Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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02.02.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 29.01.18-04.02.18


BEHAARTE KARDE      


Die Behaarte Karde ist zierlicher als die  Wilde Karde, die Blütenköpfe sind deutlich kleiner. Ist die  Wilde Karde ein häufiger Wegbegleiter, so ist die behaarte Karde sehr selten. Man findet diese weiß-gelb blühende Karden-Art an Wegen und Lichtungen von Auwäldern in den submediterranen Teilen Europas. In der Volksheilkunde wird die behaarte Karde genauso eingesetzt wie ihre wilde Schwester, wenn auch viel seltener. Da die Pflanze sehr selten ist, sollte sie nicht gesammelt werden.
Die Behaarte Karde ist eine Pflanzenartaus der Gattung der Karden in der Unterfamilie der Kardengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Wundheilung
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutreinigend, diuretisch, harntreibend, immunsystemstärkend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Borreliose, Durchfall, Fingerwunden, Furunkel, Gallenschwäche, Gicht, Gichtschmerzen, Hautkrankheiten,  Kopfschmerzen, Magenschwäche, Ödeme, Rheuma, Sommersprossen, Verdauungsschwäche, Warzen, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Dipsacus pilosus L.
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name:
Small Teasel
volkstümlicher Name:
Behaarte Karde, Borstenkarde, Hirtenstab, Schlanke Karde
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Glykoside, Inulin, organische Säuren, Saponine, Scabiosid, Tannine
Sammelzeit:
Frühjahr, Herbst

Anwendung
Borreliose
Die Wurzel der Behaarten Karde kann man als Tinktur oder Tee bei Borreliose einsetzen, wenn eine Therapie mit Antibiotika nicht anschlägt oder auch begleitend zu einer Antibiotikabehandlung.
Tinktur
Die Tinktur wird am besten aus der frischen geernteten Wurzel hergestellt. Drei Wochen soll sie ziehen, bevor man sie abseiht. Von dieser Tinktur nimmt man dreimal täglich 5 - 50 Tropfen.
Tee
Aus der Kardenwurzel kann man auch einen Tee zubereiten. 2 Teelöffel mit 250ml kaltem Wasser ansetzen, aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Der Tee kann innerlich und äußerlich eingesetzt werden.

Geschichtliches
Die Wurzeln der verschiedenen Kardenarten werden schon seit der Antike bei verschiedene Krankheiten eingesetzt, besonders im Bereich der Stoffwechselkrankheiten und zur Wundheilung. Neu ist der Einsatz gegen Borreliose, einer Krankheit, die immer öfters durch Zecken übertragen wird und gegen die es noch keine Impfung gibt.

Pflanzenbeschreibung
Die Behaarte Karde ist eine zweijährige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 120 Zentimeter erreicht. Sie ist aufrecht und verzweigt. Sowohl Stängel als auch Laubblätter sind mehr oder weniger stark borstenhaarig und stachelig. Die Laubblätter sind am Grund verwachsen. Die untersten sind langgestielt, eiförmig, in der Regel  ganzrandig und haben manchmal zwei kleinere Seitenfiedern. Die oberen Blätter sind eiförmig-elliptisch, kurzgestielt und oft dreiteilig. Die weiß oder gelblich-weiß gefärbten Blüten sind in einem dichten, kugeligen, kopfigen Blütenstand angeordnet, der einen Durchmesser von 2 bis 2,5 Zentimeter aufweist und vor dem Aufblühen nickend ist. Die Tragblätter sind borstig gewimpert und lang zugespitzt. Die Hüllblätter sind ein wenig länger als die Blüten. Die Blütezeit reicht von Juli bis August.
Die Behaarte Karde ist in Europa und Ozeanien heimisch. Sie wächst bevorzugt in Auwäldern an Wegen und Lichtungen. Die zweijährige Pflanze wird zwischen 70 und 150 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Die Blätter sind oval bis länglich und die unteren Blätter sind meistens gelappt. Im zweiten Jahr wächst der Stängel mit den Blüten. Die runden Blütenköpfe erscheinen zwischen Juli und September und haben einen Durchmesser von 15 - 20 mm. Die Blütenfarbe ist weiß bis gelb. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.

Anbautipps
Die Behaarte Karde ist anspruchslos. Im Herbst oder Frühling in Töpfchen aussäen und den Boden feucht halten. Sobald die Pflanze kräftig genug ist, ins Freiland setzen. Die Pflanze blüht erst im zweiten Jahr.

Sammeltipps
Die Wurzel der Behaarten Karde gräbt man am besten im Herbst oder Frühjahr aus. Da die Pflanze sehr selten ist, sollte sie nicht in der Natur gesammelt werden. Die Ernte ist bei allen Karden-Arten gleich:  Karden-Ernte. Entweder trocknet man sie zügig, bei knapp 40°C im Backofen, oder man setzt aus der frischen Wurzel eine Tinktur an.




GEISSBART    

Das Mädesüß hat viele Namen, was zeigt, dass es von vielen Menschen von alters her sehr geschätzt wurde. Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen. Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört es doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.
Achtung! Mädesüß enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekannter Allergie gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.
Das Echte Mädesüß ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse gehört. Sie ist in fast ganz Europa heimisch und man findet sie auf nährstoffreichen Feucht- und Nasswiesen, an Gräben und Bachufern sowie in Erlen-Eschenwäldern. An selten gemähten und nährstoffreichen Gewässerrändern ist das Echte Mädesüß eine Leitpflanze der Mädesüß-Hochstaudenfluren.

Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Blasenprobleme, Darmprobleme, Erkältungen, Grippe, Fieber, Gicht, Magenprobleme, Nierenprobleme, Rheuma, Schmerzen, Migräne, Kopfschmerzen, Wassersucht, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Spiraea ulmaria, Filipendula ulmaria, Ulmaria palustris
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Meadowsweet
volkstümliche Namen: Beinkraut, Geißbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Krampfkraut, Wiesengeißbart
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Salizylsäureverbindungen, Heliotropin, Vanillin, Zitronensäure, Gerbsäure, Gaultherin, Kieselsäure, Terpene, Wachs, Fett, Farb-stoff Spiraein
Sammelzeit: Blüten: Juni bis August, Wurzeln: Herbst und Frühling

Anwendung
Vom Mädesüß werden vorwiegend die Blüten und die Wurzeln verwendet. Ein Mädesüßtee eignet sich hervorragend bei Erkältungen oder grippalen Infekten. Sogar bei echter Grippe kann er lindernd wirken. Er senkt nicht nur das Fieber, sondern erleichtert auch Schmerzen und hilft beim Abschwellen der Schleimhäute. Auch gegen die meisten Arten von Ödemen hilft Mädesüßtee sehr gut. Seine harntreibende und entgiftende Wirkung lässt ihn auch bei Problemen des Harnapparates und des Stoffwechsels helfen. Ein Tee aus den Blüten wird als Aufguss gekocht. Wurzeltee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschließend ab. Beide Tees trinkt man zwei bis drei Tassen am Tag in kleinen Schlucken und ungesüßt.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Mädesüß ist eine alte Heilpflanze, jedoch in Antike und Mittelalter kaum über schriftliche Quellen greifbar. Erst das Circa instans (Mitte des 12. Jahrhunderts) aus der Schule von Salerno beschreibt die Pflanze ausführlich. Adam Lonitzer schrieb in seinem Kräuterbuch: Dieses Kraut Wurzel ist gut für den Stein, desgleichen denjenigen, die mit Mühe harnen und die Lendensucht haben. Das Pulver der Wurzel dient denjenigen, die einen kalten Magen haben und nicht gut verdauen können. Gegen Asthma nimm das Pulver und Enzian im gleichen Gewicht und gebrauche es in der Speise, es hilft ohne Zweifel.
Medizingeschichtlich ist Mädesüß interessant, da lange Zeit aus ihren Blüten-knospen Salicylaldehyd gewonnen wurde, ein entzündungshemmender Wirkstoff, der heute in abgewandelter Form als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure verkauft wird. Das Echte Mädesüß, das man damals botanisch noch den Spiersträuchern zuordnete, hat zur Entwicklung des Markennamens Aspirin beigetragen. Während das „A“ für Acetyl steht, ist „spirin“ aus dem Begriff „Spiraeasäure“ abgeleitet. Offizinell ist das Mädesüßkraut, welches unter dieser Bezeichnung im Europäischen Arzneibuch monographiert ist und aus den blühenden Stängelspitzen besteht. Nach Ph. Eur. ist ein Gehalt von mindestens 1ml wasserdampfflüchtiger Substanzen (gebildet durch Säurehydrolyse aus Phenolglykosiden) je kg Droge gefordert. Weiterhin monographiert der Deutsche Arzneimittel-Codex Mädesüßblüten mit der älteren Bezeichnung der Droge Spiraeae flos.
Wichtige Wirkstoffe sind: Penolglykoside wie Monotropidin und Spiraein, aus denen beim Trocknen in geringen Mengen ätherisches Öl mit Salicylaldehyd und mit Methylsalicylat entstehen; Flavonoide wie Spiraeosid und Gerbstoffe. Medizinische Anwendungen: Mädesüßblüten haben schweiß- und harntreiben-de Eigenschaften. Der Gehalt an Salicylsäureverbindungen, die ähnlich wie Aspirin wirken könnten, ist jedoch gering, so dass eine entzündungshemmende Wirkung bezweifelt wird. So wird die Droge nur noch zu Schwitzkuren empfohlen wie man sie gern unterstützend bei beginnenden Erkältungen nutzt. Der Einsatz bei rheumatischen Erkrankungen und Gicht zur Erhöhung der Harnmenge ist in der Volksheilkunde bekannt. Die Blüten und die jungen Blätter des Mädesüß werden zu Tee verarbeitet, dem eine gute harntreibende, entzündungshemmende sowie antirheumatische Wirkung nachgesagt wird. Da die in der Pflanze enthaltenen Stoffe jedoch wie bei vielen anderen pflanzlichen Mitteln abhängig von Standortbedingungen in ihrer Dosis stark schwanken, wird in der Regel empfohlen, sich die Pflanzenbestandteile in der Apotheke zu besorgen. Mädesüß soll die übermäßige Produktion von Magensäure eindämmen und so Sodbrennen entgegenwirken.

Pflanzenbeschreibung
Mädesüß liebt die Ufer von Flussläufen, doch auch mit feuchten Wiesen und Gräben gibt es sich zufrieden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50m hoch. Aus dem kriechenden Wurzelstock treiben mehrere kantige Stängel aus. Die Stängel sind im oberen Bereich verzweigt. Die behaarten Blätter wachsen im unteren Bereich dichter, nach oben hin spärlicher werdend. Die Blätter stehen unpaarig gefiedert und haben einen gesägten Rand. Die Rispen der weißlichen Blüten sind in Trugdolden angeordnet. Sobald sie richtig aufgeblüht sind, se-hen die Blüten wattig aus.
Erscheinungsbild und Blatt
Das Echte Mädesüß ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 50 und 150, bisweilen 200 Zentimetern. Die Stängel sind röt-lich überlaufen und verzweigen sich erst im oberen Teil. Die Laubblätter sind dunkelgrün gefiedert und stark geadert sowie an der Unterseite weiß beflaumt. Die Fiederblättchen der Laubblätter erinnern an die Blätter der Ulmen, worauf auch die wissenschaftliche Bezeichnung "ulmaria" hindeutet. Beim Zerreiben setzen sie einen Geruch nach Salicylaldehyd (wie Rheumasalbe) frei. Wie die Rinde der Weiden enthält auch die einst Spiraea ulmaria genannte Filipendula ulmaria Salicylsäure. Das Medikament Aspirin erhielt seinen Namen von der "Spiraea". Die Laubblätter besitzen die höchste bekannte Spaltöffnungsdichte von 1300 je Quadratmillimeter.
Blütenstand und Blüte
Die Blütezeit reicht in Deutschland von Juni bis Juli, in Mitteleuropa von Juni bis August. Auffällig sind die schirmrispigen Blütenstände des Echten Mädesüß, die viele Einzelblüten enthalten. Die Blüten verströmen insbesondere abends einen intensiven, honig- bis mandelartigen Geruch. Es kommen Pflanzenexemplare mit männlichen und mit zwittrigen Blüten vor. Die relativ kleinen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind selten länger als 1 Millimeter. Die fünf creme- bis gelblich-weißen Kronblätter besitzen eine Länge bis zu 5 Millimetern. Die zahlreichen Staubblätter bestehen aus weißen Staubfäden sowie gelben Staubbeuteln. Die sechs bis zehn freien Fruchtblätter sind eiförmig und grün. Die weißen Griffel enden jeweils in rundlichen, gelben Narben.
Frucht und Samen
Je Blüte entwickeln sich meist sechs bis acht leicht schraubig miteinander verdrillte, zusammenstehende Nüsschen, die in ihrer Gesamtheit den Eindruck einer einzelnen Frucht vermitteln. Die unscheinbaren, zweisamigen, dünnwandigen, lufthaltigen, sich bei der Reife nicht öffnenden, balgartigen Nüsschen sind bei einer Länge von bis zu 3 Millimeter sichelförmig gekrümmt. Aufgrund dieser spezifischen Fruchtform lässt sich das Echte Mädesüß gut vom Kleinen Mädesüß unterscheiden, bei dem die Nüsschen eine gerade Form haben. Mit zunehmender Reife verändert sich die Farbe der Nüsschen von grün zu braun. Im Oktober sind die Nüsschen ausgereift, haben eine flache Form und eine hellbraune, harte Fruchtwand. In den Nüsschen befinden sich die lediglich 1 Millimeter langen Samen.


BACHBLÜTEN
Man denkt mit Wehmut (16 Honeysuckle)
-
Diese Menschen denken an vielen Sachen immer wieder mit Wehmut
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen positiver zu denken, ohne Wehmut


BACHBLÜTEN
Ich finde mit unausstehlich (19 Larch)
-
Diese Menschen finden sich ganz unausstehlich und können es nicht umkehren  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das umdrehen und finden sich nicht mehr unausstehlich


ERNÄHRUNG
2. Reichlich Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn und Kartoffeln enthalten kaum Fett. Dafür finden sich aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe darin. Verzehren Sie diese Lebensmitteln mit möglichst fettarmen Zutaten.


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