Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

02.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 02.04.18-08.04.18


ISLÄNDISCH MOOS    

Das isländische Moos ist eigentlich gar kein Moos, sondern eine Flechte, aber der Name hat sich inzwischen so sehr eingebürgert, dass er wohl dauerhaft bestehen bleiben wird. Die niedrig wachsende Pflanze verzweigt sich geweihartig, was ihr auch den Namen Hirschhornflechte eingebracht hat. Die Pflanze wächst nicht nur auf Island, sondern auch in anderen Mittelgebirgen und sogar im Flachland, bevorzugt in Heidegebieten. Der wichtigste Inhaltsstoff des isländischen Mooses ist der Schleim, der sich als Tee eingenommen schützend um Schleimhäute legt und dadurch Reizhusten und Entzündungen der Atemwege lindern kann. Auch Reizzustände der Verdauungsorgane können durch das isländische Moos Linderung erfahren. Außerdem wirkt das isländische Moos stärkend und fördert den Appetit. Daher wurde es früher häufig gegen Tuberkulose eingesetzt.
Cetraria islandica – auch Isländisches Moos, Islandmoos, Irisches Moos (nicht zu verwechseln mit  Irisch Moos), Lichen Islandicus, Blutlungenmoos, Fiebermoos, Hirschhornflechte oder Graupen (österr.) – ist eine polsterförmig wachsende  Strauchflechte.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, blutbildend, blutstillend, schleimlösend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Husten, Bronchitis, Reizhusten, Katarrhe der oberen Luftwege, Lungenentzündung, Halsentzündung, Heiserkeit, Magenschleimhautentzündungen, Verdauungsschwäche, Darmentzündung, Verstopfung,  Blasenentzündung, Blasensteine, Nierenschwäche, Erschöpfungs- und Schwächezustände, Nervosität, Muttermilch bildend, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Lichen islandicus
englischer Name:
Moss Icelandic
volkstümliche Namen:
Berggraupen, Blutlungenmoss, Brockenmoss, Fiebermoss, Hirschhornflechte, Isländische Flechte, Matzegge, Raspel, Reniterflechte, Purgiermoos
Verwendete Pflanzenteile:
Moos
Inhaltsstoffe:
Cetrarin, Fumarsäure, Eisen, Schleim, Vitamine, ätherische Öle
Sammelzeit:
April bis August

Isländisches Moos in der  Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die erste bekannte Beschreibung findet sich unter der Bezeichnung Muscus islandicus catharticus in einem Arzneimittelverzeichnis, der Kopenhagener Taxe von 1672. In der Phytotherapie findet der ganze oder zerkleinerte Thallus Verwendung. Die Droge enthält Schleimstoffe und bitter schmeckende Flechtensäuren. Der  Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der EU hat im November 2014 Lichen islandicus als  traditionelles pflanzliches Arzneimitteleingestuft. Die zugelassenen Anwendungsgebiete umfassen die Linderung von trockenem Husten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie temporäre Appetitlosigkeit. Als Hustentee wird Lichen islandicus pur oder gemischt eingesetzt. Die Flechte wird im Spätsommer und Herbst bei trockener Witterung gesammelt. Zu den Sammelgebieten zählen Skandinavien, der Balkan sowie Russland. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schonen, sollte das Kraut langsam an einem abgedunkelten Ort trocknen.

Beschreibung
Die Flechte wird 4 bis 12 Zentimeter hoch, ihre einzelnen Triebe verzweigen sich geweihartig, sind starr, schuppig und oft rinnig verbogen, auf der Oberseite braungrün, auf der Unterseite weiß-grün gefärbt. Die 3 bis 6 Millimeter flachen Bänder sind am Rand regelmäßig gezähnt. Je nach Lichtexposition lagern die Flechten unterschiedliche Mengen eines braunen Pigments ein, das als Sonnenschutz dient. Flechten der Hochgebirge sind daher dunkelbraun bis schwarzbraun gefärbt.




PAPPEL


Die hohe, schmale Pappel reckt sich häufig an den Ufern von Flussläufen in den Himmel. Durch ihre charakteristische Form ist sie den meisten Menschen bekannt. Heutzutage weiß aber kaum jemand, dass die Pappel schon in der Antike als wichtige Heilpflanze geschätzt wurde. Eine Salbe aus ihren Knospen gehört zu den ältesten überlieferten Salbenrezepten. Sie wirf heute noch zubereitet und für Haut- und Gelenkprobleme hilfreich eingesetzt. Auch als Tee kann man die Pappelknospen trinken und damit rheumatische Beschwerden und andere Entzündungen lindern.
Die Pappeln sind eine Pflanzengattung in der Familie der Weidengewächse. Sie sind in gemäßigten Gebieten auf der Nordhalbkugel in Nordamerika und Eurasien weitverbreitet. Sie wachsen an Flussufern und in Wäldern und werden häufig zur  Gewinnung von Holz, Papier und Energie angebaut.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Hämorrhoiden, Gelenkrheuma,  Kopfschmerzen, Blasenleiden, Prostata-Beschwerden, Wunden, Verbrennungen (leichte), Sonnenbrand, Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Abschürfungen
wissenschaftlicher Name:
Populus nigra
Pflanzenfamilie:
Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name:
Poplar
volkstümliche Namen:
Alberbaum, Bellen, Schwarz-Pappel, Zitterpappel, Weißpappel
Verwendete Pflanzenteile:
Knospen
Inhaltsstoffe:
Populin, Salicin, Ätherisches Öl, Harz, Gerbsäure, Gallussäure
Sammelzeit: April

Anwendung
Pappeln wachsen schnell, sind einfach zu vermehren und viele Formen bilden aufrechte, ausgeprägte Hauptstämme. Diese Eigenschaften machen Pappelholz zu einem beliebten Nutzholz. Die Nutzung von Pappeln für Holz, Brennstoff und Einstreu für Tiere ist für den Mittelmeerraum bis nach Zentralasien seit der Antike belegt. Zunächst wurden vor allem Populus nigra und Populus alba genutzt. Nach der Einführung der amerikanischen Populus deltoides nach Europa wurde diese Art sowie die Hybride Populus xcanadensis zunehmend genutzt. Seit dem frühen 20. Jahrhundert wurde die Pappelzucht auf wissenschaftliche Weise weitergeführt. 1947 wurde die Internationale Pappel-Kommission (International Poplar Commission) unter der Ägide der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) gegründet. Das Holz der Pappeln ist im Allgemeinen weißlich bis leicht gelblich. Es ist weich, aber dennoch belastbar. Dazu ist es weniger leicht entzündlich als andere einheimische Hölzer. Es wird daher zu Streichhölzern verarbeitet, welche nach dem Entzünden nicht allzu schnell abbrennen sollen. Wärmebehandeltes Pappelholz wird zum Innenausbau von Saunen verwendet. Zerkleinertes Pappelholz wird als Holzwolle für Verpackungszwecke eingesetzt. Diese eignet sich auch gut zur Haltung von Kleintieren, da das Holz keine ätherischen Öle enthält (wie etwa Kiefern und andere Nadelhölzer). Pappelholz wird fein gespalten, um daraus Lebensmittelverpackungen (z. B. für  Camembert) und Essstäbchen anzufertigen. Zu Zellulosebrei aufgelöst wird es zu Papier verarbeitet. Aus Pappelholz werden Paletten und Sperrholz in einfachen Qualitäten produziert. Der Kern von Snowboards besteht häufig aus dem sehr flexiblen Holz der Pappeln. Ebenso der Korpus von Streichinstrumenten, Gitarren und Trommeln, da es gute Resonanzeigenschaften haben soll. In Italien wurden speziell in der Renaissance Gemälde und Tafelbilder auf Pappelholztafeln gemalt, so auch das Bildnis der Mona Lisa. Obwohl das Stammholz am Baum im Falle von Verletzungen nicht sehr beständig gegen Fäulnis ist, ist das verarbeitete Holz einigermaßen form- und witterungsbeständig, solange es nach Durchfeuchtung schnell abtrocknen kann. Es bleicht im Außenbereich zu einer silber-grauen Farbe. Im Nordwesten Russlands wird Pappelholz traditionell zur Herstellung von Dachschindeln verwendet. Wie  Eichenholz enthält die Rinde der Bäume Tannine, welche zum Gerben von Leder verwendet wurden. Aufgrund der in Blättern, Knospen, Zweigen und Rinde enthaltenen Phenole wurden traditionell Extrakte zur Behandlung von Verbrennungen, Juckreiz und Gelenkschwellungen sowie zur Zubereitung von Tee zur Anwendung bei leichten Harnwegsinfektionen verwendet. Weltweit gibt es rund 6,7 Millionen Hektar gepflanzte Pappeln, davon 3,8 Millionen zur Holzproduktion und 2,9 Millionen zum Umweltschutz. 30 Prozent der Fläche sind Agroforestrysysteme. Es gibt im Wesentlichen drei Formen von Pappelpflanzungen: Produktionsplantagen, Schutzpflanzungen und landschaftspflegerische Anpflanzungen. Die Knospen der Pappeln wurden früher zur Herstellung der in der Heilkunde genutzten Pappelsalbe (Unguentum) Populeum (auch Popoliumsalbe) verwendet, insbesondere die Pappelbaumknospen von Populus nigra und Populus alba.
Pappelknospen als Tee
Von der Pappel werden vor allem die Knospen in der Heilkunde verwendet. Man kann sie als Tee (Aufguss) zubereiten, mit einem Teelöffel pro Tasse Tee. 5 Minuten ziehen lassen und dann trinken. Zwei Tassen pro Tag sind ausreichend. Pappelknospentee hilft bei Entzündungen aller Art. Man kann ihn gegen Fieber, Rheuma, Gicht und Blasenentzündungen trinken. Auch für die Prostata soll er förderlich sein. Außerdem stärkt er den Magen und lindert Sodbrennen.
Pappelknospen äußerlich
Die äußerliche Anwendung der Pappelknospen ist die bekannteste Form der Pappelanwendung. Man kann Pappelknospentee für Waschungen und Bäder gegen Hautprobleme einsetzen. Besonders beliebt ist jedoch die Pappelsalbe, die schon im Altertum von Galen empfohlen wurde. Pappelsalbe hilft gegen Wunden, Verbrennungen, Gelenkschmerzen und andere Probleme des Bewegungsapparates.

Pflanzenbeschreibung
Die Familie der Pappel umfasst etwa 35 Arten und ist mit der Weidenfamilie verwandt. Pappeln wachsen gerne im mittleren und südlichen Europa. Auch in Amerika gibt es Pappelarten. Sie lieben Flussläufe als Standort und bevorzugen kalkreiche, lockere Böden. Die Pyramidenpappel ist heutzutage die verbreitetste Art der Pappel, was aber erst seit etwa zweihundert Jahren der Fall ist. Diese Pappelart wächst wie ein langer Finger in die Höhe von bis zu 35 Metern. Andere Pappelarten wachsen nicht so typisch schmal und hoch. Entlang von Flüssen stehen oft ganze Armeen dieser Bäume. Sie wurzeln flach und halten auch vorübergehende Überschwemmungen aus. Pappeln sind die schnellwüchsigsten Bäume in Europa. Ihr Holz ist daher verständlicherweise weich. Es wird für die Herstellung von Holzschuhen und Streichhölzern benutzt. Im Frühjahr erscheinen zuerst im oberen Bereich der Bäume die Kätz-chen. Es gibt männliche und weibliche Bäume, die unterschiedliche Kätzchenarten tragen. Da sie aber vorwiegend im oberen Bereich wachsen, bekommt man sie kaum zu sehen. An den Spitzen und entlang der Zweige bilden sich dann die leicht klebrigen Pappelknospen, die grünlich braun sind und süß und mild balsamisch duften.
Erscheinungsbild
Pappeln sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 45 Metern erreichen. Der Stamm ist gewöhnlich aufrecht. Die  Borke ist rau oder glatt und häufig grau.
Wurzeln
Pappeln bilden Herzwurzelsysteme bis Horizontalwurzelsysteme aus. Pfahlwurzeln sind nicht belegt, dafür aber stark ausgeprägte horizontale Wurzeln, von denen einerseits Senker nach unten abzweigen, andrerseits Schößlinge nach oben austreiben, die der vegetativen Vermehrung dienen. Die Feinwurzeln der Pappeln sind im Vergleich zu anderen Bäumen recht lang, wenig verzweigt und dünn. Die Wurzeln bilden sowohl  Ektomykorrhizen wie auch  Vesikulär-arbuskuläre Mykorrhiza.
Holz und Borke
Das  Holz aller Pappelarten ist recht ähnlich, die Unterschiede aufgrund von Umweltbedingungen sind größer als die Unterschiede zwischen Arten. Pappelholz hat einen sehr hohen Zelluloseanteil, was es flexibel macht. Die Rohdichte bei einer Holzfeuchte von 15 Prozent beträgt im Schnitt 0,45g cm −3, wobei die Werte zwischen 0,41 und 0,60 liegen. Die Zitterpappel liegt etwa bei 0,49. Die Werte von Pappelholz liegen in ähnlichen Bereichen wie beim Holz der Nadelbäume  Gemeine Fichte und Weymouthskiefer.
Das Holz der Pappeln ist zerstreutporig; die Gefäße des Frühholzes sind nicht größer als die des Spätholzes. Die  Holzstrahlen sind im Wesentlichen aus gleich großen Zellen aufgebaut. Im Holzparenchym wird Stärke, Protein und Öl gespeichert. Das Kernholz, in dem kein lebendes Parenchym mehr vorkommt, wird bei Populus tremuloides ab dem fünften Jahr gebildet, und ist bei allen Pappeln farblich nicht deutlich abgegrenzt.  Die Borke besitzt relativ dünnwandige Korkzellen. Junge Bäume besitzen eine glatte Rinde mit durchgehendem  Periderm. Später wird die Borke häufig rau und gefurcht.
Blätter
Die Laubblätter sind dreieckig, herz- oder eiförmig und entweder ganzrandig oder gelappt. Der Blattstiel ist lang, der Querschnitt rund oder seitlich abgeflacht. Die Blätter an Lang- und Kurztrieben, d. h. die in den  Winterknospen vorgebildeten und die im Sommer gebildeten Blätter, sind häufig unterschiedlich gestaltet. Die Winterknospen besitzen mehrere ungleiche Schuppen.
Geschlechterverteilung
Wie sämtliche Vertreter der Weidengewächse sind Pappeln zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. In allen Sektionen der Gattung wurden aber ausnahmsweise auch Individuen beobachtet, deren Blütenstände sowohl Stempelblüten als auch Staubblattblüten enthielten.
Blüten und Früchte
Die Blütenstände sind gestielte, hängende Kätzchen. Männliche und weibliche Kätzchen sind sehr ähnlich. Die Blüten stehen in den Achseln eines lanzettlichen oder gezähnten Tragblatts und sind gestielt. Die Tragblätter fallen bereits während der Anthese ab. Eine  Blütenhülle fehlt bei männlichen wie weiblichen Blüten, jedoch sind die männlichen bzw. weiblichen Organe von einem mehr oder weniger ausgeprägten  Diskus umgeben. Die männlichen Blüten besitzen vier bis 60 Staubblätter, deren Staubfäden nicht verwachsen sind. In den weiblichen Blüten ist der Fruchtknotensitzend und unilokulär. Der Fruchtknoten besteht aus zwei bis vier verwachsenen Fruchtblättern und ist an der Basis oder bis zu drei Viertel seiner Höhe vom  Diskus umgeben. Die  Samenanlagen stehen zu vielen an zwei bis vier  parietalen Plazenten. Der  Griffel ist kurz und trägt zwei bis vier  Narben.  Nektarien fehlen.  Die Pappeln werden vom Wind bestäubt, die Blüten erscheinen vor den Blättern. Die Frucht ist eine zwei- bis vierklappige Kapsel, die zahlreiche  Flugsamen beinhaltet. Die Samen sind von einem langen, dichten Flausch aus  Haaren umgeben, Endosperm ist kaum ausgebildet oder fehlt völlig. Das Gewicht eines Samens beträgt meist nur einige Zehntel Milligramm, dafür kann ein Baum pro Jahr über 25 Mio. Samen produzieren. Die Ausbreitung der Samen erfolgt durch den Wind.



BACHBLÜTEN
Vertrauen, Furchtlosigkeit (2 Aspen)
-
Diese Menschen haben kein Vertrauen und fürchten sich leicht   
- Mit der dementsprechenden Bachblüte ist wieder das Vertrauen und werden furchtloser   


BACHBLÜTEN
Toleranz und Einfühlungsvermögen (3 Beech)
-
Diese Menschen haben kaum Toleranz ihren Mitmenschen gegenüber und das Einfühlungsvermögen fehlt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte bekommen sie eine gewisse Toleranz gegenüber ihren Mitmenschen
 und sie bekommen wieder ein Einfühlungsvermögen


ERNÄHRUNG
Ursache und Auslöser
Einerseits haben stark veränderte Lebensbedingungen in der Industriegesellschaft innerhalb sehr kurzer Zeit zu einer starken Abnahme der körperlichen Aktivität in Beruf und Freizeit geführt, ohne dass die Ernährung an den verringerten Energiebedarf angepasst worden ist.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü