Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 27.05.19-02.06.19


BASILIKUM


Der Basilikum ist uns vor allem als Gewürzpflanze bekannt. Besonders zusammen mit Tomaten entfaltet er sein unvergleichliches Aroma. Doch Basilikum ist auch eine Heilpflanze. Er stärkt nicht nur die Verdauungsorgane, sondern beruhigt auch die Nerven, lindert Migräne und leistet gute Dienste in der Frauenheilkunde.

Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Magenschwäche, Blähungen, darmreinigend, Darminfektionen, Magenkrämpfe, Verstopfung, Gicht, Blasenentzündung, Nervenschwäche, Schwindelanfälle, Migräne, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsfördernd, Muttermilch fördernd, Libido steigernd, Hautabschürfungen, Hautrisse, Schlecht heilende Wunden, Insektenstiche
wissenschaftlicher Name: Ocimum basilicum
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Basil
volkstümlicher Name: Basilge, Basilienkraut, Braunsilge, Josefskräutlein, Hirnkraut, Königskraut, Königsbalsam, Krampfkräutel, Nelkenbasilie, Suppenbasil
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blütenspitzen, ätherisches Öl
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Basilischer Kampfer, Cineol, Menthol, Thymol, Methylcavicol, Anethol, Kampfer, Gerbstoff, Saponine, Flavonoide, Farnesol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol
Sammelzeit: Juni bis August

Anwendung
Tee
Eine Tasse nach jeder Mahlzeit wirkt verdauungsfördernd. Auch das Nervensystem wird durch Basilikum gestärkt und Migräne gelindert. In der Frauenheilkunde kann Basilikum Periodenkrämpfe lindern und unregelmäßige Menstruationsblutungen regeln. Auch gegen Wechseljahresbeschwerden kann man Basilikum verwenden, denn sein Inhaltsstoff Beta-Sitosterol ist dem Hormon Östrogen ähnlich und wirkt daher dem Hormonmangel entgegen. Stigmasterol, ein weiterer Inhaltsstoff, fördert den Eisprung, was auch zur Regulierung der Zyklen beiträgt.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte man Basilikum nicht in größeren Men-gen zu sich nehmen.
Niespulver
Getrocknet und zerstoßen kann man Basilikum als Unterstützung für den Geruchssinn nach chronischem Schnupfen einsetzen.
Zerriebene frische Blätter
Frische Blätter helfen zerrieben gegen Insektenstiche.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl hilft bei Insektenstiche, nervöse Schlaflosigkeit und Migräne. Entweder äußerlich aufgetragen oder in der Duftlampe.
Äußerlich
Äußerlich als Waschung, Bad oder Umschlag angewandt kann Basilikumtee bei schwer heilende Wunden und Hautabschürfungen helfen.
Gewürz
Zusammen mit Tomaten schmeckt frischer Basilikum extrem lecker. Man kann im Prinzip fast jeden Salat mit frischem Basilikum würzen. Getrocknet kann man ihn wie Pfeffer verwenden, auch in gekochten Ge-richten. Da dem Basilikum Libidosteigernde Wirkung nachgesagt wird, könnte es sich lohnen, in der Küche zu verwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Basilikum liebt die Wärme und das Sonnenlicht. Darum gedeiht es in Mittelmeerländern besonders gut. Basilikum gehört zu den Lippenblütlern, ist aber in Mitteleuropa nur einjährig. Kälte bekommt ihm gar nicht, es wird dann schnell braun und verfällt. Die Blätter des Basilikums sind spitz-oval, glänzend und grün. Sie duften wunderbar würzig. Beim normalen Basilikum sind die Blätter in der Mitte rundlich nach oben gewölbt. Sie wachsen gegenständig am Stängel. Wenn man die oberen Blattpaare kappt, verdoppeln sich die Triebe und die Pflanze wird üppiger. Ab Juli fängt das Basilikum an zu blühen. Es bildet dann einen verlängerten Stängel, an dem weiße Blüten aufblühen.

Anbautipps
Vermehrung durch Ansaat
Da der Basilikum in Mitteleuropa einjährig ist, wird er am besten durch Aussaat kultiviert. Er eignet sich sehr gut für den Anbau in Töpfen. Da Schnecken ganz wild auf Basilikum sind, ist der Anbau in Töpfen auch sicherer als der Freilandanbau, denn man kann Blumentöpfe besser schützen. Als Erde eignet sich gute Blumenerde, am besten mit etwas Sand. Der Basilikum ist ein Lichtkeimer, er wird bei der Aussaat also nicht mit Erde bedeckt. Der Samen hält sich sieben Jahre, man muss also nicht jedes Jahr neuen Samen kaufen. Während der Keimdauer sollte man die Samen feucht halten. Dazu bietet es sich an, den Topf mit einer Plastikfolie abzudecken oder ihn in ein Zimmergewächshaus zu stellen, denn dann muss man nicht so oft nachfeuchten. Außerdem essen Vögel gerne die Samen. Eine lichtdurchlässige Abdeckung schützt vor den gierigen Vögeln. Zum Befeuchten wird die Oberfläche der Erde samt Samen am besten mit einem Sprüher besprüht. Die Samen quellen sichtbar auf, wenn es ihnen gut geht. Sie keimen dann relativ bald innerhalb von einer Woche. Der Basilikum möchte warm stehen und braucht viel Sonne. Dann gedeiht er gut und ist bald groß genug, um davon zu ernten.
Gekaufte Pflanzen
Basilikumpflanzen kann man inzwischen schon sehr billig in Supermärkten kaufen, denn Basilikum ist immer beliebter geworden, kann aber nicht gut bundweise verkauft zu werden, denn die Blätter welken sehr schnell. Die gekauften Basilikumtöpfe eignen sich jedoch kaum, um sie längere Zeit zu kultivieren und wachsen zu lassen, denn die Töpfe sind zu klein. Selbst wenn man die Pflanzen in einen größeren Topf setzt, funktioniert das meistens nicht, denn die Pflanzen wachsen zu dicht. Wenn man aus einer gekauften Pflanze jedoch vier üppige Pflanzen für den ganzen Sommer haben will, dann macht man am besten die wundersame Basilikum-Vermehrung.

Sammeltipps
Frisch
Am besten isst man Basilikum frisch, weil er dann ein herrliches Aroma hat. Dazu zupft man nicht einzelne Blätter ab, sondern man kappt die Triebspitzen. In der darunterliegenden Blattebene können sich dann nämlich die Seitentriebe entwickeln und zu zwei neuen Triebspitzen heranwachsen. Wenn man auf die-se Weise konsequent erntet, werden die Pflanzen immer buschiger und entwickeln sich zu ungeahnter Üppigkeit.
Trocknen
Für den Wintervorrat kann man den Basilikum auch trocknen. Dazu schneidet man die Pflanzen dicht über der Erde ab. Die ganzen Pflanzen werden dann zu kleinen Bündeln zusammengebunden und an einem schattigen, aber warmen und trockenen Ort getrocknet. Wenn die Pflanzen vollständig getrocknet sind, werden sie kleingeschnitten und luftdicht aufbewahrt, damit das Aroma erhalten bleibt. Der getrocknete Basilikum kann mit den frischen Blättern leider nicht mithalten.



CURRYSTRAUCH

Der Currystrauch ist ein Halbstrauch und Heckenpflanze aus dem Mittelmeergebiet. Blätter und Blüten haben ein angenehmes Curry-Aroma, das an Salbei erinnert. Die Pflanze wird als Gewürzpflanze eingesetzt, sie eignet sich auch als Heilpflanze, gegen Husten, Hautprobleme. Das wertvolle und teure Öl, das aus den schönen gelben Blüten oder dem blühenden Kraut gewonnen wird, kann gegen Prellungen und kleinere Verletzungen eingesetzt werden.
Der Currystrauch hat einen kleinen Bruder, den Zwerg-Currystrauch, der die gleichen Eigenschaften hat. Der Zwerg-Currystrauch ist etwas kleiner und bitterer.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten, Prellungen
Heilwirkung:
abschwellend, ausgleichend, entzündungshemmend, fungistatisch, fungizid, hautberuhigend,
insektenabwehrend, pilzhemmend, pilztötend, schmerzstillend, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Äderchen, Blutergüsse, Ekzeme, Gelenkschmerzen, Hautjucken, Hautunreinheiten,
Husten, Insekten, Krampfadern, Lymphstau, Pilze, Prellungen, Sportverletzungen, Stress, Verstauchungen,
Zerrungen
wissenschaftlicher Name:
Helichrysum italicum, Helichrysum angustifolium
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Curry plant
volkstümlicher Name:
Currykraut, Currystrauch, Italienische Immortelle, Italienisches Sonnengold, Italienische Strohblume, Sonnengold, Die Unsterbliche
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Kraut, blütenlose Triebe
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Borneol, Beta-Pinen, Italidion, Limonen, Nerol, Nerylacetat
Sammelzeit:
Juni bis Oktober
Nebenwirkungen:
Magenreizung, Magenschmerzen

Anwendung
Öl
Aus dem Currystrauch wird ein ätherisches Öl gewonnen, das Immortellenöl oder auch Strohblumenöl. Es ist eine gelbliche, klare und durchsichtige Flüssigkeit. Es eignet sich als Einreibe-Mittel gegen blaue Flecken, Blutergüssen, Prellungen und Verstauchungen. Gut bei Wanderungen. Das Öl darf nur äußerlich eingesetzt werden, innerlich eingesetzt führt es zu Vergiftungserscheinungen. Das Öl kann mit Soja- oder Sesamöl 1:50 verdünnt werden.
Tee
1 Esslöffel getrockneter Blüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft gegen Husten und wirkt entgiftend. Den Tee kann man auch zur Hautbehandlung und Bädern nutzen.
Gewürzpflanze
Frische Zweiglein eignen sich als Curry-Ersatz in Reis-, Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichten. Zweige mitkochen und später wieder herausnehmen.

Geschichtliches
Der Currystrauch wurde schon früher als Tee-Ersatz genutzt. Es wurden für festliche Anlässe aus getrockneten oder frischen Zweigen, Sträuße und Kränze gebunden. Mit einer Wasserdampfdestillation wurde und wird seit Jahrhunderten aus den Blüten oder blühendem Kraut das Immortellenöl gewonnen. Heute ist das Currykraut Heckenpflanze und Gewürz.

Pflanzenbeschreibung
Der Currystrauch ist in Mittelmeerraum heimisch. Er wächst bevorzugt an trockenen und sonnigen Plätzen. Der mehrjährige immergrüne Strauch wird zwischen 40 und 100 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser zwischen 50 und 120 Zentimeter. Der Zwerg-Currystrauch ist zwischen 20 und 50 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser zwischen 30 und 60 Zentimeter. Mit der Zeit wird der Stamm holzig. Der Duft des Currystrauchs ist dem Curry ähnlich, besonders stark bei Regen. Der Halbstrauch ist dicht, die Blätter silbergrau, etwas klebrig, länglich und etwa 2-3 cm lang. Die Blätter des Zwerg-Currystrauch sind 1-2 cm lang. Die gelben bis dunkelgelben Blütenköpfchen erscheinen zwischen Juni und August. Aus den Currystrauch-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Stimmen Boden und ist das Klima ohne starken Frost, so ist der Currystrauch pflegeleicht.
Samen
Samen im Februar in Töpfchen aussäen, die Samen keimen bei etwa 20° nach etwa 3 Wochen. Pflanzen pi-kieren und in Töpfen den nächsten Winter im Gewächshaus oder Fensterbrett überwintern.
Stecklinge
Vermehrung durch Stecklinge, die im Sommer vor der Blüte aus holzigen Zweigen gewonnen werden.
Pflege
Der Currystrauch braucht einen sonnigen, trockenen und sandigen Boden, ohne jede Staunässe. Nur bei jungen Pflanzen oder langer Trockenheit vorsichtig gießen. Nur alte Pflanzen vorsichtig und leicht düngen. Die Pflanze verträgt keinen starken Frost (-10°C), entweder in Töpfen ziehen oder im Winter mit Vlies oder Reisig schützen. Der Strauch kann nach der Blüte zurück geschnitten werden.

Sammeltipps
Heilpflanze für Tees
Kraut mit oder ohne Blüten ernten, bündeln und an einen luftigen, schattigen Ort trocknen. Für eine Tee eig-nen sich am besten die trockenen Blütenköpfe.
Öl
Die Selbstherstellung lohnt kaum, da Wasserdampfdestillation schwierig und für 1 Gramm Öl ganze 2 kg Kraut benötigt werden.
Gewürzpflanze für die Küche
Vor der Blüte können jederzeit Zweiglein für die Küche geerntet werden. Wenn das Currykraut am blühen oder gerade verblüht ist, ist das Aroma nicht mehr ganz so gut.



BACHBLÜTEN
Zwangsvorstellungen; Wahnideen (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen haben häufig bzw. ständig Zwangsvorstellungen oder auch schon Wahnideen
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BACHBLÜTEN
Ich fühle mich übergangen (8 Chicory)
- Diese Menschen fühlen sich stetig übergangen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Gefühl ablegen


ERNÄHRUNG
Arten des Vegetarismus
- Ovo-Lacto-Vegetarier: Essen nichts, was aus dem Körper getöteter Tiere hergestellt wird, also kein Fleisch, Geflügel, Fisch oder daraus hergestellte Produkte. Andere  tierische Produkte wie Eier, Milch oder Honig stehen jedoch auf den Speiseplan.
- Ovo-Vegetarier: Hingegen essen Eier, jedoch kein Fleisch, Fisch und keine Milch/-produkte. In ihrer Sichtweise enthalten Eier kein lebensfähiges Wesen, solange es nicht befruchtet wurde.
- Lacto-Vegetarier: essen keine Eier, verzehren Milch/-produkte
- Veganer: verzichten auf alle Nahrungsmittel tierischer Herkunft und vermeiden in der Regel den Kauf aller tierischer Produkte. Das inkludiert beispielsweise auch Bekleidung aus Leder.


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