Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

01.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 25.09.17-01.10.17


BALSAMINE

Die Balsamine ist eine beliebte Garten-Zierpflanze. Ihre hübschen Blüten kann man sogar essen und damit den Salat verzieren. Dass die Balsamine auch Heilwirkungen hat, ist jedoch kaum bekannt. Sie wirkt abführend und kann dadurch Verstopfung beheben.
Die  Pflanzenfamilie der Balsaminengewächse gehört zur  Ordnung der  Heidekrautartigen.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, schleimlösend, tonisierend, harntreibend, Verstopfung, Brechmittel, Krebs (unterstützend), Warzen
wissenschaftlicher Name:
Impatiens balsamina
Pflanzenfamilie:
Balsaminengewächse = Balsaminaceae
englischer Name:
Rose Balsam
volkstümlicher Name:
Garten-Balsam
Inhaltsstoffe:
Öl

Verbreitung
Hauptverbreitungszentren der Familie sind die Bergregionen des tropischen und subtropischen  Afrikas, besonders Madagaskars und Südasien. Die meisten Arten der Gattung Impatiens bevorzugen Standorte mit einem ausgeglichenen Wasserhaushalt und kommen entlang von Ufern oder in feuchten Wäldern vor. Nur wenige Arten gibt es in den  gemäßigten Breiten der  Nordhalbkugel. Einige Arten sind in vielen Gebieten der Welt Neophyten.

Beschreibung und Ökologie
Die Balsaminengewächse sind  ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen mit durchscheinendem, fleischigem Gewebe in den Stängeln. Die Pflanzenteile sind meist kahl. Die wechselständig und spiralig oder meist gegenständig, selten zu dritt in Wirteln, angeordneten Laubblätter sind einfach und gestielt. Am Blattstiel und am Blattrand sind oft Zähne oder Höcker ausgebildet, die Nektar ausscheiden können. Der Blattrand ist glatt oder oft fein und scharf gezähnt. Nebenblätter können meist nicht beobachtet werden. Die Blüten stehen einzeln oder in zymösen Blütenständen. Charakteristisch sind die stark zygomorphen, um 180 Grad gedrehten, fünfzähligen, zwittrigen Blüten. Von den drei bis fünf Kelchblättern ist das mittlere stark vergrößert, meist gespornt und von der Farbe her ähnlich den Kronblättern. Bei vielen Arten ist der Sporn rundlich sackförmig. Von den vier anderen Kelchblättern sind zwei gut entwickelt, die letzten zwei oft winzig oder ganz fehlend. Von den (selten vier) fünf  Kronblättern ist eines vergrößert und bildet die Oberlippe der Blüte. Die vier anderen sind in unterschiedlichem Grad paarweise verwachsen und bilden eine aus zwei Teilen bestehende Unterlippe. Die genaue Form und Färbung der Kron- und Kelchblätter variiert je nach Art sehr stark. Es gibt viele ausgesprochen dekorative Arten, die als Zierpflanzen Verwendung finden. Bei der Gattung Hydrocera sind die Blüten noch nicht ganz so stark zygomorph wie bei Impatiens, aber die hier genannten Merkmale treffen in abgeschwächter Form immer noch zu. Es ist nur ein Kreis mit fünf freien,  fertilen  Staubblättern vorhanden, sie sind deutlich ungleich und es fehlt der innere Staubblattkreis. In jeder Blüte sind (selten vier) fünf  Fruchtblätter zu einem oberständigen  Fruchtknoten verwachsen. Der Griffel endet in einer oder fünf Narben. Die  Bestäubung erfolgt meist durch  Insekten. Bei Impatiens werden meist explosiv aufspringende  Kapselfrüchte und bei Hydrocera Steinfrüchte gebildet.




UZARA


Die Uzarawurzel ist eine traditionelle Heilpflanze aus Südafrika, die vor allem bei Durchfall verwendet wird. Sie wird seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern Südafrikas verwendet und wurde Ende des 19. Jahrhunderts von auf der Reise erkrankten Europäern entdeckt. Infolgedessen wurde die Uzara auch in Europa eine beliebte Heilpflanze. Die Uzarawurzel hilft nicht nur überraschend schnell bei Durchfallerkrankungen, sondern kann auch bei Menstruationsbe-schwerden und andere krampfbedingte Erkrankungen helfen.
Uzara ist eine  Pflanzenart aus der Unterfamilie der  Seidenpflanzengewächse. Sie ist in Südafrika beheimatet. Aus ihrer Wurzel gewinnt die südafrikanische Volksmedizin seit vielen Generationen Heilmittel, die das Volk der Xhosa „Uzara-Medizin" nennt. Afrikanische Heiler wenden die Uzara-Medizin bei Verdauungsstörungen, Regelbeschwerden, Migräne und Erkältungen an. In Deutschland wird seit 1911 aus der Uzara-Wurzel ein Trockenextrakt gewonnen. Mit ihm werden u. a.  Durchfallerkrankungen behandelt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall
Heilwirkung:
beruhigend, brechreizlindernd, entspannend, krampflösend, spasmolytisch, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Abszesse, Bauchkrämpfe, Brechdurchfall, Diarrhoe, Erbrechen, Erkältungen, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Nachwehen, Ödeme, Reisekrankheit, Verdauungsbeschwerden, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Xysmalobium undulatum
Pflanzenfamilie:
Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
andere Namen:
Uzarawurzel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Cardenolidglykoside: Uzarin, Xysmalorin, Phytosterine, Gerbstoffe, Flavonoide
Sammelzeit:
Wurzeln von 2 bis 3 Jahre alten Pflanzen

Anwendung
Uzara kann man wahlweise als Tee, Tinktur oder als Fertigpräparat in Tablettenform anwenden. Die häufigste Art, Uzara anzuwenden sind Tinkturen aus der Apotheke. Unbearbeitete Pflanzenteile sind von der Uzarapflanze in Mitteleuropa kaum erhältlich. Von der Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wie auf der Packungbeilage angegeben. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Dragees nimmt man entsprechend der Packungsbeilage ein. Traditionell wird das Pulver der Wurzel auf Verletzungen und Abszesse gestreut.
Uzara-Medizin (Volksmedizin)
„Uzara-Medizin" nennt das Volk der  Xhosa das pflanzliche Heilmittel aus der Wurzel der Xysmalobium-und-ulatum-Pflanze. Es hat in der südafrikanischen Volksmedizin seit mindestens 160 Jahren seinen Platz – bei Einheimischen und europäischen Zuwanderern. Afrikanische Heiler setzen es bei verschiedenen Beschwerden ein: zum Beispiel bei Verdauungsstörungen und Regelbeschwerden, aber auch bei Migräne und Erkältungen. Mit dem Milchsaft der Uzara-Pflanze behandeln sie auch eiternde Wunden.
Medizinische Verwendung in Deutschland
In Deutschland wird aus der Uzara-Wurzel seit 1911 ein rein pflanzlicher Ex-trakt gewonnen, mit dem akute Durchfallerkrankungen behandelt werden.

Wirkung
Die Uzarawurzel wirkt nicht nur schnell durchfallhemmend, sondern verhindert auch, dass zu viele Elektrolyte mit dem Durchfall ausgeschieden werden. Diese Zusatzwirkung ist bei Durchfall besonders wichtig, denn viele Probleme bei Durchfallerkrankungen sind eine Folge des Elektrolytverlustes. Die Wirkung der Uzarawurzel tritt sehr schnell ein, weil ihre Glykoside schnellwirkend sind. Die glatte Muskulatur des Darms (und anderer innerer Organe) wird entspannt und so werden Darmkrämpfe und krampfhafte Darmentleerungen verhindert. Der gleiche Wirkmechanismus hilft auch gegen Periodenkrämpfe und andere krampfartige Beschwerden im Bauchraum. Die Zulus aus Südafrika halten die Uzarawurzel außerdem für eine wichtige Traumpflanze, weil sie eine ausgeprägte Wirkung auf die Träume haben soll.
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen bei der bestimmungsgemäßen Behandlung mit Uzarawurzeln sind nicht bekannt. Da in der Uzarawurzel jedoch ähnliche Glykoside wirken, wie bei den herzwirksamen Digitalisglykosiden, sollten Herzpatienten mit Digitalisbehandlung die Uzarawurzel nur unter ärztlicher Beobachtung anwenden. Uzara-Präparate sollen möglichst nicht gespritzt werden, da sie bei dieser Anwendungsform gefährlich sein können.

Geschichtliches
In Südafrika ist die Uzarawurzel den Ureinwohnern schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze gegen Durchfall und andere Erkrankungen bekannt. Die Xhosa benutzen sie seit jeher und nennen sie "Uzara", was der Pflanze auch den in Europa bekannten Namen gegeben hat. 1891 wurde die Heilwirkung der Uzarapflanze von einem deutschen Reisenden in Südafrika kennengelernt. Er litt unter starkem Durchfall und erhielt von Eingeborenen den Tipp, die Uzarawurzel als Heilmittel zu versuchen. Er kaute die Uzarawurzel und nach kurzer Zeit ging es ihm wieder gut. Zurück in Deutschland sorgte er dafür, dass die Heilwirkung der Uzarapflanze genauer untersucht wurde. Seit 1911 wird die Uzarawurzel in Deutschland medizinisch verwendet und als Trockenextrakt angeboten.

Pflanzenbeschreibung
Uzara ist in Südafrika heimisch. Sie wächst bevorzugt an sonnigen bis halb-schattigen Standorten. Sie braucht nur relativ wenig Wasser. Die Wurzeln der Uzarapflanze sind dick, knollig und haben viele Seitenwurzeln, wenn die Pflanze etwas älter geworden ist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 100 Zentimeter hoch. Der runde Stängel kann bis zu 3 Zentimeter dick werden. Er führt reichlich Milchsaft. Von ihm gehen im Abstand von etwa 8 Zentimetern die kreuzständigen Blätter ab. Die Blätter sind lanzettförmig und ledrig. Sie stehen an einem kurzen Stiel. Der Rand der Blätter ist häufig gewellt. Aus den Blattachseln wachsen die Blütenstände. Die Blüten stehen in runden Dolden von jeweils bis zu 12 Einzelblüten. Die meisten der Blüten haben 5 Blütenblätter. Aus den Blüten entwickeln sich Balgfrüchte, die bis zu 7 Zentimeter lang werden können. Uzara ist eine bitter schmeckende, auf einer geraden  Hauptachse senkrecht nach oben (orthotroph, monopodial) wachsende ausdauernde krautige Pflanze. Nach einem frühen sekundären Dickenwachstum wird eine Knolle ausgebildet mit vielen Seitenwurzeln. Die Sprossachse führt viel  Milchsaft. In einer Vegetationsperiode kann die Uzara-Pflanze bis zu einem Meter wachsen. Ihre behaarte  Sprossachse hat einen kreisrunden Querschnitt von bis zu 3 Zentimetern Durchmesser. Der Abstand zwischen zwei Knoten (Internodiallänge) beträgt circa 7 bis 10 cm. Die kurzstieligen, lanzettförmigen, ledrigen Laubblätter sind 7 bis 15 cm lang und stehen über Kreuz. Der glatte Blattrand wellt sich durch die versteifte Blattspreite. Auf einem achselständigen Blütenstandsschaft sitzt ein  doldiger Blütenstand mit bis zu zwölf Blüten. Die radiärsymmetrische  Blüte ist überwiegend fünfzählig. Die bis zu 7cm langen Balgfrüchte öffnen sich bei Reife einseitig. In der Frucht befinden sich etwa 300 schuppenartig angeordnete, dunkelbraune Samen mit einem Flugapparat aus vielen feinen weißen Härchen.
Wurzel
Außen umschließt ein Abschlussgewebe (Periderm) die Wurzel. Es besteht hauptsächlich aus meist zwei bis drei Lagen dünnwandiger Korkzellen. Das Rindenparenchym besteht aus rundlichen oder tangential gestreckten Zellen mit deutlich getüpfelten Wänden und gasgefüllten Hohlräumen (Interzellularen). Im  Kambium liegen großlumige Tüpfelgefäße. Den gesamten Holzteil durchziehen Gefäßbündel. In allen Parenchymzellen der Wurzel sind Stärkekörner unterschiedlicher Form und Größe. Zudem enthält sie auffallend viele Hohlräume mit Calciumsalzkristallen (Calciumoxalatdrusen).

Anbautipps
Die Uzarapflanze ist nicht winterhart, daher kann man sie in Mitteleuropa nur im Kübel (Wintergarten) oder als Zimmerpflanze anbauen. Im Winter sollte man die Uzarapflanze möglichst trocken halten. Dann verliert sie meistens ihr Laub, das im Frühjahr wieder erscheint. Die gelblichen Blüten erscheinen im Sommer.

Sammeltipps
Wenn man die Uzara-Pflanze erfolgreich angebaut hat, kann man die Wurzeln der 2 bis 3 jährigen Pflanzen ernten, in kurze Stücke schneiden und an der Luft im Halbschatten trocknen. Die Wurzeln sind fleischig und wenn man nur einen Teil abschneidet, kann die Pflanze weiter wachsen (wenn man Glück hat).



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unterdrückt (4 Centaury)
-
Diese Menschen fühlen sich ständig oder sehr oft unterdrückt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl des unterdrückt seins ablegen


BACHBLÜTEN
Seine eigenen Sorgen und seine innere Ruhelosigkeit verbirgt man hinter einer Maske von Witz und Heiterkeit. Motto: immer lächeln … (1 Agrimony)
-
Diese Menschen verbergen ihre eigenen Sogen und ihre innere Ruhelosigkeit hinter einer Maske aus Witz
 und Heiterkeit und ihr Motto ist dazu: immer lächeln, auch wenn ihnen danach auch nicht zumute ist

- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen, dass man die eigenen Sorgen und ihre
 innere Ruhelosigkeit nicht oder nicht immer verbergen muss, dass man auch mal traurig kein kann oder
 zerknautscht aussieht

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü