Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 28.01.19-03.02.19


KANADISCHE GELBWURZ

Die Kanadische Orangenwurzel, auch Goldsiegelwurzel oder Kanadische Gelbwurz genannt, ist die einzige Pflanzenart der Gattung Hydrastis und der Unterfamilie Hydrastidoideae in der Familie der Hahnenfußgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Magenprobleme, Darmprobleme, Leberprobleme, Hautleiden, Blutungen, zu starke Menstruation, Blutdruck steigernd bei niedrigem Blutdruck, Schleimhautgeschwüre, Augenleiden, Hämorrhoiden, stärkend
wissenschaftlicher Name:
Hydrastis canadensis
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstöcke
Sammelzeit:
Frühjahr und Herbst

Anwendung
Die Kanadische Orangenwurzel wird selten als  Zierpflanze für Gehölzgruppen und Moorbeete genutzt. Sie ist seit spätestens 1759 in Kultur. In Nordamerika gilt sie als  Heilpflanze. Die Droge heißt Hydrastiswurzel - Hydrastis rhizoma. Sie wird aus den unterirdischen Pflanzenteilen Rhizom und Wurzel gewonnen. Die Droge ist im Europäischen Arzneibuch monografiert. Ihre Hauptalkaloide sind Hydrastin und Berberin. Der Hydras-tiswurzel werden blutstillende Eigenschaften zugeschrieben. Für Berberin sind unter anderem antiarrhyth-mische und antibiotische Wirkungen nachgewiesen.

Pflanzenbeschreibung
Die Kanadische Orangenwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimeter erreicht. Es wird ein dickes, gelbes, kriechendes  Rhizom als Überdauerungsorgan ausgebildet. Jeder aufrechte, unverzweigte Stängel besitzt ein hinfälliges einfaches Grundblatt, zwei Stängelblätter und eine endständige  Blüte. Die  Blattspreite der zwei Stängelblätter ist handförmig drei (selten bis neun) -lappig bis -teilig und hat zur Fruchtzeit eine Breite bis 25 Zentimeter. Der Blattrand ist gesägt. Die zwittrige,  radiärsymmetrisch Blüte weist einen Durchmesser von 8 bis 18 mm auf. Die  Blütenhülle ist einfach. Die drei hinfälligen Blütenhüllblätter sind grünlich-weiß oder rosa und 3,5 bis 7mm groß. Es sind zahlreiche (50 bis 75)  Staubblätter weisen eine Länge von 4 bis 8 mm auf mit weißen Staubfäden vorhanden, sie sind der auffälligste Teil der Blüte. Die fünf bis fünfzehn Fruchtblätter sind frei und enthalten jeweils zwei  Samenanlagen. Die Narbe ist zweilappig. Die roten, meist zweisamigen, 10 bis 15 × meist 8 bis 15 (selten bis 20) mm großen  Beeren sind zu sitzenden, kopfigen Sammelfrüchten zusammengefasst, die eine Größe von etwa 0,6 bis 1 mm aufweisen. Die glatten, schwarzen Samen sind 2,5 bis 4,5 mm groß. Die Blütezeit liegt im Mai.




LIEBSTÖCKEL


Ursprünglich ist der Liebstöckel in Südwesteuropa beheimatet. In Mitteleuropa gedeiht er jedoch auch prächtig und wurde deshalb schon vor Jahrhunderten in mitteleuropäischen Gärten angebaut. Inzwischen trifft man den Liebstöckel auch hier und da verwildert an. In der Küche ist der Liebstöckel als Maggikraut bekannt und würzt mit seinen Blättern Kräuterquark und Suppen aller Art. In der Medizin werden Wurzel und Samen des Liebstöckels für den Harnapparat, Verdauung und weibliche Fortpflanzungsorgane eingesetzt. Wenn die mehrjährige Pflanze im Garten erstmal einen Lieblingsplatz gefunden hat kommt sie jedes Jahr wieder und wird so groß, dass eine normale Familie ihren ganz-jährigen Liebstöckelbedarf für Küche und Hausapotheke damit decken kann.
Liebstöckel, auch Maggikraut, Lavas oder Lus(t)stock, in der Steiermark vor allem Nussstock, ist eine  Pflanzenart der Gattung Levisticum aus der Familie der Doldenblütler. Die Bezeichnung „Liebstöckel" entstand durch volksetymologische Wortbildung aus dem lateinischen „levisticum". Die Bezeichnung „Maggikraut" entstand aufgrund der Geschmacksähnlichkeit der Maggi-Würze mit Liebstöckel; Maggi-Würze enthält jedoch keinen Liebstöckel.

Steckbrief
Heilwirkung:
Achtung! Nicht in der Schwangerschaft anwenden. anregend, blutstillend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Blasenentzündung, Blasensteine, Nierenleiden, Nierensteine, Blähungen, Magenbeschwerden, Mangel an Magensäure, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Stoffwechsel anregend, Rheuma, Gicht, Wassersucht (Ödeme), Menstruationsfördernd, Menstruationskrämpfe, Mittelohrentzündung, Halsentzündung, Kehlkopfentzündung, Mundschleimhautentzündung, Bronchitis, Husten, Herzschwäche, Wassersucht, Ödeme, Nervenschwäche, Nervosität, Ekzeme, Furunkel, eitrige Wunden, Gewürz
wissenschaftlicher Name:
Levisticum officinale
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer  Name:
Lovage
volkstümliche Namen:
Badkraut, Gebärmutterkraut, Gichtstock, Leibstöckle, Leppstock, Levestock, Liebesröhre, Liebrohr, Liebstengel, Lobstock, Lübstock, Lustecken, Luststöckel, Maggikraut, Nervenkräutel, Rübestöckel, Saukraut, Sauerkrautwurz, Schluckwehrohr, Wasserkräutel
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter als Gewürz, Wurzel und Samen in der Heilkunde
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Angelikasäure, Apiol, Apfelsäure, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Fette, Gummi, Harze, Invertzucker, Kampfer, Carvon, Isovalerin-säure, Cumarine, Myristicin, Umbelliferon
Sammelzeit:
Blätter: Frühjahr, Wurzel: Zeitiges Frühjahr oder Spätherbst, Samen: Spätsommer

Anwendung
Küchenkraut
Die frischen Liebstöckelblätter finden Verwendung als Gewürz, z. B. für Suppe, Eierspeise, Eierschwammerl (Pfifferlinge) oder andere Pilzgerichte. Der Geschmack erinnert an den von Sellerie, ist aber schärfer und bitterer. Feingehackte Blätter können zum Würzen von Suppen, Salaten, Obatztem und Eintopfgerichten verwendet werden. Die getrockneten Samen können bei der Zubereitung von Eintöpfen und Braten als Würze verwendet werden. Auch sind die Früchte als aromatisierende Komponente für Käsegerichte, Brot und Gebäck zu verwenden.
Pharmakologie
Als pharmazeutische Droge dienen: Die getrockneten Liebstöckelfrüchte. Sie werden volkstümlich bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen sowie im Haushalt als Gewürz verwendet. Das in den Sommermonaten bis in den Herbst hinein etwa handhoch abgeschnittene, getrocknete Kraut. Es wird im Haushalt als Gewürz eingesetzt. Der ganze oder geschnittene, getrocknete Wurzelstock und die Wurzeln. Er enthält ätherisches Öl mit bis zu 70%  Alkylphthaliden. Man setzt die Droge zur Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfekten und zur Vorbeugung bei Nierengrieß ein. Da die in der Droge enthaltenen Furocumarine nicht wasserlöslich sind, ist bei Teezubereitungen nicht mit  phototoxischen Nebenwirkungen zu rechnen. Schon Dioskurides beschreibt Samen und Wurzel von „ligystikón" („ligusticum" bei  Columella und  Plinius) als erwärmend, verdauungsfördernd, diuretisch und emmenagog, auch gegen den Biss wilder Tiere. Allerdings ist die Zuordnung zu unserem Levisticum fraglich. Liebstöckel war ein beliebtes Heilmittel in Mittelalter und Barock.  Hildegard von Bingen lobt ihn u. a. bei Halskrankheiten, Lonicerus als diaphoretisch, diuretisch, verdauungsfördernd und magenerwärmend,  Matthiolus als emmenagog, stein- und windtreibend. Weinmann nennt ihn ein Antidot, Diuretikum, Diaphoretikum und Wundmittel, besonders bei Magenerkältung, Engbrüstigkeit und als Emmenagogum. Hufeland nutzte ihn oft bei Hydrops. Leclerc nennt ihn ein  Karminativum und Diuretikum. Nach Schulz wird er auch bei chronischen Katarrhen und Menostase gebraucht. In der Schweiz und im Elsaß trinke man bei Halsweh Milch durch die Pflanzenstängel. Auch fördere er bei Rindern das Kalben. In der Volksheilkunde wird Liebstöckel auch bei Menstruationsstörungen und als schleimlösendes Mittel eingesetzt. In der  Homöopathie und der  anthroposophischen Medizin wird Liebstöckel u. a. bei Mittel-ohrentzündung gegeben.
Verdauungsmittel
Der Haupt-Einsatzzweck des Liebstöckels sind Verdauungsprobleme. Er stärkt den Appetit, wirkt Abmagerung entgegen und stärkt die Verdauungsorgane so, dass sie die gegessene Nahrung auch gut verdauen können. Man kann Lieb-stöckelsamen, die Wurzel oder die Blätter als Tee oder Tinktur einnehmen oder man würzt die Speisen mit Samen oder Blättern. Im Tee schmeckt der Liebstöckel sehr würzig, was für Tees eher ungewohnt ist.
Stoffwechsel und Harnorgane
Durch seine harntreibenden und aktivierenden Eigenschaften stärkt der Liebstöckel den Stoffwechsel und die Harnorgane. Dadurch, und auch durch seine herzstärkende Wirkung hilft er auch bei Wasseransammlungen in Füssen und Beinen. Auch bei Rheuma und Gicht kann man Linderung durch den Liebstöckel erfahren. Eine Kur mit einem Liebstöckel-Wein (1EL auf ½ Liter Weißwein) soll den Abgang von Nierensteinen und Nierengrieß fördern.
Frauenheilkunde
Der Liebstöckel fördert die Menstruation und sorgt durch seine entkrampfende Wirkung dafür, dass Periodenkrämpfe gelindert werden. Bei der Geburt kann der Liebstöckel die Wehen fördern und erleichtern. Darum sollte man ihn auch nicht in der Schwangerschaft anwenden, außer zu einem späten Zeitpunkt, wenn die Geburt schon fällig ist.
Atemwegserkrankungen
Bei fieberfreien Erkältungen kann der Liebstöckel bei Husten, Halsschmerzen und sogar bei Ohrenschmerzen helfen. Allerdings sollte man den Liebstöckel nicht bei Fieber verwenden, da er das Fieber eher verstärken könnte.
Hauterkrankungen
Äußerlich kann man Abkochungen der Wurzel als Waschung, Bad oder Umschlag bei Ekzeme, eitrige Wunden und Furunkel verwenden.
Aphrodisiaka
Als wären der Heilwirkungen nicht schon genug, wird dem Liebstöckel außerdem noch nachgesagt, ein Liebesmittel zu sein. Seine stärkende und anregende Wirkung sprechen dafür, aber vielleicht ist es auch der Name und die Triebkraft des Wuchses, die dem Liebstöckel zu diesem Ruhm verholfen hat.
Gewürz
Vor allem die Blätter werden gerne in der Küche verwendet, besonders in würzigen Suppen. Aber auch die Liebstöckel-Samen eignen sich hervorragend für diesen Zweck. Sie haben vor allem den Vorteil, dass sie auch im trocknen Zustand noch sehr kräftig würzen. Dem Namen "Maggikraut" macht der Liebstöckel alle Ehre, obwohl im echten Maggi gar kein Liebstöckel enthalten ist.

Pflanzenbeschreibung
Liebstöckel ist eine winterharte, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2,5 m erreichen kann. Die ganze Pflanze riecht aromatisch. Der verzweigte Stängel ist intensiv grün. Es wird ein Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet, das einen Durchmesser von 4 bis 5 cm aufweist. Besonders die unteren  Laubblätter sind lang gestielt. Die Blattspreite ist zwei- bis dreifach gefiedert. Das Endblättchen ist breit dreieckig bis eiförmig, 4 bis 11cm lang und 2 bis 7cm breit. Die gestielten Fieder blättchen sind zwei- bis dreilappig mit wenigen Zähnen. Der doppeldoldige Blütenstand weist einen Durchmesser von 12cm auf, besitzt sieben bis elf Hüllblätter mit weißen Rändern und enthält 12 bis 20 Döldchen. Die Döldchen besitzen acht bis elf Hüllchen und enthalten viele Blüten. Die gelblichen bis hellgrünen Blüten sind unscheinbar. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die braune Frucht ist 5 bis 7 mm lang und 3 bis 4 mm breit. Die Früchte reifen zwischen August und September.
Der Liebstöckel ist in Europa heimisch, kommt aber ursprünglich aus südlichen Ländern. Er liebt sandige und gut gedüngte Böden, kommt aber auch mit anderen Böden klar. Seine ausdauernde Wurzel treibt im zeitigen Frühjahr kraftvolle Triebe, die zuerst rötlich sind, aber bald grün werden. Die Triebkraft der ersten Sprosse ist enorm und die Pflanze wächst von Tag zu Tag so sehr, dass man nur so staunt. Diese enorme Wuchskraft ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum die Pflanze Liebstöckel heißt. Innerhalb kurzer Zeit erinnert der Liebstöckel an einen hüfthohen Busch mit weichen Stängeln und glatten, weichen Blättern. Die Blätter sind grob gesägt und riechen bei Berührung würzig. Der würzige Geruch und Geschmack hat der Pflanze den Namen Maggikraut gegeben. Im Hochsommer stängelt der Liebstock gewaltig nach oben. Die Stängel werden über zwei Meter hoch und bilden gelbliche Doldenblüten aus. Im Gegensatz zu den filigranen Blüten des Dills und Fenchels sind die Blüten des Liebstöckels sehr kompakt und kräftig. Aus den Blüten bilden sich Samen, die man ernten, trocknen und als Heilmittel oder Gewürz benutzen kann.



BACHBLÜTE
Aus Ängstlichkeit innerlich angespannt, zeitweise Sprachschwierigkeiten oder Stottern, nervöses Lachen, man redet aus Nervosität besonders viel (20 Mimulus)
- Diese Menschen sind aus Ängstlichkeit innerlich angespannt, zeitweise Sprachschwierigkeiten bzw. Stottern, ein nervöses Lachen, man redet aus Nervosität besonders viel
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Ängstlichkeit und Nervosität überwinden

BACHBLÜTE
Man findet keinen logischen Zusammenhang zwischen diesen Zustand und seinen sonstigen Leben (21 Mustard)
- Diese Menschen finden keinen logischen Zusammenhang zwischen diesen Zustand und seinen sonstigen Leben
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Zusammenhänge finden, zwischen den Zuständen und dem Leben  


ERNÄHRUNG
Nahrungsbestandteile
- Lebensmittel: sind laut Lebensmittelgesetz alle Stoffe, die dazu bestimmt sind, vom Menschen in unverändertem, zu bereitetem oder verarbeiteten Zustand zur Ernährungs- und Genusszwecken verzehrt zu werden

-
Nahrungsmittel: Nahrungsmittel liefern dem Körperstoff, die für das Leben notwendig sind. Es gibt pflanzliche und tierische Nahrungsmittel. Sie werden roh oder verarbeitet gegessen
-
Genussmittel: sind nicht notwendig für die menschliche Ernährung, haben aber eine anregende Wirkung. Sie haben wie Kaffee und Tee keinen Nährwert oder wie Alkohol einem sehr hohen Energiegehalt.


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