Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 01.10.18-07.10.18


HUNDSZUNGE  

Die Hundszunge ist eine relativ häufige Pflanze, die eng mit dem Beinwell verwandt ist. Sie sieht jenem auch recht ähnlich, obwohl die Blüten der Hundszunge nicht nach unten hängen. Die Blüten der Hundszunge wechseln von rötlich über violett bis hin zu blau. Als Heilpflanze wird die Hundszunge heutzutage kaum noch verwendet. Von der inneren Anwendung ist wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide abzuraten. Nur die äußerliche Anwendung gegen Hautprobleme wäre noch empfehlenswert.
Die Hundszungen sind eine  Pflanzengattung innerhalb der  Familie der  Raublattgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hautverletzungen, Leichte Verbrennungen
wissenschaftlicher Name:
Cynoglossum officinale
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
 Pyrrolizidinalkaloide, Heliosupin, Cynoglossin, Consolidin
Sammelzeit:
Herbst

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Hundszungen-Arten sind meist zweijährige oder ausdauernde, seltener einjährige, krautige Pflanzen. Die wechselständigen  Laubblätter sind einfach und ganzrandig; sie sind meist gestielt.
Generative Merkmale
Meist in endständigen zymösen Blütenständen, meist ohne Tragblättern, stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind meist fünfzählig und radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Die meist fünf Kelchblätter sind höchstens an ihrer Basis verwachsen und vergrößern sich nach der  Anthese. Die meist fünf  Kronblätter sind zu einer zylindrischen bis trichterförmigen Röhre verwachsen und besitzt einen radförmigen Saum. Die Kronröhre wird durch fünf Schlundschuppen verschlossen. Staubblätter und Griffel sind in der Kronröhre eingeschlossen. Es ist nur ein Kreis mit meist fünf  fertilen Staubblättern vorhanden. Die Staubblätter stehen in oder oberhalb der Mitte. Die zwei  Fruchtblätter bilden den oberständigen Fruchtknoten; er ist durch falsche Scheidewände in vier Klausen geteilt. Die  Klausenfrucht zerfällt in meist vier Teilfrüchte. Die meist vier einsamigen nussartigen Klausen sind ei- bis kreisförmig, auf der  Dorsalseite konvex, flach oder leicht konkav, zum Teil mit Randwulst und mit Widerhaken versehen.



KARDAMOM

Kardamom ist ein asiatisches Gewürz, das zur Familie der Ingwergewächse gehört. Im Gegensatz zu anderen Ingwer-Verwandten wird beim Kardamom aber die Frucht genutzt und nicht der Wurzelstock. Kardamom schmeckt leicht scharf und balsamisch und wird in Mitteleuropa vor allem als Lebkuchengewürz. Auch im indischen Chai-Tee, der auch hierzulande immer beliebter wird, hat Kardamom einen festen Platz. Durch seine ätherischen Öle regt Kradamom die Verdauung an und wirkt Blähungen entgegen. Außerdem hat er eine entkrampfende Wirkung auf das Nervensystem und kann auch Frauenbeschwerden lindern.
Der Grüne Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. Es gibt zwei Varianten dieser Art, die als Gewürz verwendet werden: Der Malabarkardamom und der weniger wertvolle Ceylonkardamom. Es werden meist die Samen verwendet, oft auch die gesamten getrockneten  Kapselfrüchte.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, krampflösend, Husten, Asthma, Blähungen, Mundgeruch, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Periodenkrämpfe, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Elettaria cardamomum
englischer Name:
Cardamom
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Borneol, Kampfer, Salicylate
Sammelzeit:
Oktober bis Dezember

Anwendung
Kardamom ist eine Gewürzart. Die Kapselfrüchte (Kardamomen) des Kardamoms werden kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich ansonsten öffnen und so die Samen verloren gehen. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine  aphrodisierendeWirkung nachgesagt.
In der Küche
Die Samen enthalten ein  ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Da es leicht verfliegt, sollte man ganze Kapseln dem Kardamompulver – in dem auch meist die geschmacks-neutralen Fruchtschalen mit vermahlen sind – vorziehen und die Samen erst bei Bedarf mörsern oder mahlen. Beim Mörsern drückt man den Stößel auf die Kapsel, bis sie aufspringt. Dann wird die Hülle entfernt und der Samen zerrieben. Guten Kardamom erkennt man an der frisch-grünen Farbe der Kapseln und der ölig-schwarzen Farbe der Samenkörner. Kardamomsamen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Sie sind ein Hauptbestandteil indischer  Masalas und des ihnen nachempfundenen  Curry-pulvers sowie von Masala chai. Das ayurvedische Konfekt Laddu, das aus Ghee-Butter hergestellt wird, enthält auch Kardamom. In der europäischen Küche findet das Gewürz hauptsächlich Verwendung in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius, aber auch in Wurstwaren, Likören, Schokolade und als Bestandteil von Gewürzmischungen. In Skandinavien ist Kardamom außerdem ein typischer Bestandteil süßer Backwaren (z. B. schwedische Kanelbulle oder finnische Pulla) und im Glühwein (Glögg). Bei der Zubereitung von arabischem Mokka wird dem Kaffeemehl häufig Kardamom zugegeben. Trotz desselben Namens wird der sogenannte  Schwarze Kardamom ausschließlich für pikante Gerichte verwendet.
In der Medizin
Als Droge dienen die kurz vor der Reife geernteten Früchte mit den Samen der var. minuscula  Bork , die nur an der Malabar-Küste heimisch ist (Malabar-Kardamom). Wirkstoff ist ein  ätherisches Öl (ca. 7%), das aus über 120 Verbindungen besteht, vor allem alpha- Terpinylacetat (etwa ein Drittel),  Cineol (ebenfalls etwa ein Drittel), alpha-Terpineol, Limonen, Linalylacetat, Linalool, Hydroxyzimtsäure, fettes Öl und Stärke. Für arz-neiliche Zwecke werden nur die von der Kapselhülle befreiten  Samen verwendet. Ihr  ätherisches Öl wirkt fördernd auf die Speichel-, Magen- und Gallensaftsekretion. In der Regel werden alkoholische Auszüge verwendet, bisweilen mit  Kümmel und Fenchel kombiniert und in Fertigpräparaten gegen Verdauungsbeschwerden, Blähungen und zur Anregung des Appetits eingesetzt. In manchen Mitteln ist Kardamom auch nur als Geschmackskorrigens enthalten.

Pflanzenbeschreibung
Elettaria cardamomum ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht in der Regel Wuchshöhen von 2 bis 3 Meter, vereinzelt bis 5,5 Meter. Es wird ein starkes bewurzeltes  Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet. Es sind viele lanzettliche Laubblätter vorhanden. Der Blütenstandsschaft wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und erreicht Wuchshöhen von bis zu 1,5 Meter. Die Blüten stehen in einem  rispigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig mit doppelten Perianth. Das Labellum ist der auffälligste Teil der Blüte. Die dreifächerigen, strohigen Kapselfrüchte sind von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fruchtfach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis röt-lichbraune  Samen.



BACHBLÜTEN
Man ist vor Angst, wie von Sinnen: hört nichts mehr, sieht nichts mehr, sagt nichts mehr und das Herz bleibt einem fast stehen (26 Rock Rose)
- Diese Menschen sind vor Angst, wie von Sinnen. Sie hören und sehen nichts mehr, sagen kaum was und deren Herz bleibt ihnen fast stehen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diese Angst bekämpfen


BACHBLÜTEN
Ich bin zu gewissenhaft (27 Rock Water)
- Diese Menschen sind zu gewissenhaft
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das Gewissenhafte abschütteln


ERNÄHRUNG
Nacht- und Schichtarbeiter
Sind außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt. Ihr Verdauungssystem wird besonders beansprucht. Es muss essen verdauen, obwohl es eigentlich auf Sparflamme läuft. Darauf sollte der Nachtarbeiter Rücksicht nehmen.
Eine fettarme Warme Mahlzeit um Mitternacht. Eventuell eine Tasse Kaffee oder Tee zur Anregung der Verdauungssäfte. Um das frühmorgendliche Tief zu vertreiben, sollte gegen 4 Uhr eine kleine Zwischenmahlzeit eingelegt werden. Der Magen und das Verdauungssystem lieben Regelmäßigkeiten


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