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01.08.2020

tägliche News > Juli > 27.07.20 - 02.08.20
Frauenminze
Die Frauenminze, auch Balsamkraut oder Marienblatt genannt, ist eine Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler.
Die Frauenminze ist gar keine Minze, sondern eng verwandt mit Rainfarn und Mutterkraut, sie ist also ein Korbblütler. Den Namensteil "Minze" erhielt die Frauenminze wohl, weil sie minzähnlich duftet, denn sie enthält ähnliche ätherische Öle wie die Minzenarten. Die Heilwirkung der Frauenminze ist auch recht ähnlich wie bei den Minzen, sie stärkt also die Verdauungsorgane. Die Wirkung gegen Frauenbeschwerden gab der Frauenminze wahrscheinlich den vorderen Teil ihres Namens. Sie fördert die Menstruation und löst krampfartige Beschwerden während der Periodenblutung. Im Mittelalter war die Frauenminze eine hochgeschätzte Heilpflanze, die in jedem Kräutergarten angebaut wurde. Heutzutage ist sie weitgehend in Vergessenheit geraten.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: adstringierend, antiseptisch, harntreibend, krampflösend
Anwendungsbereiche: Fieber, Blähungen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Würmer, Leberschwäche, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Ödeme, Geschwollene Füße, Ohnmachtsneigung, Menstruationsbeschwerden, Menstruationsfördernd, Periodenkrämpfe, Insektenabwehr, Läuse, Wunden
wissenschaftlicher Name: Tanacetum balsamita, Chrysanthemum balsamita, Pyrethrum balsamita, Balsamita vulgaris
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name: Costmary
volkstümliche Namen: Balsamkraut, Marienbalsam, Marienblatt, Riechblättchen, Schmeckablaadl
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Borneol, Pinene, Kampfer, Camphene, Thujon, Gerbsäure
Sammelzeit: Spätsommer
 
Anwendung
Die erste Erwähnung dieser Art unter dem Namen costum findet sich in der wohl im letzten Jahrzehnt des 8. Jahrhunderts von Karl dem Großen erlassenen Landgüterverordnung Capitulare de villis vel curtis imperii. Die Deutung des costum als Frauenminze geht auf Johann Friedrich August Kinderlings Anmerkungen zum Capitulare de villis aus dem Jahr 1799 zurückund wurde nachfolgend von Kurt Sprengel, Anton Kerner, Rudolf von Fischer-Benzon, Hermann Fischer und Hein-rich Marzell übernommen und bestätigt. Unter anderem die von spätmittelalterlichen Botanikern als costus (hortorum) bezeichnete Frauenminze diente als Ersatz für die „einst in der Heilkunde hochgeschätzte Kostwurzel“, die Indische Kostuswurzel, die in Europa nicht im Freiland gezogen werden kann. Gestützt wird die Vermutung, dass mit costum beziehungswei-se costus die Frauenminze gemeint ist, durch die noch heute im Italienischen übliche Bezeichnung der Pflanze als erba costa, erba costina; in Griechenland wird sie costus genannt. In dem im frühen 9. Jahrhundert entstandenen St. Galler Klosterplan ist ein Beet für die Pflanze costo vorgesehen, eine weitere Erwähnung findet sich in dem im Jahr 827 abgefassten Lehrgedicht Liber de cultura hortorum des Walahfrid Strabo innerhalb der Beschreibung der Pflanze Sclarea (Salvia Sclarea). Nach Stoffler geht zwar aus dem Hortulus „eindeutig hervor, daß Costus im Klostergarten gezogen wurde“, unklar sei jedoch, ob damit Tanacetum balsamita L. oder Tanacetum balsamitoides Schultz. Bip. ge-meint sei. Das erste neuzeitliche Kräuterbuch, das die Frauenminze erwähnt, ist das erstmals im Jahr 1539 erschienene Das Kreütter Buch, Darinn Underscheidt, Namen vnnd Würckung der Kreutter, Stauden, Hecken vnnd Beumen … von Hieronymus Bock, der nicht nur eine ausführliche Beschreibung der Pflanze liefert, sondern auch ihre Anwendung als innerliches und äußerliches Heilmittel beschreibt: In „wein gesotten vnnd getruncken“ helfe sie gegen verschiedene tierische Gifte, „stillet auch den bauchfluss/vnd das Grimmen im leib“, äußerlich angewendet als „Fomenta [Umschläge] und schweissbäder auss dem kraut“ sei die Frauenminze menstruationsfördernd und schmerzstillend; „Das kraut zerstossen vnd pflasters weiss auffgelegt/zertheilt die harten knollen/vnd andere geschwulst“. Con-rad Gessner erwähnt im Jahr 1561 die Frauenminze in seinem Werk Horti Germaniae unter dem Namen ovaria (Eierkraut), wohl weil – wie Marzell annimmt – „die Blätter als Gewürz zu Eierspeisen in der Küche verwendet wurden“. Die Pflanze wurde ab dieser Zeit bis in das 19. Jahrhundert hinein regelmäßig in Arzneimittel-listen erwähnt, geriet dann aber in Vergessenheit. Im ersten Drittel des 20. Jahrhun-derts beschrieb der Arzt M. Stirnadel die wohltuende Wirkung der Frauenminze bei Gallenleiden.
Die Frauenminze wird kaum noch als Heilpflanze angewendet. Früher galt sie jedoch als wichtiges Heilmittel und wuchs in jedem Klostergarten. Die häufigste Art, Frauenminze anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Frauenminze-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Frauenminze mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Frauenminze-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Frauenminze-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Innerlich
Frauenminze kann man innerlich gegen Verdauungsbeschwerden einsetzen. Be-sonders gut soll sie gegen Verstopfung helfen. Außerdem hilft Frauenminze gegen Beschwerden bei der Menstruation. Früher wurde die Frauenminze auch eine stärkende Wirkung auf die Harnorgane nachgesagt. Sie regt den Harnfluss an und soll so auch gegen Wasseransammlungen im Gewebe helfen können. Im Mittelalter wurde die Frauenminze auch gegen Fieber und die Neigung zu Ohnmachtsanfällen verwendet.
Äußerlich
Äußerlich kann man Frauenminze-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man die Wundheilung fördern. Frauenminze wurde früher auch gegen Läuse eingesetzt, ähnlich wie ihr Verwandter der Rainfarn.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Frauenminze ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit kräftigem Wurzelwerk. Über ihr Rhizom bildet sie Ausläufer, die große Horste bilden. Die verzweigten und flaumig behaarten Stängel erreichen eine Wuchshöhe zwischen 80 und 150 Zenti-metern. Die lederigen, ungeteilten, länglich bis eiförmigen, am Rand gesägten, bläulich-grünen Laubblätter werden bis zu 20 Zentimeter lang, sind lang gestielt und auf der Unterseite fein behaart. Die erst spät im Sommer erscheinenden doldigen Rispen enthalten viele gelb-grüne Röhrenblüten, die einen Durchmesser von 4 bis 8 Millimetern haben und stark ätherisch riechen. Zungenblüten fehlen meist. Die Frauenminze ist in Südeuropa und Asien heimisch. Im Mittelalter wurde sie durch Mönche nach Mitteleuropa gebracht. Hier war sie lange Zeit eine wichtige Heilpflan-ze und wurde durch die Verordnung "Capitulare" von Karl dem Großen in allen Klöstern und staatlichen Gärten angebaut.
Die Frauenminze ist keine Minze-Art, sondern gehört in die Korbblütler-Familie. Sie ist eng verwandt mit dem Rainfarn und Mutterkraut. Die mehrjährige Staude bevorzugt nahrhaften und lockeren Boden. Sie wird bis zu 1,50 m hoch, bleibt meistens aber etwa einen Meter groß. Aus dem Rhizom treiben im Frühjahr neue Stängel aus. Die lederartigen Blätter sind länglich, eiförmig und werden bis zu 20 cm lang. Die Blütezeit ist erst spät im Sommer. Die Blüten stehen in doldigen Rispen und erinnern stark an die Blüten des Rainfarns. Sie sind jedoch etwas unscheinbarer und eher gelbgrün als leuchtend gelb. Die Blätter der Frauenminze duften sehr intensiv. Der Duft erinnert an Minze, was der Pflanze wohl ihren Namen gab.

Goji
Der Gemeine Bocksdorn ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Bocksdorne innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse. In Mitteleuropa ist sie ein Neophyt und wird auch Gewöhnlicher Bocksdorn, Gemeiner Teufelszwirn, nur Teufelszwirn oder Hexenzwirn oder Chinesische Wolfsbeere genannt. In China heißt sie Níngxià gǒuqǐ (chinesisch 寧夏枸杞 / 宁夏枸杞 ‚Gouqi aus Ning-xia‘). Im Chinesischen ist diese Bezeichnung auch synonym für Bocksdorn von hoher Qualität, da in der Region NingxiasChinas qualitativ besten Bocksdorn gedeihen, deren Beeren sowohl in der TCM als auch in der Küche Chinas Verwendung finden. Die Goji-Beere ist eine rote Frucht, die am Gemeinen Bocksdorn, einer chinesischen Nachtschattenpflanze wächst. Goji-Beeren gelten dem Einen als Wundermittel und Anderen nur als leckere Ergänzung des täglichen Müslis. In ihrer Heimat China werden Goji-Beeren schon lange als Nahrungsmittel und Naturheilmittel genutzt. In den letzten Jahren haben sie es auch in Mitteleuropa zu einiger Bekanntheit gebracht.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Abwehrschwäche, Bluthochdruck, Grüner Star
Heilwirkung: antioxidativ, blutzuckersenkend, immunstimulierend, stärkend
Anwendungsbereiche: Allergie, Anämie, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Burn Out, Diabetes, Erkältung, Erschöpfung, Glaukom, Infektneigung, Krebs (unterstützend), Makuladegeneration, Müdigkeit, Nacht-schweiß, Rekonvaleszenz, Rheuma, Rückenprobleme, Schwindel, Sehschwäche, Stress, Tinnitus, Über-gewicht, Vorzeitiges Altern
wissenschaftlicher Name: Lycium barbarum
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse - Solanaceae
englischer Name: Wolfberry
volkstümlicher Name: Gemeiner Bocksdorn, Bocksdornfrucht, Chinesische Wolfsbeere, Gemeiner Teufelszwirn, Níngxià gouqi (chinesisch)
Verwendete Pflanzenteile: Beeren (Früchte)
Inhaltsstoffe: Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Vitamine aus der B-Gruppe, Eisen, Spurenelemente, Lutein, Zeaxanthin, Polysaccharide, Sesquiterpene
Sammelzeit: August bis Oktober
 
Anwendung
Wie so oft bei modernen, exotischen Heilpflanzen werden der Gojibeere wahre Wunderfähigkeiten nachgesagt. Vermutlich ist die Gojibeere in Wirklichkeit nur halb so heilkräftig, wie ihre eifrigsten Anhänger behaupten. Aber selbst dann haben Gojibeeren ein beachtliches Heilpotential. Immerhin wird die Gojibeere schon seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verwendet. Außer-dem schmecken getrocknete Gojibeeren sehr lecker und sind deshalb eine lohnende Beigabe zu Müslis, im Joghurt und zum Knabbern. Die getrockneten Gojibeeren sind daher auch die häufigste Anwendungsmöglichkeit der Gojis. Man kann getrocknete Gojibeeren im Handel kaufen, beispielsweise im Versandhandel, in Kräuterläden oder Bioläden. Im Prinzip kann man sie verwenden wie Rosi-nen oder andere Trockenfrüchte. Die Anwendung ist also denkbar einfach. Manche Gojisorten sind auch im frischen Zustand wohlschmeckend, sodass man sie auch als frische Früchte essen kann. Außerdem gibt es manche Anbieter, die die Gojifrucht als Fruchtsaft anbieten. Beim Kauf solcher Frischsäfte muss man jedoch darauf achten, wie viel der Gojibeere im Saft enthalten ist. Häufig gibt es Mischungen mit anderen Früchten, bei denen nur sehr wenig Goji enthalten ist. Frische und unversehrte Blätter kann man als Blattgemüse essen.
Stärkung der Abwehrkräfte
Ein weiteres beliebtes Einsatzgebiet der Gojibeere ist die Stärkung des Immunsystems.  Gojibeeren enthalten zahlreiche Vitamine und Spurenelemente, sodass sie Abwehrschwäche mildern können, die aufgrund von Vitamin- oder Mineralstoff-Mangel bestehen. Die in der Gojibeere enthaltenen Polysaccharide sollen auch eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem haben.
Regulierung des Immunsystems
So wie Gojibeeren auf der einen Seite das Immunsystem stärken können, können sie auf der anderen Seite auch ein überschießendes Immunsystem beruhigen. Daher eignet sich der Genuss von Gojibeeren auch zur Linderung von Asthma, Allergien aller Art und Autoimmunkrankheiten wie Rheuma.
Herz und Kreislauf
Gojibeeren sollen sich in mehrfacher Hinsicht positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Ein zu hoher Blutdruck soll gesenkt werden und die allgemeine Durchblutung gefördert. Infolgedessen sollen Gojibeeren auch vorbeugend gegen Schlaganfall und Herzinfarkt wirken.
Weitere Einsatzgebiete
Da die Gojibeere eine leichte blutzuckersenkende Wirkung hat, kann man sie unterstützend bei Diabetes einsetzen. Gojibeeren sollen zudem stärkend wirken, was ihren Einsatz gegen Alterserscheinungen, Schwäche und Burnout erklärt. Wegen ihrer muskelaufbauenden Wirkung werden Gojibeeren auch gerne von Sportlern gegessen. Auch die Fettverbrennung soll durch Gojibeeren angekurbelt werden, weshalb sie auch gerne zum Abnehmen gegessen werden. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass Gojibeeren auch Kalorien enthalten, vergleichbar etwa mit Rosinen und anderen Trockenfrüchten. Sogar gegen Krebs sollen Gojibeeren vorbeugen. Außerdem soll eine Chemotherapie bei einer bestehenden Krebserkrankung mithilfe von Gojibeeren leichter erträglich werden.
Zierpflanze
Der Bocksdorn wird auch als Zierpflanze verwendet.
 
Nebenwirkungen - Wechselwirkungen
Die Gojibeere ist im allgemeinen sehr gut verträglich, wenn man sie in normalen Mengen einnimmt. Anders als früher manchmal behauptet, enthält die Gojibeere kein giftiges Hyoscyamin. Sie ist also nicht giftig.
Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern
Allerdings können Gojibeeren die Wirkung von manchen Gerinnungshemmern verstärken. Es besteht also eine Wechselwirkung. Genauer gesagt handelt es sich bei den von dieser Wechselwirkung betroffenen Medikamenten um sogenannte Vitamin-K-Antagonisten, beispielsweise Marcumar mit dem Wirkstoff Phenprocou-mon und Coumadin mit dem Wirkstoff Warfarin. Auch andere Gerinnungshemmer könnten von dieser Wech-selwirkung betroffen sein. Daher sollte man bei Einnahme von Gerinnungshemmern aufmerksam den Bei-packzettel lesen, um festzustellen, ob Wechselwirkungen mit der Goji-Beere bestehen können. Falls man diese Wechselwirkung nicht beachtet und Gojibeeren zusammen mit Gerinnungshemmern einnimmt, kann es zu möglicherweise lebensbedrohlichen Blutungen kommen. Da die Gojibeeren zur Behandlung von hohem Blutdruck empfohlen werden, bei Blutdruckpatienten aber auch häufig Gerinnungshemmer eingesetzt werden, ist es durchaus wichtig, über diese Wechselwirkung Bescheid zu wissen.
Achtung! Keine Gojibeeren bei Behandlung mit Gerinnungshemmern!
Allergiepotential
Manche Menschen reagieren allergisch auf Gojibeeren. Diese Menschen sollten die Gojibeere logischerweise nicht zu sich nehmen.
 
Pflanzenbescheibung
Der Gewöhnliche Bocksdorn ist ein sommergrüner Strauch, der Wuchshöhen von 2 bis 4 Metern erreicht. Seine rutenförmigen, meist stachligen Äste hängen bogenartig herab. Es sind wenige schlanke Dornen vorhanden. Die Laubblätter sitzen einzeln oder gegenständig am Ast. Die einfache, graugrüne Blatt-spreite ist bei einer Breite von 2 bis 3 Zentimetern sowie einer Länge von 3 bis 10 Zenti-metern länglich, lanzettförmig und ganzrandig.
Die Blütezeit des Gemeinen Bocksdorns reicht von Juni bis August und teils bis September. Der Blütenstand enthält eine oder mehrere Blüten. Der Blütenstiel ist 1 bis 2 Zentimeter lang.  Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenkelch ist bei einem Durchmesser von 4 bis 5 Millimetern gloc-kenförmig und zweilappig. Die Blütenkrone ist violett und trichterförmig. Die Kronröhre ist 8 bis 10 Millimeter lang. Die sich spreizenden Kronlappen sind 5 bis 6 Millimeter lang und am Rand fast kahl. Die Staubblätter und Griffel überragen die Blütenkrone leicht. Die bei Reife leuchtend roten oder orange-gelben Beeren sind bei einer Länge von 0,4 bis 2 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 5 bis 12 Millimetern länglich bis eiförmig. Die Früchte reifen von August bis Oktober. Jede Frucht enthält 4 bis 20 Samen. Die braun-gelbe Samen sind bei einem Durchmesser von etwa 2 Millimetern rund.
 
Anbautipps
Weil der Gemeine Bocksdorn in gemäßigtem Klima gut gedeiht, kann man ihn in Mitteleuropa problemlos als Gartenpflanze anbauen. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass sich der Strauch mithilfe von Rhizomen unterirdisch verbreitet, zumindest wenn er sich an einem Standort wohl fühlt. Wenn man nicht den ganzen Garten voller Bocksdorn-Sträucher haben will, muss man vor dem Ein-pflanzen eine Rhizomsperre in seine Gartenerde bauen. Das heißt, man muss die Erde im Umkreis von etwa einem Meter mindestens einen Meter tief ausheben und eine Sperre einbauen. Das ist ziemlich aufwendig. Der Gemeine Bocksdorn braucht einen sonnigen Standort, damit er gut gedeihen kann. Weil er bis zu 4 Meter hoch werden kann, sollte man ihm ein großzügiges Stück Garten geben, damit er sich entfalten kann.
 
Sammeltipps
Die reifen Früchte werden zwischen August und Oktober geerntet. Dann kann man sie im Backofen oder in der Sonne liegend schonend trocknen. Alternativ kann man die Früchte auch einfrieren. Übrigens sind auch die Blätter des Gemeinen Bocksdorns essbar. Diese sollte man ernten, wenn sie noch frisch und unversehrt aussehen, also etwa im Frühsommer.

Bachblüte
Fragst bei Entscheidungen andere um Rat (Cerato)
- Diese Menschen fragen prinzipiell bei Entscheidungen jeglicher Art andere Menschen um Rat
- Mit der dementsprechenden Bachblüte brauchen sie nur bei sehr schwierigen Entscheidungen einen Rat anderer
Bachblüte
Du stehst unter starker innerer Spannung (Cherry Plum)
- Diese Menschen stehen unter ständiger starker innerer Spannung
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Getreidearten
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