Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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01.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 27.03.17-02-04-17


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Die Indische Kermesbeere, auch als Essbare Kermesbeere, Asien-Kermesbeere oder Asiatische Kermesbeere bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kermesbeeren. Sie stammt aus Südostasien. Die Asiatische Kermesbeere ist eine 1 bis 1,5 Meter hohe Pflanze, mit dunkelroten bis schwar-zen Beeren. Die aus Asien kommende Pflanze ist bei uns immer öfter als Zierpflanze zu sehen, teilweise findet man sogar ausgewilderte Exemplare in der freien Natur. In ihrer Heimat werden ganz junge Pflanzentriebe als Gemüse oder Salat gegessen und als Heilpflanze genutzt. Alle Pflanzenteile sind giftig, am giftigsten ist die rübenartige Wurzel. Die jungen Blätter und Triebe enthalten fast kein Gift, je älter die Blätter und Stängel werden, desto giftiger werden diese. Bei den Beeren nimmt mit zunehmenden Reifegrad die Giftigkeit des Fruchtfleisches ab, die Samen allerdings bleiben giftig. Es gibt eine giftigere Schwester ähnlicher Wirkung aus Nordamerika: Amerikanische Kermesbeere.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung
: antiviral, entzündungshemmend, harntreibend, immunstärkend, schleimlösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: TCM:
Bakterieninfektionen, Blähungen, Furunkel, Husten, Karbunkel, Nierenentzündungen, Ödeme, Pilzinfektionen, Tumore, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Phytolacca acinosa
Pflanzenfamilie:
Kermesbeerengewächse = Phytolaccaceae
englischer Name:
Indian poke, Indian pokeweed
volkstümlicher Name:
Asiatische Kermesbeere, Shang Lu
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren, Blätter, junge Triebe, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Alpha-Spinasterol, Cyanfarbstoffe, Enzyme, fettes Öl, Gamma-Aminobuttersäure, Gerbstoffe, Harze, Histamin, Lectine, Lignane, Phytolaccagenin, Phytolaccanin, Phytolaccatoxin, Phytolaccosaponin, Phytolaccoside, Phytolaccoside, Pokeweed-Mitogene, Saponinglykoside, Triterpensaponine
Sammelzeit
: Junge Triebe: Frühling, Blätter: Sommer, Beeren: Herbst, Wurzel: Herbst
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit
Nebenwirkungen:
Vergiftungserscheinungen

Anwendung

Die innerliche Anwendung ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden, da je nach Alter der Pflanzenteile die giftigen Inhaltsstoffe stark schwanken können. Daher sollte man auf den innerlichen Einsatz älterer Pflanzenteile oder der Samen verzichten. Die asiatische Kermesbeere ist weniger giftig als die amerikanische Schwester.
Tee

1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft innerlich gegen Rheuma und äußerlich gegen Hautkrankheiten.
Gemüse

Die frischen Triebe und jungen zarten Blätter können als Gemüse gekocht werden. 15 Minuten kochen, Wasser wegschütten und noch nochmal mit frischem Wasser 15 Minuten kochen. Wirkt blutreinigend und harntreibend.
Wurzel

Abkochungen, Extrakte und Tinkturen, die aus der Kermeswurzel hergestellt wurden, wirken immunsystemstärkend und werden innerlich gegen Immunschwäche, äußerlich gegen Gicht und Rheuma eingesetzt. (Mittel nicht selbst herstellen!)
Homöopathie

Aus der frischen Wurzel wird ein Mittel hergestellt (Phytolacca D1-D4) und bei Angina, Brustdrüsenentzündung, Grippaler Infekt, ... eingesetzt.

Geschichtliches

Verwendung als Heilpflanze vor etwa 2000 Jahren schriftlich festgehalten. Es wurde und wird vor allem die Wurzel "Shang Lu" genutzt. Aus der Wurzel wurde auch ein Gebräu zur Geister- und Dämonenbeschwörung hergestellt. Die Samen und Wurzelabkochungen werden zur Schneckenbekämpfung eingesetzt. Heute in der Medizin zum Behandeln von Immunschwächekrank-heiten und Tumoren im Test.

Pflanzenbeschreibung

Die Indische Kermesbeere wächst als buschige, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von über 1 Meter. Aus einer rübenartig verdickten Wurzelknolle geht eine hellgrüne bis violette Sprossachse hervor, welche sich stark verzweigt. Die grünen, länglich-ovalen Laubblätter sind bis zu 26 cm lang. Während der Blütezeit zwischen Juni und August erscheinen in endständigen, traubigen Blütenständen die kleinen, weißlichen Blüten. Die Beerenfrüchte sind gekammert und rötlich purpurviolett bis schwarz gefärbt. Blüten- und Fruchtstand stehen aufrecht. Die Asiatische Kermesbeere ist in Mittel- und Süd-Asien heimisch. Die Pflanze ist in Europa ausgewildert zu finden. Sie wächst bevorzugt an sonnigen Standorten. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 1 und 1,5 Meter hoch. Die Wurzel ist rübenförmig und giftig. Die Blätter sind eiförmig. Die weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und August in Trauben. Aus den Blüten entwickeln sich von Juni bis Oktober die dunkelroten bis schwarzen flachen Früchte. Die Blüten- und Fruchtstände sind aufrecht.

Anbautipps

Aussaat im Frühling, Vermehrung durch Wurzelteilung ist möglich. Die Kermesbeere braucht lockeren, feuchten aber durchlässigen Boden. Die Pflanze braucht einen sonnigen Standort und Winterschutz. In kalten Gegenden besser im großen Topf kultivieren.

Sammeltipps

Junge Triebe im Frühling ernten und nur gekocht als Gemüse nutzen. Blätter im Sommer ernten und trocknen. Sowohl die Früchte als auch die Wurzeln im Herbst ernten. Früchte und Wurzeln zügig trocknen. Beeren und vor allem Wurzelsaft können die Haut stark reizen, bei dem Wurzelsaft bis zur Blasenbildung. Keinen Saft an die Schleimhäute oder Augen bringen. Diese Eigenschaft wird bei der Bekämpfung von Schnecken genutzt.


Khella    
 
Das Bischofskraut, auch Zahnstocher-Knorpelmöhre genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Doldenblütler. Sie ist in Eurasien und Nordafrika weitverbreitet. Sie wird als Heilpflanze verwendet.

Steckbrief

Heilwirkung:
Angina pectoris, Asthma, harntreibend, krampflösend, spastische Bronchitis
wissenschaftlicher Name:
Ammi visnaga
volkstümliche Namen:
Bischofskraut
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Verwendung und weitere Trivialnamen

Ammi visnaga wird in vielen Gebieten der Welt angebaut. Sie wird auch Khella oder Khellakraut genannt; die ebenfalls verbreiteten Trivialnamen Zahnstocherkraut oder Zahnstocherammei (auch nur Ammei) stammen daher, dass die Art in orientalischen Ländern zur Herstellung von Zahnstochern verwendet wird. Ihr würziger Geschmack ist dabei willkommen.
Medizinische Bedeutung

Ammi visnaga wurde bereits von den alten Ägyptern als Heilpflanze eingesetzt, später geriet sie in Vergessenheit. Die Früchte von Ammi visnaga enthalten pharmakologisch aktive Inhaltsstoffe wie phototoxische Furanocumarine, das herzwirksame Glykosid Khellinin, Flavonoide und Pyranocumarine. Durch eine Erweiterung der Herzkranzgefäße und einer daraus resultierenden besseren Durchblutung des Herzmuskels verleiht das Visnadin den Pflanzenextrakten eine positive Wirkung. Es stellt sich eine positiv inotrope sowie krampflösende Wirkung ein. Daher eignet sich Ammi visnaga zur Behandlung der Angina pectoris und von Koliken.

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Das Bischofskraut wächst als ein- bis zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Die unteren Blätter sind einfach gefiedert, die anderen sind zwei- bis dreifach gefiedert. Die Blattzipfel letzter Ordnung sind linealisch oder fadenförmig.
Generative Merkmale

Im doppeldoldigen Blütenstand stehen bis zu 150 Doldenstrahlen mit vielen Blüten zusammen. Die Doldenstrahlen sind zur Anthese abstehend, später richten sie sich auf, verdicken und festigen sich. Die ein- bis zweifach fiederschnittigen Hüllblätter sind mindestens so lang wie die Doldenstrahlen. Die Hüllchenblätter sind fadenförmig. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchzähne sind winzig. Die fünf Kronblätter sind weiß. Der Griffel ist 0,6 bis 1 Millimeter lang. Die Früchte sind 2 bis 2,5 Millimeter lang.


BACHBLÜTEN
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