Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juli > 02.07.18-08.07.18


KARDOBENEDIKTE

Das Benediktenkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung Flockenblumen in der Unterfamilie der  Carduoideae innerhalb der Familie der  Korbblütler. Sie wird als Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Magensäuremangel, Leberschwäche, Darmschwäche, Gallenschwäche, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Cnicus benedictus
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
volkstümlicher Name:
Benediktenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juli bis September

Verwendung

Typisch ist der bittere Geschmack der Pflanzenteile. Medizinisch verwendet werden die Blätter und die blühenden Enden der Stängel. Die bedeutendste Inhaltsstoffgruppe stellen die Bitterstoffe mit den Hauptbestandteilen  Artemissiifolin, Cnicin und Salonitenolid. Dabei enthält die Droge etwa 0,2% Cnicin. Weitere Inhaltsstoffe sind ätherische Öle mit Terpenen (Citral,  Cymen,  Fenchon),  Flavonoide und Triterpene. Das essentielle Öl des Benediktenkraut, die im Mittelalter bei eitrigen Hautgeschwüren angewendet wurde, wirkt laut Weiß vor allem gegen Staphylokokken bakteriostatisch.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Das Benediktenkraut wächst als distelähnliche, einjährige, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern. Die Laubblätter sind bis zu 30 Zentimeter lang und 8 Zentimeter breit mit kleinen Stacheln am Blattrand.
Generative Merkmale
Der körbchenförmige Blütenstand hat einen Durchmesser von 3 bis 4 Zentimetern und enthält viele gelbe  Röhrenblüten, die von vielen stachligen Hüllblättern umgeben sind. Die Blütezeit liegt in Mitteleuropa im Juni.



LAVENDEL

Der wohlduftende Lavendel erinnert an Südfrankreich, wo er auf großen Feldern gedeiht. Dort riecht die ganze Gegend nach Lavendel. In unseren Breiten wird er gerne in den Gärten angepflanzt, weil er nicht nur gut duftet, sondern auch hübsch aussieht. Der Duft von Lavendel beruhigt und reinigt und wirkt auf vielfältige Weise heilsam auf den Menschen. Besonders bewährt ist er bei unruhigen Babys und deren Problemen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken. Die volkstümlichen Namen des Lavendels lauten: Nervenkräutel, Narden, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten
Lavendel ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler. Die 28 bis 37 Arten sind von  Makaronesien über den Mittelmeerraum bis Westasien und auf dem Indischen Subkontinent verbreitet. Wirtschaftlich bedeutend sind der Echte Lavendel, der  Speik-Lavendel und der  Lavandin.

Steckbrief
Heilwirkung:
antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend, harntreibend, krampflösend, Asthma,  Augenringe, Erschöpfungszustände, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Husten, Kreislaufschwäche, Magenkrämpfe, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Rheumatische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Wasseransammlungen, Entzündete Wunden, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Lavendula officinalis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
 Lavenders
falsche Schreibweisen:
Lawendel
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Gerbstoff, Glykosid, Saponin
Sammelzeit: Juli / August

Anwendung
Als Tee
Für den Tee oder die äußerliche Anwendung eignet sich der Tee aus den getrockneten Blüten. Auch in Teemischungen wird Lavendel gerne eingesetzt.
Als Tinktur
Auch Lavendeltinktur eignet sich für die innerliche und äußerliche Anwendung.
Als Kräuterkissen
In kleine Stoffkissen eingenäht, beruhigen Lavendelkissen Kleinkinder, sodass sie besser schlafen können.
Außerdem vertreiben Lavendelkissen Kleidermotten, wenn man sie in Schränke legt.
Als Badezusatz
Im Badewasser hilft Lavendel beim Entspannen.
In Cremes und Salben
Als Zutat in Salben wirkt Lavendel gegen Hautreizungen.
Als ätherisches Öl
Ätherisches Lavendelöl eignet sich für den Einsatz in der Duftlampe zur Beruhigung und Raumreinigung.
Außerdem kann man es als Badezusatz, Cremezutat und für Hautöle benutzen.
Als Kräuteressig
Setze 10g Lavendelblüten mit 10g Weingeist in 80ml Weinessig an. Lasse den Ansatz 5 Tage stehen und filtere die Blüten dann ab. Mit diesem Kräuteressig kannst du die Gliedmaßen bei rheumatischen Beschwerden und Gicht einreiben.

Pflanzenbeschreibung
Lavendel ist in Südeuropa heimisch, wird aber schon lange in mitteleuropäischen Gärten kultiviert. Der Lavendel ist ein mehrjähriger 0,5 bis 1m hoher Halbstrauch. Seine Blätter sind linealisch bis lanzettlich. Die jungen Blätter sind graublau und weich filzig. Ältere Blätter werden grün. Die Blüten sind langgestielte violette Scheinähren. Sie duften blumig und balsamig.
Vegetative Merkmale
Die Lavendelarten sind  Halbsträucher, kleine  Sträucher oder selten ausdauernde  krautige Pflanzen. Junge Zweige sind oft vierkantig. Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle. Die aromatisch duftenden, gegenständig bis wirtelig angeordneten, ungestielten Laubblätter sind ganzrandig, selten gezähnt oder fiederschnittig, und häufig dicht behaart.
Generative Merkmale
In endständigen, lang gestielten  Scheinähre stehen Halbquirle. In den Achseln von oft häutigen oder bun-ten  Tragblättern, die sich deutlich von den Laubblättern unterscheiden und die Blütenkelche kaum überragen stehen in den Halbquirlen meist drei bis fünf (ein bis zehn) Blüten zusammen. Wenn  Deckblätter vorhanden sind, dann sind sie relativ klein. Die Blüten sind kurz gestielt oder fast sitzend. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen mit meist 13 (8 bis 15) Nerven; die Kelchröhre ist walzlich, seine Oberlippe ist meist einzähnig und die Unterlippe vierzähnig. Die Kelchzähne sind klein, der obere trägt an der Spitze ein herzförmiges oder verkehrt-eiförmiges Anhängsel. Die fünf  Kronblätter sind zu einer zweilippigen Krone verwachsen, die meist eine intensiv blaue bis violette Farbe aufweist. Die Oberlippe hat zwei, die Unterlippe drei rundliche, flache oder leicht zurückgebogene Kronzipfel. Es gibt zwei längere und zwei kürzere Staubblätter, die alle fruchtbar und vorne gebogen sind. Staubblätter und Griffel sind kürzer als die Kronröhre und daher nicht sichtbar. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der durch eine falsche Scheidewand in vier Teile geteilt wird. Der einfache  Griffel hat zwei flache, eiförmige  Narbenlappen. Die Klausenfrüchte zerfallen in vier dünnschalige, glänzende Klausen, die eine kleine, grund- bis rückenständige Ansatzfläche (Areole) aufweisen.



BACHBLÜTEN
Ich kann andere Menschen schlecht akzeptieren (Vine)
-
Diese Menschen können ihre Mitmenschen sehr schlecht akzeptieren
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sie wieder akzeptieren


BACHBLÜTEN
Ich bin ein labiler Menschen (Walnut)
-
Diese Menschen sind sehr labil
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie wieder standhafter


ERNÄHRUNG
Küchenkräuter nach Hildegard
- Bertram (Hildegard zitiert: er ist gut, weil er die Fäulnis im gesunden Menschen mindert, das gute Blut vermehrt und einem klaren Verstand bereitet. Auch den Schwerkranken bringt er wieder zu Kräften)
- Gewürznelken (bei Hildegard als Heilmittel für Ohrensausen und Kopfschmerzen, was heute mit Bluthochdruck gleichgesetzt wird)
- Galgant (Hildegard empfahl bei Herzschwäche aus heutiger Sicht auch bei Verdauungsstörungen und Blähungen angewandt)
- Fenchel (Hildegard zitiert: wie immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich, vermittelt ihm angenehme Wärme, guten Schweiß und gute Verdauung)
- Lorbeerblätter (nur als Heilmittel)
- Muskat (bei Hildegard: wenn ein Mensch Muskatnuss ist, dessen Herz weitet sich und reinigt seinen Sinnesapparat und trägt ihm eine gute Auffassungsgabe ein)
- Quendel (sind eine reinigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt nachgesagt)
- Zimt (ältere Gewürze überhaupt gelobt. Hat starke Kräfte … Wer davon isst, dem mindert die schlechte Säfte, bereitet ihm gute Säfte)


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