Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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01.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 30.09.19-06.10.19


ZITWERWURZEL
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Die Zitwerwurzel ist eine Verwandte des Ingwers und ist in den tropischen Regenwäldern Südasiens heimisch. Dort wird sie auch gerne als Gewürz und Heilmittel verwendet. Nach Europa kam die Zitwerwurzel erstmalig im sechsten Jahrhundert durch die Araber. Eine Zeitlang war sie hier sehr beliebt, doch inzwischen ist der Ingwer populärer. Man kann die Zitwerwurzel vorwiegend zur Stärkung der Verdauung anwenden. Die Zitwerwurzel, Zitwer oder Weiße Curcuma ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma in der Familie der Ingwergewächse. Die aus Indien stammende Safranwurz-Art wird vor allem in Ostasien als Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, krampflösend, Gallenschwäche, Leberschwäche, Magensaft fördernd, Blähungen, Koliken, Herzschwäche, Gegengift
wissenschaftlicher Name: Curcuma zedoaria
englischer Name: Zedoary
volkstümliche Namen: Giftheil, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Zingiberene, Ätherisches Öl, Alpha-Pinene, Curcumin, Harz, Sesquiterpene, Schleim

Anwendung
Aus der Pflanze wird eine Droge gewonnen. Die Droge, „Zedoariae Rhizoma“, besteht aus den getrockne-ten Rhizom-Wurzeln der Pflanze. Sie ähnelt der Kur-kuma sehr und wird als Magen- Galle- und Lebermittel verwendet. Bis heute wird der unterirdische Teil der Pflanze in China als 莪朮 / 莪术 (é zhú) und in Japan unter dem Namen ガジュツ (gajutsu) als Arzneibenutzt; in Deutsch-land wurde die Zitwerwurzel als Rhizoma Zedoariae 1926 ins DAB 6 als pflanz-liches Arzneimittel aufgenommen. Eine Überprüfung durch die Expertenkommission für pflanzliche Arzneimittel des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte kam 1988 zu dem Ergebnis, dass eine Heilwirkung nicht wissenschaftlich ausreichend begründet sei; sie wurde deshalb als Negativmonographie in das DAB 10 ab 1991 nicht mehr aufgenommen. Dagegen ist die ebenfalls zum Pflanzengenus Curcuma Linn. gehörende Curcuma longa L. und Curcuma xanthorrhiza Roxb., seit 1930 bzw. 1978 im Deutschen Arznei-buch enthalten. Das ätherische Öl wird bei der Parfum- und besonders in der Likörherstellung verwendet. Als Gewürz ist Zitwerwurzel heute jedoch nicht mehr bedeutsam: In Indien wird sie gelegentlich zum Einlegen von würzigen Pickles (Gemüse und Obst) und insbesondere in Indonesien auch für Currypasten verwendet. In Thailand werden die jungen Rhizome als sehr geschmackvolles Gemüse gegessen.
Verwechslungsgefahr: Die als Zitwerblüte bezeichnete Droge stammt nicht von Curcuma zedoaria, sondern vom Wurmsamen (Artemisia cina), einem giftigen russischen Beifußgewächs. Sie wurde früher in der Volksmedizin auch als Wurmmittel verwendet (Volksname: Wurmsamen). Aus dieser Droge wird der wurmtötende Stoff Santonin gewonnen und in der evidenzbasierten Medizin als Wurmmittel angewandt. Aufgrund ihrer Giftigkeit sollte sie nur in Fertigpräparaten oder äußerlich angewendet werden. Im Mittel-alter wurde der Zitwer„wurzelstock“ auch mit dem sogenannten „Deutschen Zitwer“ verfälscht.
Achtung! Verwechslungsmöglichkeit. Der Name "Zitwer" wird auf deutsch für zwei ganz verschiedene Pflanzen verwendet.
Die giftige Zitwerblüte
Die asiatische Zitwerwurzel (hier beschrieben)
Außerdem wird manchmal der Kalmus "deutscher Zitwer" genannt.
Die Zitwerwurzel schmeckt ähnlich wie Ingwer, aber mit einem bitteren Nachgeschmack. Sie wird vorwiegend als Gewürz verwendet. In Indonesien wird sie als Gewürzpulver oder in Currys verwenden. In Indien eher als Pickels ein-gelegt oder frisch. Man kann die Zitwerwurzel jedoch auch als Heilpflanze verwenden, denn sie hat eine ausgeprägt stärkende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Sie wurde Wöchnerinnen auch zur Stärkung nach der Geburt gegeben. Angeblich soll die Zitwerwurzel als Gegengift wirken. Man kann die Zitwerwurzel als Tee oder in Teemischungen trinken. Dazu übergießt man 1 TL des getrockneten Wurzelstocks mit kochendem Wasser und lässt den Tee 15 Minuten ziehen. Alternativ kann eine Tinktur mit der Zitwerwurzel ansetzen. Davon nimmt man drei mal täglich 10-50 Tropfen.

Pflanzenbeschreibung
Die Zitwerwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die duftende Pflanze bildet oberirdische Blattsprosse, die Wuchshöhen von bis 1 Meter erreichen. Es werden unterirdische, große und mehrmals verzweigte Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Das essbare Rhizom („Wurzelstock“) ist im Inneren weiß und duftet ähnlich wie Ingwer oder Mango; es hat einen sehr bitteren Nachgeschmack. Der Blütenstand trägt rote und grüne Hochblätter und gelbe Blüten.
Die Zitwerwurzel ist ein Verwandter des Ingwers und der Kurkuma. Sie ist in Asien heimisch und wächst in tropischen und subtropischen Regenwald-Regionen. Der Wurzelstock der Zitwerwurzel ist groß und verzweigt. Die Blätter können bis zu einen Meter lang werden. Die Blüten sind gelb-rot. Die ganze Pflanze duftet stark.



ZIMT

Beim Gedanken an Zimt, denkt man sofort an Weihnachtsgebäck und Glühwein. Auch indischer Chai-Tee kann einem im Zusammenhang mit Zimt einfallen. Ein Hauch von Exotik ist mit dem Zimt verbunden, eine Exotik, die sich heutzutage fast jeder leisten kann. Früher war Zimt fast unerschwinglich teuer. Relativ unbekannt ist jedoch, dass der Zimt ein ausgesprochen vielfältiges Heilmittel ist. Es gibt kaum ein Leiden, das man nicht mit dem Zimt lindern kann. Besondere Aufmerksamkeit hat in den letzten Jahren die Blutzucker senkende Wirkung des Zimtes erfahren, denn nicht viele Heilpflanzen können die Behandlung bei  Dia-betes so gut unterstützen wie der Zimt.
Der Zimt, veraltet auch Zimmet, Echter Zimt, ist ein Gewürz aus der getrockneten Rinde verschiedener  Zimtbäume.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Verdauungsschwäche
Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, auswurffördernd, harntreibend, krampflösend, Menstruation abschwächend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, Senkt Blutzuckerspiegel, tonisierend, wärmend
Anwendungsbereiche:
Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis,  Diabetes, Durchblutungsfördernd, Erbrechen, Erkältung, Fieber, Gedächtnisschwäche, Heiserkeit, Herzschwäche, Husten, Konzentrationsschwäche, Magenbeschwerden, Magenkrämpfe, Menstruationskrämpfe, Muskelschmerzen, Nebenhöhlenentzündung, Übelkeit,  Wechseljahresbeschwerden, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Cinnamomum zeylanicum
Pflanzenfamilie:
Lorbeergewächse = Lauraceae
englischer Name:
Cinnamon
volkstümliche Namen:
Ceylon Zimt, Kanel
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, ätherisches Öl
Inhaltsstoffe:
Zimtaldehyd, Methylhydroxy-Chalcone-Polymer, Ascorbinsäure, Borneol, Kalziumoxalate, Kampfer, Eugenol, Gerbstoff, Cumarine, Limonen, Linalool, Salicylate, Schleim, Sesquiterpene, Zink

Anwendung
Am häufigsten wird Zimt in Süßspeisen und Gebäck verwendet. Aber auch in Tees wird er gerne zur Geschmacksverbesserung eingesetzt. Bekannt ist der Zimt vom Chai der Inder und wenn man sich die oben stehende Liste der Heilwirkungen ansieht, dann kommt man zu dem Schluss, dass die Inder schon wissen, warum sie täglich Tee mit Zimt trinken.
Vielerlei Wirkungen
Zimttee stärkt nicht nur und wirkt antibakteriell, er wirkt auch gegen die meisten Erkältungssymptome. Außerdem stärkt er die Verdauung und fördert die Durchblutung. Frauen können mithilfe von Zimt Probleme bei der Menstruation und bei den Wechseljahren lindern.
Äußerliche Wirkung
Äußerlich angewandt reizt Zimt die Haut, insbesondere das ätherische Zimtöl. Die Durchblutung wird an der Stelle der Anwendung gefördert und Schmerzen können bei vorsichtiger Dosierung gelindert werden. Durch die entkrampfende Wirkung kann man Zimt äußerlich gegen Verspannungen einsetzen.
Zimt senkt Blutzucker
Besonders spektakulär ist jedoch die Blutzucker senkende Wirkung des Zimtes, die noch gar nicht so lange bekannt ist. Zusammen mit einer geeigneten Diät, Bewegung und dem Abbau von Übergewicht kann der regelmäßige Genuss von etwa einem halben Teelöffel Zimt pro Tag den Blutzuckerspiegel deutlich senken. In leichten Diabetesfällen kann man auf diese Weise manchmal sogar auf chemische Blutzuckersenker verzichten. Bei insulinpflichtiger  Diabetes kann Zimt dazu führen, dass man mit weniger Insulin auskommt. Die Zimtbehandlung gegen  Diabetes soll unbedingt von einem erfahrenen Arzt überwacht werden und durch regelmäßige Überprüfung der Blutzuckerwerte kontrolliert werden. Denn mit  Diabetes ist nicht zu spaßen, weil sie erhebliche Folgekrankheiten haben kann. Wenn man nicht unter zu hohem Blutzuckerspiegel leidet, sollte man die blutzuckersenkende Wirkung des Zimtes berücksichtigen, wenn man Zimt auf nüchternen Magen zu sich nimmt. Eventuell kann es dadurch zu leichten Unterzucker-Zuständen mit Schwindel kommen. Wenn man den morgendlichen Zimttee mit Zucker oder Honig süßt, entfällt dieses Problem.
Rezepte
Der Wintertee enthält Zimt und andere asiatische Gewürze, die einem helfen, den Winter gut zu überstehen.
Als Gewürz
Zimt wird häufig zur Aromatisierung von Heißgetränken (Tee) und Spirituosen verwendet, in der indischen und vorderorientalischen Küche auch für Fleischgerichte. Man benutzt einen Teil der Rinde des Ceylon-Zimtbaums, und zwar deren dünne Bastschicht, die sich röhrenartig zum Stangenzimt (bzw. zur Zimtstange oder Zimtröhre) zusammenrollt, sobald sie vom Holz getrennt wird. Es werden sechs bis zehn Stück der feinsten Innenrinde ineinandergeschoben, und man lässt sie trocknen. Je dünner die Rinde, desto feiner ist das Aroma, das die Stange abgibt. Diese Zimtrollen lassen sich lange verwenden, weil sie ihr Aroma nur langsam verlieren.
Auch in Asien wird Zimtpulver zur Herstellung von Gewürzmischungen verwendet. Aus Herstellungsabfällen und Spänen wird zudem das  Zimtöl gewonnen, das zum Aromatisieren von  Likören sowie als  Duftstoff in der  Parfümindustrie verwendet wird. Regional werden die Blätter ähnlich wie  Lorbeerblätter verwendet.
Der  Gewürzhandel unterscheidet hauptsächlich zwischen dem in Sri Lanka heimischen Ceylon-Zimt und dem etwas schärfer würzenden, aus China stammenden Zimt der Zimtkassie (Cassiazimt) sowie dem in den USA und den Niederlanden und in der Industrie häufig verwendeten indonesischen Zimt Cinnamomum burmannii. Bis in die 1960er Jahre war  Vietnam die wichtigste Quelle des Cassiazimtes, aufgrund der Auswirkungen des Vietnamkrieges wurde die Zimtproduktion im Hochland von Sumatra (Indonesien) forciert. In der vietnamesischen Küche ist Zimt sehr beliebt in Verbindung mit Fleischgerichten. Heutzutage (2014) sind China, Indonesien und Sri Lanka die Hauptproduzenten.
Echter Zimt besteht aus mehreren, feinen Lagen, die zu einer geschlossenen Stange zusammengerollt sind und im Querschnitt einer Zigarre ähneln. Andere Zimtsorten bestehen meist nur aus einer einzelnen, dicken Rindenschicht, die sich an beiden Enden einrollt und daher keine geschlossene Stange ergibt.
Ist der Zimt gemahlen, kann man vermischte Zimtsorten nur sehr schwer unterscheiden. Es werden in der Industrie häufig Zimtsorten gemischt, sei es aus Kostengründen oder um das Aroma und die Backeigenschaften anzupassen. Auch ist echter Zimt nur begrenzt verfügbar.
Zimtpulver kann auch mit verschiedensten Mitteln gestreckt werden, mit Nuss-, Mandel-, Kakaoschalenpulver,  Sandelholz, Holz-, Baumrindenmehl, Zimtabfällen, Ölsamenrückstände, Palmkernmehl, Nelkenstiele, Galgant, Birnenmehl, Eisenocker etc.
In der Heilkunde
Von der Antike bis in die Frühe Neuzeit galt die Zimtrinde als heilsam unter anderem bei Husten und Schnupfen, als magenstärkend sowie harntreibend, abführend, menstruationsfördernd, aber auch blutstillend, zum Beispiel bei Hämorrhoiden.  Eine mögliche blutzuckersenkende Wirkung von Zimt in frühen Stadien des  Diabetes mellitus wird in der modernen Medizin kontrovers diskutiert. In einer ersten Pilotstudie wurde die Wirksamkeit größerer Dosen Zimt (1–6 Gramm) auf Blutzucker- und Blutfettwerte untersucht. Hier konnte eine mögliche Senkung des Nüchternblutzuckers, der Triglyceride, des Gesamt- und des LDL-Cholesterins beobachtet werden. In einer weiteren Studie an 79 Patienten konnte eine Senkung des Blutzuckerspiegels, aber nicht des als „Langzeitblutzuckerspiegel" geltenden  HbA 1c-Werts und der Blutfettwerte beobachtet werden. Zimtextrakt erfüllt nach bisherigem Wissensstand die Kriterien eines pflanzlichen Diätetikumszur  adjuvanten Therapie bei Diabetes Typ 2, ein Wirksamkeitsnachweis der Anwendung von Zimt bei Diabetes mellitus durch klinische Studien steht aber noch aus. Zimtöl und Zimtrinde weisen eine gute antimikrobielle Aktivität aus. Dies geht vor allem auf die Wirkung des Zimtaldehyds zurück, die Hauptkomponente des im Zimt enthaltenen ätherischen Öls; besonders aktive Komponenten sind aber auch p-Cymol, Linalool und o-Metho-xyzimtaldehyd.

Pflanzenbeschreibung
Der Zimtbaum ist in Südasien heimisch und gehört zur Familie der Lorbeerpflanzen. Beim Zimtanbau wird der Baum erst mehrere Jahre wachsen gelassen, bis man den Stamm kappt. Aus diesem Stamm wachsen dann mehrere junge Triebe. Nach zwei Jahren werden die Triebe geschnitten und ihre Rinde wird abgeschält. Beim Trocknen rollt sich die Rinde ein und bildet die bekannte Form der Zimtstangen. Die Blätter des Zimtbaums sind zuerst rot und werden später grün mit weißen Streifen. Die gelblichen Blüten sind eher unscheinbar.



BACHBLÜTEN
Schadenfreude (15 Holly)
- Diese Menschen haben oftmals eine sehr große Schadenfreude
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BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unterlegen (19 Larch)
- Diese Menschen fühlen sich in vielen Situationen unterlegen, ohne es zu sein  
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ERNÄHRUNG
Bluthochdruck - Hypertonie
In 80-90% liegt eine sogenannte essentielle Hypertonie vor. Das bedeutet, das bei den meisten Hypertonikern eine genetisch bedingte Veranlagung zu Bluthochdruck besteht.
Daneben wirken aber Lebensstilfaktoren (und hierbei im Besonderen die Ernährung), letztlich oder verstärkend. Vielfältige wissenschaftliche Untersuchungen konnten den Einfluss der folgenden Risikofaktoren sichern:
- Übergewicht
- Zu viel Kochsalz
- Alkohol
- Nikotin
- Stress
- Mangelnde Bewegung


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