Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 27.03.17-02-04-17


Bärentraube  
    
Die Echte oder Immergrüne Bärentraube ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse. Sie ist auf der Nordhalbkugel in Nordamerika und Eurasien weitverbreitet und wird beispielsweise als Heilpflanze genutzt. Die Bärentraube wächst bevorzugt im Gebirge und sieht der Preiselbeerpflanze sehr ähnlich. Im Unterschied zur Preiselbeere wächst der kleine Strauch der Bärentraube jedoch am Boden entlang und bildet rasenartigen Flächenbewuchs. Die kleinen, ledrigen Blätter der Bärentraube sind die bekannteste Kräutermedizin gegen Blasenentzündungen. Da die Pflanze in Deutschland geschützt ist, darf man sie nicht wild sammeln. Man muss die Blätter also entweder kaufen oder stattdessen die Blätter der Preiselbeere verwenden, die ähnlich wirksam sind.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Blasenentzündung
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, harntreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Vitamin C Mangel, Blasensteine, Nierenbeckenentzündungen, Nierengries, Bettnässen, Gallenbeschwerden, Kopfschmerzen, Ausfluss
wissenschaftlicher Name:
Arctostaphylos uva-ursi
Pflanzenfamilie:
Heidekrautgewächse = Ericaceae
englischer Name:
Bearberry
volkstümliche Namen:
Achelkraut, Bärentee, Bärentraubenblatt, Gaden, Garlen, Granten, Harnkraut, Mehlbeere, Moosbeere, Sandbeere, Steinbeere, Wilder Buchsbaum, Wolfsbeere, Wolfstraube
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Glykoside Arbutin und Methylarbutin, Gerbsäure, Gerbstoff, Vitamin C, Alantoin, Flavone, Salizylsäure
Sammelzeit
: Achtung! Die Pflanze ist geschützt! April bis Oktober

Anwendung

Die Echte Bärentraube wird in vielen Ländern der Welt angebaut.
Inhaltsstoffe

Die Blätter enthalten unter anderem Arbutin, Gerbstoffe, Flavone und Glykoside. Insbesondere das Arbutin, aber auch die Gerbstoffe, wirken antibakteriell.
Pharmazie

Die Laubblätter der Echten Bärentraube werden getrocknet, ganz oder geschnitten zur Droge verarbeitet und dann meist Bärentraubenblätter, selten Achelblätter, Achelkraut, Bärenkraut, Moosbeerenblätter, Sandblätter, Steinbeerenblätter, Wolfsbeerenblätter genannt. Aus den getrockneten Blättern wird ein Tee gebrüht.
Naturheilkunde

Volksheilkundlich werden die Blätter der Echten Bärentraube bzw. daraus hergestellte Zubereitungen insbesondere bei Harnwegsinfektionen, aber auch bei Durchfall, bei Gallengangsbeschwerden und als Wehenmittel eingesetzt. Für eine therapeutische Wirksamkeit besteht kaum Evidenz. Jüngere Studien legen nahe, dass die Basizität des Harns für die Freisetzung des antibakteriell  wirksamen Hydrochinons aus Arbutin eine geringere Rolle spielt als früher angenommen. Die Einnahme sollte nicht länger als acht Tage und nicht öfter als fünf Mal im Jahr erfolgen, da das aus dem Arbutin entstehende Hydrochinon potenziell krebserregend ist und auch eine Schädigung der Leber möglich ist. Die in den Blättern enthaltenen Gerbstoffe können den Magen reizen und führen bei Überdosierung zu Verstopfung. Die Einnahme während Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei Kindern unter zwölf Jahren wird nicht empfohlen. Ein Extrakt der Echten Bärentraube hat im Invitro-Experiment eine hemmende Wirkung gegen die Pankreaslipase des Schweins gezeigt.
Nahrungsmittel

Die Steinfrüchte werden roh oder gegart gegessen. Sie schmecken roh fade, trocken und mehlig, aber sind nach dem Kochen süßer. Sie sind eine gute Kohlenhydratquelle. Es können beispielsweise kühle Getränke hergestellt werden. Getrocknet können sie gelagert werden. Die mehligen Früchte können zu Sirup oder Marmelade verarbeitet werden.
Färben und Gerben
Wegen des hohen Gerbstoffgehalts wurden die Blätter der Bärentraube früher auch zum Gerben von Leder genutzt. Der gelbe Farbstoff aus den Blättern benötigt keine Zugabe von Beizmitteln. Aus den Früchten kann ein grau-brauner Farbstoff gewonnen werden (Färberpflanze).
Zierpflanze und Erosionsschutz

Einige Sorten werden als frostharte Zierpflanzen verwendet, beispielsweise für Steingärten oder auf Mauern. Die Bärentraube kann auch gut an der Küste gepflanzt werden. Auch als Erosionsschutz beispielsweise an sandigen Bereichen wird Echte Bärentraube gepflanzt. Die Bärentraubenblätter werden vorwiegend bei Entzündungen der Harnorgane, also beispielsweise bei Blasenentzündung, eingesetzt. Das in den Blättern enthaltene Arbutin verwandelt sich im Harn, der durch die Entzündung alkalisch geworden ist, in die Wirkstoffe Hydrochinon und Methylhydrochinon. Diese Wirkstoffe wirken stark antibiotisch. So können Blasenentzündungen und Nierenbeckenentzündungen wirksam bekämpft werden.
Bärentraubenblättertee

Ein Bärentraubenblättertee ist traditionell eine Abkochung. Dazu nimmt man 1 Esslöffel Bärentraubenblätter pro Tasse Wasser und kocht sie etwa 5 Minuten lang. Den fertigen Tee trinkt man solange er noch gut warm ist. 1 - 2 Tassen täglich sind eine sinnvolle Dosierung bei Blasenentzündungen oder Nierenbec-kenentzündungen. Wenn die Entzündung besonders akut ist, kann man bis zu 4 Tassen täglich trinken. Man kann Bärentraubenblätter auch als normalen Aufguss oder Kaltauszug zubereiten. Häufig sind Bärentraubenblätter auch Bestandteil von Teemischungen für Niere und Blase. Sie wirken dann milder, aber auch schwächer.
Achtung!
Wenn bei einer Blasenentzündung Fieber auftritt, sollte man un-bedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser wird in den meisten Fällen Antibiotika verordnen, die dann auch unbedingt sorgfältig und ausreichend lange eingenom-men werden sollten. Wenn man mit einer fieberhaften Blasenentzündung zu sorglos umgeht, kann sich daraus eine potentiell lebensbedrohliche Nierenbeckenentzündung entwickeln. Bärentraubenblättertee ist in solchen Fällen nur noch als Ergänzung zur Schulmedizin sinnvoll.
Nebenwirkungen

Wer einen empfindlichen Magen hat, kann durch Bärentraubenblättertee Magenschmerzen und Übelkeit bekommen. Daher sollte man Bärentraubenblät-tertee nur maximal eine Woche am Stück und höchstens 5 mal im Jahr anwenden. Dieser Tee ist also kein harmloser Haustee, sondern ein hoch wirksames Medikament mit potentiellen Nebenwirkungen.

Geschichtliches

Da die Bärentraube vorwiegend in Nordeuropa und in mitteleuropäischen Gebirgen gedeiht, war sie den Kräuterärzten der Antike nicht bekannt. Erst ab dem Mittelalter findet man schriftliche Empfehlungen für diese Heilpflanze. Damals wurde die Bärentraube nicht nur bei Erkrankungen des Harnapparates, sondern auch bei Gallenerkrankungen eingesetzt. Die frischen Blätter wurden früher sogar auf offene Wunden, z.B. an den Beinen, gelegt. Dieser Einsatzzweck ist durchaus sinnvoll, wenn man die adstringierenden, entzündungshemmenden und antibiotischen Fähigkeiten der Bärentraubenblätter bedenkt. Der Name "Bärentraube" entstand, weil die Beeren gerne von Bären gefressen werden. In Skandinavien, wo die Bärentraube häufig vorkommt, werden die herben Beeren ähnlich wie Preiselbeeren verwendet. Man kocht Kompott und Sirup daraus und stellt Gebäck damit her. Sogar zur Färbung von Wolle wurden die Bärentraubenblätter früher verwendet, als es noch reichlich davon gab.

Magische Anwendung

Bei der magischen Nutzung der Bärentraube werden die Blätter in magische Beutel gefüllt, um die übersinnliche Wahrnehmung zu steigern. Wenn man die Zweige der Bärentraube am Körper trug, sollte diese vor Geistern schützen.
Auch die nordamerikanischen Indianer benutzten die Bärentraube, bzw. deren nordamerikanische Variante, für ihre religiösen Riten.

Pflanzenbeschreibung

Erscheinungsbild und Blatt

Die Echte Bärentraube wächst als immergrüner, niederliegender Strauch, auch Spalierstrauch genannt, und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 10 Zentimetern, bis zu 50 Zentimetern. Mit seinen aufsteigenden Ästen, die Längen von 20 bis 50 Zentimetern erreichen bildet er Matten. Die Rinde der Zweige besitzt je nach Population eine sehr variable Behaarung, meist ist sie spärlich kurz, manchmal lang oder lang-drüsig behaart, manchmal auch mit unterschied-lichen Haartypen auf einem Exemplar. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Im unteren Bereich der Zweige stehen die Laubblätter einzeln im oberen Bereich überlappen sie sich. Die Laubblätter sind anfangs behaart und später kahl. Der Blattstiel ist 2 bis 4 Millimeter lang. Die derbe, einfache Blattspreite ist flach und bei einer Länge von 1 bis 3 Zentimetern und einer Breite von 0,5 bis 1,5 Zentimetern meist verkehrt-lanzettlich oder verkehrt-eiförmig, manchmal schmal-elliptisch mit keilförmigen Spreitengrund. Die Blattflächen können glatt, spärlich flaumig behaart oder verkahlend sein. Die hellgrüne oder grau-grüne Blattunterseite ist netzadrig und nicht drüsig punktiert. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und glänzend. Der glatte Spreitenrand ist nicht umgerollt.
Blütenstand und Blüte

Die Blütezeit beginnt am Ende des Erstfrühling und reicht von März bis Juni. Der überhängende, einfache oder einfach-verzweigte, traubige Blütenstand enthält drei bis zehn Blüten. Die Blütenstandsachse weist eine Länge von 0,3 bis 1 Zentimetern und einen Durchmesser von über 1 Millimeter auf und ist meist spärlich kurz, manchmal lang oder kurz-drüsig behaart. Die kahlen, nicht anliegenden Tragblätter sind bei einer Länge von 2 bis 6 Millimeter länger als die Knospen, schuppenartig, schmal-dreieckig mit zugespitztem oberen Ende. Der kahle Blütenstiel ist 2 bis 4 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf freien Kelchblätter sind haltbar. Die fünf weißen über rosafarbenen bis röt-lichen, 5 bis 6 Millimeter langen Kronblätter sind auf fast ihre gesamten Länge verwachsen. Die Blütenkrone ist krugförmig mit fünf zurückgeschlagenen Kronzipfeln. Es sind zwei Kreise mit je fünf freien Staubblättern vorhanden. Die Staubbeutel besitzen zwei zurückgebogene, fadenförmige Anhängsel und öffnen sich am oberen Ende mit Poren. Die Narbe ist kopfig. Der oberständige Fruchtknoten ist kahl.



Muira-Puama    

Ptychopetalum olacoides, von den Indios als Muirapuama bezeichnet (Deutsch Potenzbaum, Englisch Muira Puama), ist eine Pflanzenart aus der Familie der Olacaceae in der Ordnung der Sandelholzartigen (Santalales).

Steckbrief

Heilwirkung:
Libido anregend
wissenschaftlicher Name:
Ptychopetalum oleacoides
Verwendete Pflanzenteile:
Holz

Nutzung

Ptychopetalum olacoides wird seit über 100 Jahren nach Europa exportiert. Aus dem Holz und den Wurzeln des Baumes (aber auch von anderen Ptychopetalum Arten und von Liriosma ovata) wird die pharmazeutische Droge Muira puama lignum, das Potenzholz gewonnen. Sie soll unter anderem aphrodisierend wirken, die Wirkung ist allerdings unbelegt.

Merkmale

Ptychopetalum olacoides wächst als 5-15m hoher Baum mit einem Stamm-durchmesser von bis zu 25cm. Die 9-11cm langen und 2,5-3cm breiten, länglich-lanzettlichen Blätter sind frisch grau oder bereift, auf der Unterseite bis blaugrün. Der Blütenstand ist racemös, die Kronblätter länglich, bis 1,3cm lang und weiß. Die Früchte sind länglich-elliptische Steinfrüchte die, anfangs grün, während der Reife über rosa nach lila-schwarz wechseln.


BACHBLÜTEN
Ich kann einen erlittenen Verlust nicht verwinden (16 Honeysuckle)

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BACHBLÜTEN
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