Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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01.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 29.07.19-04.08.19


LINSEN

Die Linsen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist die als Nahrungspflanze genutzte Linse. Sie ist eine der ältesten  Kulturpflanzen der Menschheit.

Steckbrief
Heilwirkung:
Ekzeme, Geschwüre,   Gicht, Rheuma, Verstopfung, Würmer bei Kindern
wissenschaftlicher Name:
Lens esculenta
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Sammelzeit:
August bis Oktober

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Die Lens-Arten sind vorwiegend  einjährige, seltener auch  ausdauernde,  krautige Pflanzen. Der Stängel ist aufrecht bis niederliegend. Die wechselständigen  lt Laubblätter sind meist paarig gefiedert mit zwei bis acht Paaren von Fiederblättchen. Die  Rhachis endet in einer  grannenartigen Spitze, oder auch in einer einfachen  Ranke; in seltenen Fällen ist eine Endfieder vorhanden. Die verkehrt-eiförmige bis verkehrt-eiförmig-lanzettlichen Fieder blättchen besitzen einen glatten Rand. Die Nebenblätter sind halbpfeilförmig bis lanzettlich.
Generative Merkmale
In seitenständigen, lang gestielten, traubigen Blütenständen stehen nur eine bis mehrere Blüten. Die Tragblätter sind klein und hinfällig und Deckblätter fehlen. Die für die Familie relativ kleinen Blüten sind zwittrig, zygomorph, fünfzählig mit doppelten Perianth. Die fünf gleichen  Kelchzähne sind mehrfach länger als die Kelchröhre. Die fünf Kronblätter sind weiß, blass lila bis bläulich. Die genagelte Fahne ist verkehrt-eiförmig. Die zwei genagelten und geöhrten Flügel sind mit dem Schiffchen verwachsen. Das  Schiffchen ist gerade, spitz und besitzt häufig einen leichten Schnabel. Es sind zehn Staubblätter vorhanden, wobei das oberste Staubblatt frei ist und die Staubblattröhre schief abgeschnitten ist. Der fast sitzende  Fruchtknoten beeinhaltet nur zwei Samenanlagen. Der  Griffel ist dorsiventral leicht abgeflacht und trägt oben an der Innenseite einen leichten Bart. Die  Narbe ist klein und eiförmig. Die kurz gestielte Hülsenfrucht ist stark abgeflacht und beinhaltet ein bis zwei Samen. Die braunen Samen sind abgeflacht und rundlich. Der Funiculus (Stiel) ist in einen  Arillus erweitert.




MARIENDISTEL

Die Mariendistel kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Hier kommt sie manchmal an warmen Standorten verwildert vor. Die samenartigen Früchte werden hauptsächlich als Tinktur eingesetzt, weil sie für die Teebereitung etwas zu hart sind. Ihr Haupteinsatzgebiet sind Leber und Gallenprobleme. Sie hat aber auch eine ausgeprägte entkrampfende Wirkung auf das vegetative Nervensystem.
Die Mariendistel – regional auch Christi Krone, Donnerdistel, Fieberdistel, Fechdistel, Frauendistel, Heilandsdistel, mit den Namen der Früchte Marienkörner oder Stechkörner – ist eine Pflanzenart, die zur Unterfamilie der Carduoideae gehört. Der Name der Mariendistel entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Streifen auf ihren Blättern von der Milch der Jungfrau Maria stammen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Leberprobleme
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, entgiftend, harntreibend, krampflösend, leberstärkend, schweißtreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Allergien, Darmbeschwerden, Gallenbeschwerden, Gallenstauung, Hepatitis, Krampfadern, Magenbeschwerden, Migräne, Pfortaderstauung, Reisekrankheit, Seekrankheit, Schwindel, Trigeminusneuralgie, Unterschenkelgeschwüre, Vergiftungen
wissenschaftlicher Name:
Carduus Marianus, Silybum marianum
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
 Milk Thistle
andere Namen:
Christi Krone, Fieberdistel, Frauendistel, Heilandsdistel, Marienkörner, Stechkörner, Stechkraut, Venusdistel, Weißdistel
falsche Schreibweisen:
Mariendiestel
Verwendete Pflanzenteile:
Samen mit Schale
Inhaltsstoffe:
Flavon, Flavonoide, Bitterstoff, biogene Amine, Gerbstoff, Farbstoff, unbekannte scharfe Substanz, Silybin, Silymarin, Ätherische Öle
Sammelzeit:
August / September

Anwendung
Die leberschützende Wirkung der Mariendistel ist durch mehrere wissenschaftliche Studien belegt. Normalerweise werden die Früchte (Samen) der Mariendistel verwendet. Mariendistelkraut wird üblicherweise nicht eingesetzt. Mariendistel kann man als Tee oder in Fertigpräparaten anwenden. Die häufigste Art, Mariendistel anzuwenden sind Fertigpräparate aus der Apotheke, in Einzel-Tees und auch Mischtees wirkt sie jedoch auch sehr gut.
Tee
Für einen Mariendistel- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Mariendistel-Früchte mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn bis zwanzig Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich, jeweils vor den Mahlzeiten.
Innerlich
Mariendistel kann man innerlich, als Tee gegen Leberprobleme und Hepatitis einsetzen. Eine Mariendistelkur ist sehr sinnvoll, um sich von einer langwierigen Leberentzündung zu erholen. Außerdem hilft Mariendistel gegen Verdauungsbeschwerden und Migräne. Gegen Allergien kann man eine Teekur mit Mariendistelsamen durchführen, um den Stoffwechsel anzuregen.
Äußerlich
Die Volksheilkunde verwendet pulverisierte Mariendistelsamen, um damit Unterschenkelgeschwüre zu bestreuen. Zur Behandlung dieser Geschwüre kann man auch Umschläge mit Mariendistel-Tee machen.
Homöopathie
Auch in der Homöopathie wird die Mariendistel angewendet und zwar unter dem Namen "Carduus Marianus". Man verwendet sie hauptsächlich in niedrigen Potenzen, also zwischen D1 und D6. Das homöopathische Mittel wird gegen Gelbsucht, diverse Leberprobleme, Blutungen und Hämorrhoiden verwendet, also ähnlich wie in der Pflanzenheilkunde.
Medizinische Anwendung
Mariendistel wurde seit der Antike als Heilmittel eingesetzt, z.B. empfahl Dioscorides sie gegen Schlangenbisse, und Plinius d. Ä. zur "Gallenabfuhr". Seit dem Mittelalter wird es für die Leber verordnet.  In moderner Zeit gibt es neben den getrockneten Pflanzen auch standardisierte Präparate mit dem Wirkstoffkomplex Silymarin als "leberschützendes", entgiftendes Agens. Alternativmediziner führen die leberschützende Wirkung auf antientzündliche und antifibrotische Flavonoide zurück; zu den modernen damit behandelten Diagnosen zählt deshalb vor allem die  Leberzirrhose. Die Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien sind widersprüchlich, berichtete positive Wirkungen konnten nicht reproduziert werden, allerdings scheint die Anwendung zumindest ungefährlich zu sein. Allerdings enthält Silymarin einen starken Inhibitor der Thyroidhormonaufnahme. Auch die Daten zu der erhofften krebshemmenden Wirkung sind sehr schwach. Eine gewisse Bedeutung hat die Mariendistel als Gegengift gegen  Amatoxinvergiftungen (das Gift der  Knollenblätterpilze); Silymarin soll die Aufnahme des Giftstoffs in den Leberzellen kompetitiv hemmen. Weitere Wirkstoffe der Pflanze sind:  Bitterstoffe, biogene  Amine,  Gerbstoff,  Farbstoffe, in geringem Anteil auch ätherische Öle, un-bekannte scharfe Substanzen und Harze. Mariendistelfrüchte werden auch im Bereich der Nutztierfütterung eingesetzt, wobei hier vor allem die lebertherapeutische Wirkung im Vordergrund steht.

Wirkung
Die wichtigste Wirkung der Mariendistel ist die Leberschutz-Wirkung. Der Wirkstoff Silibinin (auch Silymarin) schützt die Leberzellen vor dem Eindringen von Giftstoffen. So wird die Leber vor Giften nahezu aller Art geschützt. Beispielsweise schützt die Mariendistel sogar vor Vergiftungen mit dem Knollenblätterpilz und ist damit eine der ganz wenigen Möglichkeiten solch eine Vergiftung sinnvoll zu behandeln. Die Mariendistel schützt die Leber auch vor den schädlichen Wirkungen des dauerhaften Alkoholmissbrauchs.
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen sind bei der Anwendung der Mariendistel kaum zu erwarten, denn sie ist praktisch ungiftig.

Geschichtliches
Die Mariendistel war ursprünglich in den Steppen Nordafrikas beheimatet. Auch in Südeuropa war sie wild zu finden. Erst im Mittelalter gelangte die Mariendistel nach Mitteleuropa. Die weißen Flecken auf den Blättern der Mariendistel sollen laut einer Legende daher kommen, dass die Muttermilch Marias beim Stillen des Jesuskindes auf die Blätter der Pflanze tropfe. Hildegard von Bingen empfiehlt die Mariendistel damals schon gegen Vergiftungen und Gelbsucht. 2011 wurde vom Krebszentrum der Colorado State Universitiy eine Studie über die Mariendistel eine Studie veröffentlicht. Sie besagt, dass die Mariendistel das Wachstum von Lungenkrebs verlangsamt, zumindest bei Mäusen. Die Mariendistel kann also noch eine erfolgreiche Zukunft bei der Krebsbekämpfung haben.

Pflanzenbeschreibung
Die Mariendistel ist eine  ein- bis  zweijährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 20 bis 150 cm erreicht. Der kahle oder leicht spinnwebig-flaumige, grüne Stängel ist meist verzweigt und ungeflügelt. Die grundständi-gen  Laubblätter sind 25 bis 50 cm lang und 12 bis 25 cm breit. Erstjahresrosetten der Mariendistel können im südwestlichen Mitteleuropa allerdings auch einen Durchmesser von 1,3 m erreichen. Die Grundblätter sind länglich bis elliptisch, buchtig fiederspaltig, gestielt, kahl oder verkahlend, weiß marmoriert, glänzend, am Rand mit gelblich-weißen, bis 8 mm langen Dornen. Die Stängelblätter sind kleiner, weniger tief geteilt, am Grund geöhrt-stängelumfassend und sitzend.  Die Körbe sind 4 bis 5 cm lang und stehen einzeln auf langen, aufrechten, manchmal mit wenigen kleinen Hochblättern besetzten Stielen. Die Hüllblätter besitzen ein 8 bis 15 mm langes und 6 bis 10 mm breites, dornig gezähntes Anhängsel, das in einen 2 bis 5 Zentimeter langen, kräftigen, zurückgebogenen, rinnigen Dorn ausläuft. Die purpurfarbene  Krone ist tief fünfspaltig. Die 6 bis 8 × 2,5 bis 4 cm großen  Achänenfrüchte sind glänzend schwarz mit grauen Flecken und tragen an der Spitze einen 15 bis 20 mm langen Pappus. Sie wiegen im Durchschnitt 32,4 mg.
Die Mariendistel ist in Südeuropa, Kleinasien und Nordafrika heimisch. In Mitteleuropa wird sie in Gärten und Kulturen angebaut. Sie wächst bevorzugt in warmen Gegenden an trockenen Plätzen. Die einjährige oder zweijährige Pflanze wird bis zu 150 Zentimeter hoch. Die Blätter der Mariendistel sind stachelig und in den Blattadern weiß marmoriert. Diese Marmorierung ist das typische Kennzeichen für die Mariendistel. Die violetten, kugelförmigen Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Aus den Mariendistel-Blüten entwickeln sich bis August oder September die Früchte mit den Samen. An den Früchten hängt zunächst noch ein seidiger Pappus, also eine Haarkrone, ähnlich wie bei Pusteblumen. Dieser Pappus wird bald von den Früchten abgeworfen, er wird auch nicht im Mariendisteltee verwendet, sondern nur die Samen mit ihrer glänzenden, harten Schale.



BACHBLÜTEN
Mutig, man nimmt Risiken in Kauf, ist bereit, für seine Ziele, Opfer zu bringen (31 Vervain)
- Diese Menschen sind mutig, nehmen Risiken in Kauf, ist bereit für deren Ziele, Opfer zu bringen
- Mit der dementsprechender Bachblüte sie kaum Risiken in Kauf mehr und bringen nur mehr kleinere Opfer

BACHBLÜTEN
Man setzt sich rücksichtslos über die Meinung anderer hinweg (32 Vine)
- Diese Menschen setzten sich rücksichtslos über die Meinung anderer einfach hinweg  
- Mit der dementsprechender Bachblüte setzen sie nicht mehr über die Meinung über andere hinweg


ERNÄHRUNG
Würzmittel (Kräuter und Gewürze)
Gewürze und Kräuter sind neben den Nährstoffen wichtige Bestandteile der Speisen, die schließlich nicht nur satt machen, sondern außerdem gut schmecken, aromatisch duften und appetitlich aussehen sollen.
Gewürze und Kräuter leisten, aber noch mehr. Die meisten von ihnen enthalten wertvolle ätherische Öle und Wirkstoffe, die die Verdauung anregen und das Essen bekömmlicher machen. Frische Kräuter sind auch bekannt für ihre Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem sind viele der Inhaltsstoffe von Kräuter so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die eine hohe antioxidative Aktivität haben.


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