Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

01.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 26.02.18-04.03.18


ULME
 
Die Ulme ist ein immer seltener werdender Baum, der vom Ulmensterben bedroht wird. Daher trifft man die Ulmen immer seltener an, was einen ernsten botanischen Verlust darstellt. Die Rinde der Ulme ist ein traditionelles Heilmittel, dass entzündungshemmend auf Schleimhäute wirkt. Daher kann man die Rinde bei Entzündungen im Mund und in den Verdauungsorganen einsetzen und auch Wunden damit behandeln. Aufgrund der Gefährdung der Ulme, sollte man aber nicht die Rinde von wilden Ulmen verwenden, sondern Ulmenrinde käuflich erwerben oder darauf verzichten. Die Ulme wird auch als Bachblüte Elm eingesetzt.
Die Ulmen, auch Rüster, Rusten oder Effe genannt, bilden eine Pflanzengattungen der Familie der Ulmengewächse. In Mitteleuropa finden sich die drei Arten Flatterulme, Feldulme und Bergulme. Das Ulmensterben droht die mitteleuropäischen Ulmenarten auszurotten. In den Niederlanden wurden zwar resistente Sorten gezüchtet, doch der drastische krankheitsbedingte Rückgang stellt populationsgenetisch einen extremen Verlust dar.

Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündungen, Gastritis, Durchfall, Hämorrhoiden, Gicht, Langsam heilende Wunden, Ekzeme
wissenschaftlicher Name: Ulmus campestris, Ulmus carpinifolia, Ulmus glabra, Ulmus minor
englischer Name: Elm
volkstümliche Namen: Berg-Ulme, Feldulme, Parkulme, Rüster, Ruster
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Schleim, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Phlobaphene
Sammelzeit: Ende März bis April

Anwendung
Achtung!
Weil die Ulme stark gefährdet ist, sollte man nicht die Rinde von wilden Ulmen entfernen. Wenn man Ulmenrinde verwenden will, sollte man sich diese kaufen.
Ulme kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die traditionell häufigste Art, Ulme anzuwenden ist Ulmenrindentee. Viele Arten liefern gutes Holz. Die Früchte vieler Ulmenarten sind außerdem zum Verzehr geeignet. Medizinische Wirkungen wurden untersucht. Einige Arten werden in der chinesischen Medizin eingesetzt.
Holz der Ulme
Das Holz der Ulme wird „Rüster“ genannt. Ulme nennt man also nur den stehenden Baum, nicht das aufgeschnittene Holz. Die Ulme ist ein Kernreifholzbaum. Das ringporige Holz der Bergulme hat drei Zonen, die den Jahrringen folgen: ein gelblich-weißes Splintholz, ein ähnlich helles Reifholz und ein blass-braunes bis rötliches Kernholz. Es ist zäh, mäßig hart, sehr stoß- und druckfest und gut zu bearbeiten. Das wertvolle Holz wird zu Furnieren, Möbeln, Gewehrschäften, Parkett und Täfelungen verarbeitet. Früher wurden auch Langbögen, Felgen, Räder, Speichen und Wagenkästen aus Rüster gefertigt. Das Schwindmaß des Rüsterholzes gehört zu den geringsten aller Holzarten.
Tee
Für einen Ulmetee, der eine sanfte Form der Abkochung ist, übergießt man ein bis zwei Teelöffel Ulmenrinde in einem Topf mit einer Tasse kalten Wasser und bringt beides zusammen zum Kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder zum Gurgeln oder Spülen verwenden. Von diesem Tee verwendet man ein bis zwei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Ulmetinktur selbst herzustellen, übergießt man Ulme in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen.
Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Ulme kann man innerlich als Tee gegen Durchfall oder Magenschleimhautentzündung einsetzen. Außerdem hilft Ulmenrinde als Tee oder verdünnte Tinktur bei Entzündungen im Mundraum, wenn man damit spült oder gurgelt.
Äußerlich
Äußerlich kann man Ulmetee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Wunden, auch schlecht heilende, behandeln. Ulme hilft äußerlich eingesetzt auch bei Hämorrhoiden und Ekzeme.
Bachblüte
Als Bachblüte Elm wird die Ulme verwendet, wenn an sich starke Persönlichkeiten sich ihren Aufgaben plötzlich nicht mehr gewachsen fühlen.

Pflanzenbeschreibung
Die Ulme ist auf der ganzen Nordhalbkugel in gemäßigten Breiten heimisch. Sie wächst bevorzugt in Auwäldern, an sonnigen Waldrändern, an Hängen, Flussufern und in Parks. Der Baum, der sehr alt werden kann, wird bis zu 40 Meter hoch. Die dunkelgraue Rinde ist in jungen Jahren glatt und wird später rissig. Die Blätter sind spitz eiförmig und am Rand gesägt. Typisch ist, dass eine Hälfte der Blätter größer ist als die andere. Die in Büscheln stehenden Blüten erscheinen zwischen März und April. Aus den Ulmeblüten entwickeln sich geflügelte, weißhäutige Früchte.
Habitus
Die Ulmenarten sind immergrüne oder laubabwerfende Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von bis zu 35 Metern erreichen. An einigen Zweigen findet man die botanisch eher seltene Korkflügelrinde, die auch beim Pfaffenhütchen vorkommt. Sie sind nie mit Stacheln oder Dornen bewehrt. Die Knospen können behaart sein.
Wurzel
Ulmen haben in der Jugend ein Pfahlwurzelsystem. Im Alter bildet sich ein Senkerwurzelsystem mit einer Tendenz zur Herzwurzel (viele Senker aus flach bis schräg streichenden Hauptwurzeln) aus. Selbst auf temporären Nassböden bilden Ulmen ein tiefes Wurzelgeflecht, dieses ist daher außerordentlich stabil.
Blätter
Die wechselständig und zweizeilig am Zweig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die asymmetrischen Blattspreiten sind breit verkehrt-eiförmig oder rundlich mit einfach oder doppelt gesägtem Blattrand. Sie sind fiedernervig und jeder Seitennerv endet in einem „Blattzahn“. Sie sind oft dreispitzig und werden daher oft mit der Hasel verwechselt. Alle drei mitteleuropäischen Ulmenarten sind unschwer an ihren Blättern erkennbar, deren eine Hälfte immer größer und ungleich am Grunde des Blattstieles angesetzt ist. Junge Ulmenblätter sind essbar, zum Beispiel in Salaten. Es sind zwei häutige Nebenblätter vorhanden; sie fallen relativ früh ab und hinterlassen auf beiden Seiten der Blattbasis eine kurze Narbe.
Blütenstände und Blüten
Die meist im Frühling (bei sommergrünen Arten vor den Blättern) erscheinenden Blüten sind mit zwei häutigen Tragblättern in kleinen, bündeligen, traubigen oder zymösen Blütenständen angeordnet und oft bereits im Vorsommer fertig ausgebildet. Der kurze Blütenstiel ist meist behaart (lang gestielt bei der Flatterulme). Die meist zwittrigen Blüten besitzen ein einfaches Perianth. Die vier bis neun Blütenhüllblätter sind unscheinbar gefärbt und glockig verwachsen. Es sind gleich viele Staubblätter wie Blütenhüllblätter vorhanden. Die Staubfäden sind flach. Der meist sehr kurze Griffel endet in einer zweiästigen, behaarten Narbe.
Früchte, Samen und Keimlinge
Es wird eine flache Nussfrucht gebildet, die ringsum einen breit-eiförmigen bis rundlichen, häutigen Flügel besitzt (solche Früchte nennt man Samara) und auf der noch die Narbe erkennbar ist. Es ist kein Endosperm vorhanden. Die Früchte werden vom Wind verbreitet. Die Samen sind nur wenige Tage keimfähig. Gleich nach der Reife gesät, keimen sie nach zwei bis drei Wochen. Die Keimblätter (Kotyledonen) sind flach bis mehr oder weniger konvex.



VEILCHEN

Wie kleine violette Äuglein blinzeln die Veilchen im Frühling aus dem Gras. In der Antike war das Veilchen sogar eine heilige Blume. Es war dem Gott Pan geweiht und zu Ehren des Saturn wurden Veilchenkränze auf dem Kopf getragen. Schon Hippokrates setzte das Veilchen für allerlei Beschwerden eingesetzt, unter anderem bei Sehstörungen, Kopfschmerzen und Melancholie. In der heutigen Naturheilkunde wird das Veilchen vorwiegend bei Beschwerden der Atemwege, z.B. Husten und Bronchitis eingesetzt.
Veilchen oder Violen sind eine  Pflanzengattung in der Familie der Veilchengewächse. Von den etwa 500  Arten gedeihen die meisten in den gemäßigten Zonen der Erde. Die Zentren der Artenvielfalt liegen in  Nordamerika, den Anden und Japan. Man findet sie jedoch auch in Australien und Tasmanien. Bekannte Arten sind  Stiefmütterchen, Hornveilchen und  Duftveilchen.

Steckbrief
Heilwirkung:
abschwellend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzlindernd, schweißtreibend,  Bronchitis,  Husten, Reizhusten,  Keuchhusten, Atembeschwerden, Katarrhe der oberen Luftwege, Halsentzündung, Fieber, Grippe, Magenkatarrh, leicht abführend, Rheumatismus, Gicht,  Blasenentzündung, Nierenentzündung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Epilepsie, Nervosität, Angstzustände, verschiedene Hautkrankheiten, Ekzeme, Pickel, Hautschuppen, Verrenkung, Quetschungen
wissenschaftlicher Name:
Viola odorata
Pflanzenfamilie:
Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name:
Violets
volkstümliche Namen:
Heckenveigerl, Marienstengel, Oeschen, Osterveigel, Schwalbenblume, Vegeli, Vieli, Viole
Verwendete Pflanzenteile:
Das blühende Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Saponine, Bitterstoffe, Alkaloid Violin, Cyamin (blauer Farbstoff), Eugenol, Flavonoide, Glykoside, Salizylsäure, Salizylsäuremethylesther, Schleim, Odoratin
Sammelzeit: Kraut: März bis Mai

Anwendung
Manche Veilchenarten und -sorten werden als Zierpflanzen verwendet. Einige Arten und Sorten dienen als Heil- sowie Küchenpflanzen und werden zu kosmetischen Zwecken genutzt.
Veilchen als Zierpflanzen
In Parks und Gärten in Beeten oder Pflanzgefäßen findet man als Zierpflanzenvorwiegend das  Duftveilchen, das Hornveilchen und, wohl am häufigsten kultiviert, das Gartenstiefmütterchen, außerdem das  Hain-Veilchen mit der Form 'Purpurea', das Pfingstveilchen mit den Sorten 'Albiflora' und 'Freckles' sowie einige alpine Arten für den Steingarten. Das Parma-Veilchen ist heute eher selten in Gärten anzutreffen. Nicht zur Gattung der Veilchen gehören dagegen die Alpen- und die als Zimmerpflanzen bekannten  Usambaraveilchen.
Veilchen als Heil- und Küchenpflanzen
Duftveilchen, insbesondere März- und Parmaveilchen, spielten lange Zeit eine wichtige Rolle in der Kräuterkunde. Außer im Bereich der Naturheilkunde, insbesondere der Aromatherapie, finden sie keine Verwendung mehr. Blüten von Duft- und Hornveilchen lassen sich ebenso wie Stiefmütterchenblüten auch kulinarisch verwerten und gehören beispielsweise zu den Zutaten des ursprünglichen  Birne Helene-Rezepts. Die bekannten Veilchenpastillen werden allerdings mit synthetischen Veilchenduftstoffen aromatisiert. Mit Veilchen aromatisierter Likör heißt  Crème de Violette und wird mindestens seit dem frühen 19. Jahrhundert hergestellt.
Veilchen in der Parfümerie
Die Blüten von März- und Parmaveilchen sind seit Jahrhunderten zu kosmetischen Produkten verarbeitet worden. Das natürliche Veilchenblüten absolue ist heute praktisch verschwunden und wird von der Kosmetikindustrie durch die synthetischen Jonone ersetzt. Veilchenblätter absolue (von Viola odorata) wird dagegen weiterhin in großem Umfang bei der Parfümproduktion eingesetzt. Sogenanntes "natürliches Veilchenparfüm" wird überdies seit langer Zeit aus der so genannten Veilchenwurzel/Iriswurzel gewonnen, dabei handelt es sich um getrocknete Rhizome verschiedener Irisarten.
Veilchentee innerlich
Innerlich wird Veilchen vorwiegend als Tee (Aufguss) bei Husten und Bronchitis. Weil das Veilchen auch schweißtreibend wirkt, ist es auch förderlich bei fieberhaften Erkältungen. Der Einsatz bei Magenkatarrh ist eher unüblich, macht aber Sinn, weil sich die Wirkstoffe des Veilchens günstig auf die Schleimhäute auswirken. Tees aus den Blättern sind auch bei Verstopfung geeignet, weil die Blätter leicht abführend wirken. Da das Veilchen beruhigend und entspannend wirkt, kann man es als mildes Schlafmittel verwenden. Es hilft aber auch gegen ständige Müdigkeit und Nervosität. Durch die entspannende Wirkung lindert Veilchentee auch die Neigung zu Epilepsie, wenngleich Veilchen natürlich nicht anstelle starker Antiepileptika verwendet werden, sondern sie nur ergänzen kann.
Veilchentee äußerlich
Äußerlich kann man Veilchentee bei allen Arten von Hautentzündung als Bad oder Kompresse einsetzen. In dieser Form eignet es sich auch zur lokalen Behandlung von Rheuma und Gicht (zusätzlich zum innerlichen Tee).
Wurzel
Die Wurzel wirkt in höherer Dosierung als Brechmittel und sollte daher nur in kleinen Dosen eingesetzt werden. In kleiner Dosierung ist sie jedoch als Blutreinigungsmittel und bei Husten sehr geeignet. Die getrocknete und zurechtgeschnittene Wurzel wird gerne für kleine Kinder zum Draufbeißen benutzt, wenn diese unter Zahnungsschmerzen leiden. Solche Veilchenwurzeln kann man in Apotheken bestellen.
Veilchensirup
Nimm eine Hand voll frischer Veilchenblüten und lasse sie in 300ml Wasser mit 300g Zucker einen Tag lang ziehen. Dann werden die Blüten abgeseiht und das "aromatisierte Zuckerwasser" wird ca. 1 Stunde lang im Wasserbad verkocht und eingedickt. Der entstandene Sirup wird anschließend in eine Flasche gegossen und gut verschlossen im Kühlschrank aufgehoben. Der Sirup eignet sich für Husten bei Kindern.
Blütenessenz
Aus den Blüten des Veilchens kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zu sich selbst zu stehen steht.

Pflanzenbeschreibung
Veilchen wachsen bevorzugt auf schattigen Wiesen, an Zäunen, Hecken und an Waldrändern. Sie haben einen ausdauernden Wurzelstock, der sich von Jahr zu Jahr mehr ausbreitet. Im zeitigen Frühjahr sprießen die herzförmigen Blätter und von März bis April blüht die Pflanze. Klassische Veilchen haben violette Blüten mit zwei Blütenblättern oben und drei Blütenblättern unten. Sie duften sehr angenehm. Daher wird das echte Veilchen auch wohlriechendes Veilchen genannt.
Erscheinungsbild und Blätter
Veilchenarten wachsen als ein- oder zweijährige oder meist ausdauernde krautige Pflanzen, sowie selten Halbsträucher mit sehr wechselndem Habitus. Oft werden Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Es können mehr oder weniger lange, kriechende bis aufrechte, oberirdische Sprossachsen ausgebildet sein oder fehlen. Die Laubblätter können alle grundständig zusammen stehen oder an der Sprossachse wechselständig verteilt angeordnet sein. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind einfach oder geteilt. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Die bleibenden, kleinen bis großen, zuweilen laubblattähnlichen  Nebenblätter sind frei oder mehr oder weniger lang mit den Blattstielen verwachsen und häufig gewimpert oder gefranst und tragen dann an ihren Enden nicht selten braune Drüsen.
Einige Violaarten haben Blätter die +/- dicht, meist an der Unterseite behaart und am Rande und der Basis gewimpert sind. Die Behaarung besteht aus einfachen, einzelligen oder einzellreihigen Trichomen, die bei einigen Arten gegen das Ende hin keulig verdickt sind. Von äußeren Drüsen sind bisher nur Drüsen-zotten bekannt. Sie sitzen an den Enden der Nebenblätter, an den Zähnen der Laubblätter und an den Spitzen der Sepalen, und bestehen aus einem ziemlich kurzen dicken Stiel und einem vielzelligen, sezernierenden Köpfchen. Die Drüsenzotten der Nebenblätter verschleimen frühzeitig und überziehen das in der Entwicklung begriffene Laubblatt mit ihrem Sekret. Der Schleimaustritt erfolgt nur an einzelnen Stellen der Cuticula und kann wiederholt vor sich gehen, da die subcuticulare Schleimbildung andauert. Eine Regeneration der Cuticula dieser Schleimdrüsen findet jedoch nicht statt, sondern es kommt nur zur Bildung sehr widerstandsfähiger, sogenannter Grenzhäutchen. Ausscheidung von Kalk ist an den Randzähnen einiger Arten (z. B. Viola scandens) beobachtet worden.
Blüten
Die Blüten stehen einzeln in den  Blattachseln auf Blütenstielen, die zwei Deckblätter besitzen. Oft sind die Blüten dimorph, die kleistogamen (geschlossen bleibenden) Blüten entwickeln sich später als die  chasmogamen (sich öffnenden). Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fast gleichen fünf freien oder fast freien Kelchblätter besitzen meist krautige Öhrchen (Anhängsel) an ihrer Basis. Die fünf freien  Kronblätter sind deutlich ungleich. Das unterste Kronblatt ist das größte und an seiner Basis gespornt. Es ist ein Kreis mit fünf  Staubblättern vorhanden. Die freien Staubfäden sind relativ kurz. Die aufrechten Staubbeutel sind frei oder meist bilden eine Umhüllung um den Fruchtknoten. Die beiden unteren Staubbeutel ragen in den Sporn hinein und besitzen sporn- oder warzenartige, nektarsekretierende Anhängsel an ihrer Basis. Drei  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jeder Fruchtknoten enthält viele anatrope Samenanlagenin parietaler Plazentation. Der fast aufrechte oder meist mehr oder weniger nach unten gekrümmte Griffel ist mehr oder weniger verdickt oder manchmal allmählich nach oben hin verschmälert und ist glatt oder besitzt unterschiedliche Anhängsel. Die Narbe ist je nach Art unterschiedlich geformt. Für die Färbung der Blüten sind Farbstoffe der Petalen verantwortlich, die in der Familie meist gelb bis rot, violett und blau, seltener weiß-lich, bräunlich oder +/- schwarz gefärbt sind. Die oft intensiven gelben Farbtöne werden durch kleine Farbstoffkörnchen gebildet, die in dem farblosen Zellsaft der Epidermiszellen in verschiedener Menge vorkommen. Die Körnchen bestehen z. B. bei Viola primulaefolia aus  Quercetin, einem den Gerbstoffen verwandten  Pflanzenfarbstoff aus der  Flavongruppe. Bei Viola tricolor und Viola arvensis dagegen bestehen sie aus Rutin (Violarutin oder Violaquercitrin), einem glykosidischen Farbstoff der Formel C-27 H-30 O-16. Die blauen Farbtöne werden durch im Zellsaft der Epidermiszellen gelöstes Anthocyan hervorgerufen, und zwar ist dessen Farbe je nach der sauren, neutralen oder alkalischen Reaktion des Zellsaftes rot, violett oder blau. Oft finden sich in unmittelbar benachbarten Zellen die verschiedensten blauen Farbtöne. Liegen in der Epidermis zwischen den blauen Zellen solche ohne gefärbten Zellsaft, so entstehen hellblaue Nuancen. Bei den Varietäten des Stiefmütterchens beruhen die schwarzen Farben einzelner Kronblattteile auf einem Zusammenwirken von tiefblauer Anthocyanlösung und gelbroten Farbstoffkörnchen. Die tiefblau-violetten Sorten enthalten den Farbstoff  Violanin.
Früchte und Samen
Die lokuliziden Kapselfrüchte öffnen sich mit drei elastischen Klappen, die gekielt oder unterseits verdickt sind. Die kugeligen bis eiförmigen Samen besitzen eine helle bis dunkle, meist glatte Oberfläche. Es kann ein  Arillus vorhanden sein. Die Samen enthalten reichlich Endosperm und einen geraden Embryo mit zwei sehr dicken, planokonvexen Keimblättern (Kotyledonen).



BACHBLÜTEN
Man hat Sehnsucht nach Vergangenem (16 Honeysuckle)
-
Diese Menschen haben eine große Sehnsüchte nach dem Verganenem
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Sehnsüchte zum Vergangenem überwinden


BACHBLÜTEN
Man glaubt, man wäre zu schwach, um die tägliche Pflichten zu bewältigen, schafft es dann aber doch (17 Hornbeam)
-
Diese Menschen sind der Meinung, dass sie zu schwach für die täglichen Pflichten seien
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Pflichten ohne große Probleme nachgehen


ERNÄHRUNG
Polysaccharide - Vielfachzucker
Je nachdem, ob Polysaccharide von der Verdauungsenzyme des Dünndarms abgebaut werden können oder nicht, spricht man von verwertbare bzw. unverwertbare Kohlenhydrate.
Nicht verwertbare Polysaccharide = Ballaststoffe
Es werden zwei Arten von Ballaststoffen unterschieden:
Lösliche Ballaststoffe
Unlösliche Ballaststoffe


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü