Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 31.07.17-06.08.17


EBBERRAUTE

Die Eberraute ist ein Verwandter des Beifußes und des Wermuts. Wie seine Brüder ist er eine mehrjährige Pflanze mit bitterem Geschmack und einem gewissen Cola-Aroma. Früher wurde die Eberraute als Gewürz für fette Speisen verwendet, doch inzwischen ist sie aus der Mode gekommen. Auch als Heilpflanze wurde die Eberraute früher höher geschätzt als heutzutage. Dabei hat sie vielfältige Heilwirkungen. Sie stärkt die Verdauungs- und die Harnorgane, man kann sie gegen Husten und Bronchitis verwenden. Außerdem lindert sie Frauenbeschwerden und aktiviert die Menstruation. Auch gegen Einschlafstörungen und Rückenschmerzen kann man die Eberraute verwenden.
Die Eberraute ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia in der Familie der Korbblütler. Sie wird als Heil- und Gewürzpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: Eigenschaften: abwehrsteigernd, antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schweißtreibend, tonisierend, Atemwege: Husten, Bronchitis, Fieber, Verdauungssystem: Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Durchfall, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Würmer, Harnorgane: Blasenschwäche, Nierenschwäche, Frauenheilkunde: Menstruationsbeschwerden, Menstruationsfördernd, Wechseljahresbeschwerden, Nervensystem: Schlafstörungen, Bewegungsapparat: Rückenschmerzen, Ischias
wissenschaftlicher Name: Artemisia abrotanum
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Herb Royal
volkstümliche Namen: Abraute, Amberbaum, Colakraut, Eberreis, Staubwurz, Zitronenkraut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Abrotin, Bitterstoffe, Gerbstoffe
Sammelzeit: August

Anwendung
Man kann die Blätter der Eberraute als Tee anwenden. Dazu bereitet man einen Aufguss mit ein bis zwei Teelöffel Eberrauten-Blätter und lässt ihn fünf bis zehn Minuten ziehen. Davon trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Auch als Tinktur kann man die Eberrauten-Blätter ansetzen. Davon nimmt man dreimal täglich 10-50 Tropfen ein. Die Eberraute wird schon seit langer Zeit in Gärten kultiviert. Beispielsweise nutzte man sie, um Fliegen und Parasiten zu vertreiben (Repellent). Sie erlangt als Zierpflanze in „Trockengärten“, „Steingärten“, „Steppengärten“ oder „Schottergärten“ wieder Popularität, da sie trockenheitstolerant ist.
Eberraute in der Küche
Eberraute ist heute keine gebräuchliche Gewürzpflanze mehr. Es gibt zwei Kulturtypen: Eine mit aufdringlichem Zitronengeruch (Zitroneneberraute) und eine neuere, die noch strenger riecht (Kampfereberraute, Kampferraute). Wegen ihres intensiven und bitteren Geschmackes muss sie sorgfältig dosiert werden. Als Würzkraut ist die Eberraute hauptsächlich zum Verfeinern fetten Fleisches geeignet. Die Bitterstoffe entfalten hierbei eine appetit- und verdauungsfördernde Wirkung. Bisweilen wird sie auch zartem Fleisch zugesetzt. Ähnlich wie Petersilie kann sie in ein Bouquet garni integriert werden.
Eberraute in der Heilkunde
Im Altertum wurde die Eberraute als Gallen- und Leberheilmittel eingesetzt. Ab dem 9. und 10. Jahrhundert baute man die Eberraute auf deutschem Gebiet in Klostergärten an. Der Abt Walahfrid Strabo meinte im 9. Jahrhundert, dass die Eberraute so viele Vorzüge besäße wie Blätter. Sie fand Einsatz bei Gelbsucht und Atemnot. Gemäß Tabernaemontanus 1625, 1588, half  Eberraute – von ihm Stabwurz genannt, gegen „das Keichen und Hertzgesperr“ und tödtet und treibet auss die Würm von alten Menschen und jungen Kindern, wenn es gepülvert und mit Milch oder Honig eingenommen wird. Nach Nicholas Culpeper (The English Physitian Enlarged) war Eberraute auch ein wunderbares Mittel gegen männliche Glatzen: Die Asche der Eberraute wird mit altem Salatöl vermischt und hilft denjenigen, denen das Haar ausgefallen ist und die kahl sind, dass das Haar wieder wächst, entweder auf dem Kopf oder am Bart. Medizinische Wirkung wurde bei nervösen Magenbeschwerden festgestellt. Auch eine appetitanregende Wirkung hat sich bestätigt.
Achtung! Die Eberraute darf nicht in der Schwangerschaft eingesetzt werden.

Pflanzenbeschreibung
Die Eberraute ist in Südeuropa heimisch. In Mitteleuropa wurde die Eberraute als Würz- und Heilpflanze schon im Mittelalter angebaut. Die mehrjährige Verwandte des Beifußes hat sehr viele, ganz feine Blätter, die an Federn erinnern. Die Blätter sind hellgrün.
Erscheinungsbild und Laubblatt
Die Eberraute wächst als Halbstrauch oder ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 50 bis 130, selten bis zu 170 Zentimeter. Sie ist aromatisch duftend. Die Wurzeln sind dick und verholzen. Jede Pflanze bildet relativ viele aufrechte, verzweigte Stängel, die an ihrer Basis verholzen können und braun, kahl oder spärlich behaart sind. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die bei einer Länge von (2 bis) meist 3 bis 6 Zentimeter und einer Breite von 0,2 bis 1,5 Millimeter im Umriss breit eiförmige Blattspreite ist zwei- bis dreifach fiederteilig. Die Blattabschnitte sind li-nealisch bis fadenförmig. Die Blattoberseite ist kahl und die Blattunterseite ist spärlich behaart.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht vom Spätsommer bis Herbst. In bei einer Höhe von 10 bis 30 Zentimeter und einem Durchmesser von 2 bis 10 Zentimeter weit verzweigten Gesamtblütenständen sind zahlreiche, nickende, relativ kleine körbchenförmige Teilblütenstände angeordnet. Die eiförmige Körbchenhülle (Involucrum) enthält viele, dachziegelartig angeordnete, angedrückte und spärlich behaarte, länglich-elliptische Hüllblätter. Der flache Körbchenboden besitzt keine Spreublätter.
Die Blüten sind alle röhrig. Die 14 bis 16 (selten bis zu 20) in der Mitte stehenden Blüten sind zwittrig und die meist vier bis acht (selten bis zu 15) randständigen weiblich. Die drüsigen, gelben Kronblätter sind zu einer 0,5 bis 1 Millimeter langen Röhre verwachsen. Die kahlen und oft hellbraunen Achänen sind bei einer Länge von 0,5 bis 1 Millimeter ellipsoid, zwei- bis fünfkantig sowie schwach gerippt.

Andere Sorten
Von der Eberraute gibt es mehrere Unterarten bzw. Sorten. Einige Duftpflanzen gehören dazu, bei denen die Eberraute andere Duftnoten hat als die normale Eberraute. Auf dem Foto sehen Sie beispielsweise den Colastrauch, der nach Coca-Cola duftet.




LINSEN  


Die Linse oder Erve, auch Küchen-Linsegenannt ist eine Pflanzenart aus der Gattung Linsen aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie stammt wahrscheinlich von der wilden Lens orientalis ab.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Ekzeme, Geschwüre,  Gicht, Rheuma, Verstopfung, Würmer bei Kindern
wissenschaftlicher Name:
Lens esculenta
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Sammelzeit:
August bis Oktober

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Linse wächst als  einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis zu 50cm. Der schon ab der Basis verzweigte Stängel ist flaumig behaart. Die wechselständigen Laubblätter sind paarig gefiedert mit vier bis zwölf Paaren von Fiederblättchen. Die Fiederblättchen weisen eine Länge von 6 bis 20 mm und eine Breite von 2 bis 5 mm auf. Die Rhachis endet in einer Ranke. Die weiß behaarten Nebenblätter sind 3 bis 7 mm lang.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis September. Die traubigen Blütenstände enthalten nur eine bis drei Blüten. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind intensiv behaart. Die weißen oder blauen Kronblätter stehen der typischen Form der Schmetterlingsblüte zusammen, die 4,5 bis 6,5 mm groß ist. Der kurz gestielte Fruchtknoten ist kahl. Die bei Reife zwischen Mai und September gelbe  Hülsenfrucht ist länglich und 10 bis 15 mm lang. Die runden, flachen, etwa 1 bis 2 mm dicken Samen weisen einen Durchmesser von 3 bis 7 mm auf.



BACHBLÜTEN
Überempfindlichkeit aller Art, z.B. gegen Kälte, Lärm, grelles Licht, lautes Sprechen, starke Gerüche, Widerspruch, man möchte nicht angesprochen werden usw. (20 Mimulus)
-
Diese Menschen sind sehr überempfindlich gegenüber allem, wie Kälte, Lärm, grelles Licht, lautes Sprechen,
 starke Gerüche, Widersprüche und wollen deshalb nicht angesprochen werden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Überempfindlickeit ablegen


BACHBLÜTEN
Man glaubt, ohne Stimulantien, wie Kaffee, Tee oder Kräftigungsmittel nicht mit einer Arbeit anfangen zu können (17 Hornbeam)
-
Diese Menschen haben den glauben, dass sie ohne Kaffee, Tee oder Kräftigungsmitteln ihre Arbeiten nicht
 anfangen zu können  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diesen Irrglauben mit der Zeit überwinden
 und können ohne etwas ihre Arbeit beginnen


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