Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 01.05.17-07.05.17


Habichtskraut  
 
Die Habichtskräuter bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler. Die Gattung umfasst sehr viele Arten mit zahlreichen Unterarten, die teilweise sehr schwer zu bestimmen sind. Durch unterschiedliche Fortpflanzungs- und Kreuzungsmöglichkeiten ist auch die Einordnung schwierig.
Von Ferne ähnelt das Habichtskraut dem Löwenzahn, doch wenn man näherer kommt, sieht man die anders geformten Blätter und rauheren Stängel. Ist das Habichtskraut schon als Pflanze eher unbekannt, so ist seine Heilwirkung noch unbekannter. Am verbreitetsten ist noch die angebliche Fähigkeit des Habichtskrautes die Sehkraft zu stärken, so dass man scharf sehen kann wie ein Habicht. Die Verwendung als Mittel gegen Hals- und Mundentzündungen steht jedoch auf solideren Füssen, denn das Habichtskraut wirkt adstringierend und entzündungshemmend.

Steckbrief

Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutbildend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Rachenentzündung, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Blasensteine, Nierensteine, Herzschwäche, Kreislauferkrankungen, Wassersucht, Ödeme, Stärkung der Sehkraft, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Hieracium pilosella
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Mouse-ear Hawkweed
volkstümliche Namen:
Felsenblümeli, Langhaariges Habichtskraut, Kleines Mauseohr, Mausröhrchen, Mausohr-Habichtskraut, Nagelkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim, Umbelliferon
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung

Innerlich

Durch die adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften des Habichtskraut, kann man es als Tee zum Spülen, Gurgeln und Trinken gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwenden. Diese Wirkung ist recht mild. Auch gegen Durchfall kann man den Habichtskraut-Tee verwenden. Die Volksheilkunde verwendet das Habichtskraut auch gegen andere Beschwerden des Verdauungsapparates. Außerdem soll es das Herz stärken und bei Wasseransammlungen helfen.
Augenstärkung

Traditionell gilt das Habichtskraut als augenstärkend und soll die Sehkraft stärken. Angeblich verdanken die Habichte dem Habichtskraut ihre scharfen Augen, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat. Mit dem frischen und abgekühlten Tee kann man die Augen spülen und waschen.

Pflanzenbeschreibung

Manche Habichtskräuter sehen dem Pippau ähnlich.
Vegetative Merkmale

Die Habichtskraut-Arten sind meist ausdauernde krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von, selten 5 bis, meist 20 bis 150 Zentimetern erreichen. Sie bilden meist Pfahlwurzeln, manchmal bilden sie Ausläufer (Stolonen). Die einfachen oder verzweigten Stängel sind meist aufrecht. Die gestielten oder ungestielten Laubblätter stehen oft in grundständigen Rosetten zusammen und sind an den Stängeln verteilt. Die Blattspreiten sind einfach bis fiederteilig. Die Blattränder können glatt oder gezähnt sein.
Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Die körbchenförmigen Blütenstände stehen manchmal einzeln oder meist in verzweigten Gesamtblütenständen. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 3 bis 9 (selten bis mehr als 12) Millimetern auf. Die 5 bis 21 (selten bis mehr als 40) Hüllblätter stehen in mindestens zwei Reihen. Der Blütenstandsboden ist flach. Die Blütenkörbchen enthalten nur sechs bis über 150 Zungenblüten. Die Farbe der fünfzipfeligen Zungenblüten ist meist gelb, manchmal weiß oder gelblichweiß, selten orangefarben. Die Achänen sind meist rotbraun oder schwarz mit meist zehn Rippen. Der Pappus besteht aus 20 bis 80 weißen Borstenhaaren, die mehr oder weniger gleich oder ungleich sind; sie können in ein, zwei oder mehr Reihen stehen.
Das Habichtskraut wächst auf trockenen Wiesen, in Waldlichtungen und an Feldrändern. Das mehrjährige Kraut gehört zur Familie der Korbblütler, zu der auch Kamille, Ringelblume und Löwenzahn gehören. Das kleine Habichtskraut wird bis zu 30 cm hoch. Es bildet am Boden eine Blattrosette mit lanzettlichen Blättern. Unterseits sind die Blätter weißfilzig und oben hellgrün mit vereinzelten Borsten. Auf den kahlen Stängeln blühen zwischen Mai und Oktober gelbe Korbblüten, die den Blüten des Löwenzahns stark ähneln. Sie sind nur etwas kleiner.



Kosobaum
  
Der Kosobaum oder Kossobaum ist die einzige Art der monotypischen Pflanzengattung Hagenia innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die Heimat liegt in den Gebirgen Ost-, Zentral- und des Südlichen Afrikas (Eritrea, Äthiopien, Sudan, Kenia, Tansania, Uganda, Burundi, Zentralafrikanische Republik, Ruanda, östliches Zaire, Malawi, Sambia), meist in Höhenlagen oberhalb von 2000 Meter.

Steckbrief

Heilwirkung:
Magenschwäche, Verstopfung, wurmtreibend
wissenschaftlicher Name:
Hagenia abyssinica
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten

Nutzung

Auf Grund der vielen rötlichen Blüten wird Hagenia abyssinica als Zierpflanze verwendet. Im Hochland von Tansania wird Hagenia abyssinica in der Forstwirtschaft in den montanen Wäldern angepflanzt. In Tansania verwendet man Hagenia abyssinica vielseitig, beispielsweise als Feuerholz, die Laubblätter als Tierfutter und Gründünger und die Samen als Speisezusatz oder Gewürz. Im Kilimandscharo-Gebiet wird die Borke verwendet um Textilien gelblich-rot zu färben (Färberpflanze).
Verwendung des Holzes

Das schön aussehende Holz wird zur Herstellung von Möbeln, Fußböden, Werkzeugen, Zäunen und als Bauholz verwendet. Aus ihm werden Furniere hergestellt. Das Splintholz ist creme-gelb. Das Kernholz ist dunkelrot bis rot-braun, weich und mittelschwer (560 bis 750 kg/m³ bei einer Holzfeuchte von 12 %). Die Fasern sind meist gerade. Das Kosso-Holz ist nicht haltbar und wird von Bohrkäfern und Termiten befallen. Während des Trocknens kann es zu Verformungen kommen. Das Holz ist leicht zu sägen und Nägel halten gut.
Pharmazeutische Verwendung

Die frischen Blüten werden wegen der enthaltenen Gerbstoffen als Bandwurmmittel genutzt. Als Droge: Kosoblüten = Flores Koso werden die weiblichen Blütenstände verwendet. Die Wirkung von Hagenia abyssinica als Anthelminthikum wurde in der Heilkunde in Äthiopien und anderen Teilen Afrikas schon sehr lange genutzt. In der äthiopischen Volksheilkunde verabreichte man Extrakte aus getrockneten Blüten zum Trinken einmal alle ein bis drei Monate gegen Bandwürmer, die in Äthiopien durch den Genuss von rohem Fleisch häufige Parasiten waren und noch sind. Das Kosso-Extrakt wird vor dem Frühstück getrunken und etwa 0,5 bis 3 Stunden später beginnt die abführende Wirkung. Der Kopf des Bandwurmes (Scolex) wird selten ausgeschieden und so kann der Bandwurm erneut wachsen, deshalb ist die Wiederholung alle ein bis drei Monate erforderlich. Neben anderen Pflanzenarten wurde Hagenia abyssinica zum wichtigsten Behandlungsmittel gegen Bandwürmern in Äthiopien. Im 19. Jahrhundert wurde die Droge Kosso in Europa weitverbreitet als Anthelminthikum verwendet. Es wurde auch oft in Mixturen zusammen mit Pflanzenteilen anderer Arten als Medizin verwendet um Syphilis, Skrofulose, Malaria, Fieber und Husten zu behandeln. Die Droge Kosso-Puder kann leicht durch jeden anderen bräunlichen Puder gestreckt werden, dagegen können intakte Blütenstandsteile leicht erkannt werden und sind so relativ fälschungssicher.

Beschreibung

Erscheinungsbild und Rinde

Hagenia abyssinica wächst als schlanker, kleiner bis mittelgroßer Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu 20 Meter und Stammdurchmesser von meist 60 bis selten 220 Zentimeter. Er bildet einen kurzen, selten geraden Stamm und dicke Äste. Die Baumkrone ist weit und schirmförmig. Die durch ringförmige lange haltbare Blattnarben gezeichnete Rinde der Zweige ist anfangs dicht mit kurzen, zottigen und langen, weichen silbrigen Haaren bedeckt; oft werden die drüsigen Haare später rötlich-grün oder braun. Die dicke, braune oder rötlich-braune Borke blättert schnell ab. Es sind keine Dornen und keine Brettwurzeln vorhanden.
Blatt

Die wechselständig und in Büscheln an den Zweigenden gehäuften Laubblätter sind etwa 40 bis 50cm lang. Der etwa 12 bis 15 cm lange Blattstiel ist mit den zwei bis zu 1,5 cm breiten, dünnen Nebenblättern verwachsen und dadurch geflügelt. Diese unterseits dicht behaarten Blattflügel umgeben mit ihrer Basis den Zweigen scheidenartig. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besitzt an der Blattrhachis wechselständig bis fast gegenständig angeordnet drei bis sechs (bis zu acht) Paare fast sitzender Fiederblätter und das Endfiederblatt. Die Fiederblätter sind bei einer Länge von 9 bis 15 cm und einer Breite von 2 bis 5 cm schmal-länglich bis elliptisch mit schiefer, stumpfer Basis und zugespitztem oberen Ende. Der Rand der Fiederblätter ist gezähnt und besitzt lange, seidige Haare, wobei die Blattzähne meist in einer verdickten Drüse enden. Die Oberseite der Fiederblätter ist hell oder leuchtend grün und auf der Blattunterseite befinden sich silbrige Haare. Die Fiederblätter sind fiederadrig und auf der Unterseite sind die Blattadern erhaben und besitzen lange, silbrige Haare. Es können abwechselnd mit den normalen Fiederblättern viel kleinere Fiederblätter vorkommen, die bei einem Durchmesser von bis zu 2,5cm fast kreisförmig sind.
Blütenstand und Blüte

Hagenia abyssinica ist polygamo-diözisch. Die endständigen, vielverzweigten, überhängenden, rispigen Blütenstände weisen eine Länge von bis zu 60 Zentimeter und einen Durchmesser von etwa 30 Zentimeter auf und enthalten viele Blüten. Die gelbliche oft leuchtend rot getönte Blütenstandsrhachis ist meist zickzackförmig und die über laubblattartigen Tragblättern stehenden Verzweigungen sind zottig bis lang seidig behaart sowie klebrig. Die bis zu 3,5 Millimeter langen, dicht behaarten Blütenstiele werden an ihrer Basis von nierenförmigen Deckblättern umfasst. Die weiblichen Blütenstände sind rosarot und die männlichen orange-lederfarben bis weiß. Die eingeschlechtigen Blüten sind radiärsymmetrisch und selten vier-, meist fünfzählig. Der seidig behaarte Blütenbecher (Hypanthium) ist bei einer Länge von 2 bis 3 Millimeter konisch. Nebenkelch und Kelch sind grün oder rötlich getönt und selten vier-, meist fünfzipfelig. Bei den männlichen Blüten sind die Zipfel des Nebenkelches kleiner als die des Kelches. Bei den weiblichen Blüten sind die Zipfel des Ne-benkelches größer als die des Kelches und vergrößern sich bis zur Fruchtreife bis auf eine Länge von bis zu 10 Millimeter. Die selten vier, meist fünf Kronblätter sind bis zu 1,5 Millimeter lang. In männlichen Blüten sind 15 bis 20 fertile Staubblätter mit bis zu 3 Millimeter langen Staubfäden vorhanden. In weiblichen Blüten sind rudimentäre Staubblätter und in den männlichen ein funktional steriles Gynoeceum vorhanden. Frei vom Blütenbecher stehen in den weiblichen Blüten meist zwei Stempel, der Fruchtknoten besitzt am oberen Ende ein Haarbüschel und der fast fadenförmige Griffel endet in einer kopfigen Narbe. Meist nur einer der beiden Fruchtknoten entwickelt sich zu einer Frucht.
Frucht und Samen

Die Frucht ist vom haltbaren Blütenbecher umgeben und der Nebenkelch bildet Flügel. Die relativ kleine, trockene, einsamige, bei einem Durchmesser von bis zu 2,5 mm kugelige bis eiförmige Achäne ist geflügelt und asymmetrisch. Das papierartige und dünne Perikarp ist bleich bis braun. Auf der Frucht befinden sich weiße Haare. Der fast kugelige bis fast eiförmige Same ist nur etwas kleiner als die Frucht. Die Samenschale (Testa) ist meist run-zelig, braun und kahl.



BACHBLÜTEN
Man zweifelt vorübergehend an seinen Fähigkeiten und an seiner Eignung für eine bestimmte Aufgabe (11 Elm)

- Diese Menschen zweifeln sehr oft vorübergehend an seine eigenen Fähigkeiten und natürlich an seiner Eignung für
 
bestimmte Aufgaben
- Mit der dementsprechenden Bachblüten können diese Menschen ihre Zweifel allmählich ausräumen und wissen dass
 
sie Fähigkeiten haben und sich für bestimmte Aufgaben eignen

BACHBLÜTEN
Man ist diesem Gefühl ausgeliefert, so lange, bis es plötzlich von selbst verschwindet, dann ist man wie aus einer Gefangenschaft befreit (21 Mustard)

- Diese Menschen sind Gefühlen ausgeliefert, die auch plötzlich verschwinden können und dies wie eine Befreiung aus
 
einer Gefangenschaft sind für diese Menschen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden diese Gefühle vermindert und fühlen sich kaum mehr gefangen


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