Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 26.02.18-04.03.18


WALD-GEISSBART      

Der seltene Wald-Geißbart ist ein Bewohner von Bergwäldern und in ganz Europa verbreitet. Schaut man nicht genau hin, so kann man ihn auf den ersten Blick für das wesentlich häufigere Mädesüß halten, das auch Geißbart genannt wird. Bei genauerem Hinschauen sieht man jedoch die großen Blütenrispen. Vor allem die Wurzel wurde in der Volksheilkunde genutzt, die leicht giftigen Blätter als Frühlingsgemüse gegessen. Heute spielt der Wald-Geißbart in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr, dafür ist er in einigen Gegenden eine beliebte Zierpflanze geworden, da sie ansehnliche große aber pflegeleichte Büsche mit schönen Blütenständen bildet.
Der Wald-Geißbart ist eine  Pflanzenart aus der  Unterfamilie der  Spiraeoideae innerhalb der Familie der  Rosengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Fieber, Magenbeschwerden
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, fiebersenkend, magenberuhigend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Fieber, Geburtshilfe, Gelenkschmerzen, Geschlechtskrankheiten, Insektenbisse, Insektenstiche, Magenbeschwerden, Schwellungen, Tonikum, Venenkrankheiten
wissenschaftlicher Name:
Aruncus dioicus, Aruncus sylvestris
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Buck's beard, Goat's beard
volkstümlicher Name:
Wald-Geißbart, Waldgeißbart
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Kraut, Samen
Inhaltsstoffe:
Blausäureverbindungen, Saponine
Sammelzeit:
Wurzel: September-März, Kraut: April-Juli (Blütezeit)

Anwendung
Der Wald-Geißbart ist eine empfehlenswerte Garten- und Parkpflanze, sie ist auch für Wildpflanzengärten sehr geeignet. Ihre Vermehrung kann durch Teilung erfolgen. In Norditalien werden die jungen Triebe als essbares Gemüse auf den Markt gebracht.
Die Blätter und Stängel enthalten in geringen Mengen Blausäureverbindungen, daher eignet sich das Kraut nicht zum Dauergebrauch oder in größeren Mengen. Schwangere und Stillende sollten die Pflanze nicht benutzen, obwohl das in der Volksheilkunde teilweise empfohlen wird.
Tee
1 Teelöffel Kraut mit 250ml heißem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Wirkt beruhigend auf den Magen und fiebersenkend.
Wurzel-Brei
Der frische Brei der Wurzel hilft gegen Insektenbisse und Insektenstiche.
Wurzel-Tee
1 Teelöffel getrockneter Wurzeln mit 250ml kalten Wasser ansetzen, aufkochen, 15 Minute ziehen lassen und abseihen. Hilft bei Blutungen nach der Geburt, Magenprobleme, ...
Umschläge
Umschläge mit dem Wurzeltee helfen bei schmerzende Rheumagelenke.
Fußbad
Fußbad mit dem Wurzeltee hilft bei geschwollene Füße.

Geschichtliches
Vor allem die Wurzel wurde in der Volksheilkunde für verschiedene Krankheiten genutzt, Blätter wurden als Frühjahrsgemüse gegessen. Von der Nutzung als Gemüse sollte man aber absehen, da die Blätter eine giftige Blaussäureverbindung enthalten. Öfters wurde der Wald-Geißbart wie  Mädesüß eingesetzt, da das Mädesüß auch Geißbart genannt wird. Vermutlich sind einige historische Anwendungen auf diese Verwechslung zurück zu führen. In der modernen Pflanzenheilkunde spielt der Wald-Geißbart keine Rolle. Als Solitär- und Beetpflanze in Ziergärten und als dankbarer Vasenschmuck in einigen Gegenden sehr beliebt.

Pflanzenbeschreibung
Der Wald-Geißbart ist in Europa und Asien heimisch aber selten. Er wächst bevorzugt in Bergwäldern und halbschattigen Hochstaudenfluren. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 80 und 200 Zentimeter hoch. Die doppelt gezähnten Blätter sind eiförmig und gefiedert. Die weißen bis elfenbeinweißen Blüten er-scheinen zwischen Mai und Juni. Die kleinen Blüten haben einen Durchmesser von 2-4 mm. Der Blütenstand ist rispig und bis 50 cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die sehr kleinen Samen, die leicht durch kleinste Luftbewegungen verbreitet werden.
Erscheinungsbild und Blatt
Beim Wald-Geißbart handelt es sich um eine  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 80 bis 150 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein kurzes, kräftiges, unterirdisches  Rhizom. Aus diesem wachsen aufrechte und bis hinauf zum Blütenstand unverzweigte Stängel, die oft am Grunde verholzen. Die bis zu 1 Meter langen Laubblätter sind zwei- bis dreifach dreiteilig oder fünfteilig. Die Fiederblättchen sind oval und vorne zugespitzt. Ihre Ränder sind scharf unregelmäßig bis doppelt gesägt. Es sind keine  Nebenblätter vorhanden.
Blütenstand und Blüte
Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Die relativ kleinen, weißen Blüten stehen in großen, 20 bis 30 Zentimeter langen, endständigen, oft leicht überhängenden Gesamtblütenständen, die aus rispig angeordneten schmalen  ährigen Teilblütenständen bestehen. Der Wald-Geißbart sind meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die kurz gestielten, eingeschlechtigen Blüten haben einen Durchmesser von etwa 3 Millimetern. Die weiblichen Blüten sind rein-weiß, die männlichen eher cremeweiß.
Frucht und Samen
Je Blüte entstehen drei meist gedrehte Balgfrüchte mit je drei bis fünf Samen. Die Samen sind etwa 2 Millimeter
lang und nur 0,1 mg schwer, lanzettlich, und an den Enden geflügelt.

Anbautipps
Wenn der Standort passend ist, ist die Pflanze anspruchslos und vermehrt sich auch von selbst weiter. Den sehr kleinen Samen mit feinem Sand mischen. Am besten im Herbst in Töpfe aussäen und ab einer Größe von 10-15 cm ins Freiland. Der Wald-Geißbart mag keine volle Sonne, ein Wanderschatten ist ideal. Der Boden sollte locker, humusreich und feucht (ohne Staunässe) sein. Ältere Pflanze erst im frühen Frühling zurückschneiden.

Sammeltipps
Da die Pflanze selten ist, soll sie nicht in der Natur gesammelt werden. Das oberirdische blühende Kraut ernten, bündeln, an einem luftigen schattigen Ort zügig trocknen. Die Blüten und wenige Blätter als Kraut für Tees in Papiertüten aufheben. Für Tees die Wurzeln reinigen, zerkleinern und an einem warmen Ort trocknen.




ZAUNRÜBE tt  

Die Zaunrübe ist eine giftige Wildpflanze, die oberirdisch stark rankende Triebe wachsen lässt. Aus weißlichen Blüten entwickeln sich bei den weiblichen Pflanzen rote Beeren. Die unterirdische Rübenwurzel, die sehr massiv werden kann, wurde früher gerne zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen verwendet. Da sie aber giftig ist, wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Verdünnung angewendet. So hilft sie gegen Rheuma, Atemwegsprobleme und Schmerzen des Bewegungsapparates.
Die Zaunrüben sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kürbisgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Homöopathisch ab D3! abführend, schleimlösend, schweißtreibend, Grippe, Asthma, Lungenentzündung, Gicht, Rheuma, Hexenschuss, Gliederschmerzen, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen
wissenschaftlicher Name: Bryonia dioca
Pflanzenfamilie:  Kürbisgewächse = Cucurbitaceae
englischer Name: Bryony
volkstümliche Namen: Faulrüber, Feuerwurzel, Gichtrübe, Gichtwurz, Heckenrübe, Hundskürbis, Hundsrebe, Hundsrübe, Heilige Rübe, Rotbeerige Zaunrübe, Rote Zanrübe, Rotfrüchtige Zaunrübe, Spanische Rübe, Stickwurz, Teufelsrübe, Tollrübe, Weisser Enzian, Zaunranke, Zaunrebe, Zweihäusige Zanrübe
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Bittere Glykoside, Bryonin, Bryonicin, Bitterstoff, Gerbstoff, Triterpene, Saponine
Sammelzeit: Frühjahr

Anwendung
Achtung! Giftig.
Zaunrübe nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Da die Zaunrübe giftig ist, wird sie weder von der Schulmedizin noch von der vernünftigen, modernen Volksheilkunde verwendet. Nur in homöopathischer Verdünnung ab D3 kann man sie vernünftigerweise einsetzen. So verdünnt kann man die Zaunrübe gegen Rheumatismus und Gicht anwenden. Sie hat sich auch gegen Verschleimung der Atemwege bewährt und wird daher gegen Erkältungen, Asthma und sogar gegen Lungenentzündung angewendet. Bei Lungenentzündungen muss man natürlich den Arzt zu Rate ziehen, weil es sich um eine schwerwiegende Erkrankung handelt. Die verdünnte Zaunrübe soll auch bei Hexenschuss und Schmerzen der Muskulatur helfen. Man kann sie also bei Verspannungen im Nackenbereich oder Rücken versuchen.

Giftwirkung
Bei leichten Vergiftungen durch die Zaunrübe kommt es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei stärkeren Vergiftungen kommt es zu Entzündungssymptomen, überstarker Durchblutung, Blutungen aus den Schleimhäuten, tetanusartige Krämpfe, Störungen des Nervensystems, Herzrasen bis hin zum Tod in seltenen Fällen. Bei Vergiftungen durch die Zaunrübe sollte man sofort den Arzt zu Rate ziehen. Falls man nicht von selbst erbricht, kann man in der Wartezeit auf den Arzt Erbrechen herbeiführen

Geschichtliches
Die Zaunrübe wurde schon im Altertum als Heilpflanze verwendet. Früher wurde die Wurzel heroisch gegen Rheumatismus und Gicht verwendet. Auch als Abtreibemittel fand sie damals Anwendung. Durch ihre teilweise tödliche Wirkung ist man davon jedoch abgekommen. Plinius empfahl die Zaunrübe zur Umpflanzung des Grundstücks bei Habichte, andere hingegen schlugen diese Methode bei Blitzschlag vor. Im Mittelalter wurde die Wurzel der Zaunrübe häufig als Fälschung der Alraunenwurzel zurechtgeschnitzt und verkauft. In Osteuropa wurde sie jedoch um ihrer selbst willen als Amulettwurzel geschätzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Zaunrübe ist in Europa heimisch. Es gibt zwei (bzw. drei) Arten der Zaunrübe, die in Mitteleuropa häufigere zweihäusige, rote Zaunrübe mit roten Beeren und die einhäusige, weiße Zaunrübe mit schwarzen Beeren, die aus dem Mittelmeerraum stammt. Beide Zaunrübenarten sind vergleichbar giftig und haben auch die gleichen Heilwirkungen. Die Zaunrübe hat eine dicke, rübenartige Wurzel, die der Zaunrübe auch zu ihrem Namen verholfen hat. Im Frühjahr wachsen aus dieser Rübenwurzel mehrere bis zu vier Meter lange Ranken. Die Ranken den Zaunrübe wachsen sehr schnell und können in kurzer Zeit andere Pflanzen komplett überwuchern. In Weinbergen können sie zu einem gefürchteten Unkraut werden. Die Blätter sind gelappt und in etwa herzförmig. Ihre Form erinnert ein wenig an Weinblätter oder Hopfenblätter, aber bei der Zaunrübe sind sie rauh behaart. Der Hautkontakt zu der Pflanze kann bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen führen. Zwischen Juni und September blüht die Zaunrübe mit kleinen grünweißen Blüten, die bei näherer Betrachtung jedoch sehr hübsch aussehen. Bei der zweihäusigen roten Zaunrübe blühen die männlichen Blüten auf anderen Pflanzen als die weiblichen Blüten. Die männlichen Blüten wachsen in langstieligen Trauben, die weiblichen in kleinen Büscheln. Nur aus den weiblichen Blüten entwickeln sich Beeren, die zuerst grün sind und später leuchtend rot werden. Alle Pflanzenteile der Zaunrübe sind giftig!
Vegetative Merkmale
Zaunrüben-Arten sind krautige Pflanzen. Die Sprossachsen dieser kräftigen, rasch rankenden, Kletterpflanzen werden bis zu 4 Meter lang. Die Ranken sterben im Herbst ab. Die Wurzeln sind rübenförmig. Die Laubblätter sind lappig und rau.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht vom Juni bis September. Die nur wenige Millimeter kleinen, unscheinbaren hellen Blüten Die Blüten sind eingeschlechtig. Die weiblichen in kleinen Büscheln, die männlichen in langstieligen traubigen Blütenständen angeordnet. Die Rotbeerige Zaunrübe ist zweihäusig getrenntgeschlechtig, das heißt, es gibt weibliche und männliche Individuen. Bei der Weißen Zaunrübe dagegen finden sich Blüten beiderlei Geschlechts an einer Pflanze, sie sind also einhäusig getrenntgeschlechtig. Kreuzungen zwischen diesen beiden Arten durch Carl Correns, einem der drei Wiederentdecker der Mendelschen Regeln, führten 1903 zur Entdeckung der genetischen Verankerung des Geschlechtssystems bei Pflanzen. Die bei Reife roten oder schwarzen Beeren der Rotbeerigen und der Weißen Zaunrübe sind sehr giftig: Bereits 15 von ihnen können tödlich für ein Kind sein. Auch alle anderen Bestandteile der Pflanze, Wurzeln, Ranken und Blätter, sind giftig. Das Zerreiben der Beeren auf der Haut führt zu Hautreizung und Blasenbildung.


BACHBLÜTEN
Man ist ungeduldig, leicht gereizt, zeigt überschüssige Reaktionen (18 Impatiens)
-
Diese Menschen können sehr ungeduldig sein, zu leicht gereizt, und haben überschüssige Reaktionen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Wesenszüge minimieren


BACHBLÜTEN
Man hat Minderwertigkeitskomplexe (19 Larch)
-
Diese Menschen leiden unter großen Minderwertigkeitskomplexen und kommen hier nicht heraus  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Minderwertigkeitskomplexen allmählich ablegen


ERNÄHRUNG
Was passiert nun mit den Monosacchariden?
Nach der Aufnahme ins Blut werden Monosaccharide in den Zellstoffwechsel eingeschleust: Bauchspeicheldrüse registriert den postprandialen Blutzuckeranstieg – Galactose und Fructose braucht kein Insulin, um in die Zelle aufgenommen zu werden. In der Zelle können sie leicht in Glucose umgewandelt und der Energiegewinnung zugeführt werden.


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