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02.02.2020

tägliche News > Januar > 27.01.20 - 02.02.20
Liebstöckel
 
Ursprünglich ist der Liebstöckel in Südwesteuropa beheimatet. In Mitteleuropa gedeiht er jedoch auch prächtig und wurde deshalb schon vor Jahrhunderten in mitteleuropäischen Gärten angebaut. Inzwischen trifft man den Liebstöckel auch hier und da verwildert an. In der Küche ist der Liebstöckel als Maggikraut bekannt und würzt mit seinen Blättern Kräuterquark und Suppen aller Art. In der Medizin werden Wurzel und Samen des Liebstöckels für den Harnapparat, Verdauung und weibliche Fortpflanzungsorgane eingesetzt. Wenn die mehrjährige Pflanze im Garten erstmal einen Lieblingsplatz gefunden hat kommt sie jedes Jahr wieder und wird so groß, dass eine normale Familie ihren ganzjährigen Liebstöckelbedarf für Küche und Hausapotheke damit decken kann.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Achtung! Nicht in der Schwangerschaft anwenden. anregend, blutstillend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Blasenentzündung, Blasensteine, Nierenleiden, Nierensteine, Blähungen, Magenbeschwerden, Mangel an Magensäure, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Stoffwechsel anregend, Rheuma, Gicht, Wassersucht (Ödeme), Menstruationsfördernd, Menstruationskrämpfe, Mittelohrentzündung, Halsentzündung, Kehlkopfentzündung, Mundschleimhautentzündung, Bronchitis, Husten, Herzschwäche, Wassersucht, Ödeme, Nervenschwäche, Nervosität, Ekzeme, Furunkel, eitrige Wunden, Gewürz
 
wissenschaftlicher Name: Levisticum officinale
 
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
 
englischer  Name: Lovage
 
volkstümliche Namen: Badkraut, Gebärmutterkraut, Gichtstock, Leibstöckle, Leppstock, Levestock, Liebesröhre, Liebrohr, Liebstengel, Lobstock, Lübstock, Lustecken, Luststöckel, Maggikraut, Nervenkräutel, Rübestöckel, Saukraut, Sauerkrautwurz, Schluckwehrohr, Wasserkräutel
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter als Gewürz, Wurzel und Samen in der Heilkunde
 
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Angelikasäure, Apiol, Apfelsäure, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Fette, Gummi, Harze, Invertzucker, Kampfer, Carvon, Isovalerin-säure, Cumarine, Myristicin, Umbelliferon
 
Sammelzeit: Blätter: Frühjahr, Wurzel: Zeitiges Frühjahr oder Spätherbst, Sa-men: Spätsommer
 
 
 
Anwendung
 
Küchenkraut
 
Die frischen Liebstöckelblätter finden Verwendung als Gewürz, z. B. für Suppe, Eierspeise, Eierschwammerl (Pfifferlinge) oder andere Pilzgerichte. Der Geschmack erinnert an den von Sellerie, ist aber schärfer und bitterer. Feingehackte Blätter können zum Würzen von Suppen, Salaten, Obatztem und Eintopfgerichten verwendet werden. Die getrockneten Samen können bei der Zubereitung von Eintöpfen und Braten als Würze verwendet werden. Auch sind die Früchte als aromatisierende Komponente für Käsegerichte, Brot und Gebäck zu verwenden.
 
Verdauungsmittel
 
Der Haupt-Einsatzzweck des Liebstöckels sind Verdauungsprobleme. Er stärkt den Appetit, wirkt Abmagerung entgegen und stärkt die Verdauungsorgane so, dass sie die gegessene Nahrung auch gut verdauen können. Man kann Liebstöckelsamen, die Wurzel oder die Blätter als Tee oder Tinktur einnehmen oder man würzt die Speisen mit Samen oder Blättern. Im Tee schmeckt der Lieb-stöckel sehr würzig, was für Tees eher ungewohnt ist.
 
Stoffwechsel und Harnorgane
 
Durch seine harntreibenden und aktivierenden Eigenschaften stärkt der Liebstöckel den Stoffwechsel und die Harnorgane. Dadurch, und auch durch seine herzstärkende Wirkung hilft er auch bei Wasseransammlungen in Füssen und Beinen. Auch bei Rheuma und Gicht kann man Linderung durch den Liebstöckel erfahren. Eine Kur mit einem Liebstöckel-Wein (1EL auf ½ Liter Weißwein) soll den Abgang von Nierensteinen und Nierengrieß fördern.
 
Frauenheilkunde
 
Der Liebstöckel fördert die Menstruation und sorgt durch seine entkrampfende Wirkung dafür, dass Periodenkrämpfe gelindert werden. Bei der Geburt kann der Liebstöckel die Wehen fördern und erleichtern. Darum sollte man ihn auch nicht in der Schwangerschaft anwenden, außer zu einem späten Zeitpunkt, wenn die Geburt schon fällig ist.
 
Atemwegserkrankungen
 
Bei fieberfreien Erkältungen kann der Liebstöckel bei Husten, Halsschmerzen und sogar bei Ohrenschmerzen helfen. Allerdings sollte man den Liebstöckel nicht bei Fieber verwenden, da er das Fieber eher verstärken könnte.
 
Hauterkrankungen
 
Äußerlich kann man Abkochungen der Wurzel als Waschung, Bad oder Umschlag bei Ekzeme, eitrige Wunden und Furunkel verwenden.
 
Aphrodisiaka
 
Als wären der Heilwirkungen nicht schon genug, wird dem Liebstöckel außerdem noch nachgesagt, ein Liebesmittel zu sein. Seine stärkende und anredende Wir-kung sprechen dafür, aber vielleicht ist es auch der Name und die Triebkraft des Wuchses, die dem Liebstöckel zu diesem Ruhm verholfen hat.
 
Gewürz
 
Vor allem die Blätter werden gerne in der Küche verwendet, besonders in würzi-gen Suppen. Aber auch die Liebstöckel-Samen eignen sich hervorragend für diesen Zweck. Sie haben vor allem den Vorteil, dass sie auch im trocknen Zustand noch sehr kräftig würzen. Dem Namen "Maggikraut" macht der Liebstöckel alle Ehre, obwohl im echten Maggi gar kein Liebstöckel enthalten ist.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Der Liebstöckel ist in Europa heimisch, kommt aber ursprünglich aus südlichen Ländern. Er liebt sandige und gut gedüngte Böden, kommt aber auch mit anderen Böden klar. Seine ausdauernde Wurzel treibt im zeitigen Frühjahr kraftvolle Triebe, die zuerst rötlich sind, aber bald grün werden. Die Triebkraft der ersten Sprosse ist enorm und die Pflanze wächst von Tag zu Tag so sehr, dass man nur so staunt. Diese enorme Wuchskraft ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum die Pflanze Liebstöckel heißt. Innerhalb kurzer Zeit erinnert der Liebstöckel an einen hüfthohen Busch mit weichen Stängeln und glatten, weichen Blättern. Die Blätter sind grob gesägt und riechen bei Berührung würzig. Der würzige Geruch und Geschmack hat der Pflanze den Namen Maggikraut gegeben. Im Hochsommer stängelt der Liebstock gewaltig nach oben. Die Stängel werden über zwei Meter hoch und bilden gelbliche Doldenblüten aus. Im Gegensatz zu den filigranen Blüten des Dills und Fenchels sind die Blüten des Liebstöckels sehr kompakt und kräftig. Aus den Blüten bilden sich Samen, die man ernten, trocknen und als Heilmittel oder Gewürz benutzen kann.

Mistel t
 
Die Mistel ist eine wundersame Pflanze, die erst in den Wintermonaten, wenn die Bäume kahl sind, richtig sichtbar wird. Sie wächst in Kugelform auf verschiedenen Baumarten und saugt den Bäumen Wasser und Nährstoffe aus, was sie zu einem Halbschmarotzer macht. In früheren Zeiten war die Mistel eine wichtige magische Pflanze, die von den Druiden mit goldenen Sicheln geerntet wurde und nicht zu Boden fallen durfte, denn sonst würde sie ihre besondere Wirkung einbüssen. Aufgrund der magischen Wichtigkeit galt die Mistel früher auch als Allheilmittel. Zur Zeit der Wintersonnenwende und als Weihnachtsschmuck wird sie auch gerne an die Haustüren gehängt, um das Haus vor Schaden zu bewahren. Wer sich unter Misteln küsst, soll ein glückliches Liebespaar werden. In der modernen Pflanzenheilkunde wird die Mistel gegen Bluthochdruck und gegen Krebs eingesetzt. Doch sie kann noch viel mehr.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend,
krampflösend, tonisierend, Bluthochdruck, Herzschwäche, Beschleunigter Puls, Arteriosklerose, Ödeme, Fieber, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Magenschwäche, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Diabetes (leichte Formen), Gallenschwäche, Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, Chronische Arthrosen, Chronisches Rheuma, Gelenkentzündung, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Gebärmutterschmerzen, Gebärmutterblutungen, Gebärmuttergeschwülste, Weißfluss, Epilepsie, Heuschnupfen, Krampfadern, Ekzeme, Geschwüre, Eitrige Wunden, Krebs (therapiebegleitend)
 
wissenschaftlicher Name: Viscum album
 
Pflanzenfamilie: Sandelholzgewächse = Santalaceae
 
englischer Name: Mistletoe
 
volkstümliche Namen: Affalter, Albranken, Birnäpsel, Bocksfutter, Donarbesen, Donnerbeseb, Drudenfuss, Geisskraut, Heil aller Schäden, Heiligkreuzholz, Hexenbesen, Hexenchrut, Hexennest, Immergrün, Kenster, Kinster, Klüster, Knisterholz, Marenstocken, Nistel, Offölterholz, Vogelchrut, Vogelleimholz, Vogelmistel, Wintergrün, Wintersamen
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Zweige
 
Inhaltsstoffe: Alkaloid, Asparagin, Bitterstoff, Harz, Histamin, Inositol, Oleaolsäure, Pyridin, Saponine, Schleim, Tyramin, Viscalbin, Viscin, Viscotoxin, Xantho-phyll, Zink
 
Sammelzeit: Spätherbst, Winter und Frühling
 
 
Anwendung
 
Das Haupteinsatzgebiet der Mistel ist der Bluthochdruck. Auch als begleitende Therapie gegen Krebs ist die Mistel sehr beliebt. Aber das Mistelkraut hat noch eine Menge anderer Heilwirkungen. Früher galt sie sogar als Allheilmittel. Sie ist jedoch leicht giftig und sollte behutsam angewandt werden.
 
Innerlich als Tee
 
Misteltee wird immer als Kaltauszug angesetzt. Im kalten Wasser lösen sich die schwach giftigen Stoffe nicht auf und daher ist der Kaltauszug der Mistel ungiftig. Auch die Heilwirkung der Mistel soll durch Erwärmen gemindert werden. Der Tee wird in erster Linie zur Senkung des hohen Blutdrucks angewandt; er hilft auch bei Herzschwäche und Arteriosklerose. Bei niedrigem Blutdruck kann Misteltee den Blutdruck sogar steigern, was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt. Aber da die Regulierung des Blutdrucks über eine Normalisierung des Kreislaufs und eine Stärkung des Herzens erfolgt, leuchtet es schließlich ein, dass die Mistel sowohl gegen zu hohen als auch gegen zu niedrigen Blutdruck helfen kann. Der Misteltee steigert auch Verdauung und Stoffwechsel, sodass sie bei Beschwer-den der Verdauungsorgane und Stoffwechselstörungen eingesetzt werden kann. Durch die Stoffwechsel-Wirkung hilft die Mistel bei rheumatische Beschwerden. Sie stärkt auch die Nerven und kann daher Kopfschmerzen und Schwindel lindern. Durch die Nervenstärkung kann sie auch bei Epilepsie helfen und die Anfälle seltener machen. Auch gegen die Neidung zu wiederholten Fieberkrämpfen bei Kindern soll die Mistel helfen. In den Wechseljahren kann die Mistel die typischen Wechseljahresbeschwerden lindern. Auch gegen Menstruationsbeschwerden hilft die Mistel und durch ihre blutstillende Eigenschaft kann sie auch Gebärmutterblutungen stoppen. Das macht die Mistel zu einer wertvollen Heilpflanze nach Geburten, denn sie kann den Wochenfluss abkürzen und abschwächen.
 
Äußerlich als Tee
 
Den Mistelkaltauszug kann man als Umschlag oder für Bäder äußerlich anwen-den. Er hilft bei Krampfadern und Unterschenkelgeschwüre. Auch Ekzeme kön-nen durch Mistelbehandlungen behandelt werden. Mistelumschläge kann man auch zur Linderung rheumatischer und neuralgischer Schmerzen auflegen. Auch bei Arthrose helfen äußerliche Mistelbehandlungen. Gegen Heuschnupfen kann man Misteltee schnupfen.
 
Mistel in der Krebsbehandlung
 
Zur Begleitung einer Krebstherapie und auch zu deren Nachbehandlung kann man Mistelpräparate in spezieller anthroposophisch-homöopathischer Aufbereitung anwenden. Die Wirksamkeit dieser Mistelpräparate wurde auch durch Studien untermauert. Der Erfolg der herkömmlichen Krebstherapie kann dadurch in vielen Fällen verbessert und Nebenwirkungen von Chemotherapie gelindert wer-den. Als alleinige Behandlung gegen Krebs ist die Misteltherapie jedoch nicht zu empfehlen.
         
Achtung! Vor allem die   Beeren der Mistel sind leicht giftig. Kinder sollten vor deren Verzehr   gewarnt werden.
       
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Mistel ist ein Halbschmarotzer, der auf Bäumen wächst. Sie bezieht die be-nötigte Flüssigkeit und Nährstoffe aus den Bäumen, auf denen sie wächst, kann aber durch ihre grünen Blätter selbst Photosynthese betreiben. Bäume, die von vielen Misteln bewachsen sind, leiden darunter und sterben schließlich ab. Aber die Misteln wachsen langsam und vereinzelte Misteln können einem großen Baum nicht viel anhaben. Bestimmte Baumarten werden bevorzugt von Misteln bewachsen, beispielsweise Pappeln, Apfelbäume, Tanne und Robinien. Andere Baumarten wie Birnbaum, Eberesche, Kiefer, Linde und Weiden werden nur ab und zu von Misteln bewachsen und sehr selten wächst die Mistel auch auf Eichen, wo sie als besonders heilkräftig gilt. Die Misteln senken ihre Wurzeln durch die Rinde des Wirtsbaumes hindurch in die Cambiumschicht und bis hinein ins Holz. Dort verankern sie sich und ziehen aus den Säften des Baumes Flüssigkeit und Nährstoffe. Die Zweige der Mistel sind hellgrün und verzweigen sich immer wieder. Dadurch entsteht nach und nach eine Kugelform. An den äußersten Enden der Zweige wachsen jeweils zwei gebogene Blätter, die sich gegenüber-ste-hen. Die Blätter sind länglich und verkehrt eiförmig, d.h. das dicke Ende ist außen. Ich finde immer, dass die Mistelblätter wie lustige Ohren aussehen. Ab Ende Februar blühen die Misteln. Männliche und weibliche Blüten wachsen auf getrenn-ten Pflanzen. Beide Blüten sind leicht gelblich und duften schwach nach Orange, was viele Insekten anlockt. Die weiblichen Blüten sind kaum einen Millimeter hoch und die männlichen Blüten haben mehrere Staubbeutel. Ab September reifen die weißen Beeren. Die Beeren sind sehr klebrig und enthalten einen Samen.
         
Achtung! Die Mistel   ist in Deutschland geschützt und darf nicht gesammelt werden! In anderen   Ländern, beispielsweise Frankreich, gibt es mehr Mis-teln; dort dürfen sie   gesammelt werden.

Bachblüten
 
Ich habe vor allem Angst (20 Mimulus)
 
-        Diese Menschen haben vor allem und alles Angst
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüten können sie diese Angst ablegen
Bachblüten
Ich fühle mich ohne Grund depressiv (21 Mustard)
-        Diese Menschen fühlen sich ohne jeglichen Grund depressiv
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sie sich kaum mehr noch depressiv und wenn kennen sie den Grund
Fette und Öle
 
GERINGERE MENGEN – BESSERE Qualität: lautet die Kernaussage
 
Achten sie nicht nur auf das Ausgangsprodukt (Kokos, Olive oder Sonnenblumenkerne), sondern auch auf die Herstellungsmethode (kaltgepresst oder raffiniert.)
WOHLBEFINDEN DER SEELE
 
Unsere Seele ist eines der höchsten Güter (neben der körperlicher Gesundheit), die wir besitzen. Wenn es unsere Seele, unser Geist nicht Wohl fühlt, sind wir oft Missgestimmt und Gereizt.
 
Vor einem knappen Jahrhundert hat Dr. Bach, eine Heilmethode entwickelt, die rein auf unsere Seele wirkt.
 
Physikalisch haben Bachblüten keine Heilwirkungen, jedoch wirken sie über Schwingungen auf uns. Die einzelnen Blüten gibt ihre Schwingung an das Quellwasser ab und diesen Wasser mit den Schwingungen helfen unsere Seele wieder ins Gleichgewicht. Die Bachblüten sind ein Wunder, da sie mir schon über viele Krisen geholfen haben.
 Mehr dazu auf meiner Homepage: www.kraft-durch-kräuter-und-bachblüten.at
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