Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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01.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 27.02.17-05.03.17


Lauchzwiebel

Die Lauchzwiebel dürfte den meisten aus der Gemüsetheke des lokalen Supermarktes bekannt sein. Lecker sind die röhrenformigen Blätter als Schnittlauchersatz und fein die zarten Zwiebelchen. Die Lauchzwiebel ist aber nicht nur ein wunderbares Gemüse, gekocht oder im Salat, sie ist auch eine wertvolle Heilpflanze, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet. Die Heilkraft reicht von Krebsvorbeugung, Cholesterinsenkung, über Stärkung von Magen und Darm, hin zu antibakterieller und fiebersenkender Wirkung.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Stärkung der Gesundheit, Verdauung
Heilwirkung:
antibakteriell, antibiotisch, antiseptisch, appetitanregend, cholesterinsenkend, entwurmend, fiebermildernd, fungizid, harntreibend, krebsvorbeugend, magenstärkend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Bienenstiche, Blutarmut, Brustleiden, Darmkolik, Eiterbeulen, Erfrierungen, Fiebermittel, Halsentzündung, Heiserkeit, Insekten, Kopfschmerzen, Krebsvorbeugung, Magen, Verbrennung, Verdauung, Wespenstiche, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Allium fistulosum
Pflanzenfamilie:
Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name:
Japanese bunching onion, Spanish Onion, Welsh onion
volkstümlicher Name:
Frühlingszwiebel, Jacobslauch, Jungzwiebel, Lauchzwiebel, Schlottenzwiebel, Schnittzwiebel, Winter-Zwiebel
Verwendete Pflanzenteile:
röhrige Blätter, Blüten, Zwiebeln
Inhaltsstoffe:
Alliin, ätherische Öle, Gerbstoffe, insulinähnliche Stoffe, Mineralien, Schwefelverbindungen, senfölähnliche Glykoside, Vitamine
Sammelzeit:
März - November

Anwendung

Nahrung

Die Anwendung erfolgt erfreulicherweise in der Nahrung. Die Blätter kann man wie Schnittlauch verwenden. Die weißen feinen Zwiebelchen, wie normale Zwiebeln einsetzen. Die Blüten als essbare Dekoration im Salat.
Umschläge

Zerquetschte Blätter und Zwiebeln können als Breiumschläge bei Hautkrankheiten, Bienen- und Wespenstichen eingesetzt werden.
Saft

Der Saft soll Insekten vertreiben. Auch der frische Saft hilft bei Bienen- und Wespenstichen.

Geschichtliches

Die Urform dürfte aus Russland oder Nordwestasien stammen, diese Urform wurde über viele Jahrhunderte in die heutige Lauchzwiebel kultiviert, von der es viele Varianten gibt. Von Asien aus eroberte sie die ganze Welt, da sie als besonders schmackhaftes und gesundes Gemüse früh im Jahr geerntet wer-den kann. Ist der Winter ohne Frost, ist die Ernte das ganze Jahr möglich. Da die Pflanze (besonders die Zwiebel) Proteine enthält, wird sie in China auch "Fleisch des armen Mannes" genannt. Bei einige magischen Ritualen (Dämonen- und Hexenabwehr?) wurde die Lauchzwiebel auch eingesetzt. Im Garten soll die Lauchzwiebel Maulwürfe vertreiben. Heute wird die Lauchzwiebel überall in Europa angebaut und ist zu jeder Jahreszeit im Supermarkt frisch erhältlich.

Pflanzenbeschreibung

Die Lauchzwiebel ist in Russland heimisch, mittlerweile wird sie überall auf der Welt angebaut. Es gibt verschiedene Sorten der Lauchzwiebel. Sie wächst bevorzugt auf durchlässigen und sonnigen Böden. Die weißen Zwiebeln sind etwa 1-3cm dick und 2-5cm lang. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 80cm hoch. Die Blätter sind innen hohl. Die weißen bis rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und September, wenn das Blattgrün nicht geerntet wird. Aus den Lauchzwiebelblüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps

Am einfachsten ist die Vermehrung über die Teilung des Wurzelstocks/Zwie-belbrut. Samen im Februar in Töpfchen aussäen, wenn die Pflanze im Laufe des Jahres noch zu klein ist, sollte man die frostfrei überwintern statt auszupflanzen. Die Lauchzwiebel liebt einen sonnigen Standort. Die Lauchzwiebel wächst nicht im Schatten. Der Boden sollte wasserdurchlässig und humusreich sein. Der Boden sollte feucht aber ohne Staunässe sein. Wenn die Lauchzwiebel länger im gleichen Boden ist, sollte vorsichtig gedüngt werden. Möchte man auch im Winter ernten, so pflanzt man die Lauchzwiebel in Töpfe und stellt die an einen sonnigen frostfreien Ort.

Sammeltipps

Es werden die röhrenförmigen Blätter geerntet, diese wachsen wie beim Schnittlauch wieder nach. Man kann auch die Zwiebel mit den Blättern ernten. Das Laub der geernteten Lauchzwiebeln verwelkt selbst mit der geernteten Zwiebel sehr schnell, daher schnell aufessen.



Wiesenschaumkraut   

Sehr häufige, mehrjährige Pflanze auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern, liebt ausgesprochen feuchte und schwere Böden. Das Wiesenschaumkraut ist auf feuchten Wiesen in Europa, Nordamerika und Nordasien heimisch. Der Name „Schaumkraut“ bezieht sich auf die merkwürdigen Schaumhäufchen, die man häufig an den Blütenstielen findet. Darin hält sich die Larve einer Zikarde auf, der Schaum dient ihr als Schutzschicht. Die Blütenfarbe des Wiesenschaumkrautes kann auch Reinweiß oder Hellblau sein. Das Kraut enthält wie die verwandte Brunnenkresse und die Kohlarten ein scharfes ätherisches Öl. Das Wiesenschaumkraut kann man als Salat essen, es galt als Heilmittel gegen den Skorbut.

Steckbrief

Heilwirkung:
Frühjahrsmüdigkeit, Leberschwäche, Rheuma, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Cardamine pratensis
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
April bis Juni
Merkmale:
winterharte Staude mit einer Rosette von gefiederten Blättern auf langem Stängel und Dolden von schmalen, vierblättrigen weißen oder lilafarbenen Blüten
Standort:
feuchter Boden, Sonne oder Halbschatten


BACHBLÜTEN
Ich bin verzweifelt (21 Mustard)

- Diese Menschen sind verzweifelt und wissen nicht wie man rauskommt
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