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01.04.2020

tägliche News > April > 30.03.20 - 05.04.20
Adonisröschen tt
 
Das Adonisröschen ist eine stark wirkende Heilpflanze, die ähnlich wirkt wie der Fingerhut und entsprechend auch giftig ist, wenn auch weniger giftig als der Fingerhut. In der normalen Hausapotheke hat das Adonisröschen deshalb nichts zu suchen, sondern gehört in die Hand eines Fachmanns. Im Gegensatz zum Fingerhut sammeln sich die Digitalis-Glykoside des Adonisröschens nicht im Körper an und sind daher eher geeignet, über einen längeren Zeitraum eingenommen zu werden. Das Haupteinsatzgebiet des Adonisröschens ist das Herz und seine verschiedenen Schwächen.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Funktionelle Herzbeschwerden
 
Heilwirkung: beruhigend, harntreibend, venenstärkend
 
Anwendungsbereiche: Asthma, Bronchialasthma, Epilepsie, Fieber, Herzinsuffizienz, eingeschränkte Herzleistung, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Husten, Hypotonie, Hyperthyreose, Kreislaufschwäche, Leichte Herzklappenfehler, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, Nervöse Herzbeschwerden, Nervosität, Niedriger Blutdruck, Ödeme, Prostatabeschwerden, Rheuma, Rheumatische Herzbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion, Tachykardie, Venenschwäche, Wassersucht
 
wissenschaftlicher Name: Adonis vernalis L.
 
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
 
englischer Name: False Hellebore
 
volkstümliche Namen: Frühlings-Adonisröschen, Frühlings-Teufelsauge, Frühes Adonisröschen, Feuerröschen, Blutauge, Falsche Nieswurz, Böhmische Nieswurz
 
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut ohne Wurzeln (Adoniskraut, Adonidis herba)
 
Mittl. Tages-Dosis: 0,5 Gramm
 
Max. Einzel-Dosis: 1 Gramm
 
Max. Tages-Dosis: 3 Gramm
 
Interaktionen: Verstärkt die Wirkung anderer Medikamente, z.B. Abführmittel, Mittel zur Natriumausscheidung
 
Nebenwirkungen: Appetitlosigkeit, Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie), Depressionen, Durchfall, Erbrechen, Halluzinationen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Psychosen, Pulsbeschleunigung (Tachykardie), Sehstörungen, Starrezustand (Stupor), Verwirrung
 
Gegenanzeigen: Nicht für Schwangere, Stillende, Kinder, bei Kaliummangel – Personen die empfindlich auf Digitalis-Glykoside reagieren
 
Inhaltsstoffe: Flavonoide; Verschiedene Digitalis-Glykoside: Adonidosid, Adonivernosid, Cymarin, Adonitoxin, Adonin, Cholin, Harz
 
Sammelzeit: April/Mai, Die Pflanze ist geschützt! Also nur sammeln, wenn man sie selbst angebaut hat.

 
 
Anwendung
 
Da das Adonisröschen giftig ist, sollte man nicht damit spaßen und auch nicht damit experimentieren. Die Wirkung ist wegen der langsamen Aufnahme schwer einzuschätzen. Das Verhältnis von Adonitoxin und Cymarin unterliegt starken Schwankungen und die Wirkung kann bei der nächsten Pflanze anders sein. Es ist im allgemeinen deutlich milder als der Fingerhut und kann diesen manchmal ersetzen, wenn man Fingerhut-Präparate nicht verträgt.
 
Fertigpräparate
 
Am sichersten ist die Anwendung von Fertigpräparaten, z.B. aus der Apotheke, denn in solchen Fertigpräparaten ist die Menge der Wirkstoffe immer einheitlich, sodass eine sichere Dosierung möglich ist. Selbst bei Anwendung von Fertigpräparaten darf man das Adonisröschen nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt anwenden. Die Fertigpräparate werden meistens aus dem Pulver der oberirdischen Teile des Adonisröschens zubereitet. Häufig enthalten diese Präparate auch Maiglöckchen, Meerzwiebeln und Oleander, es sind also Mischpräparate.
 
Tinktur
 
Generell ist eine Tinktur wirksamer als ein Tee, weil die Glykoside teilweise nicht wasserlöslich sind. Ein großer Teil der Wirkstoffe wird jedoch schon im Magen zerstört, denn die Glykoside reagieren empfindlich auf die Magensäure. Das Selbermachen von Tinkturen ist beim Adonisröschen nicht empfehlenswert. Das liegt einerseits an der Seltenheit des Adonisröschens und andererseits an der Giftigkeit, die das Adonisröschen in eigenen Tinkturen unberechenbar macht. Ärztlich verordnete Tinkturen des Adonisröschens sollte man nur nach Anweisung des Arztes anwenden.
 
Mischtees
 
Traditionell wurde das Adonisröschen in der Volksmedizin gerne in Mischtees gegen Herzbeschwerden eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendet das Adonisröschen auch bei Menstruationsbeschwerden und Fieber. Außerdem wurde das Adonisröschen in der Volksheilkunde bei Ödeme, vor allem gegen geschwollene Füße eingesetzt. Der Vorteil als Bestandteil in Mischtees ist, dass man dabei das Adonisröschen nicht so leicht überdosieren kann.
 
Homöopathisch
 
Als homöopathisches Mittel wird Adonis vernalis in niedrigen Potenzen gegen ähnliche Beschwerden eingesetzt wie in der Heilpflanzenkunde. Außerdem verwendet man das homöopathische Adonis vernalis bei Kreislaufschwäche bei Infektionskrankheiten. Manchmal findet Adonis vernalis auch bei Prostatabeschwerden Anwendung. Von Adonis vernalis in homöopathischer Zubereitung nimmt man normalerweise 3 mal täglich 5 - 15 Tropfen ein.
Achtung! Wenn man   Digitalisglycoside einnimmt, darf man nicht gleichzeitig auch   Adonisröschen-Präparate anwenden.
       
 
Vergiftungs-Symptome
 
Bei Vergiftung mit dem Adonisröschen kommt es zu nervöser Unruhe. Außerdem kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Wenn der Verdacht auf Adonisvergiftung besteht, sollte man unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen.

 
 
Geschichte
 
Das Adonisröschen ist ursprünglich eine Pflanze der kontinentalen Steppen Eurasiens. So hat es seine Herkunft in den westsibirischen Steppen. Nach den Eiszeiten ist das Adonisröschen stellenweise nach Westeuropa eingewandert. Überall, wo es steppenartig trocken ist und wo die Wiese durch Beweidung relativ kurzgehalten wurde, konnte sich das Adonisröschen heimisch machen. Daher steht die Ausbreitung des Adonisröschens in engem Zusammenhang mit der Schafhaltung. Weil die Schafzucht weniger geworden ist, wird auch das Adonisröschen immer seltener. An manchen Stellen werden extra Schafe gehalten, um die Trockenrasengebiete zu pflegen, und dadurch unter anderem die Lebensbedingungen für das Adonisröschen zu erhalten.
 
Mittelalterliche Anwendung
 
In Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts findet man das Adonisröschen als Mittel bei Herzschwäche und Wassersucht. Etwas später, im 18. Jahrhundert wurde das Adonisröschen zur Mode-Heilpflanze. Große Mengen der Wurzel wurden in Thüringen ausgegraben und in ganz Europa verkauft. Dadurch wurde das Adonisröschen stark dezimiert und ist heute eine sehr seltene Pflanze.
 
Sage
 
Die Sage erzählt, dass der wunderschöne Adonis von Aphrodite geliebt wurde. Auf Zypern wurde Adonis im Rahmen eines Racheaktes der Göttin Artemis von einem Eber getötet. Wo immer nun das Blut des schönen Adonis hin tropft, wächst ein Adonisröschen. Hierbei ist jedoch die Sommerform des Adonisröschens gemeint, denn diese Blume blüht rot. Eine andere Variation der Adonisröschensage stammt aus der römischen Mythologie. Hier ist es der eifersüchtige Mars, der den Eber schickt, um Adonis zu töten. Adonis hatte sich mit der Göttin Venus eingelassen. Venus und Aphrodite sind verschiedene Namen der gleichen Göttin der Liebe.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Das Adonisröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und gedeiht auf kalkhaltigem Boden an warmen eher trockenen Stellen. Es ist eine typische Pflanze des trockenen Kontinentalklimas. Seine bevorzugten Standorte sind Steppenrasen und Trockenrasen. Da diese Rasenarten selten sind, ist auch das Adonisröschen in den meisten Gegenden sehr selten. In Deutschland kommt das Adonisröschen am häufigsten in trockenen Gegenden Ostdeutschlands vor, beispielsweise in Brandenburg. Überall woanders trifft man nur an wenigen Stellen einige Exemplare an. Daher ist es auch kein Wunder, dass das Adonisröschen streng unter Naturschutz steht. Die mehrjährige Pflanze hat einen fingerdicken Wurzelstock mit vielen Nebenwurzeln. Aus dem Wurzelstock treiben im Frühling 15 bis 30 cm hohe Stängel aus. Die Blätter sind mehrfach gefiedert. Die einzelnen Blattabschnitte sind schmal linealisch, fast wie weiche Nadeln. Zwischen März und Mai blüht das Adonisröschen in kräftigem Gelb. Die Blüten werden bis zu sieben Zentimeter groß. Sie haben viele Blütenblätter. Man kann die Verwandtschaft zum Hahnenfuß und zur Sumpfdotterblume deutlich erkennen. Die Blüten des Adonisröschens sind jedoch sehr viel größer und prachtvoller. An einer Pflanze wachsen meistens mehrere Blüten.

 
 
Anbautipps
 
Das Adonisröschen gilt als schwer kultivierbar, dennoch lohnt ein Versuch. Für den Anbau des Adonisröschens braucht man einen kalkhaltigen Boden und einen sehr trockenen, sonnigen Standort. Da Schnecken das Adonisröschen sehr gerne essen, sollte man schon vor dem Anpflanzen Maßnahmen gegen Schnecken ergreifen. Das Wachstum benachbarter Pflanzen wird durch das Adonisröschen gebremst, daher eignet es sich nicht für Gruppen mit verschiedenen Blumenarten. Wenn man das Adonisröschen aussäen will, tut man das am besten im kalten Frühbeet sobald die Samen im Sommer reif sind. Die Samen brauchen meistens lange bis sie keimen. Sobald die Pflanzen gekeimt sind und das erste Jahr überstanden haben, kann man sie an ihren Platz im trockenen Beet pflanzen. Einfacher ist es, wenn man die fertigen Pflanzen kaufen kann. Man kann sie dann direkt ins Beet pflanzen.

 
 
Sammeltipps
 
Weil das Adonisröschen streng unter Naturschutz steht, darf man es in der Natur nicht sammeln. Auch bei Pflanzen im eigenen Garten sollte man mit der Ernte sehr zurückhaltend sein. Da die Wirkstoffe des Adonisröschens sehr unterschiedlich stark sind, je nachdem wie der Standort und das Klima ist, kann es sehr leicht zu Unter- oder Überdosierungen bei selbst gesammelten Pflanzen kommen. Am besten freut man sich am wunderschönen Aussehen der sonnengelben Blüten und kauft sich die Präparate aus dem Adonisröschen in der Apotheke.

Bärwurz
 
Die weiß blühende Bärwurz ist eine alte Heilpflanze, die in Europa auf Magerwiesen und lichten Laubwäldern von Mittelgebirgen wächst. Die buschige Pflanze riecht kräftig und würzig. Wegen der aromatischen ätherischen Öle, die an Fenchel und Liebstöckel erinnern, wird die Bärwurz auch in der Küche verarbeitet. Die Magenschnäpse mit dem Namen Bärwurz werden aus dem ähnlichen Alpen-Mutterwurz hergestellt. Diese Alpen-Pflanze ist etwas kleiner und kräftiger.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Magen, Verdauung
 
Heilwirkung: aphrodisierend, appetitfördernd, entblähend, entgiftend, entschlackend, harntreibend, herzstärkend, magenstärkend, menstruationsfördernd, tonisierend, verjüngend, wärmend, windtreibend
 
Anwendungsbereiche: Altersschwäche, Appetitlosigkeit, Blähungen, Blasenerkrankungen, Darmkatarrh, Dysmenorrhoe, Gelbsucht, Gicht, Hautausschläge, Herzschwäche, Hysterie, Koliken, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Nierenleiden, Stress, Verdauungsstörungen, Vergiftungen, Weißfluss
 
wissenschaftlicher Name: Meum athamanticum Jacq., Athamanta meum, Meum meum, Meum nevadense
 
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
 
englischer Name: Baldmoney, Spignel
 
volkstümlicher Name: Baerpudel, Bärwurz, Barekümmel, Bärendill, Bärenfenchel, Bärkümmel, Bärmutterkrut, Bärnzotten, Bärwurzel, Berwurtz, Dillblattwurz, Gewöhnliche Bärwurz, Herzwurz, Köppernickel, Mutterwurz, Wilder Fenchel
 
Verwendete Pflanzenteile: frische Blätter, Samen, Wurzelstöcke
 
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Fettes Öl, Gummi, Harz, Ligustilid, Monoterpene, Kaffeesäuren, Phthalide
 
Sammelzeit: April bis August

 
 
Anwendung
 
Gemäß Tabernaemontanus sind die Heilkräfte des Bärwurzes zahlreich: „Beerwurtzwasser getruncken/ eröffnet die verstopffung der Leber/ der Nieren/ Harngäng/ und der Blasen/ vertreibet die Geelsucht/ Wassersucht/ den schmertzen der Därm und der Mutter/führet auss den Stein/ treibet den/ vertreibt die Harnwinde/ und das tröpfflingen harnen.“                     New Kreuterbuch 1588
 
„Tröstlich ist auch, dass dass Rindvieh jsset dz Kraut von der Beerwurtz fast gern/ unnd bekommen die Kühe viel Milch davon/ darauss treffentliche gute Käss im Schwarzwald unnd andersswo gemacht werden.“
 
In der neuzeitlichen Pflanzenheilkunde wird Bärwurz in der Hildegard-Medizin eingesetzt. Der sogenannte Bärwurzbirnenhonig enthält als Kräuterhauptbestandteil getrocknete und gehäckselte Bärwurzel neben anderen Kräutern.
 
Frische Blätter
 
Können in der Küche wie Petersilie eingesetzt werden. Regt den Appetit an und fördert die Verdauung. Können als gequetschtes Kraut für Umschlage gegen Hautkrankheiten oder Gichtschmerzen eingesetzt werden.
 
Tee
 
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen, hilft gegen Verdauungsprobleme. 1 Teelöffel Samen mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft bei Migräne, Appetitmangel, Blasenleiden.
 
Abkochung
 
Eine Abkochung der Wurzeln hilft vor allem bei Verdauungsproblemen.
 
Äußerlich
 
Äußerlich kann man Bärwurztee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Hautkrankheiten lindern.
 
Homöopathie
 
Gegen Fieber, Herzschwäche.

 
 
Geschichtliches
 
Bärwurz wurde oft in Klostergärten angebaut, doch welche Bärwurz in den Klostergärten angebaut wurde und dessen Anwendung in Kräuterbüchern zu finden ist schwer zu beurteilen. In der Hexenmedizin ist es eines der Mutterkäuter und wird zur Geburt eingesetzt. In der Küche: Als Gewürz oder Ergänzung zu Gemüse, Salate, Fisch, Suppen, Erbsengerichte, auch als Ersatz für Pastinaken. Im Erzgebirge wird mit Bärwurz die Köppernickelsuppe gekocht. An Vieh wurde meist die getrocknete Bärwurz verfüttert, da die frische Pflanze vom Weidevieh gemieden wird. Die Bärwurz im Bayerischen Wald (Alpen-Mutterwurz/Ligusticum mutellina) ist eine ähnliche Pflanze aus der gleichen Pflanzenfamilie, daraus wird seit Jahrhunderten der Bärwurzkräuterschnaps hergestellt.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Bärwurz ist in Europa heimisch. Der Wurzelstock ist winterhart. Sie wächst bevorzugt auf Wiesen und in lichten Laubwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 15 und 50 Zentimeter hoch. Die Staude wächst buschig. Der Stängel ist hohl. Der Wurzelstock (das dicke Rhizom) hat einen Faserschopf. Die Blätter sind haarfein gefiedert. Die weißen bis gelblich-weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und August auf einer 5-15 strahligen Blütendolde. Aus den Bärwurzblüten entwickeln sich im Herbst die Samen. Die Samen sind ca. 7 mm lang und 3 mm dick. Die Bärwurz hat einen starken Geruch, selbst noch getrocknet (etwa im Herbarium). Er ähnelt insgesamt dem Fenchel. Im Französischen wird Bärwurz Berg- oder Alpenfenchel genannt.

 
 
Anbautipps
 
Üblicherweise wird die Bärwurz durch Wurzelteilung nach der Blüte vermehrt, es reichen schon kleine Wurzelstücke um daraus eine Pflanze zu ziehen. Deutlich schwieriger ist die Anzucht aus Samen. Möglichst im Herbst in Töpfen aussäen oder sehr früh im Frühling im Freien, die Samen sind nicht lange keimfähig. Die Bärwurz mag sandigen, lehmigen, mageren und feuchten Boden, der Standort sollte sonnig oder halbschattig sein. Man kann die Bärwurz auch in größeren Töpfen aufziehen. Nicht mit Kalk düngen. Da die Pflanze gleichmäßige Bedingungen liebt, z.B. gleiche Bodenfeuchtigkeit, ist sie etwas schwierig zu kultivieren.

 
 
Sammeltipps
 
Die Wurzel (Bärenwurzel, Bärenfenchelwurzel) der Bärwurz sollte nur geerntet werden, wenn man sich mit der Bestimmung der Pflanze auskennt, da es ähnlich aussehende aber giftige Pflanzen gibt. Die frisch zerriebenen Blätter riechen nach Anis. Die Wurzel wird gereinigt, geschnitten und im luftigen Schatten gut getrocknet. In einem geschlossenen Behälter lagern, damit sich die ätherischen Öle nicht verflüchtigen. Die feinen Blätter sollten geerntet werden, wenn diese frisch ausgetrieben sind.

Bachblüten
 
Ich kann keine Kritik vertragen (24 Pine)
 
-        Diese Menschen können überhaupt keine Kritik vertragen      
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Kritik wieder besser vertragen
Bachblüten
 
Starke innere Verbundenheit, mit anderen geliebten Personen (25 Red Chestnut)
 
-        Diese Menschen haben eine starke Verbundenheit mit geliebten Personen   
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Starke Verbundenheit mindern      
Gicht
 
Gicht ist eine Störung des Harnsäurestoffwechsels und eine typische Wohlstandskrankheit. Sie wird verursacht durch:
 
-        Überernährung und ein zu viel Fleisch
 
-        Verminderte Harnsäureausscheidung (z.B. erblich bedingt, Medikamente, Nierenerkrankungen …)
 
-        Vermehrter Abbau körpereigener Zellen (z.B. Tumorerkrankung), Leukämie, Strahlentherapie, …)
 
-        Zu viel Alkohol
 
-        Zu wenig Bewegung
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