Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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01.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 30.07.18-05.08.18



BERBERITZE

Die Berberitze ist ein Strauch, den man in lichten Wäldern und in Gebirgen häufig antreffen kann. Im Frühling leuchten gelbe Blüten aus den Blattachseln, im Spätsommer sind es längliche, rote Früchte, die vor allem durch ihre ungewöhnliche Form auffallen. Die Früchte der Berberitze haben völlig andere Heilwirkungen als die Rinde der Wurzel. Man könnte fast meinen, dass es sich um zwei unterschiedliche Heilpflanzen handelt. Die Wurzelrinde stärkt die Galle und die anderen Verdauungsorgane, die säuerlichen Früchte spenden Vitamine und werden gerne für Marmeladen verwendet.
Die Gewöhnliche Berberitze auch Sauerdorn, Essigbeere oder Echte Berberitze genannt, ist ein Strauch aus der  Familie der  Berberitzengewächse. Die Gewöhnliche Berberitze ist in  Europa und  Asien verbreitet. Der deutsche Name stammt von mittellateinisch berbaris, aus  arabisch barbarīs. Die Art ist der bekannteste Vertreter der Gattung der  Berberitzen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Früchte: antibakteriell, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Atmungsanregend, Kräftigungsmittel, Nach Infektionskrankheiten, Zahnfleischentzündungen, Wurzelrinde: adstringierend, antibakteriell, harntreibend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Verstopfung, Gelbsucht, Leberstauung, Gallen anregend, Gallengrieß, Gallen blasenentzündung, Kreislauffördernd, Beruhigung der Pulsfrequenz, Bluthochdruck, Blutgefäß erweiternd, Wassersucht (Ödeme), Menstruationsbeschwerden, Hautjucken
wissenschaftlicher Name: Berberis vulgaris
Pflanzenfamilie:
Berberitzengewächse = Berberidaceae
englischer Name:
Barberry
volkstümlicher Name:
Sauerdorn, Bubenlaub, Dreidorn, Essigscharl, Geissenlaub, Hasenbrot, Kuckucksbrot, Reselbeere, Spiessdorn, Spitzbeeri, Weinscharln, Weinzäpferln, Zizerlstrauch
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte und Wurzelrinde
Inhaltsstoffe:
Früchte: Vitamin C, Capsanthin, Gerbsäure, Hyperosid, Wurzelrinde: Alkaloide, Berberin, Gerbsäure, Jatrorrhizin
Sammelzeit:
August bis November

Anwendung
Die roten Früchte der Berberitze sind weitgehend frei von  Berberin und Berbamin und daher essbar. Sie sind sehr vitaminreich und schmecken säuerlich. Traditionell werden sie in Europa zur Konfitürenbereitung genutzt. Getrocknet werden sie wie Rosinen z. B. in Müsli gegessen. Die Beeren der Berberitze werden in  orientalischen Ländern, vor allem im  Iran zum Kochen verwendet. Dort werden sie vor allem zum süß-sauren Würzen von  Reis, aber auch von Fisch und Braten verwendet. Allein in der Region Chorasan, dem Zentrum des Anbaugebietes im Nordosten des Iran, werden pro Jahr etwa 4500 Tonnen Früchte geerntet. Die kernlose  Sorte ‘Asperma’ wird in dieser Provinz seit etwa 200 Jahren kultiviert. Es sind aber vermutlich alte Gewöhnliche Berberitzen, deren Früchte – wie  Clusius beobachtet hatte – mit zunehmendem Alter kernlos werden. Rinde und Wurzel wurden früher zum Gelb färben von Textilien, Leder und Holz benutzt. Das harte Holz wird für Einlege- und Drechselarbeiten verwendet. In der Volksheilkunde wird die Berberitzenwurzel unter anderem bei Leberfunktionsstörungen, Gallenleiden, Gelbsucht und Verdauungsstörungen angewandt. Das Isochinolinalkaloid Berberin, das nach Berberis vulgaris benannt wurde, ist für die gelbliche Färbung der Berberitzenwurzel wie auch für einige der Hauptwirkungen der Droge verantwortlich. Berberin stellt einen aussichtsreichen Stoff für die Arzneimittelforschung dar, etwa durch seine beobachtete lipid- und blutzuckersenkende Wirkung. In einer Beigabe von bis zu 20% Berberitzenwurzelrinde zu Leber- oder Gallentees wirkt Berberitzenwurzelrinde akuten Bauchspeicheldrüsenentzündungen entgegen. Die Berberitze ist auch als Zierpflanze verbreitet. Mit der Gewöhnlichen Mahonie bildet die Gewöhnliche Berberitze die Gattungs hybride  × Mahoberberis neubertii.
Die Früchte und die Wurzelrinde der Berberitze sind wie zwei verschiedene Heilpflanzen, denn sie haben ganz unterschiedliche Wirkungen.
Wurzelrinde
Die Wurzelrinde enthält unter anderem Berberin, ein Alkaloid. Das Berberin regt die Gallentätigkeit an und fördert die Verdauung. Man kann die Wurzelrinde also gegen Verdauungsschwäche und Probleme des Leber-Galle-Systems einsetzen. Außerdem erweitert die Wurzelrinde der Berberitze die Blutgefäße, was eine Senkung des Blutdrucks zur Folge hat. Die Nierentätigkeit wird auch angeregt, aber bei Nierenentzündungen sollte die Berberitze nicht angewandt werden, weil dies die Niere zu sehr reizen würde.
Wurzelrindentee
Den Tee aus der Wurzelrinde der Berberitze stellt man als Aufkochung her. Dazu wird ein halber bis ein ganzer Teelöffel der getrockneten Wurzelrinde kurz aufgekocht und dann fünf Minuten ziehen gelassen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee sollte man täglich ein bis zwei Tassen trinken.
Wurzelrindentinktur
Aus der Wurzelrinde kann man auch eine Tinktur herstellen. Diese Tinktur kann man für die gleichen Einsatzgebiete einnehmen wie den Tee der Wurzelrinde. Man kann sie außerdem gegen Fieber und Hexenschuss versuchen.
Früchte
Die reifen Früchte der Berberitze enthalten keine Alkaloide. Stattdessen enthalten sie für Früchte typische Stoffe wie Fruchtsäuren und Vitamin C. Man kann die Früchte trocknen und in der kalten Jahreszeit als Vitaminspender einsetzen. Oder man bereitet sie als Marmelade oder Mus zu, um sie löffelweise zu genießen. Auch ein Sirup aus den Berberitzenfrüchten ist möglich. Außer gegen Vitaminmangelerscheinungen wie Frühjahsmüdigkeit oder Zahnfleischbluten kann man Zubereitungen aus den Berberitzenfrüchten auch gegen Erkältungen anwenden. Den frischen Saft der Berberitzen kann man auf das Zahnfleisch pinseln, um das Zahnfleisch zu stärken und Zahnfleischblutungen zu stoppen.
Küche
In vielen Ländern sind die Früchte der Berberitze beliebte Zutaten in der Küche. In Europa werden vorwiegend Marmeladen mit der Berberitze gekocht. Im Orient wird aber auch Reis zusammen mit Berberitzen gekocht oder auch Fisch und Fleischgerichte. Die Berberitzenfrüchte verleihen diesen Speisen ein säuerliches Aroma.

Pflanzenbeschreibung
Es handelt sich um einen sommergrünen, mit Blattdornen bewehrten  Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern erreicht. Die Zweige weisen ein- bis siebenteilige  Dornen (umgewandelte Blätter der Langtriebe) auf, aus deren Achseln Laubblätter an Kurztrieben entspringen. An der Sprossbasis werden drei- und mehrteilige, an der Sprossspitze nur einteilige Dornblätter ausgebildet. An Schösslingen lässt sich anhand von Übergangsblättern die Entstehung der Dornblätter aus normalen Laubblättern verfolgen. Die Rinde ist äußerlich gelbbraun bis grau, innerlich leuchtend gelb. Die Blüten sind gelbe, halbkugelig-glockige  nektarführende Scheibenblumen. Sie finden sich in bis zu dreißigblütigen traubigen Blütenständen, die sich als Langtriebe endständig an Kurztrieben befinden. Die Blüten besitzen sechs gelbe, kelchartige Perigonblätter, sechs ebenfalls gelbe, kronblattartige Nektarblätter mit basalen Nektardrüsen und, vor diesen stehend, sechs Staubblätter mit klappig aufspringenden Staubbeuteln. Die Staubfädensind im unteren Teil der Innenseite druckempfindlich (Seismonastie). Es liegt ein Turgormechanismus mit einer Alles-oder-Nichts-Reaktion vor: Ab einem bestimmten Druck erfolgt in 1⁄10 Sekunde eine schlagartige (reversible) Bewegung der Staubblätter zum  Griffel hin. Dadurch wird der klebrige Pollen auf die bestäubenden  Insekten gedrückt. Vor dem Abblühen erfolgt auch spontane  Selbstbestäubung. Der intensive  spermatische Geruch der Blüten wird von manchen als unangenehm empfunden. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die Früchte sind scharlach-rote, bis zu einen Zentimeter lange Beeren. Diese sind genießbar, aber durch den Gehalt an sechs Prozent  Äpfelsäure und anderen Fruchtsäuren sehr sauer. Die ab August roten Früchte sind z. T. Wintersteher, es findet Verdauungsverbreitung der Samen durch Vögel statt. In den Früchten werden ein oder zwei Samen ausgebildet, selten befinden sich mehr als zwei Samen in einer Frucht.
Die Berberitze ist ein Strauch, der vermutlich ursprünglich aus Nordafrika kommt. Den Namen "Berberitze" beziehungsweise "Berberis" bekam sie vermutlich von den Römern nach ihrer Heimat, dem Gebiet der Berber. Inzwischen wächst die Berberitze auch in Mitteleuropa. Bis nach Asien hat sie sich ausgebreitet. Der bis zu drei Meter hohe Strauch hat in der Jugend rutenförmige rötliche Zweige. Später verholzen sie und werden grau. Die Blätter verwandeln sich teilweise zu Dornen. Die normalen Blätter sind eiförmig und relativ klein. Am Rand sind sie leicht gezähnt. Im Mai und Juni blüht die Berberitze mit leuchtend gelben Blüten, die aus den Blattachseln hängen. Aus den Blüten entwickeln sich bis Ende August und September rote, längliche Beeren. Durch die walzenartige Form der Beeren ist die Berberitze relativ leicht von anderen Beeren zu unterscheiden. An den Unterseiten der Blätter wachsen häufig die Wintersporen des Getreiderostes. Die Berberitze ist also ein Zwischenwirt dieses Getreidepilzschädlings. Daher wurde die Berberitze aus der Nähe von Getreidefelder verbannt. Sie ist jedoch eine gute lebende Hecke um Viehweiden, denn die Tiere meiden die stachelige Pflanze. In alpinen Gebieten oder lichten Wäldern kommt die Berberitze auch häufig vor.




CHILI


Chilis sind kleine, superscharfe Paprikas, die gerne in der südländischen Küche verwendet werden, um den Mahlzeiten die erwünschte Schärfe zu geben. Diese Schärfe tropischer Gerichte hat auch wichtige medizinische Aspekte, denn dadurch werden Krankheitserreger abgetötet, die Verdauung gestärkt und der Stoffwechsel angeregt. Äußerlich angewandt steigert Chili die Durchblutung und kann schmerzhafte Beschweren des Bewegungsapparates lindern.
Spanischer Pfeffer oder Paprika ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Der Ursprung der Pflanzensorten liegt in Süd- und Mittelamerika, natürliche Vorkommen reichen jedoch bis in den Süden Nordamerikas. Die Art ist der am weitesten verbreitete Vertreter der Gattung Paprika. Es gibt eine Vielzahl von Sorten, sowohl milde Gemüsepaprika als auch mehr oder weniger scharfe Sorten, die sich als Gewürz eignen, zum Beispiel Cayenne. Das Artepitheton annuum bedeutet in etwa so viel wie "einjährig", aber der Gebrauch dieses Begriffs im Namen dieser Pflanze ist irreführend, da Capsicumarten durchaus länger als ein Jahr kultivierbar sind, wenn sie nicht zu kalten Temperaturen ausgesetzt werden. Insbesondere in ihrer tropischen Heimat können sie zu großen, ausdauernden Sträuchern heranwachsen. Genauer genommen bedeutet der Begriff einjährig in der Botanik auch in erster Linie, dass sich die Pflanze innerhalb einer Vegetationsperiode geschlechtlich vermehren kann, was bei allen Capsicum-Arten der Fall ist.

Steckbrief
Heilwirkung: anregend, antibakteriell, betäubend, durchblutungsfördernd, schweißtreibend, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Magenschwäche, wurmtreibend, Hämorrhoiden, Rheuma, Kreislauf  anregend, Hautreizend, Muskelschmerzen, Muskelkater, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen, Zerrungen, Hexenschuss, Ischias, Gelenkschmerzen
wissenschaftlicher Name: Capsicum annuum oder Capsicum frutescens
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Chili
volkstümliche Namen: Paprika, Peperoni, Pepperoni, Pfefferoni, Pfefferschoten, Chilli, Chillie, Chilie, Chile, Cayennepfeffer
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Capsaicin, Carotinoide, Capsanthin, Capsorubin, Vitamin C
Sammelzeit: August bis Oktober

Anwendung
Wissenswertes über Capsaicin

Die schärfegebende Substanz in Chilis ist das Capsaicin. Es ist in unterschiedlichen Mengen in Paprikapflanzen enthalten. Capsaicin brennt stark auf Schleimhäuten, u.a. Mund und Zunge und deutlich weniger stark auf normaler Haut. Je nach Schärfegrad kann man die Haut reizen, zum Erröten bringen und die Durchblutung steigern. Die Schärfe von Chilis wird nach der Scovilleskala klassifiziert. Diese Skala geht von 0 bis 16.000.000 (reines Capsaicin). Beispiele für Schärfegrade nach der Scoville-Skala:
Gemüsepaprika: 0 - 500
Peperoni: 500 - 1.500
Mittelscharfe Chilis: 1.500 - 30.000
Cayenne-Pfeffer: 30.000 - 50.000
Thai-Chili: 50.000 - 100.000
Habanero-Chili: 100.000 - 350.000
Reines Capsaicin: 16.000.000
Innerlich als Frucht oder Pulver
Die häufigste Anwendung von Chilis ist die Nutzung als scharfes Gewürz. Je wärmer eine Gegend ist, desto schärfer wird normalerweise gekocht. Dies dient einerseits dazu, Krankheitserreger im Essen und im Verdauungskanal abzutöten, denn je wärmer die Umgebung ist, desto leichter können sich Krankheitserreger im Essen vermehren. Selbst Würmer werden durch sehr scharfes Essen ausgetrieben. Zudem wird die Verdauung angeregt, was den zu langen Verbleib von Nahrung im Körper verhindert. Außerdem fördert Chili im Essen die Schweißbildung. Durch die feuchtere Haut kann mehr Verdunstung stattfinden, was einer körpereigenen Klimaanlage gleichkommt. Wichtig hierbei ist natürlich eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit und Mineralsalzen, was ganz allgemein bei starker Schweißbildung gilt. Auch Stoffwechsel und Durchblutung werden durch scharfes Essen angeregt. Daher wird einem pikanten Essen auch eine gewisse erotisierende Wirkung nachgesagt.
Chilitinktur
Der Schärfestoff Capsaicin löst sich besonders gut in Alkohol, daher sind Chilitinkturen besonders stark (stärker als Chiliöl). Chilitinktur kann man tropfenweise einnehmen, um die Verdauung und den Stoffwechsel anzuregen. Da Chilitinktur jedoch sehr scharf ist, kann sie auch den Magen reizen und ist daher mit Vorsicht zu genießen.
Chiliöl
Chiliöl ist durch den Carotin-Farbstoff meistens leuchtend rot oder orange. Es kann auch sehr scharf sein, jedoch ist es weniger scharf als eine Tinktur, die aus den gleichen Chilis hergestellt wird, weil sich das Capsaicin in Öl nicht sehr gut löst. In der asiatischen Küche wird dennoch sehr gerne Chiliöl verwendet. Für diesen Zweck werden kleingeschnittene Chilis in Öl erhitzt. Für medizinische Zwecke eignet sich ein Kaltauszug wahlweise auch in Kombination mit einem vorgeschalteten Wasserbad zur Herstellung eines Chiliöl. Man kann Chiliöl außer zum Kochen auch zur Einreibung verwenden.
Äußerlich
Bei der äußerlichen Anwendung von Chilis macht man sich deren durchblutungsfördernde und hautreizende Wirkung zunutze. Aus Chiliöl und Chilitinktur kann man Salben und Cremes herstellen, die je nach Schärfegrad der Ursprungspflanze die eingeriebene Hautpartie gut durchbluten bis hin zu stark brennend reizen. Durch die gesteigerte Durchblutung können schmerzhafte Zustände des Bewegungsapparates gelockert werden. Verspannungen lösen sich, Muskelkater schwindet, rheumatische Schmerzen werden gelindert und neuralgische Schmerzen, die durch Verkrampfungen ausgelöst wurden, können gemildert werden.

Achtung! Bei der Einreibung mit Chiliprodukten muss man sich gleich nach dem Auftragen gründlich die Hände waschen und per Zungentest überprüfen, ob die Hände nicht mehr scharf sind, denn sonst könnte das beiläufige Reiben der Augen fatale Folgen haben. Auch die gesamte Umgebung kann unabsichtlich "geschärft" werden, wenn man sich nicht sofort nach dem Einreiben die Hände wäscht.

Pflanzenbeschreibung
Die Capsicum-annuum-Pflanzen werden bis zu 150 cm hoch und wachsen als buschiger Halbstrauch, aber meistens nach oben gestreckt. In der Nähe der Wurzel verholzen die Pflanzen relativ leicht. Die Blätter sind nach vorn zugespitzt, zwischen 5 und 25 cm lang und zwischen 3 und 15 cm breit. Die Blüten des Capsicum annuum wachsen meistens einzeln aus den Verzweigungen des Stiels, sehr selten sind auch zwei oder drei Blüten in einer Verzweigung zu finden. Meistens ist dies in der ersten Verzweigung der Sprossachse bei den so genannten Königsblüten zu beobachten. Die meistens fünf (aber auch vier bis sieben) Kronblätter sind weiß. Seltener haben sie violette Linien oder sind komplett violett. Typisches Merkmal sind die oft bläulichen Staubgefäße und der Kelch mit seinen kurzen (0,5 cm) Zipfeln. Blüten und Früchte hängen meistens nach unten, jedoch gibt es auch Sorten wie die Wildform Tepin, deren Früchte nach oben wachsen. Botanisch gesehen sind die Früchte Beeren. Die meisten Sorten dieser Art werden in Kultur fast immer einjährig gehalten. Die Art Capsicum annuum ist die am häufigsten angebaute Sorte der Chilis. Zu dieser Art gehören so gut wie alle milden (Gemüsepaprika) oder moderat scharfe Sorten (Peperoni) und die meisten der scharfen und sehr scharfen Chilis. Die in Europa im Supermarkt erhältlichen Chilis sind fast immer Capsicum annuum-Sorten. Chilis sind die scharfen, kleinen Vertreter der Paprikas. Botanisch gehören Chilis, Peperonis und Paprikas zur gleichen Gattung, großteils sogar zur gleichen Art. Aber ihre Größe, der Schärfegrad und die Nutzungsmöglichkeiten sind verschieden. Gemüsepaprika wurden groß gezüchtet und ihre Schärfe ist fast vollständig verschwunden. Peperonis sind lang, schmal und mittelscharf. Sie sind im Mittelmeerraum sehr beliebt. Chilis hingegen sind meistens sehr klein, manchmal spitz-schmal, manchmal aber auch rundlich. Sie sind die schärfsten Vertreter der Paprika-Familie. Das Gewürz, das aus ihnen hergestellt wird, wird auch häufig "Cayenne" genannt, was auch der Name einer Chilisorte ist. Bei den Chilis gibt es unterschiedliche Sorten mit unterschiedlichen Schärfegraden. Als schärfste Chilisorte gelten die Habaneros. Die meisten Paprikapflanzen sind einjährig. Sie gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Im Frühling keimen Paprikapflanzen aus Samen und wachsen langsam zu kleinen Pflänzchen heran. Vor allem die kleinen Pflanzen lieben und brauchen Wärme, um zu gedeihen. Der Stängel verzweigt sich sparrig in immer mehr Zweige, je größer die Pflanze wird. Die glänzenden Blätter sind spitz-oval und sitzen auf kurzen Stielen. Im Hochsommer wachsen hängende, unscheinbare Blüten in den Blattachseln und Verzweigungen der Pflanze. Aus den Blüten entwickeln sich die Chilifrüchte, die meistens zuerst grün und dann rot werden. Es gibt jedoch auch Sorten, die zuerst violett sind und sich über gelb zu rot wandeln. Im Herbst sind die Paprikapflanzen ziemlich robust und tragen ob bis in den Winter hinein immer neue Früchte.


BACHBLÜTEN
Ich habe Heimweh (16 Honeysuckle)
- Diese Menschen haben sehr großes Heimweh, auch wenn sie zu Hause sind und wissen oft nicht warum
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BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
Funktionen der wichtigsten Mengen- und Spurenelemente  
Jod
Jod ist als essentieller Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) notwendig. Diese Funktion ist Lebensnotwendig für den gesamten Stoffwechsel. Denn die Schilddrüsenhormone beeinflussen Wachstum und Heilung von Zellen, sind notwendig für den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, die Temperaturregulation und den Grundumsatz.
Zink
Zink ist an etwa 100 Enzymen beteiligt. Dieses Spurenelement erfüllt im Stoffwechsel als Bestandteil oder Aktivator zahlreicher Enzyme des Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel von Hormonen und als Immunsysteme wichtige Aufgaben. Ferner gilt Zinkt als Anitoxidanz.
Selen
Selen ist Bestandteil verschiedener Enzyme, die einerseits in den Schildrüsenhormonstoffwechsel eingreifen oder andererseits antioxidativ schützender Wirkung haben. Selen scheint einer synergistische Beziehung zu Vitamin E als Antioxidanz zu haben.


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