber auch sehr sprunghaft und sind auch innerlich sehr unausgeglichen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihre Unschlüssigkeit und die Sprunghaftigkeit überwinden und das innerlich ausgeglichene verschwindet auch allmählich

BACHBLÜTEN
Man hat Nachwirkungen von seelischer oder körperlicher Erschütterung noch nicht verkraftet. Egal ob es weit zurückliegt oder erst kürzlich geschehen (29 Star of Betlehem )
- Diese Menschen haben auch Nachwirkungen von seelischen oder auch körperlichen Erschütterungen noch nicht verkraftet. Es ist egal, wie weit dies zurückliegt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie über solche Erschütterungen überwinden  


ERNÄHRUNG
Praxistipps für Volksschulkinder
Eine gute Ernährung ist für Schulkinder von größter Bedeutung
- Für eine gesundes Frühstück sorgen

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Eine nährstoffreiche Jause mitgeben
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„Junkfood" wie Pommes frites, Kekse und Chips sind für Kinder extrem verführerisch, sie entfalten viel Fett, Zucker oder Salz und leere Kalorien. Auch Limonade und Fruchtsaftgetränke sind sehr zuckerhaltig
-
Gesunde Snacks anbieten, z.B. Vollkornkräcker, kleingeschnittene Rohkost, frisches Obst, Fruchtshakes mit Joghurt, Käse, Nüsse, …
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Mit Kindern kochen


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