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01.03.2020

tägliche News > Februar > 24.02.20 - 01.03.20
Eiche
 
Die Eiche gilt in Deutschland als der König der Bäume, was auch durch das langlebige, stabile Holz gerechtfertigt ist. Die Eicheln, die im Herbst heranrei-fen, schmecken zwar bitter, aber durch ausgiebiges Wässern kann man die Bitterstoffe entfernen und die getrockneten Früchte zu Mehl verarbeiten, was so manche Hungersnot gelindert hat. Auch als Kaffeeersatz eignen sich die Eicheln, wenn man sie röstet und mahlt. Die Rinde der Eiche wirkt stark zusammenziehend, was sie zu einem wertvollen Heilmittel bei Blutungen und Entzündungen macht. Sie wird vor allem äußerlich als Bad oder Umschlag angewendet. Die Blüte der Eiche wird als Bachblüte Oak eingesetzt.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Ekzeme, Schlecht heilende Wunden, Durchfall
 
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend
 
Anwendungsbereiche: Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Darm-schleimhautentzündungen, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend, Diabetes (leichte), Blasenentzündung, Augenlidentzündungen, Ekzeme, Fußschweiß, Fußpilz, Frostbeulen, Krampfadern, Brandwunden (leichte), Furunkel, Zahnfleischbluten, Druckgeschwüre (Dekubitus), Schnittwunden, Afterjucken
 
wissenschaftlicher Name: Quercus robur, Quercus pedunculata, Quercus petraea, Quercus sessiliflora
 
Pflanzenfamilie: Buchengewächse = Fagaceae
 
englischer Name: Oak
 
volkstümliche Namen: Stieleiche, Sommereiche, Deutsche Eiche, Trauben-eiche, Wintereiche, Eke, Eik, Ferkeleiche, Masteiche, Oachen
 
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Eicheln
 
Inhaltsstoffe: Gerbstoff, Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Gallussäure, Quer-cin, Quercetin
 
Sammelzeit: Rinde: März bis Mai, Eicheln: Oktober

 
 
Anwendung
 
Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äußerlich bei Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet.
 
Tee
 
Für einen Eichenrindentee (Abkochung) übergießt man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äußerlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
 
Tinktur
 
Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrindentinktur selbst herzustellen, übergießt man Eichenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wendet sie verdünnt äußerlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
 
Innerlich
 
Eichenrinde kann man innerlich, als Tee gegen Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Eiche bei Magen- und Darmgeschwüre, denn sie wirkt entzündungshemmend und kann gleichzeitig die offenen Geschwüre quasi zusammenziehen und ihre Abheilung beschleunigen. Bei Formen von Diabetes, die mit Entzündungen der Verdauungsorgane einhergehen, kann Eichenrindentee lindernd wirken. Man kann Eichenrinde auch bei leichte innere Blutungen anwenden, natürlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt man mehrmals täglich mit lauwar-mem Eichenrinden-Tee.
 
Äußerlich
 
Äußerlich kann man Eichenrinden-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre, wie beispielsweise Dekubitus lindern. Eichenrindenbäder können auch bei Fußpilz helfen. Eichenrinde hilft äußerlich eingesetzt auch bei Ekzeme. Krampfadern oder Hämorrhoiden schrumpfen durch die Behandlung mit Eichenrinde.
 
Mooreiche
 
Mooreichen im Naturerlebnisraum Burg (Dithmarschen) am Waldmuseum Informationen zum Alter dieser Stämme. Eine Besonderheit stellt die Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichen-stämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern ge-legen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.
 
Eicheln
 
Die Früchte (Eicheln) sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen und wurden zur Eichelmastgenutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt. Von nordamerikanischen Indianern (z. B. den Maidu) wurden Eicheln regelmäßig als Grundnahrungsmittel genutzt. Zur Verwendung als Nahrung müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt. Sie enthalten in hohen Mengen Tannine. Danach kön-nen sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck“, verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.
 
Rinde
 
Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewon-nen (Eichenschälwald). Die Borke der Korkeiche wird als Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch Barrique. In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde genutzt, um Entzündungen im Mund und der Schleimhäute zu heilen.
 
Bachblüte
 
Als Bachblüte wird die Blüte der Eiche verwendet, die zwischen April und Mai blüht. Sie steht für Stärke und Pflichtbewusstsein.
 
Küche
 
In schlechten Zeiten wurden Eicheln als Ersatz für Mehl und Kaffee verwendet. Um die bitteren Früchte als Mehl nutzen zu können, müssen sie vorher entbittert werden. Dazu werden sie ausgiebig, mehrmals und lange gewaschen.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Eiche ist in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel heimisch. Man findet sie sowohl in Nordamerika, wo es besonders viele Eichenarten gibt, als auch in Europa und Asien. In Deutschland spielt die Eiche eine besonders wichtige Rolle als Symbol der Stabilität. In Mitteleuropa wächst vor allem die Stiel-Eiche und die Traubeneiche. Die meisten Eichenarten sind für die gleichen Heilanwendungen nutzbar. Die Eiche wächst bevorzugt in Mischwäldern. Der stattliche Baum wird bis zu 40 Meter hoch und bis zu 800 Jahre alt, in seltenen Einzelfällen sogar noch älter. Der Stamm der Eiche kann einen Durchmesser von bis zu drei Metern haben. Die Rinde von Stamm und Ästen ist in jungen Jahren glatt und später rissig und rauh. Die Blätter der meisten Eichen-Arten, beispielsweise auch der in Deutschland häufigen Stieleiche, fallen im Winter ab und treiben im Frühjahr neu aus. Die Blätter der Trauben-eiche fallen hingegen erst im nächsten Frühjahr ab. Die ledrigen Blätter sind buchtig gelappt und haben dadurch ein sehr typisches Aussehen. Von April bis Mai blühen die Eichen mit unauffälligen gelbgrünen Blüten, die in Rispen herabhängen. Aus den Eichenblüten entwickeln sich bis zum Herbst die nuss-artigen Eicheln, die in einem halbrunden "Hütchen" sitzen. Sie enthalten viele Bitterstoffe und sind daher nur nach ausgiebiger Entbitterung für Menschen genießbar. Von Schweinen werden sie jedoch sehr gerne gegessen, was frü-her auch viel genutzt wurde.

Fetthenne t
 
Die Fetthennen sind eine Pflanzenfamilie mit fleischigen Blättern. Besonders verbreitet ist eine Fetthennenart, die auch Mauerpfeffer oder Tripmadam genannt wird. Man findet sie an steinigen Wegrändern und Steingärten. Sie hat kleine, runde Blätter und trägt gelbe Blüten. Über das Ausmaß der Giftigkeit herrscht Uneinigkeit. Manche essen den Mauerpfeffer als Gewürz in Salaten, andere warnen eher vor der inneren Anwendung.
 

 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. adstringierend, harntreibend, Verstopfung, Würmer, Bluthochdruck, Vitamin-C Mangel, Epilepsie, Wunden, Hühneraugen, Warzen
 
wissenschaftlicher Name: Sedum telephium, Sedum acre
 
englischer Name: Sedum
 
volkstümliche Namen: Mauerpfeffer, Tripmadam
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
 
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
 
Sammelzeit: Frühjahr und Sommer

 
 
Anwendung
Achtung!   Leicht giftig. Fetthenne nur niedrig dosiert, in Teemischungen,   homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Salatgewürz
 
Früher wurde der Mauerpfeffer häufig als Salatgewürz benutzt. Diese Anwendung ist weitgehend in Vergessenheit geraten, wohl auch, weil der Mauerpfeffer nicht übermäßig aromatisch schmeckt. Auch die giftig wirkenden Alkaloide haben den Ruf des Mauerpfeffers als Küchenkraut geschmälert.
 
Innerlich
 
Innerlich eingenommen kann die Fetthenne gegen Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck helfen. In höherer Dosierung soll sie angeblich bei Würmer hel-fen und abführend wirken. Ob sie tatsächlich gegen Epilepsie hilft, wie von der Volksheilkunde vermutet, darf bezweifelt werden.
 
Äußerlich
 
Äußerlich angewendet reizt die Fetthenne die Haut, weshalb man sie bei Warzen und Hühneraugen verwenden kann. Durch die gesteigerte Durchblutung, die der Hautreizung folgt, kann sie auch schlecht heilende Wunden zum Abheilen motivieren.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Der Mauerpfeffer wächst an steinigen Stellen, beispielsweise Wegrändern, gerne aber auch in Steingärten. Die mehrjährige Pflanze breitet sich von selbst flächig als Polster aus. Die einzelnen Stängel werden bis zu 15cm lang. Am Stängel wachsen dickfleischige, runde Blättchen, die wir winzige Würste aussehen. Im Winter und zeitigen Frühjahr sind diese Blätter rötlich, im Sommer hingegen grün. Zwischen Juni und August blüht der Mauerpfeffer mit zarten, gelben Blüten.

Bachblüten
 
Ich bin egoistisch (38 Willow)
 
-        Diese Menschen können sehr egoistisch sein
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüten können sie ihre egoistische Art ablegen
Bachblüten
 
Ich bin leicht beeinflussbar (1 Agrimony)
 
-        Diese Menschen lassen und sind von jedem und allem leicht beeinflussbar
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sie sich diese Menschen von ihrer Umwelt nicht mehr so leicht mehr beeinflussen
Nährstoffmangel
 
Eine langfristige Unterversorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen führe zu Mangelerscheinungen. Die Ursache kann alimentär, also durch die Ernährung oder physiologisch, also durch die Funktion des Körper bedingt sein:
 
Alimentär durch
 
-        Unterernährung
 
-        Fehlernährung
 
Physiologisch durch:
 
-        Störungen der Darmflora
 
-        Erhöhter Bedarf
 
-        Eingeschränkte Resorption
 
-        Gesteigerte Verluste
Jakobs-Greiskraut t, Umschläge bei Gelenksschmerzen
 
Das Jakobs-Greiskraut verwendet man am besten als Umschläge gegen Gelenksschmerzen, Ischias und bei Hauentzündungen.
 
Auch hier wird abgeraten auf eigene Faust zu versuchen, das diese Pflanze eine gewisse Giftigkeit besitzt.
 Mehr dazu auf: www.kraft-durch-kräuter-und-bachblüten.at
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