Direkt zum Seiteninhalt
Damiana
Damiana ist eine Pflanzenart in der Gattung der Safranmalven. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Nordamerika bis nach Argentinien. Bekannt ist diese Art vor allem wegen der ihr zugeschriebenen Wirkung als natürliches Aphrodisiakum, sie wird aber u. a. auch wegen der enthaltenen ätherischen Öle wie Cineol und Thymol bei Erkältungen und aufgrund des Koffeingehalts als Tonikum eingesetzt.
Damiana stammt ursprünglich aus Mittelamerika und dem südlichen Nordamerika. Mexikanische Ärzte und Ureinwohner benutzen Damiana als Heilpflanze bei krampfhafte Beschwerden der Atmungsorgane, nervöse Anspannung, Niedergeschlagenheit und sexuelle Störungen. Eine beliebte Form der Anwendung von Damiana ist ein Likör. Man kann die Blätter jedoch auch als Tee verwenden.
Damiana ist in Westeuropa noch verhältnismäßig unbekannt. Die aus Zentral- und Südamerika stammende Heilpflanze wird traditionell bei depressiven Verstimmungen, Libidostörungen oder Angststörungen verwendet, weswegen Damiana auch bei uns eine immer größere Verbreitung erfährt. Die als Turnera diffusa beschriebene Pflanze enthält tatsächlich ein großes Wirkstoffspektrum, das einen größeren Anwendungskreis vor allem für psychische Störungen verspricht.
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: beruhigend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Asthma, Husten, Krampfhusten, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschmerzen, Rheuma, Nierenschwäche, Migräne, Depressionen, Libido-Störungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Nervosität, Gedächtnisstörungen, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Turnera diffusa, Turnera Aphrodisiaca, Turnera Pringei
Pflanzenfamilie: Safranmalvengewächse = Turneraceae
englischer Name: Damiana
volkstümliche Namen: Spanisch: Oreganillo oder Hierba del Venado
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Terpene, Arbutin, Cineol, Cadinen, Cymol, Pinen, Thymol, Bitterstoff Damianin, Harz, Koffein (im Stängel), Tannin
Sammelzeit: Frühjahr
 
Anwendung
Die Blätter werden während der Blütezeit geerntet, um daraus die pharmazeutische Droge zu gewinnen. Vor allem in Mexiko ist Damiana ein beliebtes Heilkraut. Dort wird es unter den Namen Misibcoc oder Chac-Mixib verwendet, um Erkältungen, Infektionskrankheiten oder Erkrankungen der Blutgefäße zu heilen. Dazu wird aus getrockneten Blättern ein Tee zubereitet oder ein Likör mit den Blättern aromatisiert. Die getrockneten Blätter können auch auf Märkten in Mexiko und Guatemala gefunden werden. Kleinere Mengen kommen auch auf den Markt in den Vereinigten Staaten und Europa, dort ist Damiana als Heilpflanze aber relativ unbekannt. Mahinda Martínez behauptet in seinem Buch Las Plantas Medicinales de México, dass Damiana schon bei den Mayas traditionell als Aphrodisiakum und Stärkungsmittel Verwendung fand. Christian Rätsch beschreibt die Pflanze in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen als zuverlässiges Mittel in Fällen von sexueller Impotenz, speziell, wenn diese Impotenz auf ein Übermaß an sexueller Aktivität zurückzuführen sei. Damiana würde jedoch auch bei Spermatorrhoe (Samenfluss ohne geschlechtliche Erregung) und Orchitis (Entzündung der Hoden) verschrieben. Thomas P. Lowry schreibt im Journal of Psychoactive Drugs, ihm hätten Frauen berichtet, dass die Pflanze eine entspannende Wirkung bei Menstruationsschmerzen und –krämpfen hätte. Damiana wird jedoch auch als Droge und Aphrodisiakum verwendet. Bert Marco Schuldes berichtet in seinem Buch Psychoaktive Pflanzen von erotischer Stimulation, einer Verstärkung erotischer Gefühle und der Hautsensibilität. Neuere humanmedizinische und tierexperimentelle Untersuchungen bestätigen die vermutete Wirkung als Aphrodisiakum und deuten auf eine von Damiana ausgehende Anti-Progesteronwirkung hin, was die dem Kraut zugeschriebene Erhöhung der Libido erklären könnte. Damianablätter können pur oder in Kräutermischungen als Tabakersatz geraucht werden, es werden auch fertige Rauchmischungen wie Knaster Special Quality oder Cameron Valley im Handel angeboten, jedoch sind diese seit dem 20. Juni 2007 wie Tabak versteuert.
Am bekanntesten ist Damiana als leicht euphorisierendes Aphrodisiakum, aber man kann es auch gegen gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Asthma einsetzen. Damiana erleichtert die Atmung durch seine ätherischen Öle und indem es die Bronchien entkrampft. Außerdem stärkt Damiana die Verdauungsorgane und kann dadurch Bauchschmerzen lindern. Gegen Menstruationsbeschwerden hilft es durch seine entkrampfenden Eigenschaften. Eine ausgeprägte Wirkung hat Damiana auf das Nervensystem. Es beruhigt bei Nervosität. Bei Depressionen hellt es das Gemüt auf. Gegen Erschöpfung und Müdigkeit wirkt es stärkend. Auch gegen Gedächtnisprobleme kann man es verwenden, denn es stärkt das Gehirn.
Tee
Damiana kann man als Tee zubereiten. Dazu nimmt man ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Damianakraut und übergießt es mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach fünf Minuten abseihen, auf Wunsch mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken.
Tinktur
Alkoholische Auszüge von Damiana wirken stärker als die Zubereitung als Tee. Man kann mit Damiana eine Tinktur ansetzen. Sehr beliebt ist auch ein Likör aus Damiana.
Damiana als Heilkraut
In der europäischen Naturheilkunde spielt Damiana erst seit einigen Jahren eine gewisse Rolle. Zweifelsohne ist sie reich an wirksamen Inhaltsstoffen, die heute für viele kleinere Beschwerden eine Linderung schaffen kann.
Damiana war den europäischen Ärzten und Botanikern des Altertums und des Mittelalters gänzlich unbekannt. Auch in den Werken nach der Entdeckung Amerikas lassen sich keine Aufzeichnungen zu der Pflanze finden.
Zahlreiche Überlieferungen lassen jedoch den Schluss zu, dass Damiana eine rege Verwendung bei den alten Azteken und Mayas hatte. Die Blätter und Blüten von Turnera diffusa wurden womöglich vor allem als Aphrodisiakum und als Antistressmittel verwendet. Der spanische Missionar Jesus Maria de Salvatierra berichtete im Jahr 1699 in seiner Chronica als erster von diesem Kraut.
Im mittleren bis späten 19. Jahrhundert war Damiana in den Vereinigten Staaten ein beliebtes männliches Stärkungsmittel. Unter dem Produkt The Mormon Elder’s Wafers wurden Tinkturen auf Basis von Damiana als universelles Heilmittel gegen Schlaflosigkeit, Lähmungen, Albträume oder Potenzmittel verkauft.
Rauchen
Manchmal wird Damiana auch geraucht. Dabei entfaltet das würzige Kraut eine milde entspannende Wirkung. Die Wirkung von gerauchtem Damiana soll in Kombination mit Giftlattich und Yohimbe besonders gut sein.
 
Pflanzenbeschreibung
Damiana ist ein häufig vielverzweigter, kleiner Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis zu 2 Meter erreicht. Alle Pflanzenteile sind fein oder flaumig behaart. Die Laubblätter sind in der Spreitenform und Größe sehr variabel. Das Spektrum reicht von lanzettlich, über spatelförmig bis verkehrt-eiförmig. In der Regel sind die Laubblätter zwischen 1 und 2 Zentimeter lang. Der Blattrand ist gesägt oder gekerbt. Die Basis ist keilförmig. Die Blattrippen verlaufen an der Blatt-oberseite. Sie sind eingesenkt. Die Blatthaare stehen gehäuft an den Rippen. Die zwittrigen Blüten sind sehr kurz gestielt, fast sitzend. Der Kelch ist fünfzäh-nig. Die Kronblätter sind spatelförmig und leuchtend gelb. Sie sind 4 bis 8 Milli-meter lang und überragen die Kelchzähne deutlich. Die Blütezeit reicht vom frühen bis späten Sommer. Die rundovale, mit einem Durchmesser zwischen 1,5 und 2 Millimetern, Kapselfruchtduftet süß und schmeckt feigenähnlich; sie ist einkammerig und öffnet sich dreiklappig.
Damiana ist ein kleiner Strauch, der in Mittelamerika und Mexiko heimisch ist. Die Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch, meistens bleibt sie aber unter einem Meter. Seine glänzenden Blätter sind länglich und haben einen gewellten Rand. Sie sind wie Finger angeordnet. Ab Juli beginnt die Damianapflanze zu blühen. Die gelben Blüten werden etwa vier Zentimeter groß und erinnern an Hahnenfußblüten, aber ohne deren Glanz. Sie entspringen den oberen Blattachseln.

Buchsbaum tt
In Form von Kugeln oder gar Tieren ist der Buchsbaum den meisten Europäern bekannt, denn er lässt sich besonders gut in Form schneiden, was ihm eine glänzende Karriere in Gärten und Parks beschert hat. Doch vor allem früher, vor der Zeit der Pharmaindustrie, galt der Buchsbaum als wichtiges Heilmittel, das sogar bei Malaria und Syphilis eingesetzt wurde. Doch seine starke Wirk-samkeit hat den Nachteil, dass der Buchsbaum giftig ist und seine innerliche Anwendung daher nicht mehr empfohlen wird.
Der Gewöhnliche Buchsbaum, auch nur Buchsbaum oder Buchs genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Buchsbäume. Er ist in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien heimisch.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig! Äußerliche Anwendung: chronische Hautleiden, schweißtreibend, Rheuma, Gicht, Innerlich (geschichtliche Nutzung): Fieber, Rheuma, Gicht, Malaria, Syphilis, wurmtreibend, beruhigend
Homöopathische Anwendung: D3 gegen Rheuma
wissenschaftlicher Name: Buxus sempervirens
englischer Name: Box
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Rinde
Inhaltsstoffe: Buxin (giftig!), Parabuxin, Buxinidin, Gerbsäure
Sammelzeit: März bis April
Vergiftungserscheinungen: Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Lähmungen
Erste Hilfe bei Vergiftungen: Erbrechen auslösen, Aktivkohle, Krankenhaus
 
Anwendung
Da der Buchsbaum giftig ist, kann man ihn nicht einfach so innerlich einnehmen, wie das bei anderen Heilpflanzen möglich ist. Äußerlich kann man ihn jedoch für Fuß- und Handbäder einsetzen. Auch für Kompressen und Waschungen kann man den Buchsbaum als Absud verwenden. Er kann in manchen Fällen bei hartnäckige Hauterkrankungen helfen. Auch bei Rheuma kann man ihn als Umschlag versuchen. Homöopathisch zubereitet kann man ihn in D3 auf innerlich gegen Rheuma einnehmen. Früher, als man beim Einsatz von Kräutermedizin noch heroischer war, weil starke chemische Medikamente fehlten, hat man zwei TL Blätter auf einen Liter Wasser als Teeaufguss genommen und zur Fiebersenkung je eine Tasse pro Tag getrunken. Weil die Blätter des Buchsbaums auch im Winter grün glänzen, ist er auch als Weihnachtsschmuck beliebt. Auch zur Feier der Wintersonnenwende werden Kränze aus Buchsbaum gewunden und auf den Kopf gesetzt. Diese Kränze sollen Glück bringen.
Giftigkeit und Heilkraft
Der Buchsbaum ist in allen Teilen giftig; er enthält rund 70 Alkaloide, darunter Cyclobuxin D. Blätter und Rinde weisen einen Gesamtalkaloidgehalt von drei Prozent auf. Buchsbaum wurde bereits in der Antike bei Husten, Magen- und Darmkrankheiten verwendet sowie bei wiederkehrendes Fieber wie die Malaria. Angeblich ist Buchsbaum als Malariaheilmittel vergleichbar mit dem Chinin. Man benutzt Buchsbaum heutzutage wegen seiner Toxizität nur noch selten als Heilkraut, da die Dosierung problematisch ist. Überdosierung führt zu Erbrechen und Krämpfen bis zum Tod. In der Homöopathie wird Buchsbaum bei Rheuma verordnet.
 
Pflanzenbeschreibung
In Nordafrika und Südeuropa wächst der Buchsbaum an kalkhaltigen Stellen wild. In Mitteleuropa bevorzugt er milde Ecken und wird vorwiegend als Zierpflanze in Gärten und Parks kultiviert. Dort ist er sehr beliebt, weil er so langsam wächst, kleine Blätter hat und sich daher sehr gut für den Formschnitt eignet. Der Buchsbaum wird bis zu 600 Jahre alt und kann acht Meter hoch werden. Bei besonders großen Exemplaren wird der Stamm bis zu 90 Zentimeter dick. Im Normalfall ist der Buchsbaum jedoch ein eher zierlicher Strauch. Das Holz des Buchsbaums ist hart und so schwer, dass im Wasser untergeht. Das macht das Buchsbaumholz sehr gut zum Drechseln geeignet. Die kleinen ovalen Blätter des Buchsbaums sind das ganze Jahr über grün. Sie glänzen wie lackiert, außer wenn sie ganz jung und noch zart sind. Ab Ende März blüht der Buchsbaum mit gelblichen Blüten, die eher unscheinbar, aber filigran sind. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich kapseartige Früchte, die durch ihre drei kleinen Hörner unverwechselbar sind.
Vegetative Merkmale
Der Buchsbaum wächst sehr langsam als immergrüner Strauch oder selten kleiner Baum. Er erreicht meist Wuchshöhen von bis zu 8 Metern; im subtropischen Verbreitungsgebiet erreicht er auch Wuchshöhen von bis zu 20 Metern. Er bildet kurze, schräg nach oben stehende kantige Zweige aus. Die Rinde der Zweige ist zunächst olivgrün und kurz behaart, verkahlt aber später. Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter stehen dicht. Die einfachen Blattspreiten sind bei einer Länge von 1 bis 2,5 Zentimetern etwa halb so breit und eiförmig bis länglich-elliptisch. Die Blattoberseite ist glänzend dunkel-grün und die -unterseite ist deutlich heller sowie matt. Der Blattrand ist nach unten umgebogen.
Generative Merkmale
Der Buchsbaum ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Von März bis Mai erscheinen in den Blattachseln unscheinbare, gelbliche, wohlriechende Blütenknäuel. Jeder Knäuel besteht in der Regel aus einer endständigen weiblichen Blüte und mehreren seitenständigen männlichen Blüten. Eine Blütenkrone fehlt, vorhanden sind lediglich mehrere sehr kleine Hüll- und Kelchblätter. Die weiblichen Blüten haben drei Griffel, jeweils mit einer zweigeteilten Narbe, die männlichen Blüten jeweils vier Staubblätter. Im September spalten sich die etwa 8 Millimeter langen, dreiklappigen Kapselfrüchte und streuen je zwei schwarze, glänzende Samen.

Bachblüten
Bei Kritik reagiere ich überempfindlich (Larch)
Diese Menschen reagieren bei Kritik sehr überempfindlich
Hier können sie diese überempfindliche Art ablegen
Bachblüten
Man entschuldigt sich dafür, dass man krank oder deprimiert oder erschöpft Ist (Pine)
Diese entschuldigen sich ständig dafür, dass sie krank, deprimiert oder sogar erschöpft sind
Mit der Blüte können sie diese Verhalten minimieren
Was passiert nun mit den Monosacchariden?
Nach der Aufnahme ins Blut werden Monosaccharide in den Zellstoffwechsel eingeschleust. Die Bauchspeicheldrüse registriert den postpandialen Blutzuckeranstieg. Die Galactose und die Fructose brauchen kein Insulin, um in die Zelle aufgenommen zu werden. In der Zelle können sie leicht in Glucose umgewandelt und der Energiegewinnung zugeführt werden.
Monosaccharide sind die kleinsten, nicht mehr spaltbaren Kohlenhydrate. Sie bestehen aus einem Zuckermolekül und sind die Hauptbausteine der Disaccharide und Polysaccharide.
Nach ihrem chemischen Aufbau lassen sich Monosaccharide in viele verschiedene Gruppen unterscheiden. Nur zwei Unterformen, die sogenannten Hexosen und Pentosen, sind für die menschliche Ernährung von Bedeutung.
Zurück zum Seiteninhalt