Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 02.09.19-08.09.19


MÄUSEDORN

Der Mäusedorn ist ein kleiner immergrüner Halbstrauch aus dem Mittelmeerraum. Der Name geht auf die Nutzung zur Bekämpfung von Mäusen und Ratten zurück. Die stacheligen Zweige sollten Mund und Magen der Nager schädigen. Oft findet man Trockengestecke aus Mäusedorn-Zweigen mit ihren roten Beeren im Herbst oder Früh-Winter im Handel. Medizinisch wird die Wurzel genutzt, sie hilft gegen viele Formen der Venenleiden. Die Wirkstoffe stärken das venöse Stützgewebe indem der Abbau von Elastin reduziert oder gestoppt wird. Für viele Menschen sind Mäusedorn-Produkte besser verträglich als die der Rosskastanie.
Der Stechende Mäusedorn, auch Stacheliger Mäusedorn oder Dornmyrte genannt, ist eine Pflanzenart, die zu den Spargelgewächsen gehört. Sie ist vor allem rund um das Mittelmeer sowie bis Vorderasien heimisch und wurde zur  Arzneipflanze des Jahres 2002 gekürt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Beinschmerzen, Hämorrhoiden, Venenleiden
Heilwirkung:
Beeren: abführend, Wurzel: antiexsudativ, antiphlogistisch, blutreinigend, diuretisch, entzündungshemmend, harntreibend, kapillarabdichtend, ödemhemmend, venenstärkend, venentonisierend
Anwendungsbereiche:
Beinschmerzen, Beinschwere, Besenreiser, Couperose, Frostbeulen,  Gallensteine,
Gelbsucht, Hämorrhoiden, Harnröhrenentzündung, Juckreiz, Krampfadern, Nierenerkrankungen, Nierensteine, Sonnenbrand, venöse Insuffizienz, Wadenkrämpfe
wissenschaftlicher Name:
Ruscus aculeatus L
Pflanzenfamilie:
Ruscaceae = Mäusedorngewächse
englischer Name:
Box-Holly, Butcher's broom
volkstümlicher Name:
Mäusedorn, Stachelmyrte, Stechender Mäusedorn, Stechmyrte
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Benzofurane, Campesterol, Gerbstoffe, Harze, Lignocersäure, Neoruscogenin, Ruscin, Ruscosid, Saponine, Sitosterol, Triterpene
Sammelzeit:
September-Oktober
Nebenwirkungen:
Magenbeschwerden (Selten)
Gegenanzeigen:
Vorsicht bei Bluthochdruck

Anwendung
Der Stechende Mäusedorn war bereits  Plinius (XVI) als Nahrungsmittel und Spargelersatz bekannt, auch im Tessin wurden die Triebe noch in der Neuzeit gegessen. Aus den Zweigen machte man Besen. Der Stechende Mäusedorn wurde in Deutschland im Winter seiner dekorativen Wirkung wegen gern in Gestecken verwendet, in Südtirol fand er als Grabeinfassung Gebrauch.  
Tee
1 Teelöffel Wurzel in 250 ml kaltes Wasser geben. Aufkochen und 5-10 Minuten ziehen lassen. 2x täglich getrunken stärkt die Venen.
Fertigpräparate
Es gibt viele Fertigpräparate (Cremes, Kapseln,...) in der Apotheke. Meistens wird eine Behandlung über mehrere Monate hinweg durchgeführt.
Beeren
Die Beeren wurden früher als Abführmittel gegessen.
Creme
Mit einem Ölauszug und einer Tinktur aus der Wurzel des Mäusedorns kann man eine Creme gegen Krampfadern, Besenreiser und Hämorrhoiden zubereiten. Die Creme wird am besten als Lanolin-Creme zubereitet. Als Zutaten braucht man: 30ml Mäusedorn-Ölauszug, 15g Lanolin anhydrid (Wollwachs ohne Wasser), 4g Bienenwachs, 30ml Mäusedorn-Tinktur, 10-50 Tr ätherische Öle nach Wahl, z.B. Wacholder-Öl

Geschichtliches
Hatte man früher Probleme mit Mäusen oder Ratten, so hat man Mäusedorn-Zweige auf die Nahrungsmittel gelegt. Büscheln von Mäusedorn-Zweigen wurden als Topfreiniger genutzt. Zeitweise diente der geröstete Samen des Mäusedorns auch als Kaffee-Ersatz. Die frischen zarten Triebe kann man auch als Spargelersatz kochen. Heute wird die Wurzel zu Fertigarzneimitteln wie Cremes und Kapseln verarbeitet.

Pflanzenbeschreibung
Der Stechende Mäusedorn ist ein immergrüner, zwischen 20 und 80, selten bis zu 90 Zentimeter hoher  Halbstrauch. Bei den scheinbaren Blättern der Pflanze handelt es sich um sogenannte  Phyllokladien, flächig verbreiterte  Kurztriebe. Sie sind zweizeilig angeordnet, länglich und starr mit einer deutlichen  Nervatur, bis zu 2,5 Zentimeter lang und verjüngen sich zu einer schmalen, stechenden Stachelspitze. Die eigentlichen Blätter der Pflanze sind klein, schuppenartig, bräunlich häutig und dreieckig bis lanzettlich. Blütezeit ist von März bis Mai. Die  Blüten und Früchte stehen einzeln auf den Phyllokladien, welche aus den Achselknospen der Schuppenblätter hervorgehen. Die  Blütenhülle ist klein, bis zu 2 Millimeter breit und grünlich-weiß, die inneren  Blütenhüllblätter sind deutlich kleiner als die äußeren.  
Der Mäusedorn ist in Westeuropa, Südwest-Asien und im Mittelmeerraum heimisch. Er wächst bevorzugt in Gebüschen, trockenen und felsigen Böden oder Hängen. Die mehrjährige Pflanze ist ein immergrüner Halbstrauch und wird zwischen 10 und 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind lederig, haben eine stechende Spitze und sind etwa 2-3 cm lang. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen, sehr selten eine Pflanze mit beiden Geschlechtern. Die Blüten erscheinen zwischen Januar und April und sind 2-3 mm groß. Aus den Mäusedornblüten entwickeln sich rote kugelige Beeren, die von August bis März an der Pflanze zu finden sind. Der Wurzelstock ist dick und fleischig.

Anbautipps
Die Pflanze ist anspruchslos und kann aus Samen selbst aufgezogen werden. Am besten im frühen Frühling in Töpfen aussäen, wenn es noch Kälteperioden gibt. Der Topf ist deshalb empfehlenswert, weil die Keimzeit 1 Jahr betragen kann. Die im Topf gewachsenen Pflanzen setzt man im Frühsommer ins Freie. Der Mäusedorn verträgt Temperaturen bis -25°C, lediglich längere Staunässe verträgt sie nicht. Es gibt eine besondere Sorte Namens "Sparkler" zu kaufen, die beide Geschlechter auf einer Pflanze hat.

Sammeltipps
Die ausgegrabenen Wurzen von Erde und Nebenwurzeln befreien. In der Sonne oder im Dörrofen (bei 40°C) trocknen. In luftigem Behältnis (z.B. Stoffbeutel) aufbewahren.




OLIVE

Die Frucht des mediterranen Olivenbaums ist voll mit wertvollem Pflanzenöl und würzigen, bitteren Stoffen. Das Olivenöl ist nicht nur ein sehr gesundheitsförderndes Öl in der Küche, sondern stellt auch ein besonders heilsames Öl zur Behandlung der Haut dar. Mit dem reinen Öl kann man die gereizte Haut von Neurodermitikern pflegen, oder man verwendet das Olivenöl in Cremes und Lotionen. Die Olivenfrucht in der Küche stärkt die Leber und hilft bei der Verdauung. Auch Olivenblätter kann man als Heilpflanze einsetzen. Als Bachblüte steht die Olive für die Lebenskraft und Regenerationsfähigkeit.
Der Olivenbaum, auch Echter Ölbaum genannt, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume, die zur Familie der Ölbaumgewächse gehört. Er wird seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hauterkrankungen, Ekzeme, Neurodermitis, Leber stärkend, Verstopfung, Gallensteine, hoher Blutdruck
wissenschaftlicher Name:
Olea europaea
Pflanzenfamilie:
Ölbaumgewächse = Oleaceae
englischer Name:
Olive
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Öl, Blätter
Inhaltsstoffe:
Fettes Öl, Bitterstoffe
Sammelzeit:
Herbst

Pflanzenbeschreibung
Habitus und Stamm
Der Olivenbaum wächst als reich verzweigter,  immergrüner  Baum oder  Strauch und erreicht (je nach Sorte) Wuchshöhen von 10 bis zu 20 Meter. Die wilden Olivenbäume sind kleiner als die Züchtungen. Junge Zweige sind etwas kantig. Die grüngraue, glatte Rinde junger Zweige, die Blattstiele und die Blattspreite sind intensiv silber-grau oder rostfarben beschuppt, die Rinde wird im Alter zu einer rissigen Borke. Der Olivenbaum benötigt viel Zeit zum Wachsen, kann jedoch mehrere hundert Jahre alt werden. Das älteste bekannte Exemplar in Vouves auf  Kreta (Griechenland) wird auf 4000 Jahre geschätzt. Da das Innere des Baumes zur  genaueren Bestimmung fehlt, geht man von mindestens 2000 Jahren aus. Weitere sehr alte Olivenbäume befinden sich in Spanien: ein Exemplar in Tarragona ist über 1700 Jahre alt, ein weiterer 1200 Jahre alter Baum steht in Castellón. Die Olivenbäume in den Olivenhainen werden zur besseren Ernte beschnitten, damit sie kleiner bleiben. Dabei gilt im Allgemeinen die Regel: je krummer und knorriger, desto besser der Ertrag.
Wurzel
Die Entwicklung und der Wuchs der  Wurzeln hängt maßgeblich von der Lockerheit des Bodens ab. Ein lockerer Boden bewirkt ein nahezu senkrechtes Wachstum bis zu 7m in die Erde; ist der Nährboden jedoch fest und felsig, entwickeln sich die Wurzeln eher flach und bilden ein verzweigtes Netzwerk um den Stamm herum. Im Allgemeinen befinden sich die meisten Wurzeln, unabhängig von der Bodenbeschaffenheit, jedoch in etwa 1m Tiefe. Jede Hauptwurzel der Olive kann einem bestimmten Hauptast zugeordnet werden – entfernt man diesen Ast, degeneriert im Boden der gesamte Wurzelabschnitt.
Blatt
Der Olivenbaum ist eine immergrüne Pflanze, das heißt, er verliert zu keiner Jahreszeit all sein Laub, sondern mehrere Jahre alte Blätter werden Jahreszeit unabhängig abgeworfen. Die gegenständigen, kleinen  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 5 mm lang. Die einfache, ledrige Blattspreite ist schmal lanzettlich bis elliptisch, selten schmal eiförmig, 1,5 bis 10 cm lang, 0,5 bis 2 cm breit, ganzrandig und läuft lanzettenförmig spitz nach vorne zu. Auf beiden Seiten der Mittelrippe befinden sich 5 bis 11 Hauptseitennerven. Die Blattoberseite ist graugrün. Die silbrig glänzende und grau gefärbte Blattunterseite besitzt kleine Härchen; sie sind als Sternhaare oder sternförmige Schuppenhaare ausgebildet, die die Wasserabgabe des Baumes vermindern, indem sie die  Diffusion von Wasserdampf aus den Spaltöffnungen vermindern.
Blütenstand und Blüte
Abhängig vom Verbreitungsgebiet blühen Olivenbäume von Ende April bis Anfang Juni. An end- oder seitenständigen, 2 bis 4 cm langen, rispigen Blütenständen stehen zwischen 10 und 40 Blüten. Die fast sitzenden, vierzähligen Blüten des Olivenbaumes sind zwittrig, können aber funktional eingeschlechtig sein und besitzen eine doppelte Blütenhülle (Perianth). Die vier  Kelchblätter sind 1 bis 1,5 mm lang. Die vier weißen bis gelblichen, 2,5 bis 4 mm langen Kronblätter sind zu einer etwa 1 mm langen Kronröhre verwachsen, die in vier elliptisch-länglichen, involuten, 1,5 bis 3 mm langen Kronlappen endet. Jede Blüte enthält zwei  Staubblätter und zwei  Fruchtblätter. Wird der Baum durch Trockenheit oder Nährstoffmangel etwa sechs Wochen vor der Blüte gestresst, verringert sich der Ertrag, weil die Blütenzahl vermindert wird und Blüten nicht zum Fruchten kommen. Die meisten Sorten sind selbstbefruchtend, wobei Fremdbestäubung meist den Ertrag steigert. Einige Sorten sind jedoch auf Fremdbestäubung angewiesen und brauchen ein genetisch verschiedenes Exemplar zur Bestäubung. Die Blüte wird über den Wind bestäubt.
Frucht und Samen
Es wird eine einsamige Steinfrucht, die Olive, gebildet. Die ellipsoide bis fast kugelige Steinfrucht weist eine Länge von 0,7 bis 4 cm und einen Durchmesser von 1 bis 2 cm auf. Der harte „Kern", der Samen, ist von weichem Fruchtfleisch umgeben. Die Farbe der unreifen Oliven ist grün, die der reifen schwarz oder violett/ braun. Am ertragreichsten ist ein Olivenbaum nach etwa 20 Jahren.



BACHBLÜTEN
Kinder fühlen sich in der Schule als Versager (19 Larch)
- Diese Kinder fühlen sich in  der Schule als Versager  
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr als Versager

BACHBLÜTEN
Überaktive Kinder, die abends nicht ins Bett zu bekommen sind (31 Vervain)
- Diese Menschen sind überaktiv, die abends nicht ins Bett zu bekommen sind
- Mit der dementsprechender Bachblüte wollen die Kinder freiwillig ins Bett


ERNÄHRUNG
Täglich Getreideprodukte und Kartoffeln – vollwertige Produkte bevorzugen (Regel 2)
Getreide in Form von Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken und ähnlichem (bevorzugt aus Vollkorn) sowie Kartoffeln. Kartoffeln enthalten kaum Fett und Cholesterin, liefern aber neben Stärke auch Eiweiß und vor allem reichlich Vitamine, Mengen- und Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Faserstoffe. Faserstoffe findet man vor allem in den Randschichten des Getreidekörner, sie sind demzufolge in Vollkornprodukten in weit größeren Mengen enthalten als in Produkte aus Auszugsmehlen.


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