Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 28.08.17-03.09.17


GALGANT  

Der Galgant ist ein Verwandter des Ingwers, der in Asien heimisch ist. Schon Hildegard von Bingen liebte und empfahl den scharfen Wurzelstock des Galgants zur Stärkung der Verdauung. In Asien ist der Galgant ein beliebtes Gewürz und wird auch in der Heilkunde verwendet. Der Name "Galgant" wird übrigens für vier verschiedene Pflanzenarten aus der Ingwerfamilie verwendet. Gemeinsam ist allen, dass sie scharf sind und die Verdauung stärken.
Der Echte Galgant, auch Galgantwurzel, Kleiner Galgant, Galgant oder Siam-Galgant genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der  Ingwergewächse gehört. Er wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Gallensaft fördernd, Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Alpina officinarum, Alpinia galanga
englischer Name:
Chinese Ginger
falsche Schreibweisen:
Galant
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Kampfer, Eugenol, Gerbsäure
Sammelzeit:
Herbst

Nutzung
Das bis zu einem Meter lange  Rhizom wird als Speisegewürz verwendet. Es riecht würzig und schmeckt bitter aromatisch sowie schwach brennend, erinnert etwas an Ingwer. Galgant ist Bestandteil von Gewürzmischungen (zum Beispiel Curry oder Leberwurstgewürz) und wird auch bei der Herstellung von Kräuterlikören und Limonaden (z.B. Cola) geschätzt. Die Pflanzenheilkunde verwendet das im Rhizom vorhandene ätherische Öl mit  Gingerolen, Galangol,  Flavonoiden und  Gerbstoff. Neben der Anregung der Verdauung wirken die Inhaltsstoffe krampflösend sowie bakterien- und entzündungshemmend. Dadurch bietet sich eine Verwendung bei  Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden wie  Blähungen und  Völlegefühl sowie bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich an. Neben fungiziden Wirkungen konnten tumorhemmende Effekte des Galgant nachgewiesen werden und er vermag im Zusammenspiel mit zytostatischen Mitteln zytotoxische Eigenschaften von  Chemotherapien zu unterdrücken. Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind nicht bekannt.

Beschreibung

Der Echte Galgant ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1,50 Meter erreicht. Es werden schlank-zylindrische, horizontal auswachsende Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Die ganzrandigen  Laubblätter sind ungestielt; sie werden 20 bis 30 cm lang und 1 bis 2,5 cm breit. Es werden  traubige Blütenstände mit kleinen Hochblättern gebildet. Die zwittrigen Blüten sind weiß mit rötlichen Linien. Die verwachsenen Kelchblätter sind etwa 1,5cm lang. Die zu einer Röhre verwachsenen Kronblätter sind 8 bis 10cm lang. Der Fruchtknoten ist behaart. Es wird eine rundliche, rote  Kapselfrucht gebildet mit etwa 1 cm Durchmesser. Sie blüht von April bis September und fruchtet von Mai bis November.




WEISSKOHL  


Der Weißkohl gilt in unseren Zeiten des Überflusses als Arme-Leute-Essen, aber vor allem die ärmeren Menschen wollen hierzulande möglichst nichts mit Kohl zu tun haben. Dabei ist Kohl nicht nur ein leckeres Gemüse, sondern auch sehr förderlich für die Gesundheit. Einerseits profitieren Stoffwechsel und Verdauungssystem von Kohlmahlzeiten, andererseits kann man ihn auch für Umschläge bei Wunden einsetzen, denn der Kohl enthält antibiotisch wirkende Substanzen.
Der Weißkohl, auch Weißkraut, Weißkabis, Kappes, Kaps, Kappus, Kabis oder Kraut genannt, ist eine Variante des  Kopfkohls und ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat. Aus ihm lassen sich deftige  Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate herstellen. Er zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an  Vitamin C und antibiotischwirkenden Senfölglycosiden aus.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, Hautentzündungen, Langsam heilende Wunden, Geschwüre, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür, neuralgische Beschwerden, Stoffwechsel fördernd, Rheuma, Gicht, Übergewicht, Verstopfung, Vitamin C Mangel
wissenschaftlicher Name:
Brassica capitata
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
 White cabbage
volkstümliche Namen:
Kraut, Kopfkohl, Kappes, Krautkopf
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Vitamin A, Proteine, pflanzliche Fette, Harze, Spurenelemente, Kalium, Kaliumnitrat, Kaliumsulfat, Eisen, Magnesiumoxyd, Schwefel
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung

Frischer Weißkohlsaft wird in der Volksheilkunde bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren eingesetzt. Kenntnisse zur Wirksamkeit sind bisher unzureichend. Ebenso kann Sauerkrautsaft bei Verdauungsbeschwerden angewendet werden. Äußerlich wurden früher gequetschte Kohlblätter zur Heilung von Geschwüren, Wunden und bei Furunkulose aufgelegt. Bei überwiegender Ernährung mit Kohl (wie sie z. B. in Notzeiten üblich war) wurden vermehrt Vergrößerungen der Schilddrüse beobachtet. Verantwortlich hierfür sind die im Weißkohl enthaltenen Glucosinolate, weil deren Spaltprodukte die Jodid-Aufnahme hemmen.
Essen
Die verbreitetste Möglichkeit, den Weißkohl einzusetzen, ist es, ihn zu essen.
Am wirksamsten ist der Weißkohl roh, aber dann ist er recht schwer verdaulich und fördert Blähungen. Bei diese Blähungen helfen Kümmel, Zwiebeln und Knoblauch. Auch als gedünstetes Gemüse oder in einer Kohlsuppe eignet sich der Kohl, um den Stoffwechsel anzuregen.
Sauerkraut
Besonders gut ist der Kohl auch als Sauerkraut, denn dann ist er roh und außerdem milchsauer vergoren, was an sich schon förderlich für die Gesundheit ist. Sauerkraut unterstützt durch die Milchsäurebakterien die Darmtätigkeit. Außerdem enthält Sauerkraut viel Vitamin C und hat dadurch früher im Winter die Menschen vor Skorbut bewahrt, wenn sie regelmäßig Sauerkraut gegessen haben.
Umschlag für schlecht heilende Wunden
Mit frischen Kohlblättern kann man schlecht heilende Wunden behandeln. Je nach Größe braucht man ein bis zwei Blätter, die in sehr gutem Zustand sein sollten. Dann werden nach dem Waschen und Trocknen die dicken Rippen der Blätter entfernt. Anschließend walzt man die Blätter mit einer Kuchenrolle oder Flasche so lange, bis sie weich und mürbe werden. Diese gewalzten Blätter legt man als Umschlag auf die Wunde. Zur Befestigung kann man einen Verband anlegen, der nicht zu straff sein sollte. Zweimal täglich sollte man diesen Umschlag wechseln. Beim Wechseln sollte die Wunde mit handwarmem Kamillentee oder verdünntem Weingeist gereinigt werden.
Saft
Den Kohl kann man auch als frisch gepressten Saft zu sich nehmen. In dieser Form ist er besonders wirksam und wirkt auch heilsam auf Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre. Der Kohlsaft wird als Kur etwa vier Wochen lang getrunken. Täglich sollte man einen halben oder ganzen Liter Kohlsaft in kleinen Schlucken trinken.
Sauerkraut-Saft
Sauerkraut-Saft fördert die Verdauung und den Stoffwechsel. Man bekommt fertigen Sauerkraut-Saft sogar im Handel in Flaschen.

Pflanzenbeschreibung
Viele Weißkohlsorten haben Köpfe, die deutlich größer sind als die des Rotkohls. Früh marktreife Sorten werden in der Regel als Kopfkohl vermarktet. Die später marktreifen und vielfach großvolumigen Sorten werden zu einem Großteil zu Sauerkraut verarbeitet. Zuchtziele sind insbesondere und je nach Verwendungsziel Platzfestigkeit bei gleichzeitiger Kompaktheit, kurzer Innenzapfen, Lagerfähigkeit, Krankheits- und Schädlingsresistenz sowie Eliminierung genetisch bestimmter Defekte wie interner Nekrosen, die „Tabak" genannt werden. Die am meisten angebauten Sorten sind rundköpfig, wodurch sie leichter maschinell zu verarbeiten sind. Im Norden sind auch platte Kopfarten wie Amager zu finden. In Süddeutschland werden auch das aromatische  Spitzkraut und das Filderkraut gezogen. Die Benetzbarkeit der Blattoberfläche ist gering. Wasser perlt in Tropfen ab, wie es auch bei Lotosblumen beobachtet werden kann, und nimmt dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mit (Lotuseffekt).
Schon in der Steinzeit wurde die Ursorte des Kohls vermutlich schon gegessen. Diese Urform wächst an den Küsten Europas. Wahrscheinlich weil die Menschen den Kohl gerne gegessen haben, haben sie ihn im Laufe der Jahrtausende zu verschiedenen Formen gezüchtet. Eine dieser Formen ist der Weißkohl, um den es hier geht. Beim Weißkohl wachsen die Blätter nach und nach so dicht zusammen, dass sich ein fester Kopf bildet. Im Frühling keimt der Kohl mit kleinen Blättern, die im Laufe der Monate immer größer werden. Im Laufe des Spätsommers und Herbstes bildet sich der Kopf, der über ein Kilo schwer werden kann.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich überarbeitet (27 Rock Water)
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Diese Menschen fühlen sich überarbeitet und kommen hier nicht weg
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen das Überarbeitungsgefühl ablegen


BACHBLÜTEN
Man entschuldigt sich dafür, dass man krank oder deprimiert oder erschöpft ist (24 Pine)
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Diese Menschen entschuldigen sich, dass sie krank, deprimiert oder erschöpft ist ohne es zu müssen  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Entschuldigungsphase überwinden


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