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02.04.2020

tägliche News > April > 30.03.20 - 05.04.20
Drüsiges Springkraut t
Für Kinder ist das Springkraut eine wahre Wonne. Denn wenn man die reifen Schoten mit spitzen Fingerchen berührt, platzen sie auf und schleudern ihre Samen in die Umgebung. Das Aufplatzen kitzelt lustig an den Fingern und man bekommt kaum genug von diesem Vergnügen. Erwachsene freuen sich wohl eher an den wunderschönen Blüten des Springkrautes. Doch Botaniker und Naturschützer sind ganz entsetzt von der starken Vermehrung dieses indischen Fremdlings. Denn das Springkraut wuchert mit seiner Wuchskraft Ufer und Waldränder zu und verdrängt die heimische Flora. Als Heilpflanze wird das Springkraut kaum genutzt. Ob das nur daran liegt, dass es kaum Heilwirkungen hat und in großer Menge Erbrechen auslösen kann, oder ob es einfach noch nicht gründlich genug untersucht wurde, ist nicht ganz klar, denn als Heilpflanze wird kaum über das Springkraut berichtet. Als Bachblüte spielt das Springkraut unter dem Namen "Impatiens" jedoch eine wichtige Rolle. Es kommt sogar in den Notfalltropfen vor.
Steckbrief
Heilwirkung: Nicht innerlich anwenden! Brechreiz auslösend, harntreibend, Äußerlich: Hämorrhoiden, Hautirritationen, Wiesendermatitis
wissenschaftlicher Name: Impatiens glandulifera
Pflanzenfamilie: Balsaminengewächse = Balsaminaceae
englischer Name: Impatiens, Himalayan Balsam
volkstümlicher Name: Drüsiges Springkraut, Indisches Springkraut, Polizisten-Helm
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen
Inhaltsstoffe: Öl, Tannin, Säure
Sammelzeit: April bis Oktober
Anwendung
Das Springkraut wird kaum als Heilpflanze eingesetzt, weil seine Heilwirkungen nur schlecht dokumentiert sind und eine Anwendung im Übermaß als leicht giftig zu betrachten ist. In größerer Menge lösen roh gegessene Blätter Brechreiz aus. Gekocht kann man die Blätter jedoch in kleinen Mengen essen, z.B. in einer Wildkräutersuppe (man kann es aber auch bleiben lassen). Die frisch gesammelten Blätter kann man auch in Öl oder Schweineschmalz kochen und eine Salbe da-raus zubereiten. Solch eine Salbe hilft möglicherweise bei Hämorrhoiden und Hautausschlägen. Sehr gut ist diese Wirkung aber wohl nicht, sonst wäre sie wahrscheinlich bekannter. Die Samen kann man knabbern; sie schmecken leicht nußig, sind aber schwer in größeren Mengen zu ernten. Aus den Samen kann man ein Öl gewinnen, das man essen oder als Lampenöl verwenden kann.
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich war das drüsentragende Springkraut in Indien und im Himalaya beheimatet. Erst 1839 wurde es von dort nach England gebracht und dort in den Gärten als Zierpflanze angebaut. Schon bald entkam es aus den Gärten und hat sich sehr erfolgreich verbreitet. Außer in Britannien ist es inzwischen auch in Mitteleuropa überall an Flussläufen, Gräben und Waldrändern in großen Beständen anzutreffen. Es kommt so häufig vor, dass es andere heimische Pflanzen verdrängt hat. Das Springkraut wird bis zu zwei Meter hoch, meistens ist es jedoch nur einen Meter groß. Sein Stängel ist rötlich überlaufen und hat knubbelige Gelenke. Die Blätter sind länglich eiförmig mit einer Spitze am Ende. Die rosafarbenen Blüten sehen sehr hübsch aus, fast wie Orchideen. Daher wird das Spring-kraut auch manchmal "Orchidee des armen Mannes" genannt. Aus den Blüten entwickeln sich Schoten, die die Samen beherbergen. Sobald diese Schoten reif sind, platzen sie bei der leichtesten Berührung auf und schleudern die Samen meterweit in alle Richtungen. Dieses Samenschleudern trägt dazu bei, dass sich das Springkraut so rasant vermehrt. Außerdem hat es der Pflanze den Namen Springkraut gegeben.

Feigenkaktus
 
Der Feigenkaktus ist eine tropische Kaktus-Pflanze aus Nordamerika und ist mittlerweile auch in den Mittelmeerregion zu finden. Aus den gelben Blüten entstehen aromatische Früchte, deren körniges Fruchtfleisch geschmacklich an Birnen erinnern. Diese ballaststoffreichen Früchte stärken und fördern die Verdauung. Die frischen oder getrockneten Blüten sind stärkend.
 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Verdauungsstörungen
 
Heilwirkung: blasenstärkend, erweichend, harntreibend, krampflösend, prostatastärkend, stärkend, verdauungsfördernd, wundheilend
 
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Blasenstärkung, Blähungen, Krämpfe,
Skorbut, Verdauungsschwäche, Darmkoliken, Wunden, Homöopathie: Darmstörungen
 
wissenschaftlicher Name: Opuntia ficus-indica
 
Pflanzenfamilie: Kakteengewächse = Cactaceae
 
englischer Name: Indian Fig Opuntia
 
volkstümlicher Name: Feigendistel, Feigenkaktus, Feigenopuntie, Indische Feige, Kaktusfeige, Nopal, Nopalitos
 
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Früchte
 
Inhaltsstoffe: Balaststoffe, Betakarotin, Beta-Sitosterin, Farbstoffe, Indicaxanthin, Isorhamnetinglucosid, Mineralstoffe, Vitamine
 
Sammelzeit: Blüten: Frühjahr, Früchte: Juli-November
 
 
Anwendung
 
Obst
 
Da die Frucht aussäen Dornen hat, sollte man die Frucht z.B. mit einem Papierküchentuch anfassen. Die einfachste Zubereitung ist die Frucht der Länge nach zu halbieren um sie mit einem Löffel auszulöffeln. Die Kerne werden mitgegessen. Fördert und stärkt die Verdauung
 
Tee
 
Aus den frischen oder getrockneten Blüten kann man einen Tee herstellen, der blasenstärkend und prostatastärkend ist.
 
Blüten
 
Frische Blüten sind stärkend.
 
Homöopathie
 
Aus des frischen Blättern und Blüten wird ein Mittel gegen Darmstörungen wie Darmkoliken und Blähungen gewonnen.
 

Geschichtliches
 
In Mexiko wird die Kaktusfeige schon seit etwa 9000 Jahren angebaut und noch länger geerntet. Die Blüten dienten den Indianern zur Stärkung und zu mythisch-religiösen Zwecken. Die Cochenille-Laus lebt auf der Kaktusfeige und liefert einen roten Farbstoff. Kakteen wurden in Europa als magischer Schutz gegen Eindringlinge in Häusern aufgestellt. Mittlerweile wird die Kaktusfeige auf allen heißen Kontinenten und im Mittelmeerraum angebaut. In einigen geeigneten Regionen verbreiten sich die Kaktusfeigen wie Unkraut. Zeitweise kann man die Früchte im Supermarkt kaufen. Auch als Topfpflanze kann man den Feigenkaktus kaufen.
 

Pflanzenbeschreibung
 
Der Feigenkaktus ist in Nordamerika heimisch. Er wächst bevorzugt in tropischen und subtropischen Klima. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 5 Meter hoch. Der Feigenkaktus kann zu niedrigen Büschen, aber auch baumförmig wachsen. Die kurzlebigen gelben-orangen Blüten sind etwa 6 bis 10 cm groß. Aus den Blüten entwickeln sich die kugelförmigen bis ovalen runden Früchte, die zwischen 5 und 10cm groß werden. Die gelben bis braunen Früchte enthalten kleine Samenkörner.
 
 
Anbautipps
 
Der Feigenkaktus verträgt keine Fröste, daher sollte er in Töpfen kultiviert werden. Im Winter kaum gießen im Sommer mehr. Der Feigenkaktus verträgt keine Staunässe.
 
 
Sammeltipps
 
Sind die Früchte bei der Ernte noch nicht richtig reif, die Früchte nachreifen lassen. Je nach Sorte werden die Früchte mit der Zeit dunkelgelb, rot-orange oder braun. Die Früchte gibt es zeitweise in der Obstabteilung von Supermärkten unter dem Namen Kaktusbirne, Kaktusfeige, Kaktusfrucht oder Rossfeige. Da die Blüten empfindlich sind, müssen diese vorsichtig aber zügig getrocknet werden.

Bachblüten
Man neigt dazu, schnell in innerer Panik zu geraten (26 Rock Rose)
-        Diese Menschen neigen dazu, echt schnell in innerer Panik zu geraten
-        Mit der dementsprechenden können sie es allmählich überwinden
Bachblüten
Ich bin erschöpft (27 Rock Water)
-        Diese Menschen sind sehr häufig komplett erschöpft  
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Erschöpfung überwinden         
Gicht und Ernährung
-        Reduzieren der Aufnahme purinreicher Lebensmittel
-        Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
-        Alkohol einschränken, am besten weglassen
-        Übergewicht abbauen
-        Langfristige Umstellung auf lacto-ovo-vegetabile Kost
Nachtkerze
Die Blätter kann man als Tee innerlich oder äußerlich als Kompresse anwendet. Die Wurzel kann als Gemüse gegessen werden. Besondere Stärke verleihen und kranken neue Kraft geben und kann zur Genesung beitragen.
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